Schach Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Präsentation:
- Spaßfaktor:
- Spielanleitung:
- Wird langweilig:
Erfahrungsbericht von TheGreatMaster
Schach - Das Spiel der Könige! Spannend oder Einschläfernd?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
An diesem verregneten Samstag nehmen wir uns mal eines der erfolgreichsten und traditionellsten Brettspiele vor, das es gibt - Schach!
Viele von uns verbinden Schach wahrscheinlich mit einem langweiligen Brettspiel für Eigenbrötler. Das dieses mitnichten so ist, das werde ich im folgenden zeigen. Schach hat eine Faszination, die wirklich nur sehr wenige Brettspiele ausstrahlen.
Viele von uns kennen gewiss die Schachgroßmeister, wie Gary Kasparov, Karpow oder Anand. Ich kann wirklich nur den Hut vor diesen Leuten ziehen. Sie schaffen es Großrechner mit riesigen Rechnerkapazitäten ein Schnippchen zu schlagen und diese im Schachvergleich zu besiegen.
Wenn ich dagegen meine Schachkenntnisse ansehe, dann sind die im Vergleich dazu noch sehr mager. Mir macht schon ein durchschnittliches Schachprogramm oder ein Schachcomputer in einer mittleren Schwierigkeitsstufe erhebliche Probleme.
Also damit Ihr jetzt genau wisst, wie Schach funktioniert stelle ich Euch im folgenden die Regeln vor:
1. Das Spielfeld:
Das Spielfeld besteht aus einem Rasterbrett mit 8x8 Feldern, die unterschiedlich schwarz und weiß markiert sind.
2. Die Spielfiguren:
Folgende Spielfiguren gibt es beim Schach. Einmal für den Spieler mit den weißen Figuren und einmal für den mit den schwarzen. Die Aufzählung ist nach der Wertigkeit sortiert. Was oben steht ist mehr Wert wie unten. Springer und Läufer sind jedoch in etwa gleich viel Wert.
- König (Kann ein Feld in jede Richtung gehen)
- Dame (Kann unbegrenzte Felder in jede Richtung gehen)
- 2 Türme (Kann nur waagerecht und senkrecht unbegrenzt gehen)
- 2 Läufer (Wie Turm nur Diagonal)
- 2 Springer (Kann Figuren überspringen. Seine Schrittfolge ist 2 Felder in eine selbe Richtung und dann entweder das Feld rechts oder links davon. Diese Schrittfolge muß eingehalten werden beim Springer)
- 8 Bauern (Er kann nur vorwärts gehen. In der Anfangsstellung ist er berechtigt gleich 2 Schritte vorwärts zu gehen danach nur jeweils eines. Er darf nur nach oben rechts oder oben links schlagen.)
3. Das Spielende:
Gewonnen hat der Spieler, der es schafft den gegnerischen König bewegungsunfähig zu machen und ihn mit eigenen Figuren zu bedrohen. Wenn der König aus der Bedrohung (Schach) nicht mehr entkommen kann, dann hat der Spieler verloren. Wenn der König nicht bedroht ist und er sich auch nicht mehr bewegen kann, dann nennt man das Patt. Wenn beide Parteien immer nur die gleichen Züge hin und hermachen, dann einigt man sich in der Regel auf ein Remis.
4. Die Spezialregeln:
- Schlagen kann man eine Figur, wenn man deren Platz bewegungsmäßig einnehmen kann mit einer eigenen Figur.
- Rochade:
Stehen König und Turm in Ihrer Ausgangsposition und sind die Felder dazwischen nicht bedroht und nicht besetzt dann kann der Spieler eine Rochade durchführen und den König in die die Nähe der Eckpunkte ziehen und den Turm um den König fahren. Wie das genau funktioniert das lasst Euch am besten von einem schacherfahrenen Spieler zeigen.
- En passant:
Wenn ein Bauer aus der Grundstellung zwei Schritte nach vorne macht und dann direkt neben einem gegnerischen Bauern steht, dann ist der gegnerische berechtigt das Feld unter dem eigenen Bauern einzunehmen und meinen Bauern gleichzeitig zu schlagen.
Diese Situation ist sehr selten im Schachspiel und kann von Anfängern vernachlässigt werden.
