Schnuller entwöhnen Testbericht

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Erfahrungsbericht von boxxy

Das Glück spielt auch mit!

Pro:

Es lebt sich entspannter

Kontra:

Den richtigen Zeitpunkt zu erwischen

Empfehlung:

Ja

Aus purer Neugier und als Vater eines Sohnes mittlerweile 3 jährigen Sohnes bin ich auf dieses Thema aufmerksam geworden. Auch wir haben so unser Leid mit dem lieben \"Nunu\" gehabt.
Hintergrund:
Unser Sohn hatte bis zu diesem denkwürdigen Tag zwischen den obligatorischen Pausen, wie essen und trinken, nur eines lieber als seine Stofftiere... na was wohl den Schnuller!
Wir haben, weil unser Sohn schon mit 2 Jahren in die Krippe kam, gehofft, dass er durch den Umgang mit anderen Kindern sich von selbst entwöhnt. Doch weit gefehlt. Bei jeder Gelegenheit war der Schnuller da wo er hingehört..., im Mund.

Auch versuche Ihn Schritt für Schritt zu entwöhnen schlugen fehl. Wir versuchten die Zeit bis zur Erfüllung seines Wunsches, was mit schreien untermauert wurde, hinaus zuzögern. Diese Situation hatten wir häufig, da Sohnemann seinen \"Nunu\" gerne irgendwo verlegt hatte.
Dies wurde erschwert, dass die Großmütter, so sie Ihn beaufsichtigten, auch auf unser anraten unseren Sohn nicht gleich seinen Schnuller zu geben, prompt einen Schnuller parat hatten.
Widerspruch sinnlos..!! (bei den Großmüttern)
Auch die Chance, Ihm nach dem einschlafen den Nuckel zu entziehen, wenn er diesen im Bett hat liegengelassen wurden durch lautes schreien beim aufwachen bestraft.
Die Methode mit alten Hausmitteln, wie Senf oder sonstiges half nicht. Auch Zitrone oder so war nicht, er liebt Zitronen.
Glück muß der Mensch haben:
Irgendwie waren wir mit unserem Latein am Ende und wir haben uns schon auf ein sehr langes Procedere eingestellt. Da kam uns ein unverhoffter Glücksfall zu Hilfe. Unser Sohn hatte wie fast immer den Nuckel irgendwo liegen gelassen und war nun zu Tränen gerührt und bockig, dass er seinen geliebten \"Nunu\" nicht mehr hatte. Wir hatten aber auch kein Ersatz mehr im Haus, da alle anderen bei Großeltern als Sicherheit deponiert waren. Also was tun, wir machten uns auf die Suche!
Wir haben aber unseren Sohn dabei eingebunden und Ihm erklärt, dass er mitsuchen müsse, da er ja eher wissen würde wo er ihn zuletzt hatte.
Lange Rede, nach ca. 1 stündiger Suche unter mithilfe unseres Sohnes haben wir die Suche abgebrochen und Ihm erklärt, dass der \"Nunu\" nun weg sei.
Dies wurde von Ihm mit einem \" Nunu weg\" kommentiert.
Um Ihn abzulenken haben wir mit Ihm sehr lange gespielt, gekuschelt und Ihm mehrfach gesagt, dass der \"Nunu\" weg sei.
Die Tage danach:
Es dauerte noch einige Zeit, bis der Schnuller kein Thema mehr war und das \"Nunu weg\" auch verstummte aber wir blieben hart und es hat sich gelohnt.
Resumee:
Zur richtigen Zeit die richtige Situation, eine Portion Nerven und über seinen Schatten springen, dann geht es. Denn machen wir uns nichts vor, letztlich sind wir Eltern es, die ein Kind zu jeder Zeit den Schnuller in den Mund schieben um etwas Ruhe zu haben.

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