Die Hexe und die Heilige (gebundene Ausgabe) / Ulrike Schweikert Testbericht

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Erfahrungsbericht von fantasticeyes

Ein grossartiges Buch von Ulrikr Schweikert nach "Die Tochter des Salzsieders"

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

„Die Hexe und die Heilige“ ist ein Buch von Ulrike Schweikert, die mit „Die Tochter des Salzsieders“ ihren Durchbruch hatte. Es handelt sich hierbei um einen historischen Roman der im 16. Jahrhundert spielt und indem vor allem das Thema Hexenverfolgung angesprochen wird. Man erfährt aber auch viel über die gesellschaftliche und soziale Situation der unteren Bevölkerungsschicht.
Ulrike Schweikert hat den Inhalt aber nicht nur „erfunden“ sondern richtet sich nach wahren Tatsachen und realen Geschehnissen sowie Personen. Es ist natürlich teilweise auch Dichtung dabei was aber gerade den Charme des Romans ausmacht.
Das Buch hat in der gebunden Ausgabe 474 Seiten die aber keinen Abschrecken sollte, dass Buch lässt sich wirklich sehr gut lesen aber darauf gehe ich später noch mal ein. Weiterhin ist es in vier Bücher unterteilt die dann noch mal in Kapitel unterteilt sind. Durch diese Teilung in die Bücher entsteht eine inhaltliche Trennung und man erhält einen besseren Überblick. Im folgenden werde ich kurz auf die Autorin eingehen und dann auf die Vier Bücher im Roman „Die Hexen und die Heilige“.

Die Autorin
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Ulrike Schweikert wurde 1966 in Schwäbisch Hall geboren und arbeitet 6 Jahre lang als Wertpapierhändlerin. Als sie ihren Job aufgab studierte sie Geologie und später Journalismus.
„Die Tochter des Salzsieders“ ist ihr erster Roman und hatte einen sehr großen Erfolg. Jetzt ist auch schon ihr dritter Roman erschienen „Die Herrin der Burg“ bei dem es sich wieder um einen historischen Roman handelt. Eine Vorliebe die man bei Ulrike merkt ist das immer Frauen die Hauptrolle in ihren Bücher spielen was den besonderen Reiz der Bücher ausmacht.

Das Buch „Die Hexe und die Heilige“
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Zum Anfang gebe ich einen kurzen inhaltlichen Überblick und gehe danach noch etwas auf die Zusatzinformationen im Buch ein.

Im 16. Jahrhundert war die Geburt von Zwillingen ein schlechtes Ohmen und genau das passiert der reichen Familie Schenckh aus Ellwangen. Es werden die Zwillinge Sibylla und Helena geboren die noch sehr viel in ihrem Leben erfahren werden. Jedoch muss man hier einfügen das man sehr viel über das Leben von Sibylla erfährt und Helena kaum (nur am Ende und am Anfang) eine Rolle spielt, jedoch hängt das mit ihrem Leben zusammen. Helena lebt nämlich in einem kloster und wird später als Heilige verehrt, abe fangen wir von vorn an. Im Alter von 5 jahren sehen die kinder den Tod des Vaters voraus und dies verunsichert die Mutter, eigentlich sollte Sibylla ins kloster diese versteckt sich aber ud so kommt Helena ins kloster. Sibylla versuch nun alleine ihre Leben zu meistern und geht in die Lehre einer Hebamme und wird eine begabte Schülerin. Aug ihrem Weg duch das Leben erfährt sie noch viel schlimmes und lernt auch die Leibe kennen. Doch auf den Inhalt der vier Bücher gehe ich später ein.
Nun zu den Zusatzinformationen.
Gleich zum Anfang erhält man einen Überblick über die Stadt Aufteilung der beiden Handlungsorte Ellwangen und Leonberg. Abgebildet sind je einen Karte (Stadtplan) zum Ort mit Beschriftung der jeweiligen Gebäude und wenn man im Buch liest kann man den Schritten der handelten Personen folgen. Dann beginnt der Roman. Am Ende befinden sich dann weitere Informationen, wobei ich finde (und das ist der einzige Kritikpunkt) dass bestimme Informationen vor den Roman gehört hätten z. B. das Personenregister. Am Ende befindet sich also als erstes eine Liste mit den wichtigsten Personen, so kann man sich ein Bild von den Familienverhältnissen machen, wenn man mal nicht mehr weiß wer diese Person war, obwohl das kaum vorkommt. Weiterhin gibt es eine Begriffserklärung von bestimmten Worten die alphabetisch geordnet sind. Dabei handelt es sich vor allem um Begriffe die im 16 Jahrhundert üblich waren und heutzutage kaum noch verwendet werden. Als nächstes folgt ein Text von Ulrike Schweikert über Dichtung und Wahrheit indem sie erklärt was real ist und was Erfindung ist. Und als letztes folgen noch Danksagungen und Hinweise zur Literaturauswahl die verwendet wurde, dort kann man auch noch mal nachlesen und sich weitere Informationen holen. Dies war es zu den Zusatzinformationen.
Nun komme ich zum Inhalt der jeweiligen Bücher wobei ich mich dort kurz fassen werde denn ich möchte ja nicht alles Verraten und ihr sollt ja noch Spass am lesen haben und die Spannung geniessen können.

