Schlecker Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Warenverfügbarkeit:
- Übersichtlichkeit:
- Kundenfreundlichkeit:
- Auswahl:
- Fachliche Beratung:
- Umgang mit Reklamationen:
- Warenqualität:
Erfahrungsbericht von EverBaby
Irgendwo muss man ja einkaufen!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
kaum ein Drogeriemarkt ist ins Gerede gekommen wie die Schleckermärkte. Über die Arbeitsbedingungen kann ich mich nicht äußern und auch nicht über die vielen Gerüchte über die Konzernstrategie - das mögen die diskutieren, die davon Ahnung haben, nämlich diejenigen, die dort arbeiten. Ich bin einfach eine Kundin, die Duschbad, Klopapier und Haarwäsche einkaufen will. Und das erledige ich höchst selten bei Schlecker.
Mir gefallen die Schleckermärkte nicht. Die Drogerieketten insgesamt bieten mittlerweile ein mehr oder weniger ähnliches Sortiment an, überall gibt es mal supergünstige Angebote und überall gibt es auch teuere Sachen. Da lege ich Wert auf Einkaufsbequemlichkeit und Service. Der entspricht bei Schlecker nicht meinen Vorstellungen. Am meisten nervt mich die Enge der Geschäfte. Mit einem Korb oder Wagen einen größeren Einkauf zu machen, halte ich für unmöglich. Teilweise sind die Regale so eng gestellt, daß man arge Probleme hat, mit einem Wagen um die Ecke zukommen. Mehrere Kunden im Laden lösen bei mir Platzangst aus, irgendwo stehenbleiben und sich etwas ansehen, geht nicht, weil man im Weg steht. Bei Warenlieferungen stehen die Verkäuferinnen ziemlich verloren da - auspacken und kassieren und beraten - da muß einfach was auf der Strecke bleiben.
Ich persönlich nutze die Schleckermärkte nur aus Bequemlichkeit, nämlich entweder dann, wenn ich nur EINE Sache brauche oder wenn wirklich keine Alternative in der Nähe ist. Denn das muß man Schlecker lassen: in kleinen Orten oder Ortsteilen findet man außer Schlecker eben keinen anderen Drogeriemarkt! Und da scheint auch das Mutieren zum Gemischtwarenladen Sinn zu machen - obwohl ich nicht davon begeistert bin, auch hier ein Riesensortiment an Lebensmitteln vorzufinden. Von Angeboten an Elektroartikeln mal ganz zu schweigen. Besonders preiswert finde ich die Schleckerartikel nicht. Andere Märkte sind genauso preiswert, teilweise sogar billiger. Aber das kommt natürlich immer auf den Artikel an, den man gerade sucht.
Vorgestern habe ich übrigens in einem berliner Schlecker-Laden eine kostenlose Kundenzeitung (80 Seiten) gefunden. Das kannte ich bislang nicht von Schlecker. Wie zu erwarten ist, steht alles voller Werbung. Jede Menge Yellow Strom, Quelle-Mode und Reimann-Shop. Daneben auch Kosmetik von Wella, Dove und anderen mehr. Das ist alles ganz in Ordnung. Was mir positiv aufgefallen ist, ist der relativ große Anteil an Seiten für die Kinder und Jugendlichen. Ob das ankommt, weiß ich nicht, aber die Idee ist prima.
Was mir sehr negativ aufgefallen ist, ist der Inhalt der sogenannten Fachartikel. Der ist unmöglich, teilweise inhaltlich falsch. So wird z. B. Trennkost vorgestellt - bitte, warum nicht - mit dem Vermerk, daß die Begründer der Trennkostidee Hay und Walb sehr unwissenschaftlich und willkürlich Lebensmittel in Gruppen unterteilt haben sollen und Schlecker stellt diese Einteilung dann ausführlich vor - ohne weiteren Hinweis auf die nunmehr doch sicherlich vorliegenden richtigen bzw. modernen Erkenntnisse!!! Das finde ich sehr schlecht, denn wer erinnert sich denn nach ein paar Tagen noch daran, daß das als negatives Beispiel aufgeführt war!!! Und welchen Sinn macht es für den Verbraucher, wenn er erfährt, daß Forscher ohne die heute vorliegenden Erkenntnisse in früheren Zeiten sich auch mal geirrt haben. Erstens weiß er das schon und zweitens nutzt ihm das nix.
Auch der Elternreport über das Stottern und Neurodermitis ist unter aller Kanone. Kein Fachwissen dargeboten, aber auch auf keine Ansprechpartner oder Einrichtungen verwiesen - hohl. Dabei gibt es diese Artikel doch wirklich in jedem durchschnittlichen Verlag zu erwerben. Von dem Anspruch also, sich von einem Wochenangebotsblatt zu einer Kundenzeitung zu mausern, ist Schlecker wohl noch weit entfernt.
Wie freundlich oder unfreundlich das Personal ist, hängt meines Erachtens nach in erster Linie vom Kunden ab. Die Verkäuferinnen sind oft gestreßt durch die Fülle an Aufgaben, die sie zu bewältigen haben (nicht nur bei Schlecker). Und ich vermute, daß es denen auch keinen Spaß macht, wenn sie die Kartons durch die engen Gänge schaukeln müssen und dabei noch über meckernde Kunden stolpern. Gutes Personal ist überall schwer zu finden. Leute, die für wenig Geld gute und verantwortungsvolle Arbeit machen wollen, sind noch seltener. Darum versuche ich in jedem Laden, dem Personal das Leben ein bißchen leichter zu machen. Die haben das nämlich verdient.
