Schneckenbekämpfung - Tipps & Tricks Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von MegaInc
DIE SCHNECKENPLAGE!!!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo Community!
Wahrscheinlich werden sich jetzt einige meiner Stammleser wundern, warum ein 22-jähriger Student wie ich meint, besondere Erfahrungen mit Schnecken zu haben.
Das liegt zum einen daran, dass meine Eltern und ich einen ziemlich großen Garten gegen Schnecken verteidigen müssen und zum anderen daran, dass ich seit mittlerweile 8 Jahren nebenbei im Garten- und Zoofachgeschäft meiner Familie arbeite. Eines meiner Hauptbetätigungsfelder dort ist der Pflanzenschutz. Dadurch habe ich naturgemäß viel Erfahrung mit Schneckenbekämpfungsmitteln.
Die Schneckenplage im Allgemeinen
Die Schnecken treten verstärkt im Frühling und zu Beginn des Sommers auf.
Die Tiere sind Dämmerungs- und Nachtaktiv. Das heißt sie sind tagsüber nur dann zu beobachten, wenn es bewölkt ist, ansonsten halten sie sich an schattigen, feuchten Stellen versteckt.
Besonders gut entwickelt sich die Schneckenpopulation, wenn auf einige wärmere Tage ein oder auch zwei regnerische Tage folgen.
In einem Sommer mit hohen Temperaturen und wenig Regenfall gibt es bedeutend weniger Schnecken, da viele frühzeitig durch die hohen Temperaturen ausschleimen und damit verenden.
Da der Winter dieses Jahr relativ mild war und wir sehr regnerisches Wetter im Frühling hatten ist die Schneckenplage in diesem Jahr die höchste seit ca. 10 Jahren (das gleiche gilt im Übrigen auch für Ameisen).
Das eigentliche Problem, dass die Schnecken dem Menschen machen ist ihre Nahrungsaufnahme. Sie ernähren sich nämlich bevorzugt von frischem Gemüse und Blättern von Blumen. Dabei mögen sie besonders gerne Salatblätter, die meistens völlig kahlgefressen werden.
Im Folgenden werde ich nun einige modernere Bekämpfungsmittel und einige Hausmittelchen kritisch darstellen:
Das Umstreuen gefährdeter Pflanzen mit Salz
Viele vor allem ältere Menschen streuen eine Schutzschicht aus Streusalz oder auch Branntkalk um ihre Pflanze, um diese zu schützen.
An sich funktioniert diese Möglichkeit auch ziemlich gut, da die Schleimhaut der Schnecken stark geschädigt wird, wenn diese über die Schicht aus dem Kalk oder Salz kriechen. Daher sterben die Schnecken.
Allerdings schädigt sowohl das Salz als auch der Branntkalk den Boden. Bringt man Branntkalk auf dem Boden aus, so wächst auf diesem mindestens ein Jahr lang nicht mehr. Das Ausbringen von Salz bewirkt eine starke Ansäuerung des Bodens, was sich ebenfalls nicht gerade förderlich auf die Pflanzen in der näheren Umgebung auswirkt. Außerdem ist hier das Ausbringen von Streusalz auch verboten.
Diese Möglichkeit ist also nicht gerade zu empfehlen.
Das Absammeln der Schnecken
Diese Möglichkeit ist mit Sicherheit die kostengünstigste, aber auch die arbeitsintensivste.
Bei einer Plage, wie sie dieses Jahr vorkommt, muss man bei einem mittelgroßen Garten täglich circa 500-1000 Schnecken absammeln. Hinzu kommt, dass man diese ja auch noch „entsorgen“ muss.
Außerdem, kann man die Schnecken tagsüber nicht aufspüren und muss bis zu ihrer aktiven Zeit in der der Dämmerung warten.
Diese Möglichkeit ist also allenfalls für Menschen mit sehr viel Freizeit zu empfehlen.
Die Fallen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Schnecken eine Falle zu stellen.
