Schwalbe Fat Albert Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 01/2012
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Erfahrungsbericht von Thomzon
Breitreifen für Mountainbiker
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Heute schreibe ich mal schnell wie meine Erfahrungen mit dem Mountainbikereifen Fat Albert von der Firma Schwalbe so sind.
Ihr sucht einen Reifen, der Grip haben soll? Ihr braucht einen Reifen, mit dem ihr leicht über Schotter pflügen könnt, aber gleichzeitig noch Komfort auf der Straße habt? Der Fat Albert von Schwalbe ist da die beste Wahl für alle Freerider. Zunächst mal zu den Werten, die das Ding mit sich bringt. Der Reifen ist für 26 Zoll Laufräder gedacht und bringt eine Breite von relativ fetten 2,35 Zoll mit (daher kommt wohl auch der Name). Mit einem Gewicht von 720 Gramm ist das Teil in der Faltversion schon mal relativ schwer; wer hier auf geringes Gewicht setzt, wird enttäuscht sein. Doch Racer, die um jedes Gramm feilschen, sind auch nicht die Zielgruppe, sondern wie gesagt Freerider und Dual Racer, vielleicht auch noch Downhiller.
Die Traktion des Reifens ist wunderbar: Auf Asphalt fährt es sich bequem mit ihm, die Stollen sind dafür ziemlich gut geeignet, sind also nicht zu weich oder zu hart, auch nicht zu lang. Der Bodenabrieb ist erstaunlich gering, was dem Fahrer zu gute kommt: Er braucht einfach nicht soviel Kraft.
Auf Schotterpisten und Kieswegen rockt der Reifen wirklich: mit normalen Reifen droht man abzurutschen oder sie zittern wenn der Weg derart unbefestigt ist. Nicht so der Fat Albert, der sich eiskalt seinen Weg durch die Steine bahnt und vor nichts halt macht. Auch in Matsch ist der Reifen zu empfehlen, hier droht er auch nicht abzurutschen (durfte ich schon am eigenen Leib erfahren als ich im Herbst durch eine toll mit Laub getarnte Matschgrube geheizt bin :D).
Und das interessanteste überhaupt: ein Kumpel von mir fährt im Winter Spikereifen, so von wegen Grip. Die helfen aber nur wenn unter dem Schnee eine Eisschicht ist (oder der Schnee relativ hoch liegt). Nicht aber beim fetten Albert, mit dem konnte ich auch im Winter heizen wie ein Berserker, ohne auch nur einmal die Reifen durchdrehen zu lassen; auch das kommt von der genialen Anordnung der Stollen.
Doch nicht nur die Breite des Reifens ist zu beachten: er ist auch ziemlich hoch. Da man bei breiten Reifen weniger Bar Luftdruck im Schlauch braucht, könnte man fast schon von zusätzlicher Federwirkung reden, auch wenn sich die eher in Grenzen hält.
Man sollte vorher jedoch noch aufpassen ob das Ding überhaupt passt. Als Vorderreifen sollte es mit den gängigen Federgabeln keine Probleme geben, nur hinten könnte es kritisch werden: Der Albert ist einfach so breit, dass er in einige Rahmen nicht reinpasst. Sollte das der Fall sein, könnt ihr ihn vorne drinlassen und hinten einen BlackShark oder nen Big/King Jim, ebenfalls von Schwalbe, reinpacken. Die sind auch gut und ihr profitiert von den guten Eigenschaften beider Reifen :)
Der Preis von 30 Euro pro Reifen ist meiner Meinung nach auch noch ziemlich günstig, wenn man bedenkt dass Nokian Breitreifen zum Teil für 20 Euro mehr über den Ladentisch gehen.
Ich empfehle allen Free- und Froridern dieser Welt den FatAlbert zu kaufen. Ist der beste Reifen den ich bisher gefahren bin.
Ihr sucht einen Reifen, der Grip haben soll? Ihr braucht einen Reifen, mit dem ihr leicht über Schotter pflügen könnt, aber gleichzeitig noch Komfort auf der Straße habt? Der Fat Albert von Schwalbe ist da die beste Wahl für alle Freerider. Zunächst mal zu den Werten, die das Ding mit sich bringt. Der Reifen ist für 26 Zoll Laufräder gedacht und bringt eine Breite von relativ fetten 2,35 Zoll mit (daher kommt wohl auch der Name). Mit einem Gewicht von 720 Gramm ist das Teil in der Faltversion schon mal relativ schwer; wer hier auf geringes Gewicht setzt, wird enttäuscht sein. Doch Racer, die um jedes Gramm feilschen, sind auch nicht die Zielgruppe, sondern wie gesagt Freerider und Dual Racer, vielleicht auch noch Downhiller.
Die Traktion des Reifens ist wunderbar: Auf Asphalt fährt es sich bequem mit ihm, die Stollen sind dafür ziemlich gut geeignet, sind also nicht zu weich oder zu hart, auch nicht zu lang. Der Bodenabrieb ist erstaunlich gering, was dem Fahrer zu gute kommt: Er braucht einfach nicht soviel Kraft.
Auf Schotterpisten und Kieswegen rockt der Reifen wirklich: mit normalen Reifen droht man abzurutschen oder sie zittern wenn der Weg derart unbefestigt ist. Nicht so der Fat Albert, der sich eiskalt seinen Weg durch die Steine bahnt und vor nichts halt macht. Auch in Matsch ist der Reifen zu empfehlen, hier droht er auch nicht abzurutschen (durfte ich schon am eigenen Leib erfahren als ich im Herbst durch eine toll mit Laub getarnte Matschgrube geheizt bin :D).
Und das interessanteste überhaupt: ein Kumpel von mir fährt im Winter Spikereifen, so von wegen Grip. Die helfen aber nur wenn unter dem Schnee eine Eisschicht ist (oder der Schnee relativ hoch liegt). Nicht aber beim fetten Albert, mit dem konnte ich auch im Winter heizen wie ein Berserker, ohne auch nur einmal die Reifen durchdrehen zu lassen; auch das kommt von der genialen Anordnung der Stollen.
Doch nicht nur die Breite des Reifens ist zu beachten: er ist auch ziemlich hoch. Da man bei breiten Reifen weniger Bar Luftdruck im Schlauch braucht, könnte man fast schon von zusätzlicher Federwirkung reden, auch wenn sich die eher in Grenzen hält.
Man sollte vorher jedoch noch aufpassen ob das Ding überhaupt passt. Als Vorderreifen sollte es mit den gängigen Federgabeln keine Probleme geben, nur hinten könnte es kritisch werden: Der Albert ist einfach so breit, dass er in einige Rahmen nicht reinpasst. Sollte das der Fall sein, könnt ihr ihn vorne drinlassen und hinten einen BlackShark oder nen Big/King Jim, ebenfalls von Schwalbe, reinpacken. Die sind auch gut und ihr profitiert von den guten Eigenschaften beider Reifen :)
Der Preis von 30 Euro pro Reifen ist meiner Meinung nach auch noch ziemlich günstig, wenn man bedenkt dass Nokian Breitreifen zum Teil für 20 Euro mehr über den Ladentisch gehen.
Ich empfehle allen Free- und Froridern dieser Welt den FatAlbert zu kaufen. Ist der beste Reifen den ich bisher gefahren bin.
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