Saw (DVD) Testbericht




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Erfahrungsbericht von LilithIbi
An alle Suizidgefährdeten....
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ja?
Ich helfe euch gerne dabei.
Dann sehen wir ja, wie ernst es euch ist.
Denn ihr, die ihr das Leben nicht zu schätzen wisst, ihr widert mich an.....
//DIE STORY//
Von diesen oder so ähnlichen Gedanken bestimmt entwickelte ein Unbekannter seine eigene Methode, um den ein oder andren von seinen Lebenswillen zu überzeugen.
Da wären beispielsweise die Drogensüchtige, die ihrem Peiniger letztendlich dankbar ist, dass er sie entführt hat und davon überzeugte, dass sie lieber jemanden anderen tötet als selbst zu sterben.
Oder der (angeblich?) Suizidgefährdete, der seine Depressionen unter Beweis stellen kann, in dem er sich durch einen Stacheldrahtzaun einen Weg in seine Freiheit bannen kann ~ kann, aber nicht schafft.
Dies aber nur am Rande, von mir, und eben auch im Film selbst.
Hauptgeschehen lenkt sich hier vielmehr auf Dr. Gordon (dargestellt vom weniger bekannten Cary Elwes) und den vermeintlichen Fotografen Adam (Leigh Whannell; gleichzeitiger Drehbuchautor), die in einem mehr als heruntergekommenen übergroßen Badezimmer aus ihrer jeweiligen Bewusstlosigkeit erwachen und feststellen, dass sie sich den gegenüberliegenden Wänden an Rohre gekettet sind. In der Mitte prangt ein (ebenfalls vermeintlicher) Leichnam ~ scheinbar hat sich dieser selbst hingerichtet.
Weshalb?
Nun, dass erfahren Dr. Gordon und Adam durch ein Band, welches sich in der Hosentasche des Toten befindet ~ das dazugehörige Abspielgerät hält er praktischerweise in der Hand.
Das Aufgenommene macht nicht grade Mut ~ doch Dr. Gordons Band ist der Knackpunkt der Geschichte: denn nur, wenn er Adam bis 18 Uhr tötet, überlebt nicht nur er, sondern auch seine zwischenzeitlich entführte Frau nebst Tochter bleiben verschont...
Damit das ganze auch interessant bleibt, hat der Entführer (und Psychopath?) einige Hinweise und auch Hilfsmittel im Raum versteckt. Eine makabere Art Schnitzeljagd beginnt ~ und die Spirale der Angst und Verzweiflung beginnt ähnliche Runden zu drehen wie die Uhr, die verbleibende Zeit zur Selbstrettung ~ und Mord ~ anzeigt.
//MEINE MEINUNG//
Irgendwo erinnerte mich das ganze an den Film „Nicht auflegen“ ~ denn auch dort wurde jemand beobachtet und sollte um seines Lebenswillen bzw. das Leben seiner Frau eine Art „Beichte“ ablegen. Schon „Nicht auflegen“ hatte mich vollkommen gefesselt ~ und das ist bei „The Saw“ nicht anders.
Zwar mögen die diversen Rückblenden für den ein oder anderen anfänglich eher verwirrend wirken ~ doch nach und nach spürt man, dass es eben genauso sein MUSS; um die immense Spannung aufrecht zu halten, und nicht zuletzt dem Zuschauer des öfteren auf eine falsche Fährte zu führen.
Der Schluss des Ganzen ebenfalls De Luxe ~ oftmals ist es nicht allzu schwer zu erahnen, wie sich ein Schocker „auflöst“. „Saw“ hingegen schafft es, bis zum bitteren Ende den Zuschauer völlig falsch liegen zu lassen ~ ich kann mir nicht vorstellen, dass auch nur ein einziger mit dieser „Offenbarung“ gerechnet hat. Gleichzeitig ist der Schluss auch nicht zuweit hergeholt ~ und wieder musste ich an „Nicht auflegen“ denken.
Nein, ich sehe „The Saw“ nicht als Abklatsch diverser anderer Pyscho-Schocker; so wie ich es bei meinen letzten Kino – Ausflügen beobachten durfte (bsps. „Amityville Horror“ ~ der quasi „The Ring“, „The Boogeymann“ und “Hide & Seek” in sich vereinte).
”The Saw” ist endlich mal wieder ein Film, der für sich alleine fungiert und vor allem auch funktioniert.
Wieso dieser Film überhaupt ständig mit „Sieben“ verglichen wurde, ist mir schleierhaft ~ auch wenn in dem Brad Pitt Streifen zumindest ein Opfer sich selbst zu Grunde richtete. Mag sein, dass die Grundidee von „Sieben“ nebst anderen Filmen den Gedanken-Anstoß für „The Saw“ lieferten; das dürfte es dann aber auch schon gewesen sein.