- Wenn ein Bauer bis zum Spielfeldende durchmaschiert ist ohne das er geschlagen wird, dann transformiert er sich in eine Dame.
5. Eröffnungen:
Hier gibt es soviele Anfangsstellungen die populär ist, deswegen schenke ich mir diese hier vorzustellen. Diese kann man in jedem Schachbuch nachlesen und außerdem bevorzuge ich eh lieber meine eigens entwickelten Strategien.
6. Strategien:
Jeder Schachspieler sollte seine eigene Strategie besitzen mit denen er den Gegner überraschen kann. Ich beispielsweise spiele immer folgendermaßen. Anfängern begegne ich immer mit komplett offensiv und versuche die so schnell wie möglich vom Platz zu fegen. Wende ich die Strategie aber gegen einen guten Vereinsspieler an, dann habe ich nicht den Hauch einer Chance. Hier bevorzuge ich lieber eine defensivere Strategie mit Überraschungseffekten. Was oft gut kommt ist auf der gegenüberliegenden Seite einen Läufer aufzustellen, der aber ganz schnell über das ganze Spielfeld spielentscheidend wirken kann in dem er beispielsweise einer Dame im Angriff Schutz bieten kann. Außerdem ist es immer gut mit Springern Zangensituationen zu schaffen. Denn wenn man beispielsweise gleichzeitig den König und die Dame bedroht, dann ist die Dame zwangsweise weg und das Spiel sogut wie gewonnen.
7. Aufbau von Mattsituationen:
Entweder man drängt den Gegner in die Enge und versucht im Spiel her die Entscheidung herbeizuführen oder man spielt solange bis man nachher mit dem Figurenvorteil gewinnt.
Man kann mit zwei Türmen und einem König jederzeit einen Matt setzen. Die Türme sind für den Schluß des Spieles entscheidend, wenn beispielsweise die Damen schon gefallen sein sollten. Überhaupt sollte man sehen, das man frühzeitig Zangensituationen anstrebt mit denen man sich einen Figurenvorteil erzielen kann.
8. Worauf sollte man noch unbedingt beim Schach achten:
- Keine Opfer ohne Hintergedanken machen.
- Jeder Bauer ist gold Wert, da jeder auch zur Dame werden kann wenn er das Spielfeldende erreichen sollte.
- Man achte beim Schlagen auf die Wertigkeit der Figuren!
- Man plane Züge im voraus. Ein guter Schachspieler denkt über 5 Züge im voraus. Die besten über 10 Züge.
- Man falle nicht auf Fallen des Gegners herein!
- Man plane Überraschungsaktionen!
- Man bresche nicht sofort mit der Dame in die Front. Diese wird abgeblockt und man verliert eine positive Stellung.
- Man entwickele die Bauern! Jeder Bauer der weiter vorne steht ist zumeist vorteilhaft. Das gilt natürlich nicht für die eigene Deckung.
- Man achte auf seine Körpersprache beim Schach! Sei von Deinem Sieg überzeugt auch wenn Deine Situation anders aussieht und mache den Gegner nervös. Nervöse Gegner machen Fehler...
Somit wisst Ihr nun die wichtigsten von mir gesammelten Erfahrungen in Sachen Schach. Aber Ihr lernt Schach nur durch intensives Spielen. Lernt von Euren Fehlern und feilt an Euren Taktiken und Strategien. Dann werdet Ihr auch mal besser wie andere. Ich selber würde mich nicht als gut einstufen. Wenn ich gegen erfahrene Vereinsspieler antrete, dann sehe ich zumeist nicht gut aus, denn ich ziehe oftmals zu schnell und denke meine Züge nicht weit genug durch. Dennoch kann ich schon mit den meisten Bekannten in meiner Umgebung sehr gut mithalten. Wenn ich beispielsweise gegen meinen Bruder spiele, dann wirds immer ziemlich spannend. Einmal schafft er es zu gewinnen das nächste mal wieder ich.
Auf jedenfall ist Schach ein wahnsinnig interessantes Strategiebrettspiel, welches wirklich faszinieren kann, wenn man es beherrscht. Es gibt hier unbeschreiblich viele neue Spielsituationen die andere Taktiken verlangen auf die man sich einstellen muß. Schach ist im Gegensatz zu anderen Brettspielen kein Glücksspiel. Erfolg ist nur vom eigenen Können abhängig und von seiner eigenen Fehlerneigung und Gewitztheit.