Man kann dabei zum Beispiel auf Fallen zurückgreifen, die im Handel verkauft werden. Diese sind allerdings relativ teuer (ab ca.8€). Bei den Fallen handelt es sich um Behälter, die so im Boden versenkt werden müssen, dass die Schnecken den Rand der Fallen überwinden können.
Im Inneren der Fallen befindet sich ein Lockstoff, der die Schnecken anzieht. Bei einer Sorte der Fallen, befindet sich in der Falle Wasser, in dem die Schnecken ertrinken. Bei einer anderen (brutaleren) Sorte, befindet sich am Rand der Falle eine Rasierklinge die die Schnecken „aufschlitzt“.
Möchte man eine solche Falle verwenden, empfehle ich, diese Falle lieber selbst zu bauen, da dieses sehr einfach geht und natürlich günstiger ist. Man muss einfach nur ein rundes Behältnis (z.B. eine Dose) in die Erde eingraben. Der Rand sollte nur etwa einen Zentimeter aus dem Boden ragen. Als Lockstoff kann man süßliche Getränke verwenden.
Die besten Erfahrungen habe ich hier mit Bier oder Cola gemacht. Die Schnecken ertrinken dann in der Flüssigkeit.
Diese Methode funktioniert zwar sehr gut, aber bei einer großen Plage ist sie höchstens ergänzend einzusetzen, da man sonst sehr viele Fallen im Garten aufstellen müsste. Das sieht dann nicht mehr schön aus und ist auch ziemlich mühsam.
Die Schneckenkanten
Schneckenkanten sind eine sehr gute Lösung. Allerdings auch eine relativ kostspielige Lösung.
Eine Schneckenkante besteht aus einem verzinkten (nicht witterungsanfälligem) Metall. Sie sind je nach Hersteller 30-40cm hoch. Am oberen Ende haben sie einen starken Winkel, den die Schnecken nicht überwinden können. Die Schneckenkanten müssen ungefähr 10-15cm in den Boden gesteckt werden, so dass die Schnecken nicht unter ihnen hindurch kriechen können.
Eine Schneckenkante ist einen Meter lang und kostet ca. 5€. Die Ecken kosten ebenfalls rund 5€. Der Preis erscheint aber auf den ersten Blick teurer, als er eigentlich ist, da man die Kanten natürlich über mehrere Jahre verwenden kann. Verbindet man die Kanten, so ist darauf zu achten, dass keine Lücken entstehen.
Persönlich habe ich sehr gute Erfahrungen mit den Kanten gemacht. Hat man ein Gemüsebeet komplett mit ihnen umgeben, so kommt keine Schnecke mehr an die Pflanzen, Man sollte allerdings darauf achten, dass keine Zweige über den Zaun ragen, da diese von den Schnecken sonst als „Brücke“ benutzt werden.
Die Möglichkeit, die Schnecken abzuwehren kommt in letzter Zeit immer mehr in Mode, wird aber von fast niemandem allein eingesetzt, da es ziemlich teuer ist jedes Blumen- und Gemüsebeet komplett einzuzäunen.
Das Schneckenkorn
Bei dem Schneckenkorn handelt es sich um ein Granulat, dass um die zu schützende Fläche gestreut wird. Dieses ist die am weitesten verbreite Lösungsmöglichkeit. Dabei nehmen die Schnecken den Wirkstoff auf, wenn sie über die Körner kriechen.
Es gibt zwei unterschiedliche Möglichkeiten von Schneckenkorn.
Die eine Sorte („Ferramol“ von Neudorff) hat einen Wirkstoff, der den Schnecken den Appetit nimmt und die in ihren „Nestern“ sterben lässt. Diese Sorte des Schneckenkorns ist nicht ganz so wirksam (die Schnecken müssen den Wirkstoff meistens mehrmals aufnehmen) und sehr viel teurer (4mal) als „normales“ Schneckenkorn. Dafür hat es den Vorteil, dass man nicht überall „Schneckenleichen“ sieht und es nicht ganz so aggressiv ist. So sind zwar auch alle anderen Sorten von Schneckenkorn ungefährlich für Hunde und andere Tiere, es kommt aber vor, dass diese sich übergeben, wenn sie das „normale“ Schneckenkorn gefressen haben.
