Erfahrungsbericht von Nanooky
Etwas mehr Humor bitte!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Scooby Doo war mir natürlich aus der Zeichntrickserie im Fernsehen bekannt. Ein Team, das mysteriösen Fällen auf den Grund geht und man immer zu rätseln hatte, wer sich hinter den angeblichen Monstern oder Geistern versteckt. Jetzt kann man die Truppe auch im Kino bewundern und auch wenn ich hier schlechte Kritik gelesen habe, entschloss ich mich in den Film zu gehen.
Infos zum Film
Titel Deutschland: Scooby Doo
Genre: Komödie
Farbe, USA, 2001
Kinostart Deutschland: 01.08.2002
Laufzeit Kino: 86 Minuten
FSK: ab 6 Jahren
Kinoverleih D: Warner Bros.
Regie: Raja Gosnell
Die Handlung
Das Detektivbüro Mystery, bestehend aus Fred, Daphne, Velma, Shaggy und dem Hund Scobby Doo wird nach einem Streit geschlossen und alle, bis auf Shaggy und seinem besten Freund Scobby Doo gehen getrennte Wege. Nach zwei Jahren erhalten alle aber einen Brief von einem gewissen Emile Mondavarious, der sie auf seinen Vergnügungspark auf Spooky Island einlädt, um einen Fall zu lösen.
Schließlich kommt es auf dem Flughafen zum Treffen aller ehemaligen Mitglieder uns schnell stellt sich heraus, dass alle von diesem einem Herren eingeladen wurden.
Richtig anfreunden können sie sich nach dem Streit noch nicht und als sie auf der Insel von Mr. Mondavarious in Empfang genommen werden und er ihr das Problem schildert, dass nämlich alle abreisenden Studenten verstört sind, begeben sich alle einzeln auf die Suche nach der Lösung.
Schon schnell kommt es zum Treffen aller in einer Ruine, in der sie auf die ersten Hinweise stoßen. Alles sieht danach aus, als bekämen sie Besucher eine Gehirnwäsche und das wieder zusammengeschlossene Team hat drei Verdächtige, darunter auch den Besitzer der Insel.
Doch es kommt alles anders. Einige der Mystery AG werden entführt und der Verdacht mit der Gehirnwäsche bestätigt sich auch nicht, aber mit Hilfe von Wilma, Shaggy und Scobby Doo können Fred und Daphne wieder befreit werden. Das Team ist der Lösung auch schon recht Nahe, als Scobby Doo entführt wird und schließlich allen klar wird, wieso sie überhaupt in den Park eingeladen wurden und in welche Falle sie getappt sind. Scobby Doo schwebt in Lebensgefahr und ein Ereignis aus der Vergangenheit wird ihnen zum Verhängnis.
Zum Schluss wird des Rätsels Lösung schnell erkenntlich und wie immer war der Bösewicht nicht derjenige, von dem man es erwartet hätte.
Die Schauspieler
Fred - Freddie Prinze jr.
Daphne - Sarah Michelle Gellar
Shaggy - Matthew Lillard
Velma - Linda Cardellini
Mr. Mondavarious - Rowan Atkinson
Sicherlich kennt man von den Namen einige, auch wenn man sich an ihr neues Aussehen erst mal gewöhnen muss. Sowohl Rowan Aktinson, bekannt als Mr. Bean oder Sarah Michelle Gellar, bekannt aus Buffy schlüpfen in der Komödie mal in ganz andere Rollen.
Insgesamt sind die Schauspieler überzeugend und boten mir eine gute Leistung. Scobby Doo darf man natürlich auch nicht vergessen. Da er ein ziemlich menschenähnlicher Hund ist, der spricht, machten sich hier die Computerspezialisten ans Werk und schufen einen virtuellen Scobby Doo, der meiner Meinung aber auch überzeugend ist, da man keinem Hund das Sprechen oder entsprechende Mimiken beibringen kann.
Sound und Effekte
Wie gesagt, haben sie Leute hinter den Computern ganze Arbeit geleistet. Sowohl Scobby Doo als auch die Monster sind gut gelungen und überzeugend. Auch mit dem Soundtrack und die den Film immer wieder begleitende Musik sind positiv zu bewerten.
Meine Meinung und Erfahrungen
Ein Film der in den USA schon mal auf Platz eins gestanden hatte, muss ja nicht gleich ein guter sein. Als ich auf meine Kinokarte schaute und den Kinonamen sah, wusste ich, dass nicht viele Leute zuschauen würden. In dem Kino, welches in drei Kinos unterteilt ist, wurde der Film also im kleinsten gezeigt. Wenn es hoch kommt, waren es 15 Personen, die den Film sehen wollten und das fand ich erstaunlich wenig, da der Film doch erst angelaufen ist. Egal, ich machte es mir mit meiner Begleitung gemütlich und nach der nervigen Werbung ging es plötzlich los.
