Schloßhotel Klink Testbericht
ab 9,76 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Erfahrungsbericht von DeJanee
Schlosshotel Klink an der Müritz: Ein Wintermärchen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Am Wochenende vom 14. Februar bis zum 16. Februar war ich auf dem Schlosshotel Klink und war wirklich begeistert. Wir hatten eine Programmkurzreise names „Ein Wintermärchen“ bei TUI gebucht, und der Prospektext lautete wie folgt:
Ein Wintermärchen
Im Preis: Begrüßungscocktail an der Pianobar, Naschereien der Schlosspatisserie, 2 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet, 1x rustikales Gänse-Essen, 1x 4-Gang-Menü Gourmet, Benutzung des Wellnessbereichs mit Panorama-Hallenbad, 2 Übernachtungen mit HP pro Person bei eigener Anreise z.B. im DZ ab € 134,-
Die Anreise war per Auto sehr einfach, da das Schloss direkt an einer wenig befahrenen Bundesstraße (B192) liegt. Die Ankunftsspanne lag zwischen 15.00 und 22.00 Uhr. Zu der Hotelanlage gehört das Schloss mit 30 Zimmern und neun Suiten, die Orangerie mit 78 Zimmern und drei Suiten, ein Parkplatz sowie ein Schlossgarten, der direkt an die Müritz führt.
Das Schloss selber wurde 1898 von Hedwig und Arthur von Schnitzler erbaut, die Architektur ist eng angelehnt an die Schlösser Frankreichs. Nach dem zweiten Weltkrieg verließ die Familie Schnitzler aber leider das Anwesen und das Gebäude fing an zu verfallen. Erst 1996 kaufte die Familie Walloschke das Schloss, ließ es restaurieren und nur zwei Jahre später, im Jahre 1998, wurde das Schloss als Hotel eingeweiht. Im April 2000 wurde dann auch die Orangerie eröffnet, die noch mehr Gästen Unterkunft bietet.
Das Schloss und die Orangerie sind durch einen Kellergang miteinander verbunden, in dem sich unter anderem ein kleines Panorama-Schwimmbad mit Blick auf die Müritz, eine Saunalandschaft mit vier Saunen, ein Fitnessraum, ein Spielraum für Kinder, ein Solarium (gegen Gebühr), ein Beauty-Salon (gegen Gebühr) und Massageräume (gegen Gebühr) befinden. Im Kellergewölbe befinden sich ein Restaurant und die Pianobar, sowie mehrere Räume die z.B. für geschlossene Gesellschaften genutzt werden können.
Leider habe ich nur die Zimmer der Orangerie gesehen, die waren allerdings sehr modern eingerichtet mit kleiner Garderobe, einem Kleiderschrank, einem Schreibtisch, einem Fernseher/ Radio, einem Tisch mit zwei Stühlen, einem Doppelbett und zwei Nachtschränken, alles in hellem Gelb und Grün gehalten. Da die Orangerie ja erst knapp drei Jahre alt ist, war alles noch sehr neu. Auch das Badezimmer mit Dusche war sehr hell und hatte eine angenehme Größe. Für den Wellnessbereich findet man Bademäntel und große Duschhandtücher auf dem Zimmer. Alle Zimmer in der Orangerie haben einen Balkon oder einen kleine Terrasse.
Ca. 200 m weiter befindet sich eine Sportanlage mit vier Badminton-Feldern, 2 Tennisplätzen und 8 Bowlingbahnen. Ansonsten ist in Klink nicht viel los. Es gibt ein paar Geschäfte, aber zum Einkaufen fährt man besser in die nächstgrößte Stadt Waren. Dort gibt es kleine Einkaufszentren und alle gängigen Supermärkte.