Erstes Buch
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Im ersten Buch erfährt man die Vorgeschichte der Zwillinge. Man wird in die damalige gesellschaftliche Situation eingeführt und kann sich einen ersten Überblick verschaffen. Aber schon in diesem Abschnitt kommt der wunderschöne Schreibstil von Ulrike zum vor scheinen. Am verschlingt Seite für Seite und merkt es gar nicht, da man so vom Inhalt erfasst ist. Das erste Buch endet damit das Helena ins kloster kommt und dort nun leben muss. Ab da spielt vor allem Sibylla die entscheidene Rolle im Buch.

Zweites Buch
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Hier wird das weiter Leben von Sibylla beschrieben und um erstenmal geht es auch um die Hexenverfolgung. Freunde von Sibylla werden verhaftet und hingerichtet und auch enge verwandete sind unter ihnen. Man gewinnt einen Einblick in die Methoden der Hexenverfolgung, das sie willkürlich war und das nur Verdächtigungen reichten um einen auf den Scheiterhaufen zu bringen. Sibylla wird von der Schwester ihrer Mutter „aufgenommen“ die Heileren ist, diese schlägt ihr vor sie mit nach Leonberg zu nehmen. Das zweite Buch endet damit das Sibylla\'s Mutter verhaftet wird und der Hexerei angeklagt wird.

Drittes Buch
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Dieser Teil beginnt damit das die Schwester Sibylla\'s Mutter und Sibylla selber nach Leonberg fahren. Es wird die Reise beschrieben und ihr Aufenthalt dort. Sibylla erlernt das Handwerk der Hebamme und arbeitet dann auch selber in diesem Beruf. In Leonberg macht sie auch erste Erfahrungen in der Liebe, sie verliebt sich nämlich in einen Priester ud macht dadurch noch schlimme Seiten durch. Doch dies ist nicht der einzige Mann der gefallen an ihr findet. Auch der Vogt der Stadt findet die junge Hebamme sehr interessant. Er lernt sie kennen als Sibylla ein uneheliches Kind seiner Tochter „abtreiben“ soll. Am Ende dieses Buches erfährt man auch wieder etwas über Helena. Sie sagt der Mutter Oberin voraus das sie nicht streben wird trotz einer schweren Erkrankung. Daraufhin wird Helena als Heilige verehrt.

Viertes Buch
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Im vierten Buch kommte es zum wider teffen von Helena ud Sibylla, aber vorher muss Sibylla noch einige Schwierigkeiten meistern. Sie wird nun selbst opfer der Hexenverfolgung und auch der Vogt kann sie nicht mehr schützen. Helena spürt die Schmerzen ihrer Schwester und reist zu ihr.
Und hier ende ich mit meinen Ausführungen denn ich möchte euch das Ende ja nicht verraten.

Ich wünsche euch nur sehr viel Spass beim lesen und geniest jedes einzelne Wort. Dieses Buch ist eine wahres Meisterwerk und einfach nur traumhaft und troztdem lernt man noch etwas über das 1 Jahrhundert.

fantasticeyes

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