Nach den ersten paar Minuten dachte ich nur, dass ich hier raus muss und wieso ich in diesem Film bin. Eigentlich wollte ich ja auch in einen anderen gehen, aber leider läuft dieser erst nächste Woche an und Scobby Doo schien mir dann der nächst beste. Jetzt saßen wir nun im Kino und ich dachte nur, wenn das so weiter geht, war das raus geschmissenes Geld.
Meine Stimmung heiterte sich aber dann doch schnell auf. Zu einem war das Aussehen der Schauspieler mit den Zeichentrickfiguren wirklich identisch und das fand ich schon mal sehr gut. Wie man es erwartet, wurde auch schnell der erste Fall gelöst und mir kamen wieder Erinnerungen an die Serie hoch. Die Story zeigte ähnliche Handlungsmuster, eben wie man es aus der Serie auch kennt, doch war sie recht abwechslungsreich. Ein mysteriöser Vorfall mit Monstern und einige Verdächtige. Mir war aber schnell klar, wer der Täter ist und alles eingefädelt hatte und davon ließ ich mich auch nicht abbringen, vielleicht hätte man da die Spur des Zuschauers öfter mal ins Leere tappen lassen sollen.
Von der Story war ich aber schon gespannt gewesen, wie es nun weitergeht. Für das Team sah es manchmal doch recht hoffnungslos aus. Die Handlung war zumindest abwechslungsreich und mir wurde es im Kino nicht langweilig, nur der erste Eindruck war sehr schlecht, aber das wurde ja besser.
Am Ende des Films dachte ich mir, dass der film eine gute Umsetzung der Zeichentricksendung ist. Von dem altbekannten kann man ja nicht abweichen und so erkennt man viele Parallelen zu der durchaus erfolgreichen Fernsehserie.
Fazit
Wer denkt, dass der Film nur was für Scooby Doo Fans ist, der täuscht sich. Es war kein weltklasse Film und mich hat’s auch nicht aus dem Kinosessel geschmissen, aber besonders die Maske, sowie die abwechslungsreiche Story hat mir gefallen. Wer natürlich auch miträtseln will, wer der Bösewicht ist, kann in den Film auch ohne Probleme reingehen. Es gibt genügend Verdächtige und fast hätte ich auch den oder die falsche getippt.
Meiner Meinung hätte der Film aber mit einer größeren Portion Humor bespickt sein können. Einige Szenen, bei denen man lachen musste gab es zwar, aber da hatte ich mir mehr erwartet. Auch das Happy End am Schluss ist etwas übertrieben dargestellt.
Mein Fazit lautet also ruhig reingehen, da im Fernsehen auch sicherlich nichts Besseres läuft. Aber so erfolgreich wie in Amerika wird er in Deutschland glaub ich auch nicht werden.
© Nanooky im August 2002
Infos zum Film
Titel Deutschland: Scooby Doo
Genre: Komödie
Farbe, USA, 2001
Kinostart Deutschland: 01.08.2002
Laufzeit Kino: 86 Minuten
FSK: ab 6 Jahren
Kinoverleih D: Warner Bros.
Regie: Raja Gosnell
Die Handlung
Das Detektivbüro Mystery, bestehend aus Fred, Daphne, Velma, Shaggy und dem Hund Scobby Doo wird nach einem Streit geschlossen und alle, bis auf Shaggy und seinem besten Freund Scobby Doo gehen getrennte Wege. Nach zwei Jahren erhalten alle aber einen Brief von einem gewissen Emile Mondavarious, der sie auf seinen Vergnügungspark auf Spooky Island einlädt, um einen Fall zu lösen.
Schließlich kommt es auf dem Flughafen zum Treffen aller ehemaligen Mitglieder uns schnell stellt sich heraus, dass alle von diesem einem Herren eingeladen wurden.
Richtig anfreunden können sie sich nach dem Streit noch nicht und als sie auf der Insel von Mr. Mondavarious in Empfang genommen werden und er ihr das Problem schildert, dass nämlich alle abreisenden Studenten verstört sind, begeben sich alle einzeln auf die Suche nach der Lösung.
Schon schnell kommt es zum Treffen aller in einer Ruine, in der sie auf die ersten Hinweise stoßen. Alles sieht danach aus, als bekämen sie Besucher eine Gehirnwäsche und das wieder zusammengeschlossene Team hat drei Verdächtige, darunter auch den Besitzer der Insel.
Doch es kommt alles anders. Einige der Mystery AG werden entführt und der Verdacht mit der Gehirnwäsche bestätigt sich auch nicht, aber mit Hilfe von Wilma, Shaggy und Scobby Doo können Fred und Daphne wieder befreit werden. Das Team ist der Lösung auch schon recht Nahe, als Scobby Doo entführt wird und schließlich allen klar wird, wieso sie überhaupt in den Park eingeladen wurden und in welche Falle sie getappt sind. Scobby Doo schwebt in Lebensgefahr und ein Ereignis aus der Vergangenheit wird ihnen zum Verhängnis.