Allerdings liegt Klink direkt am Müritz-Nationalpark. Die Müritz ist mit 117 km² der größte Binnensee Deutschlands und zudem der einzige weibliche See in Deutschland. Das Schlosshotel liegt ebenfalls direkt an der Müritz, sogar mit einem kleinen Sandstrand. Im Sommer kann man sich Boote mieten und auf die Müritz hinausfahren. Im Winter konnten wir auf der Müritz spazieren gehen, da sie zugefroren war. Es lag an diesem zweiten Februarwoche noch Schnee. Etwas vom Hotel entfernt wurde sogar ein Hundeschlittenrennen veranstaltet. Nur als kleiner Hinweis für die, die, wie ich, nicht so oft Schnee zu Hause zu sehen bekommen.
Das „Wintermärchen“ selber begann nach dem Einchecken mit einem rustikalen Gänseessen im „Ritter Artus Keller“. Das Essen bestand aus 3 Gängen.
1. Gang: Kartoffel-Lauch Suppe mit Lachsstreifen
2. Gang: Eine Gänsekeule an Apfelrotkohl mit Maronen
3. Gang: Rote Grütze mit Vanilleeis
Danach konnte man sich dann einen Begrüßungs-Cocktail in der „Piano Bar“ abholen. In der Bar legt jeden Freitag und jeden Samstag ein DJ Musik auf und es gibt eine wirklich nette Auswahl an Cocktails.
Der zweite Tag beginnt dann mit einem üppigen Frühstücksbuffet in der Orangerie. Durch eine große Fensterfront zur Land und Seeseite sowie einer Decke, die bis in den zweiten Stock des Gebäudes reicht, nimmt man das Frühstück in einer angenehm hellen Atmosphäre ein. Es gibt von Brot und Brötchen über Salate, Aufschnitt, Käse, Obst, Müsli, Rührei und Speck, Fischplatten, Kuchen sowie frischen Säften, Tee und Kaffee wirklich alles, was man so zum Frühstück essen möchte.
Den Tag kann man dann ohne Probleme in den Anlagen des Schlosses verbringen. Man kann ein paar Runden im Panorama-Schwimmbad schwimmen, sich in der Saunalandschaft mit beheizten Liegen entspannen, in den Sportpark zum Badminton/ Tennis/ Bowling gehen oder einfach an der schönen Müritz entlangspazieren. Und ehe man sich versieht ist es Zeit für das Abendessen.
Das zweite Abendessen, ein 4-Gang-Menü wird im Restaurant „Garten Eden“ eingenommen.
1. Gang: Spinatzwiebelkuchen an würzigem Rucolasalat mit weißer Vinaigrette und Streckstreifen
2. Gang: Cremesuppe von der Gemüsezwiebel und Tomatenklößchen
3. Gang: Gegrilltes Zanderfilet an Safranschaum mit Broccoliröschen und schwarzem Reis
4. Gang: Frischkäsemousse mit frischen Erdbeeren und Weintrauben
Für dieses wirkliche leckere Abendessen sollte man allerdings etwas Zeit mitbringen.
Als sehr angenehm bei den Abendessen empfand ich, dass trotz des Menüplanes auf die Gäste eingegangen wurde, so konnte man beispielsweise einen anderen Nachtisch bestellen. Außerdem kann man in beiden Restaurants sowohl bar bezahlen als auch die Getränke auf sein Zimmer anschreiben lassen und dann eine Gesamtrechnung am Ende des Wochenendes bezahlen.
Den Rest des Abends kann man dann bis 21 Uhr noch im Wellnessbereich bzw. in der Bar oder auf dem Zimmer verbringen.
Am nächsten Morgen gibt es dann wieder ein Frühstücksbuffet, am Sonntag noch mit zusätzlichen Croissants sowie Sekt für das Sektfrühstück. Bis 11.00 Uhr hat man Zeit zum Auschecken.
Alles in allem hat mir das „Wintermärchen“-Wochenende sehr gut gefallen, was sicherlich nicht nur an meiner netten Begleitung lag. Nur war ich ein bisschen über die angepriesenen Naschereien aus der Schlosspatisserie enttäuscht, denn diese bestanden aus drei Kekschen und zwei Betthupferln auf dem Zimmer.
