Saucen & Dips Testbericht

Saucen-dips
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Summe aller Bewertungen
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  sehr niedrig

Erfahrungsbericht von wurbel

Kreolische Küche aus Mauritius die zum Träumen einlädt (einfach & gut)

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Kreolisches Soße zum Fleisch, Fisch oder Dippen (einfach und gut)

Rougaille Soße

Zutaten:
6 kleine reife Tomaten
2 kleine Zwiebeln
Knoblauch (Menge je nach Geschmack)
1 Esslöffel Tomatenmark
2-3 kleine Frühlingszwiebeln
frische Koriander Blätter
Chili nach Bedarf
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:
Die Tomaten, die Zwiebeln und den Knoblauch putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Tomaten kann man vorher schälen (kurz blanchieren, dann lässt sich die Haut leicht abziehen.) Dann hat man die Haut nicht in der Soße. Oder man nimmt gleich blanchierte Tomaten aus der Dose. Etwas Öl in der Pfanne erhitzen und das Gemüse hineingeben und ein paar Minuten anbraten, bis es Wasser gezogen hat und die Tomaten weich werden.
Dann das Tomatenmark hinzugeben und bei Bedarf zusätzlich etwas Wasser, damit die Soße schön fest wird. Danach das Salz die zerkleinerten Frühlingszwiebeln und die gewaschenen Korianderblätter und das Chili hinzugeben. Kurz aufkochen lassen. Nicht zu heiß servieren.

Wer die Tomatenschalen nicht mag, kann die Tomaten auch vorher blanchieren (mit sehr heißem Wasser übergießen) und ihnen die harte Schale abziehen.

Die Soße schmeckt hervorragend zu beratenem Fleisch oder Huhn, aber auch zu gegrilltem Fisch. Auch kalt kann sie serviert werden und eignet sich auch zum dippen.

Das Problem sind in der Regel die frische Korianderblätter. Man bekommt man recht gut in Asiashops.

Meine Erfahrungen mit dem Dip sind klasse. Auf Grillparties ist er immer recht schnell weg. Ich selbst nehme immer nur wenig Chili. Dabei ist es egal, welchen man nimmt. Der rote fällt etwas weniger auf. Persönlich ziehe ich frische Chilischoten vor, denn getrocknete geben nicht diese feine Schärfe. Aber man muß sie sehr klein schneiden und die Kerne entfernen. Sie stören sonst auch etwas die Optik. Wer gar keine Kerne mag, kann auch die Kerne der Tomaten entfernen. Das ist aber ein ziemliche Schmiererei. (Das habe ich nur einmal gemacht...) Die Korianderblätter müssen auch klein geschnitten werden. Wenn man sie vorher wäscht, muß man sie erst trocken tupfen, sonst werden sie matschig. Das klein schneiden kann man mit einem Wiegemesser machen oder in einem Glas mit der Schere. Ich ziehe das Wiegemesser vor.
Woher kommt jetzt nun das Gericht? Ich kenne es von Mauritius. Es ist aber ein typisch kreolisches Gericht. Kann man also auch in Westindien finden. Die Schärfe der Soße hat den Ursprung, daß die schärfe Bakterien abtötet. Denn gerade in Ländern in denen eine Konservierung oder Kühlung von Nahrungsmitteln nur schwer möglich war, wurde und wird heute noch scharf gegessen. (Aus Konservierungsgründen ist auch der Sauerbraten entstanden.)

Guten Appetit! Aber halt, bevor Du loskochst, Bewertung nicht vergessen.

8 Bewertungen, 4 Kommentare

  • anonym

    02.04.2002, 13:57 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    klingt sehr lecker...

  • Dorish96

    02.04.2002, 13:53 Uhr von Dorish96
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr gut finde ich, dass Du nicht einfach nur ein Rezept geschrieben hast. Deine Erfahrung dazu finde ich klasse.

  • *Jayn*

    02.04.2002, 13:50 Uhr von *Jayn*
    Bewertung: sehr hilfreich

    s.n., da auch deine Meinung mit eingebracht hast! Da macht das Lesen noch mehr Spass, anstatt des du nur des Rezept hingeklatscht hättest. super. MFG Die Jayn:o)

  • DrKnickely

    02.04.2002, 13:44 Uhr von DrKnickely
    Bewertung: sehr hilfreich

    hört sich echt siper lecker an