Der Service wird aber für meine Begriffe bei Schlecker gerade erst entdeckt. In der Kundenzeitung habe ich gelesen, daß es demnächst ein neues Bestellmagazin geben wird, wo auch andere Artikel, die in den Filialen nicht käuflich sind, angeboten und ins Haus geliefert werden. Noch ein Versandhandel??? Na, mal überraschen lassen.
^Fazit^
Schlecker ist für mich ein Notnagel, wenn nix anderes in der Nähe ist. Ansonsten gehe ich lieber in angenehmer Atmosphäre einkaufen.
Mir gefallen die Schleckermärkte nicht. Die Drogerieketten insgesamt bieten mittlerweile ein mehr oder weniger ähnliches Sortiment an, überall gibt es mal supergünstige Angebote und überall gibt es auch teuere Sachen. Da lege ich Wert auf Einkaufsbequemlichkeit und Service. Der entspricht bei Schlecker nicht meinen Vorstellungen. Am meisten nervt mich die Enge der Geschäfte. Mit einem Korb oder Wagen einen größeren Einkauf zu machen, halte ich für unmöglich. Teilweise sind die Regale so eng gestellt, daß man arge Probleme hat, mit einem Wagen um die Ecke zukommen. Mehrere Kunden im Laden lösen bei mir Platzangst aus, irgendwo stehenbleiben und sich etwas ansehen, geht nicht, weil man im Weg steht. Bei Warenlieferungen stehen die Verkäuferinnen ziemlich verloren da - auspacken und kassieren und beraten - da muß einfach was auf der Strecke bleiben.
Ich persönlich nutze die Schleckermärkte nur aus Bequemlichkeit, nämlich entweder dann, wenn ich nur EINE Sache brauche oder wenn wirklich keine Alternative in der Nähe ist. Denn das muß man Schlecker lassen: in kleinen Orten oder Ortsteilen findet man außer Schlecker eben keinen anderen Drogeriemarkt! Und da scheint auch das Mutieren zum Gemischtwarenladen Sinn zu machen - obwohl ich nicht davon begeistert bin, auch hier ein Riesensortiment an Lebensmitteln vorzufinden. Von Angeboten an Elektroartikeln mal ganz zu schweigen. Besonders preiswert finde ich die Schleckerartikel nicht. Andere Märkte sind genauso preiswert, teilweise sogar billiger. Aber das kommt natürlich immer auf den Artikel an, den man gerade sucht.
Vorgestern habe ich übrigens in einem berliner Schlecker-Laden eine kostenlose Kundenzeitung (80 Seiten) gefunden. Das kannte ich bislang nicht von Schlecker. Wie zu erwarten ist, steht alles voller Werbung. Jede Menge Yellow Strom, Quelle-Mode und Reimann-Shop. Daneben auch Kosmetik von Wella, Dove und anderen mehr. Das ist alles ganz in Ordnung. Was mir positiv aufgefallen ist, ist der relativ große Anteil an Seiten für die Kinder und Jugendlichen. Ob das ankommt, weiß ich nicht, aber die Idee ist prima.
Was mir sehr negativ aufgefallen ist, ist der Inhalt der sogenannten Fachartikel. Der ist unmöglich, teilweise inhaltlich falsch. So wird z. B. Trennkost vorgestellt - bitte, warum nicht - mit dem Vermerk, daß die Begründer der Trennkostidee Hay und Walb sehr unwissenschaftlich und willkürlich Lebensmittel in Gruppen unterteilt haben sollen und Schlecker stellt diese Einteilung dann ausführlich vor - ohne weiteren Hinweis auf die nunmehr doch sicherlich vorliegenden richtigen bzw. modernen Erkenntnisse!!! Das finde ich sehr schlecht, denn wer erinnert sich denn nach ein paar Tagen noch daran, daß das als negatives Beispiel aufgeführt war!!! Und welchen Sinn macht es für den Verbraucher, wenn er erfährt, daß Forscher ohne die heute vorliegenden Erkenntnisse in früheren Zeiten sich auch mal geirrt haben. Erstens weiß er das schon und zweitens nutzt ihm das nix.
Auch der Elternreport über das Stottern und Neurodermitis ist unter aller Kanone. Kein Fachwissen dargeboten, aber auch auf keine Ansprechpartner oder Einrichtungen verwiesen - hohl. Dabei gibt es diese Artikel doch wirklich in jedem durchschnittlichen Verlag zu erwerben. Von dem Anspruch also, sich von einem Wochenangebotsblatt zu einer Kundenzeitung zu mausern, ist Schlecker wohl noch weit entfernt.
Wie freundlich oder unfreundlich das Personal ist, hängt meines Erachtens nach in erster Linie vom Kunden ab. Die Verkäuferinnen sind oft gestreßt durch die Fülle an Aufgaben, die sie zu bewältigen haben (nicht nur bei Schlecker). Und ich vermute, daß es denen auch keinen Spaß macht, wenn sie die Kartons durch die engen Gänge schaukeln müssen und dabei noch über meckernde Kunden stolpern. Gutes Personal ist überall schwer zu finden. Leute, die für wenig Geld gute und verantwortungsvolle Arbeit machen wollen, sind noch seltener. Darum versuche ich in jedem Laden, dem Personal das Leben ein bißchen leichter zu machen. Die haben das nämlich verdient.
Der Service wird aber für meine Begriffe bei Schlecker gerade erst entdeckt. In der Kundenzeitung habe ich gelesen, daß es demnächst ein neues Bestellmagazin geben wird, wo auch andere Artikel, die in den Filialen nicht käuflich sind, angeboten und ins Haus geliefert werden. Noch ein Versandhandel??? Na, mal überraschen lassen.
^Fazit^
Schlecker ist für mich ein Notnagel, wenn nix anderes in der Nähe ist. Ansonsten gehe ich lieber in angenehmer Atmosphäre einkaufen.
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