Das ist aber auch schon alles, was mir als nicht so positiv aufgefallen ist. Die vorwiegend jungen Angestellten waren alles sehr nett und höflich, das Zimmer was schön, das Essen lecker, die Umgebung war perfekt für lange Spaziergänge und der Wellnessbereich sehr angenehm zum Entspannen. Das Schlosshotel Klink war auf jeden Fall eine Reise wert.
Ein Wintermärchen
Im Preis: Begrüßungscocktail an der Pianobar, Naschereien der Schlosspatisserie, 2 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet, 1x rustikales Gänse-Essen, 1x 4-Gang-Menü Gourmet, Benutzung des Wellnessbereichs mit Panorama-Hallenbad, 2 Übernachtungen mit HP pro Person bei eigener Anreise z.B. im DZ ab € 134,-
Die Anreise war per Auto sehr einfach, da das Schloss direkt an einer wenig befahrenen Bundesstraße (B192) liegt. Die Ankunftsspanne lag zwischen 15.00 und 22.00 Uhr. Zu der Hotelanlage gehört das Schloss mit 30 Zimmern und neun Suiten, die Orangerie mit 78 Zimmern und drei Suiten, ein Parkplatz sowie ein Schlossgarten, der direkt an die Müritz führt.
Das Schloss selber wurde 1898 von Hedwig und Arthur von Schnitzler erbaut, die Architektur ist eng angelehnt an die Schlösser Frankreichs. Nach dem zweiten Weltkrieg verließ die Familie Schnitzler aber leider das Anwesen und das Gebäude fing an zu verfallen. Erst 1996 kaufte die Familie Walloschke das Schloss, ließ es restaurieren und nur zwei Jahre später, im Jahre 1998, wurde das Schloss als Hotel eingeweiht. Im April 2000 wurde dann auch die Orangerie eröffnet, die noch mehr Gästen Unterkunft bietet.
Das Schloss und die Orangerie sind durch einen Kellergang miteinander verbunden, in dem sich unter anderem ein kleines Panorama-Schwimmbad mit Blick auf die Müritz, eine Saunalandschaft mit vier Saunen, ein Fitnessraum, ein Spielraum für Kinder, ein Solarium (gegen Gebühr), ein Beauty-Salon (gegen Gebühr) und Massageräume (gegen Gebühr) befinden. Im Kellergewölbe befinden sich ein Restaurant und die Pianobar, sowie mehrere Räume die z.B. für geschlossene Gesellschaften genutzt werden können.
Leider habe ich nur die Zimmer der Orangerie gesehen, die waren allerdings sehr modern eingerichtet mit kleiner Garderobe, einem Kleiderschrank, einem Schreibtisch, einem Fernseher/ Radio, einem Tisch mit zwei Stühlen, einem Doppelbett und zwei Nachtschränken, alles in hellem Gelb und Grün gehalten. Da die Orangerie ja erst knapp drei Jahre alt ist, war alles noch sehr neu. Auch das Badezimmer mit Dusche war sehr hell und hatte eine angenehme Größe. Für den Wellnessbereich findet man Bademäntel und große Duschhandtücher auf dem Zimmer. Alle Zimmer in der Orangerie haben einen Balkon oder einen kleine Terrasse.
Ca. 200 m weiter befindet sich eine Sportanlage mit vier Badminton-Feldern, 2 Tennisplätzen und 8 Bowlingbahnen. Ansonsten ist in Klink nicht viel los. Es gibt ein paar Geschäfte, aber zum Einkaufen fährt man besser in die nächstgrößte Stadt Waren. Dort gibt es kleine Einkaufszentren und alle gängigen Supermärkte.
Allerdings liegt Klink direkt am Müritz-Nationalpark. Die Müritz ist mit 117 km² der größte Binnensee Deutschlands und zudem der einzige weibliche See in Deutschland. Das Schlosshotel liegt ebenfalls direkt an der Müritz, sogar mit einem kleinen Sandstrand. Im Sommer kann man sich Boote mieten und auf die Müritz hinausfahren. Im Winter konnten wir auf der Müritz spazieren gehen, da sie zugefroren war. Es lag an diesem zweiten Februarwoche noch Schnee. Etwas vom Hotel entfernt wurde sogar ein Hundeschlittenrennen veranstaltet. Nur als kleiner Hinweis für die, die, wie ich, nicht so oft Schnee zu Hause zu sehen bekommen.