Der Preis für 1kg (für 200m²) liegt bei rund 9€.
Die andere Sorte des Schneckenkorns bewirkt, dass die Schnecken, wenn sie den Wirkstoff aufgenommen haben, ausschleimen. Die Wirksamkeit ist hier sehr gut.
Der Preis liegt bei ca.3² für eine Packung von 100g (reicht für 250m²).
Dieses Schneckenkorn wird eigentlich in gleicher Qualität von allen namenhaften Herstellern vertrieben.
Nach meiner Erfahrung ist die Wirksamkeit des „normalen“ Schneckenkorns sehr gut. Auf den ersten Blick ist diese Möglichkeit auch relativ günstig, aber man muss das Korn natürlich über längere Zeit anwenden, da immer wieder neue Schnecken getötet werden müssen. Somit sammelt sich hier auch ein ziemlich hoher Betrag über die Saison an.
Das Schneckenkorn von Neudorff würde ich aufgrund des hohen Preises nur verwenden, wenn ich Tiere hätte, die viel im Garten sind.
Fazit
Nach meinen Erfahrungen und den Erfahrungen meiner Eltern, Bekannten und Kunden ist es am sinnvollsten zwei Möglichkeiten der Bekämpfung zu kombinieren. Man sollte den Teil seines Gartens, an dem Gemüse angebaut wird mit Schneckenkanten umgeben und andere gefährdete Pflanzen mit Schneckenkorn schützen. Dieses ist auf längere Sicht gesehen die beste Lösung im Preis-/Leistungsverhältnis und ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.
Die Anwendung von Hausmitteln (z.B. Streusalz) ist wenig sinnvoll oder sehr umständlich (Absammeln).
Am Besten ist es, schon im zeitigen Frühjahr mit dem Schutz der Beete durch Schneckenkanten zu beginnen.
© by MegaInc im Juni 2002
Wörter: 1240
Wahrscheinlich werden sich jetzt einige meiner Stammleser wundern, warum ein 22-jähriger Student wie ich meint, besondere Erfahrungen mit Schnecken zu haben.
Das liegt zum einen daran, dass meine Eltern und ich einen ziemlich großen Garten gegen Schnecken verteidigen müssen und zum anderen daran, dass ich seit mittlerweile 8 Jahren nebenbei im Garten- und Zoofachgeschäft meiner Familie arbeite. Eines meiner Hauptbetätigungsfelder dort ist der Pflanzenschutz. Dadurch habe ich naturgemäß viel Erfahrung mit Schneckenbekämpfungsmitteln.
Die Schneckenplage im Allgemeinen
Die Schnecken treten verstärkt im Frühling und zu Beginn des Sommers auf.
Die Tiere sind Dämmerungs- und Nachtaktiv. Das heißt sie sind tagsüber nur dann zu beobachten, wenn es bewölkt ist, ansonsten halten sie sich an schattigen, feuchten Stellen versteckt.
Besonders gut entwickelt sich die Schneckenpopulation, wenn auf einige wärmere Tage ein oder auch zwei regnerische Tage folgen.
In einem Sommer mit hohen Temperaturen und wenig Regenfall gibt es bedeutend weniger Schnecken, da viele frühzeitig durch die hohen Temperaturen ausschleimen und damit verenden.
Da der Winter dieses Jahr relativ mild war und wir sehr regnerisches Wetter im Frühling hatten ist die Schneckenplage in diesem Jahr die höchste seit ca. 10 Jahren (das gleiche gilt im Übrigen auch für Ameisen).
Das eigentliche Problem, dass die Schnecken dem Menschen machen ist ihre Nahrungsaufnahme. Sie ernähren sich nämlich bevorzugt von frischem Gemüse und Blättern von Blumen. Dabei mögen sie besonders gerne Salatblätter, die meistens völlig kahlgefressen werden.