Zum Schluss wird des Rätsels Lösung schnell erkenntlich und wie immer war der Bösewicht nicht derjenige, von dem man es erwartet hätte.
Die Schauspieler
Fred - Freddie Prinze jr.
Daphne - Sarah Michelle Gellar
Shaggy - Matthew Lillard
Velma - Linda Cardellini
Mr. Mondavarious - Rowan Atkinson
Sicherlich kennt man von den Namen einige, auch wenn man sich an ihr neues Aussehen erst mal gewöhnen muss. Sowohl Rowan Aktinson, bekannt als Mr. Bean oder Sarah Michelle Gellar, bekannt aus Buffy schlüpfen in der Komödie mal in ganz andere Rollen.
Insgesamt sind die Schauspieler überzeugend und boten mir eine gute Leistung. Scobby Doo darf man natürlich auch nicht vergessen. Da er ein ziemlich menschenähnlicher Hund ist, der spricht, machten sich hier die Computerspezialisten ans Werk und schufen einen virtuellen Scobby Doo, der meiner Meinung aber auch überzeugend ist, da man keinem Hund das Sprechen oder entsprechende Mimiken beibringen kann.
Sound und Effekte
Wie gesagt, haben sie Leute hinter den Computern ganze Arbeit geleistet. Sowohl Scobby Doo als auch die Monster sind gut gelungen und überzeugend. Auch mit dem Soundtrack und die den Film immer wieder begleitende Musik sind positiv zu bewerten.
Meine Meinung und Erfahrungen
Ein Film der in den USA schon mal auf Platz eins gestanden hatte, muss ja nicht gleich ein guter sein. Als ich auf meine Kinokarte schaute und den Kinonamen sah, wusste ich, dass nicht viele Leute zuschauen würden. In dem Kino, welches in drei Kinos unterteilt ist, wurde der Film also im kleinsten gezeigt. Wenn es hoch kommt, waren es 15 Personen, die den Film sehen wollten und das fand ich erstaunlich wenig, da der Film doch erst angelaufen ist. Egal, ich machte es mir mit meiner Begleitung gemütlich und nach der nervigen Werbung ging es plötzlich los.
Nach den ersten paar Minuten dachte ich nur, dass ich hier raus muss und wieso ich in diesem Film bin. Eigentlich wollte ich ja auch in einen anderen gehen, aber leider läuft dieser erst nächste Woche an und Scobby Doo schien mir dann der nächst beste. Jetzt saßen wir nun im Kino und ich dachte nur, wenn das so weiter geht, war das raus geschmissenes Geld.
Meine Stimmung heiterte sich aber dann doch schnell auf. Zu einem war das Aussehen der Schauspieler mit den Zeichentrickfiguren wirklich identisch und das fand ich schon mal sehr gut. Wie man es erwartet, wurde auch schnell der erste Fall gelöst und mir kamen wieder Erinnerungen an die Serie hoch. Die Story zeigte ähnliche Handlungsmuster, eben wie man es aus der Serie auch kennt, doch war sie recht abwechslungsreich. Ein mysteriöser Vorfall mit Monstern und einige Verdächtige. Mir war aber schnell klar, wer der Täter ist und alles eingefädelt hatte und davon ließ ich mich auch nicht abbringen, vielleicht hätte man da die Spur des Zuschauers öfter mal ins Leere tappen lassen sollen.
Von der Story war ich aber schon gespannt gewesen, wie es nun weitergeht. Für das Team sah es manchmal doch recht hoffnungslos aus. Die Handlung war zumindest abwechslungsreich und mir wurde es im Kino nicht langweilig, nur der erste Eindruck war sehr schlecht, aber das wurde ja besser.
Am Ende des Films dachte ich mir, dass der film eine gute Umsetzung der Zeichentricksendung ist. Von dem altbekannten kann man ja nicht abweichen und so erkennt man viele Parallelen zu der durchaus erfolgreichen Fernsehserie.
Fazit
Wer denkt, dass der Film nur was für Scooby Doo Fans ist, der täuscht sich. Es war kein weltklasse Film und mich hat’s auch nicht aus dem Kinosessel geschmissen, aber besonders die Maske, sowie die abwechslungsreiche Story hat mir gefallen. Wer natürlich auch miträtseln will, wer der Bösewicht ist, kann in den Film auch ohne Probleme reingehen. Es gibt genügend Verdächtige und fast hätte ich auch den oder die falsche getippt.
Meiner Meinung hätte der Film aber mit einer größeren Portion Humor bespickt sein können. Einige Szenen, bei denen man lachen musste gab es zwar, aber da hatte ich mir mehr erwartet. Auch das Happy End am Schluss ist etwas übertrieben dargestellt.
Mein Fazit lautet also ruhig reingehen, da im Fernsehen auch sicherlich nichts Besseres läuft. Aber so erfolgreich wie in Amerika wird er in Deutschland glaub ich auch nicht werden.
© Nanooky im August 2002
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