Mein Fazit:
===========
Um meine Überschrift wieder aufzugreifen, Schach ist nicht einschläfernd, wenn man es kann. Ein Schachspiel zwischen zwei Könnern das ist schon sehr spannend sag ich Euch, denn jeder wartet nur auf die Fehler von anderen. Wer den ersten Fehler macht, der verliert in der Regel. Bei Anfängern liegt der Fehlerquotient natürlich weitaus bedeutend höher. Ein Kasparov ist sogut, weil er einfach weniger Fehler macht.
Schach ist in der heutigen Zeit auch vereinsmäßig gut strukturiert. Es gibt Schach-Ligen und eine Menge Schachturniere. Die Qualität eines Schachspielers zeichnet sich bei professionellen Schachspielern im ELO Wert ab. Je höher der ELO Wert desto besser ist ein Schachspieler im Ranking.
Ich jedenfalls spiele Schach nicht professionell sondern eher amateurmäßig im Freizeitbereich. Es macht einfach Spaß sich mit anderen Spielern im Schach zu messen und selbst wenn man verliert, dann ist es nicht tragisch, denn aus jeder Niederlage kann man was lernen.
Immerhin kann ich schon sagen, das ich gewiss mehr Spiele im Schach gewonnen habe als verloren. Aber ich habe mal bei meinem Kumpel im Schachverein geschnuppert. Bei denen würde ich höchstens in der schlechtesten oder zweitschlechtesten Gruppe mitspielen. Schachvereine spielen einfach in einer anderen Liga als ein Privatspieler. Ich hab mal gegen einen guten Vereinsspieler gespielt, da dachte ich, ich renne gegen eine Wand so bombensicher hat der seine Verteidigung aufgebaut. Dann hat er mich klassisch ausgekontert und ich hab natürlich den kürzeren gezogen.
Auf jedenfall ist Schach eines der interessantesten Brettspiele und für Strategen und Taktiker vollends geeignet.
Ich wünsch Euch noch viel Spaß bei einem schönen Brettspiel, vielleicht ist es ja Schach...
Mit freundlichen Grüßen
Gerwin (TheGreatMaster)
Update vom 02.06.2001 (altes Yopi)
Viele von uns verbinden Schach wahrscheinlich mit einem langweiligen Brettspiel für Eigenbrötler. Das dieses mitnichten so ist, das werde ich im folgenden zeigen. Schach hat eine Faszination, die wirklich nur sehr wenige Brettspiele ausstrahlen.
Viele von uns kennen gewiss die Schachgroßmeister, wie Gary Kasparov, Karpow oder Anand. Ich kann wirklich nur den Hut vor diesen Leuten ziehen. Sie schaffen es Großrechner mit riesigen Rechnerkapazitäten ein Schnippchen zu schlagen und diese im Schachvergleich zu besiegen.
Wenn ich dagegen meine Schachkenntnisse ansehe, dann sind die im Vergleich dazu noch sehr mager. Mir macht schon ein durchschnittliches Schachprogramm oder ein Schachcomputer in einer mittleren Schwierigkeitsstufe erhebliche Probleme.
Also damit Ihr jetzt genau wisst, wie Schach funktioniert stelle ich Euch im folgenden die Regeln vor:
1. Das Spielfeld:
Das Spielfeld besteht aus einem Rasterbrett mit 8x8 Feldern, die unterschiedlich schwarz und weiß markiert sind.
2. Die Spielfiguren:
Folgende Spielfiguren gibt es beim Schach. Einmal für den Spieler mit den weißen Figuren und einmal für den mit den schwarzen. Die Aufzählung ist nach der Wertigkeit sortiert. Was oben steht ist mehr Wert wie unten. Springer und Läufer sind jedoch in etwa gleich viel Wert.
