Schmetterlingsbuntbarsch Südamerika Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Futterkosten:  gering
  • Pflegeaufwand:  sehr hoch

Erfahrungsbericht von fishbrain

Ein Schmetterling unter Wasser?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Schmetterlingsbuntbarsch

Seit ich mein erstes Pärchen der Kakaduzwergbuntbarsche bekommen habe (siehe mein Bericht darüber) war ich fasziniert von der Gruppe der Südamerikanischen Zwergbuntbarsche.

Aussehen
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Der Zwerbuntbarsch sieht von der Form her grob aus, wie die anderen Zwergbuntbarsche auch: 7-8 cm groß, schlanker aber doch kräftiger Körber, schöen ausgezogen Flossen.
Den Namen hat er eindeutig von seiner Farbenpracht: Vom Maul bis Zum Schwanz erstreckt sich ein Farbverlauf von Rot über Gelb bis hin zu Blau. Das alles in schönen kräftigen Farben. Die Flossen schimmern bläulich mit hellblauen Flecken.


Herkunft
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Der Fisch kommt ursprünglich aus den Flüssen in Venezuela und Columbien, mittlerweile gibt es aber auch schon viele Nachzuchten, die vor allem aus Asien importiert werden.


Haltungsbedingungen
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Die Bedingen, unter der diese Fische zu halten sind, entsprechen denen der anderen Zwergbuntbarsche:
pH-Wert 6,5-7,5, eine Wasserhärte von bis zu 10°dGH und Temparaturen von 27-29°C
Prinzipiell ist er ein Blickfang für jedes Gesellschaftsbecken.
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß er anderen Fischen gegenüber ziemlich friedlich ist. Die Brut wird zwar agressiv verteidigt, dabei kommt aber kein Fisch zuschaden. Aggressiv kann er gegenüber Artgenossen werden - auch gegenüber anderen bunten Zwergbuntbarscharten.
An Futter nimmt er am liebsten Lebendfutter wie Wasserflöhe, Artemia, Wasserinsekten, aber auch Flockenfutter geht er ran.


Besonderheiten
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Der Fisch reagiert mitunter empfindlich auf Änderungen der Wasserchemie. Man sollte deshalb nicht zuviel an seinem Becken herumpanschen und auch beim Wasserwechsel darauf chten, daß das Wechselwasser die gleichen Eigenschaften wie das Beckenwasser hat.
Die Geschlechtsunterschiede sind einfach zu erkennen. Die Männchen sind prächtig gefärbt, mit schönen ausgezogenen Flossen, die Weibchen sind weniger auffällig.
Möchte man die Fische nachzüchten, so sollte man ihnen ein Becken ohne Laichräuber wie z.B. Salmler gönnen. Anders wie z.B. der Kakaduzwergbuntbarsch, der in Höhlen brütet, ist dieser hier ein Offenbrüter, der seine Eier einfach auf einem flachen Stein o-ä. ablegt.
Durch die Züchtung erhält man manchmal schwache Tiere, die anfällig für Krankheiten sind. Deshalb sollte man darauf achten, daß man die Fische von einem guten Züchter bekommt.


Warum ich ihn mag
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Aufmerksam wurde ich durch die Farbgebung, aber auch das schöne Verhalten, vor allem während der Brut und beim Verteidigen des Reviers.
Leider konnte ich bisher keine Nachzuchten verzeichnen, da ich kein eigenes Becken zur Verfügung stellen kann und im Gesellschaftsbecken der Laich keine Chance hat.

Fazit
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Ich würde mir diesen Fisch jederzeit wieder in mein Becken holen. Für Anfänger ist er aber nicht unbedingt geeignet, da man doch etwas genauer auf die Bedingungen achten muß.
Für fortgeschrittene Aquarianer, die ihr Becken im Griff haben, ist der Fisch auf jeden Fall zu empfehlen.

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