Im Folgenden werde ich nun einige modernere Bekämpfungsmittel und einige Hausmittelchen kritisch darstellen:
Das Umstreuen gefährdeter Pflanzen mit Salz
Viele vor allem ältere Menschen streuen eine Schutzschicht aus Streusalz oder auch Branntkalk um ihre Pflanze, um diese zu schützen.
An sich funktioniert diese Möglichkeit auch ziemlich gut, da die Schleimhaut der Schnecken stark geschädigt wird, wenn diese über die Schicht aus dem Kalk oder Salz kriechen. Daher sterben die Schnecken.
Allerdings schädigt sowohl das Salz als auch der Branntkalk den Boden. Bringt man Branntkalk auf dem Boden aus, so wächst auf diesem mindestens ein Jahr lang nicht mehr. Das Ausbringen von Salz bewirkt eine starke Ansäuerung des Bodens, was sich ebenfalls nicht gerade förderlich auf die Pflanzen in der näheren Umgebung auswirkt. Außerdem ist hier das Ausbringen von Streusalz auch verboten.
Diese Möglichkeit ist also nicht gerade zu empfehlen.
Das Absammeln der Schnecken
Diese Möglichkeit ist mit Sicherheit die kostengünstigste, aber auch die arbeitsintensivste.
Bei einer Plage, wie sie dieses Jahr vorkommt, muss man bei einem mittelgroßen Garten täglich circa 500-1000 Schnecken absammeln. Hinzu kommt, dass man diese ja auch noch „entsorgen“ muss.
Außerdem, kann man die Schnecken tagsüber nicht aufspüren und muss bis zu ihrer aktiven Zeit in der der Dämmerung warten.
Diese Möglichkeit ist also allenfalls für Menschen mit sehr viel Freizeit zu empfehlen.
Die Fallen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Schnecken eine Falle zu stellen.
Man kann dabei zum Beispiel auf Fallen zurückgreifen, die im Handel verkauft werden. Diese sind allerdings relativ teuer (ab ca.8€). Bei den Fallen handelt es sich um Behälter, die so im Boden versenkt werden müssen, dass die Schnecken den Rand der Fallen überwinden können.
Im Inneren der Fallen befindet sich ein Lockstoff, der die Schnecken anzieht. Bei einer Sorte der Fallen, befindet sich in der Falle Wasser, in dem die Schnecken ertrinken. Bei einer anderen (brutaleren) Sorte, befindet sich am Rand der Falle eine Rasierklinge die die Schnecken „aufschlitzt“.
Möchte man eine solche Falle verwenden, empfehle ich, diese Falle lieber selbst zu bauen, da dieses sehr einfach geht und natürlich günstiger ist. Man muss einfach nur ein rundes Behältnis (z.B. eine Dose) in die Erde eingraben. Der Rand sollte nur etwa einen Zentimeter aus dem Boden ragen. Als Lockstoff kann man süßliche Getränke verwenden.
Die besten Erfahrungen habe ich hier mit Bier oder Cola gemacht. Die Schnecken ertrinken dann in der Flüssigkeit.
Diese Methode funktioniert zwar sehr gut, aber bei einer großen Plage ist sie höchstens ergänzend einzusetzen, da man sonst sehr viele Fallen im Garten aufstellen müsste. Das sieht dann nicht mehr schön aus und ist auch ziemlich mühsam.
Die Schneckenkanten
Schneckenkanten sind eine sehr gute Lösung. Allerdings auch eine relativ kostspielige Lösung.
Eine Schneckenkante besteht aus einem verzinkten (nicht witterungsanfälligem) Metall. Sie sind je nach Hersteller 30-40cm hoch. Am oberen Ende haben sie einen starken Winkel, den die Schnecken nicht überwinden können. Die Schneckenkanten müssen ungefähr 10-15cm in den Boden gesteckt werden, so dass die Schnecken nicht unter ihnen hindurch kriechen können.