Leider habe ich die „FSK 16“ Ausgabe vorliegen ~ somit wurde nicht nur an einer Stelle mehr als offensichtlich geschnitten. Verständlich ~ aber meiner Meinung nach auch stellenweise „zuviel“; denn so lässt sich ab und an nur erahnen, was überhaupt passiert ist. Wer sich das Musikvideo auf der DVD anschaut blickt vielleicht schon eher durch ~ denn hier wird durch die Band „Fear Factory“ noch mal verdeutlicht, was es mit einigen Szenen auf sich hat.
Natürlich will auch gar nicht jeder sehen, wie sich Dr. Gordon letztendlich doch dazu entschließt, sich mit der platzierten Säge, die er anfänglich irrtümlich dazu benutzen wollte, die Ketten durchzusägen, den Fuß abzutrennen. Aber ein wenig mehr als das „Abbinden“ hätten sie schon zeigen können ~ auch in der FSK 16 Version.
Die DVD Extras an sich ohnehin ein Witz ~ lediglich der Videoclip und der Kinotrailer (auf deutsch und englisch) wurden hier verewigt, und das was es dann auch.
Der Hinweis auf der DVD, dass es systembedingt zu einen kurzen Bildstillstand ( < 1 sec) kommen kann war lieb gemeint ~ und fand bei mir nicht statt.
Dementgegen versuchte ich vergeblich, in dem Menü „Extras“ den Punkt „weitere Trailer“ anzuwählen. Entweder bin ich zu dumm dafür ~ oder es geht wirklich nicht. Auf letztere Möglichkeit weist immerhin die Angabe auf der DVD Hülle hin ~ diese führt als Extra nämlich KEINE weiteren Trailer auf (wenn man es denn so verstehen will).
//ERGO//
Absolut erwähnenswert die Tatsache, dass dieser Film „nachwirkt“.
Wer plante, im Anschluss dieses Filmes noch einen anderen anzugucken wird vermutlich erst mal eine kleine bis große Pause einlegen wollen.
Ich gehöre sonstig zu der Kategorie, die des öfteren einen sarkastischen Kommentar von sich gibt ~ doch bei „The Saw“ vergaß sogar ich, mir meinen Tee immer wieder fleißig nachzukippen. Vielmehr hockte ich vollkommen gebannt vor dem TV Gerät und bewegte mich noch nicht einmal großartig; im Grunde könnte man das Zuschauererlebnis mit dem berühmten Kaninchen vor der Schlange, oder wahlweise mit dem Reh vorm Autoscheinwerferlicht vergleichen.
Wer sich „The Saw“ ansieht, muss auf eine absolut (be)drückende Stimmung gefasst sein; bereit sein, die nächsten 94 Minuten den Raum nicht zu verlassen und sich zwischendurch vielleicht sogar dran erinnern, zu atmen.
Erinnern.... erinnern sollte sich der Mensch vor allem daran; was dieser Film für eine message birgt: viel zu oft betrachten wir unser Leben als etwas selbstverständliches; wissen es nicht zu schätzen.
Grade diejenigen, die wortwörtlich „lebensmüde“ sind stehen letztendlich vor der Frage:
Was würde ICH tun, wenn ich die Wahl hätte, um jeden Preis Überlebenswillen zu beweisen oder elendig zu sterben? Wäre ich wirklich dankbar, dass mein Dasein ein Ende findet ~ oder würde ich spüren, dass mir das Leben eben doch lieber ist, als ich anderen und nicht zuletzt mir selbst weis machen will.....?
18 Bewertungen, 12 Kommentare
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18.04.2007, 21:55 Uhr von Schnuffelhase
Bewertung: sehr hilfreichsh ist gut der bericht bitte zurück bewerten
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28.05.2006, 19:10 Uhr von Mogry1987
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich =)
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26.05.2006, 01:33 Uhr von kleinerStern_ds
Bewertung: sehr hilfreichscheint spannend zu sein
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25.05.2006, 01:08 Uhr von HiRD1
Bewertung: sehr hilfreichSH. Gruß, Ralf
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25.05.2006, 00:23 Uhr von Vicky
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich - Vic
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24.05.2006, 23:59 Uhr von Django006
Bewertung: sehr hilfreichSAW, war nicht schlecht, konnte man sich ansehen. lg Alan
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24.05.2006, 23:56 Uhr von Magicfinger
Bewertung: sehr hilfreichsh - freue mich auch über Lesungen !
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24.05.2006, 23:55 Uhr von schnekuesschen
Bewertung: sehr hilfreichKlasse Bericht...LG Sandy :-)))
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24.05.2006, 23:53 Uhr von blackangel63
Bewertung: sehr hilfreich> SEHR HILFREICH < > LG ANJA
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24.05.2006, 23:53 Uhr von bodspy
Bewertung: sehr hilfreich* * * SEHR HILFREICH * * * Liebe Grüße.. RenÖ ;o
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24.05.2006, 23:47 Uhr von Sternenhimmel
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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24.05.2006, 23:42 Uhr von kyrilia
Bewertung: sehr hilfreichbäh. sh
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