Das „Wintermärchen“ selber begann nach dem Einchecken mit einem rustikalen Gänseessen im „Ritter Artus Keller“. Das Essen bestand aus 3 Gängen.
1. Gang: Kartoffel-Lauch Suppe mit Lachsstreifen
2. Gang: Eine Gänsekeule an Apfelrotkohl mit Maronen
3. Gang: Rote Grütze mit Vanilleeis
Danach konnte man sich dann einen Begrüßungs-Cocktail in der „Piano Bar“ abholen. In der Bar legt jeden Freitag und jeden Samstag ein DJ Musik auf und es gibt eine wirklich nette Auswahl an Cocktails.
Der zweite Tag beginnt dann mit einem üppigen Frühstücksbuffet in der Orangerie. Durch eine große Fensterfront zur Land und Seeseite sowie einer Decke, die bis in den zweiten Stock des Gebäudes reicht, nimmt man das Frühstück in einer angenehm hellen Atmosphäre ein. Es gibt von Brot und Brötchen über Salate, Aufschnitt, Käse, Obst, Müsli, Rührei und Speck, Fischplatten, Kuchen sowie frischen Säften, Tee und Kaffee wirklich alles, was man so zum Frühstück essen möchte.
Den Tag kann man dann ohne Probleme in den Anlagen des Schlosses verbringen. Man kann ein paar Runden im Panorama-Schwimmbad schwimmen, sich in der Saunalandschaft mit beheizten Liegen entspannen, in den Sportpark zum Badminton/ Tennis/ Bowling gehen oder einfach an der schönen Müritz entlangspazieren. Und ehe man sich versieht ist es Zeit für das Abendessen.
Das zweite Abendessen, ein 4-Gang-Menü wird im Restaurant „Garten Eden“ eingenommen.
1. Gang: Spinatzwiebelkuchen an würzigem Rucolasalat mit weißer Vinaigrette und Streckstreifen
2. Gang: Cremesuppe von der Gemüsezwiebel und Tomatenklößchen
3. Gang: Gegrilltes Zanderfilet an Safranschaum mit Broccoliröschen und schwarzem Reis
4. Gang: Frischkäsemousse mit frischen Erdbeeren und Weintrauben
Für dieses wirkliche leckere Abendessen sollte man allerdings etwas Zeit mitbringen.
Als sehr angenehm bei den Abendessen empfand ich, dass trotz des Menüplanes auf die Gäste eingegangen wurde, so konnte man beispielsweise einen anderen Nachtisch bestellen. Außerdem kann man in beiden Restaurants sowohl bar bezahlen als auch die Getränke auf sein Zimmer anschreiben lassen und dann eine Gesamtrechnung am Ende des Wochenendes bezahlen.
Den Rest des Abends kann man dann bis 21 Uhr noch im Wellnessbereich bzw. in der Bar oder auf dem Zimmer verbringen.
Am nächsten Morgen gibt es dann wieder ein Frühstücksbuffet, am Sonntag noch mit zusätzlichen Croissants sowie Sekt für das Sektfrühstück. Bis 11.00 Uhr hat man Zeit zum Auschecken.
Alles in allem hat mir das „Wintermärchen“-Wochenende sehr gut gefallen, was sicherlich nicht nur an meiner netten Begleitung lag. Nur war ich ein bisschen über die angepriesenen Naschereien aus der Schlosspatisserie enttäuscht, denn diese bestanden aus drei Kekschen und zwei Betthupferln auf dem Zimmer.
Das ist aber auch schon alles, was mir als nicht so positiv aufgefallen ist. Die vorwiegend jungen Angestellten waren alles sehr nett und höflich, das Zimmer was schön, das Essen lecker, die Umgebung war perfekt für lange Spaziergänge und der Wellnessbereich sehr angenehm zum Entspannen. Das Schlosshotel Klink war auf jeden Fall eine Reise wert.
Bewerten / Kommentar schreiben