Eine Schneckenkante ist einen Meter lang und kostet ca. 5€. Die Ecken kosten ebenfalls rund 5€. Der Preis erscheint aber auf den ersten Blick teurer, als er eigentlich ist, da man die Kanten natürlich über mehrere Jahre verwenden kann. Verbindet man die Kanten, so ist darauf zu achten, dass keine Lücken entstehen.
Persönlich habe ich sehr gute Erfahrungen mit den Kanten gemacht. Hat man ein Gemüsebeet komplett mit ihnen umgeben, so kommt keine Schnecke mehr an die Pflanzen, Man sollte allerdings darauf achten, dass keine Zweige über den Zaun ragen, da diese von den Schnecken sonst als „Brücke“ benutzt werden.
Die Möglichkeit, die Schnecken abzuwehren kommt in letzter Zeit immer mehr in Mode, wird aber von fast niemandem allein eingesetzt, da es ziemlich teuer ist jedes Blumen- und Gemüsebeet komplett einzuzäunen.
Das Schneckenkorn
Bei dem Schneckenkorn handelt es sich um ein Granulat, dass um die zu schützende Fläche gestreut wird. Dieses ist die am weitesten verbreite Lösungsmöglichkeit. Dabei nehmen die Schnecken den Wirkstoff auf, wenn sie über die Körner kriechen.
Es gibt zwei unterschiedliche Möglichkeiten von Schneckenkorn.
Die eine Sorte („Ferramol“ von Neudorff) hat einen Wirkstoff, der den Schnecken den Appetit nimmt und die in ihren „Nestern“ sterben lässt. Diese Sorte des Schneckenkorns ist nicht ganz so wirksam (die Schnecken müssen den Wirkstoff meistens mehrmals aufnehmen) und sehr viel teurer (4mal) als „normales“ Schneckenkorn. Dafür hat es den Vorteil, dass man nicht überall „Schneckenleichen“ sieht und es nicht ganz so aggressiv ist. So sind zwar auch alle anderen Sorten von Schneckenkorn ungefährlich für Hunde und andere Tiere, es kommt aber vor, dass diese sich übergeben, wenn sie das „normale“ Schneckenkorn gefressen haben.
Der Preis für 1kg (für 200m²) liegt bei rund 9€.
Die andere Sorte des Schneckenkorns bewirkt, dass die Schnecken, wenn sie den Wirkstoff aufgenommen haben, ausschleimen. Die Wirksamkeit ist hier sehr gut.
Der Preis liegt bei ca.3² für eine Packung von 100g (reicht für 250m²).
Dieses Schneckenkorn wird eigentlich in gleicher Qualität von allen namenhaften Herstellern vertrieben.
Nach meiner Erfahrung ist die Wirksamkeit des „normalen“ Schneckenkorns sehr gut. Auf den ersten Blick ist diese Möglichkeit auch relativ günstig, aber man muss das Korn natürlich über längere Zeit anwenden, da immer wieder neue Schnecken getötet werden müssen. Somit sammelt sich hier auch ein ziemlich hoher Betrag über die Saison an.
Das Schneckenkorn von Neudorff würde ich aufgrund des hohen Preises nur verwenden, wenn ich Tiere hätte, die viel im Garten sind.
Fazit
Nach meinen Erfahrungen und den Erfahrungen meiner Eltern, Bekannten und Kunden ist es am sinnvollsten zwei Möglichkeiten der Bekämpfung zu kombinieren. Man sollte den Teil seines Gartens, an dem Gemüse angebaut wird mit Schneckenkanten umgeben und andere gefährdete Pflanzen mit Schneckenkorn schützen. Dieses ist auf längere Sicht gesehen die beste Lösung im Preis-/Leistungsverhältnis und ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.
Die Anwendung von Hausmitteln (z.B. Streusalz) ist wenig sinnvoll oder sehr umständlich (Absammeln).
Am Besten ist es, schon im zeitigen Frühjahr mit dem Schutz der Beete durch Schneckenkanten zu beginnen.
© by MegaInc im Juni 2002
Wörter: 1240
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