Oskar und die Dame in Rosa (gebundene Ausgabe) / Eric-Emmanuel Schmitt Testbericht
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Erfahrungsbericht von robbse1
Oskar ist sehr krank..............
Pro:
der Schreibstil für diese empfindliche Geschichte
Kontra:
****
Empfehlung:
Ja
Eric-Emmanuel Schmitt ,ein französischer Autor mit dem Büchlein:
Oskar und die Dame in Rosa
aus dem Fischer Verlag
Für 7,00 €uro im Buchhandel, im Internet bei Ebay sicher günstiger und evtl. bei Buchticket schon zum Tausch bereit ?
Das Buch
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Es ist ein kleines Büchlein im Hardcover Format mit knapp 100 Seiten, die in schöner großer Schrift geschrieben sind.
Ich hatte bislang von diesem Autor nichts gelesen und war gespannt.
Auf der Vorderseite des Covers ist ein Junge im Vordergrund zu sehen, im Hintergrund ein gefliester kahler Raum mit einem Krankenhausbett und einer älteren Dame mit einem Buch ? in der Hand.
Das Buch handelt von dem Jungen Oskar, der mit Blutkrebs (Leukämie) im Krankenhaus auf einer Kinderstation liegt. Viele Kinder mit verschiedenen Krebserkrankungen sind dort auch aufgenommen.
Seine Eltern wohnen weiter entfernt und können somit nicht jeden Tag dort sein.
Außer der festen Besuchstermine am Wochenende entdeckt Oskar das Auto seiner Eltern vom Fenster aus auf dem Parkplatz stehend. Upps denkt er, was nun und schleicht zum Arztzimmer, und belauscht ein Gespräch seiner Eltern mit dem Arzt und erfährt so, dass er nicht mehr lange zu leben hat.........
Das Fatale: keiner redet mit Oskar und auch die Eltern meiden das Gespräch mit ihm und besuchen ihn an dem verhängnisvollen Tag gar nicht !!
So kommt die alte Dame in rosa ins Spiel.....dies ist eine ältere Dame, die ehrenamtlich auf der Kinderstation 2x in der Woche tätig ist und sich um die Kinder kümmert, sei es durch Zuhören oder durch Vorlesen...
Auch für Oskar hat sie einen Tipp parat, um ihm sein noch kurzes Leben zu erleichtern:
Jeder Tag, den du noch lebst hat 10 Jahre !! Am Ende eines Tages schreibe einen Brief an den lieben Gott und berichte über deinen Tag (bzw.die 10 Jahre)
Und so beginnt das Buch:
„Lieber Gott, mein Name ist Oskar...........
Erfahrung
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In diesem Buch erzählt ein 10 jähriger Junge in Briefform seine letzten verbleibenden Tage des Lebens, den Umgang mit den anderen kranken Kindern, das Verhältnis zu seinen Eltern, die nicht in der Lage sind mit ihrem Kind über den Ausgang der Krankheit, bzw. seinen Tod zu reden. Sie überschütten ihn mit Geschenken und Oskar beschreibt in seinem Brief an den Gott seine Gedanken darüber. Das hat mich beeindruckt, wie klar 10 jährige denken und eigentlich nicht zu beschummeln sind. Wie unbedarft und mit viel Geschick die ältere Dame sich des Themas annimmt und Anregungen gibt, die letzten Tage des Lebens zu ertragen.
Durch die Idee jeden Tag als 10 Jahre zu rechnen, ermöglichen es Oskar ein ganzes Leben zu leben und die Erfahrungen der ersten Liebe zu machen und auch alt zu werden. So hatte auch er eine Freundin, sie haben heimlich 1 Nacht in ihrem Krankenzimmer verbracht.
Mich hat diese Geschichte sehr ergriffen und ich musste doch mal eine Träne wegwischen, hing meinen Gedanken nach und fand alles sehr traurig und dann im nächsten Brief war Oskar wieder so lebensfroh, dass ich Hoffnung hatte, für ihn gibt es noch eine Chance.
Aber nein es ist kein Buch mit einem Happy End....Oskar wird sterben
Es ist eine ergreifende Geschichte, die aber immer wieder aufgelockert wird, mal mit viel Ernst, mal auch mit viel Kitsch, was dem Buch aber nicht schadet. Es ist ein empfindliches Thema und erweitert nur die Sichtweise wie Kinder damit umgehen, wie sie sich aufgrund ihrer verschiedenen Krankheiten Namen vergeben, so ist Oskar ein „Eierkopf“ dadurch, dass sein Kopf aufgrund von Medikamenten wohl größer ist, die Dame in rosa heisst so, da sie einen solchen Kittel trägt, ist sie wirklich auch Catcherin gewesen, wie sie Oskar erzählt???
Der letzte Brief ist von Oma Rosa an den lieben Gott: Oskar ist gestorben und hatte die letzten 3 Tage ein Schild auf seinem Bett „ Nur der liebe Gott darf mich wecken“.
Auch ich bin traurig, aber auch froh dieses Buch gelesen zu haben, bestimmt nicht zum letzten Mal...
Fazit
Auch wenn ich nicht an Gott glaube, so ist dieses Buch mehr als 5 Sterne wert, allein durch die Erfahrung, die dadurch gesammelt wird, die Sichtweise eines sterbenden 10 jährigen Jungen zu begreifen.
Der Autor begegnet der schlimmsten Vorstellung – Krankheit und Tod eines Kindes – ohne Sentimantalität. Ein unerschrockenes Buch, das Mut macht, eine solche Situation anzunehmen.
©robbse1
23 Bewertungen, 7 Kommentare
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18.03.2006, 21:27 Uhr von roma1
Bewertung: sehr hilfreichEin meiner Lieblingsbücher. Liebe Grüße Joanna
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08.03.2006, 01:59 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreichsehr informativer Bericht LG Anita
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21.01.2006, 16:30 Uhr von WINNIE24
Bewertung: sehr hilfreichSh! GLG WINNIE :-)
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20.01.2006, 15:02 Uhr von Lidlefood
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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20.01.2006, 13:28 Uhr von Lotosblüte
Bewertung: sehr hilfreichAber natürlich glaubst du an Gott.... <br/>lg
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20.01.2006, 13:23 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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20.01.2006, 12:53 Uhr von kakaue
Bewertung: sehr hilfreichsh lg chris
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