- König (Kann ein Feld in jede Richtung gehen)
- Dame (Kann unbegrenzte Felder in jede Richtung gehen)
- 2 Türme (Kann nur waagerecht und senkrecht unbegrenzt gehen)
- 2 Läufer (Wie Turm nur Diagonal)
- 2 Springer (Kann Figuren überspringen. Seine Schrittfolge ist 2 Felder in eine selbe Richtung und dann entweder das Feld rechts oder links davon. Diese Schrittfolge muß eingehalten werden beim Springer)
- 8 Bauern (Er kann nur vorwärts gehen. In der Anfangsstellung ist er berechtigt gleich 2 Schritte vorwärts zu gehen danach nur jeweils eines. Er darf nur nach oben rechts oder oben links schlagen.)
3. Das Spielende:
Gewonnen hat der Spieler, der es schafft den gegnerischen König bewegungsunfähig zu machen und ihn mit eigenen Figuren zu bedrohen. Wenn der König aus der Bedrohung (Schach) nicht mehr entkommen kann, dann hat der Spieler verloren. Wenn der König nicht bedroht ist und er sich auch nicht mehr bewegen kann, dann nennt man das Patt. Wenn beide Parteien immer nur die gleichen Züge hin und hermachen, dann einigt man sich in der Regel auf ein Remis.
4. Die Spezialregeln:
- Schlagen kann man eine Figur, wenn man deren Platz bewegungsmäßig einnehmen kann mit einer eigenen Figur.
- Rochade:
Stehen König und Turm in Ihrer Ausgangsposition und sind die Felder dazwischen nicht bedroht und nicht besetzt dann kann der Spieler eine Rochade durchführen und den König in die die Nähe der Eckpunkte ziehen und den Turm um den König fahren. Wie das genau funktioniert das lasst Euch am besten von einem schacherfahrenen Spieler zeigen.
- En passant:
Wenn ein Bauer aus der Grundstellung zwei Schritte nach vorne macht und dann direkt neben einem gegnerischen Bauern steht, dann ist der gegnerische berechtigt das Feld unter dem eigenen Bauern einzunehmen und meinen Bauern gleichzeitig zu schlagen.
Diese Situation ist sehr selten im Schachspiel und kann von Anfängern vernachlässigt werden.
- Wenn ein Bauer bis zum Spielfeldende durchmaschiert ist ohne das er geschlagen wird, dann transformiert er sich in eine Dame.
5. Eröffnungen:
Hier gibt es soviele Anfangsstellungen die populär ist, deswegen schenke ich mir diese hier vorzustellen. Diese kann man in jedem Schachbuch nachlesen und außerdem bevorzuge ich eh lieber meine eigens entwickelten Strategien.
6. Strategien:
Jeder Schachspieler sollte seine eigene Strategie besitzen mit denen er den Gegner überraschen kann. Ich beispielsweise spiele immer folgendermaßen. Anfängern begegne ich immer mit komplett offensiv und versuche die so schnell wie möglich vom Platz zu fegen. Wende ich die Strategie aber gegen einen guten Vereinsspieler an, dann habe ich nicht den Hauch einer Chance. Hier bevorzuge ich lieber eine defensivere Strategie mit Überraschungseffekten. Was oft gut kommt ist auf der gegenüberliegenden Seite einen Läufer aufzustellen, der aber ganz schnell über das ganze Spielfeld spielentscheidend wirken kann in dem er beispielsweise einer Dame im Angriff Schutz bieten kann. Außerdem ist es immer gut mit Springern Zangensituationen zu schaffen. Denn wenn man beispielsweise gleichzeitig den König und die Dame bedroht, dann ist die Dame zwangsweise weg und das Spiel sogut wie gewonnen.
7. Aufbau von Mattsituationen:
Entweder man drängt den Gegner in die Enge und versucht im Spiel her die Entscheidung herbeizuführen oder man spielt solange bis man nachher mit dem Figurenvorteil gewinnt.
Man kann mit zwei Türmen und einem König jederzeit einen Matt setzen. Die Türme sind für den Schluß des Spieles entscheidend, wenn beispielsweise die Damen schon gefallen sein sollten. Überhaupt sollte man sehen, das man frühzeitig Zangensituationen anstrebt mit denen man sich einen Figurenvorteil erzielen kann.
8. Worauf sollte man noch unbedingt beim Schach achten:
- Keine Opfer ohne Hintergedanken machen.
- Jeder Bauer ist gold Wert, da jeder auch zur Dame werden kann wenn er das Spielfeldende erreichen sollte.
- Man achte beim Schlagen auf die Wertigkeit der Figuren!
