Schwarzwälder Kirschtorte Testbericht

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ab 8,60
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Summe aller Bewertungen
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  durchschnittlich
  • Kosten:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von cybermanu01

Eigenkreation ist besser als jedes Original

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo Ihr Lieben,

mein Dad hat am Sonntag Geburtstag, nun wollte ich ihm mal ne Freude machen. Doch wie, das war meine Frage, schon seit einigen Tagen.
Ich wusste, dass ich einen Kuchen machen wollte. Leider haben wir hier im Wohnheim keinen Backofen, tja, also musste es was ohne Backen sein. Also nen Kuchen ohne Backen, beim Stöbern in meinem Backbuch (das Philadelphia-Backbuch) ist mir nichts tolles aufgefallen.
Als ich dann heute los bin um die Zutaten zu kaufen, wusste ich immernoch nicht genau, welche Torte es denn sein sollte.
Ich wusste er mag Maulwurfskuchen, doch da muss man auch den Boden backen, denn so hohe Tortenböden gibt es nicht fertig zu kaufen.
Dann habe ich bei den Tortenböden gesehen, dass dort auf der Verpackung ne Schwarzwälderkirschtorte drauf ist.
Also wollte ich das mal probieren!

Was habe ich dazu eingekauft:
(Zutaten habe ich alle bei Real gekauft)

1 Glas Sauerkirschen (1.50 €)
3 Becher Sahne (pro Becher 0.39 €)
2 Tütchen Vanillezucker (10er Pack 0.20 €)
1 Paket geraspelte Schokolade (1.58 €)
1nen Wiener Boden (das sind 3 dunkle Tortenböden) (1.27 €)

Außerdem benötige ich noch 2 Löffel Speisestärke, die habe ich immer im Haus, deshalb kann ich euch hier keinen Preis nennen.

Tja, da ich kein festes Rezept habe, ich mir aber dachte, dass es ziemlich einfach sein muss, habe ich es ganz einfach gemacht.

Meine Zubereitungsanweisung:

Zunächst giesse ich die Kirschen in ein Sieb, dabei muss ich den Saft der Kirschen auffangen. Nun nehme ich ca. 4-5 Esslöffel von dem Saft ab und vermische diesen mit der Speisestärke. Den restlichen Saft gebe ich in einen Topf und erhitze ihn. Wenn er erhitzt ist, dann gebe ich den mit Speisestärke vermischten Saft hinzu. Nun muss man gut rühren und aufpassen, dass es nicht anbrennt. Als nächstes gebe ich die Kirschen (außer 12 Stück, die sind zur Garnierung) ,dazu und nehme den Topf von der Platte. Die Kirschen unterrühren und dann den Kompott erkalten lassen.

Als nächstes muss die Sahne steif geschlagen werden. Zu der Sahne füge ich den Vanillezucker hinzu, damit die Sahne etwas süß ist.
Als Tipp: Verwendet Speisestärke, dann habt ihr bloss halbe Arbeit. Ich habe sie wie so oft vergessen, aber ohne gehts auch, es dauert nur länger.

So, nun nehme ich den Wiener Boden. Ich lege ihn auf eine Tortenplatte und dann kann´s los gehen.
Da gibt´s noch einen kleinen Tipp von mir: Meine Mum besitzt einen Tortenring, den kann man sehr gut verwenden um eine Sauerei zu vermeiden. Man legt ihn um den Tortenboden und kann so ohne Schmiererei die Torte belegen.

Also:
Ich lege zunächst den dicksten Tortenboden auf die Platte, dann gebe ich das erkaltete Kompott auf den Boden, dabei 2 cm am Rand freilassen. Die 2 cm am Rand fülle ich nun mit Sahne, dann kommt die nächste Lage.
Vorsichtig lege ich den nächsten Boden auf, dieser wird mit Sahne bestrichen. Nur eine dünne Schicht auftragen, sonst wird diese zu dick.
Dann die nächste und letzte Schicht. Dort kommt der Rest der Sahne drauf. Dann kann man mit der Garnierung beginnen, man legt die Kirschen drauf, je nachdem wie man möchte kann man das machen.
Man kann selbstverständlich auch noch gehackte Mandeln, Pistazien oder Sahntuffs als Garnierung machen, aber wenn man keinen Spritzbeutel hat, sind die Sahnetuffs schwierig zu machen.
Zum Schluss streut man noch die Schokoladenraspel auf den Kuchen.

Ich habe Schokoraspel nur auf die Oberfläche gestreut, man kann aber auch an der Seite noch Raspel auftragen.
Leider kann ich das nicht machen, weil ich den Kuchen morgen noch nach Hause transportieren muss, dass sind 50 km mit dem Zug und ohne den Tortenring würde die Torte einstürzen.

So, nun ist der Kuchen erstmal im Kühlschrank, da muss er mindestens 2 Stunden verbleiben, damit der Kuchen fest geworden ist.
Leider kann ich noch nicht sagen wie der Kuchen schmeckt, mal wieder ne eigene Kreation, die hoffentlich schmeckt.

Leider habe ich die Befürchtung, dass die Torte sehr viele Kalorien hat, aber man gönnt sich ja sonst nichts ;)
Aber ein riesiger Vorteil ist, dass man für die Zubereitung nur ungefähr 20 Minuten braucht.

Guten Appetit
eure Manu

verfasst am 03.01.2002

P.S.: Heute ist der 06.03.2002, die Torte ist längst vernascht und mein Dad hat sich riesig gefreut und die ganze Family war begeistert. Der Geschmack war gut, das Aussehen der Torte war okay und gesättigt hat er auch :)
Wenn ihr ne Freude machen wollt ne geniale Idee.