- Man plane Züge im voraus. Ein guter Schachspieler denkt über 5 Züge im voraus. Die besten über 10 Züge.
- Man falle nicht auf Fallen des Gegners herein!
- Man plane Überraschungsaktionen!
- Man bresche nicht sofort mit der Dame in die Front. Diese wird abgeblockt und man verliert eine positive Stellung.
- Man entwickele die Bauern! Jeder Bauer der weiter vorne steht ist zumeist vorteilhaft. Das gilt natürlich nicht für die eigene Deckung.
- Man achte auf seine Körpersprache beim Schach! Sei von Deinem Sieg überzeugt auch wenn Deine Situation anders aussieht und mache den Gegner nervös. Nervöse Gegner machen Fehler...
Somit wisst Ihr nun die wichtigsten von mir gesammelten Erfahrungen in Sachen Schach. Aber Ihr lernt Schach nur durch intensives Spielen. Lernt von Euren Fehlern und feilt an Euren Taktiken und Strategien. Dann werdet Ihr auch mal besser wie andere. Ich selber würde mich nicht als gut einstufen. Wenn ich gegen erfahrene Vereinsspieler antrete, dann sehe ich zumeist nicht gut aus, denn ich ziehe oftmals zu schnell und denke meine Züge nicht weit genug durch. Dennoch kann ich schon mit den meisten Bekannten in meiner Umgebung sehr gut mithalten. Wenn ich beispielsweise gegen meinen Bruder spiele, dann wirds immer ziemlich spannend. Einmal schafft er es zu gewinnen das nächste mal wieder ich.
Auf jedenfall ist Schach ein wahnsinnig interessantes Strategiebrettspiel, welches wirklich faszinieren kann, wenn man es beherrscht. Es gibt hier unbeschreiblich viele neue Spielsituationen die andere Taktiken verlangen auf die man sich einstellen muß. Schach ist im Gegensatz zu anderen Brettspielen kein Glücksspiel. Erfolg ist nur vom eigenen Können abhängig und von seiner eigenen Fehlerneigung und Gewitztheit.
Mein Fazit:
===========
Um meine Überschrift wieder aufzugreifen, Schach ist nicht einschläfernd, wenn man es kann. Ein Schachspiel zwischen zwei Könnern das ist schon sehr spannend sag ich Euch, denn jeder wartet nur auf die Fehler von anderen. Wer den ersten Fehler macht, der verliert in der Regel. Bei Anfängern liegt der Fehlerquotient natürlich weitaus bedeutend höher. Ein Kasparov ist sogut, weil er einfach weniger Fehler macht.
Schach ist in der heutigen Zeit auch vereinsmäßig gut strukturiert. Es gibt Schach-Ligen und eine Menge Schachturniere. Die Qualität eines Schachspielers zeichnet sich bei professionellen Schachspielern im ELO Wert ab. Je höher der ELO Wert desto besser ist ein Schachspieler im Ranking.
Ich jedenfalls spiele Schach nicht professionell sondern eher amateurmäßig im Freizeitbereich. Es macht einfach Spaß sich mit anderen Spielern im Schach zu messen und selbst wenn man verliert, dann ist es nicht tragisch, denn aus jeder Niederlage kann man was lernen.
Immerhin kann ich schon sagen, das ich gewiss mehr Spiele im Schach gewonnen habe als verloren. Aber ich habe mal bei meinem Kumpel im Schachverein geschnuppert. Bei denen würde ich höchstens in der schlechtesten oder zweitschlechtesten Gruppe mitspielen. Schachvereine spielen einfach in einer anderen Liga als ein Privatspieler. Ich hab mal gegen einen guten Vereinsspieler gespielt, da dachte ich, ich renne gegen eine Wand so bombensicher hat der seine Verteidigung aufgebaut. Dann hat er mich klassisch ausgekontert und ich hab natürlich den kürzeren gezogen.
Auf jedenfall ist Schach eines der interessantesten Brettspiele und für Strategen und Taktiker vollends geeignet.
Ich wünsch Euch noch viel Spaß bei einem schönen Brettspiel, vielleicht ist es ja Schach...
Mit freundlichen Grüßen
Gerwin (TheGreatMaster)
Update vom 02.06.2001 (altes Yopi)
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