Sidol Fettlöser Testbericht

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ab 9,80
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Erfahrungsbericht von Anonym113

Pass auf, denn jetzt kriegst Du Dein Fett weg!

Pro:

es geht schnell und streifenfrei

Kontra:

der Sprühkopf

Empfehlung:

Ja

Liebe Leserinnen und Leser,

Kochen ist eine Leidenschaft von mir, wobei das Spülen und Reinigen eher Leiden schafft. Gerade in der Küche wird durch den Kochdunst gerne alles angrenzende mit einer dünnen Fettschicht bedeckt und daran kleben die Staukörnchen dann noch mal so gut. Das Nervigste für mich sind aber die Fettspritzer. Nach dem ich auch nur das geringste in der Pfanne brate, sieht der Herd und die angrenzende Arbeitsplatte jedes Mal aus wie ein rosa Stalltier. Ich weiß nicht ob ich hier Sau schreiben darf. (Scherz) Diese Spritzer dann zu beseitigen geht auf der Arbeitsplatte noch ganz gut, aber das Ceranfeld hat oft noch Schlieren, die sich schwerer wegpolieren lassen. Man versucht dann mal mit Spülmittel, vorausgesetzt man hat welches. Denn viele haben eine Spülmaschine und die Tabs lassen sich nur schwer verreiben. Das Spülmittel hilft natürlich, aber man muss öfter mit dem gut ausgewaschenen Spültuch nachreiben. Vor ein paar Jahren habe ich dann dieses Mittel für mich entdeckt. Und das ist mein Bericht...

1.) Objekt
2.) Hersteller
3.) Bezugsquelle
4.) Inhaltsstoffe
5.) Anwendungsgebiete
6.) Handhabung
7.) Meine Meinung


1.) Objekt

Sidol gegen Fettschmutz
500 ml Pumpspray
Preis: 1,99 Euro


2.) Hersteller

Henkel KGaA
Henkelstrasse 67
D-40191 Düsseldorf
Tel: 0211 - 797 - 0
Fax: 0211 - 798 - 89 22
[email protected]


3.) Bezugsquelle

In jedem gut sortierten Supermarkt


4.) Inhaltsstoffe

weniger als 5 % anionische Tenside, wasserlösliche Lösungsmittel, Parfüm, Hilfsstoffe


5.) Anwendungsgebiete

Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um einen Fettlöser. Mit Fett ist in diesem Fall leider nicht das auf den Hüften, sondern der Fettschmutz in der Küche gemeint und in der kann man so ziemlich alles damit reinigen, sofern es nicht aus Holz, oder andern geölten Materialien besteht. Also, alle glatten Flächen von der Spüle bis zum Ceranfeld.




6.) Handhabung

Das Pumpspray hat an der Düse vorne eine kleine Klappe mit der man die gewünschte Sprühart einstellen kann. Macht man die Klappe hoch, also auf, dann kommt das Mittel als Strahl heraus. Macht man die Klappe, in der sich ein winziges Gitternetz befindet runter, also zu, wird das Mittel so durch das Gitter gepresst, dass es schäumt. Die Flasche hat wie man sehen kann die typische Form, sprich einen schmalen Hals, sodass sie gut in der Hand liegt. Doch dieses Sprühverfahren hat so seine Tücken.




7.) Meine Erfahrung

So ein Ceranfeld ist schon eine Zierde in jeder Küche und somit auch Blickfang. Doch wenn es nicht streifenfrei sauber ist, kann es einen Wahnsinnig machen. Ich habe früher so einiges ausprobiert. Da war die Spülmittelvariante, die zwar funktionierte, aber mehrmaliges wischen erforderte.
Dann hatte ich von AMC ein Mittel, dass milchig war und Verschmutzungen gut löste, aber sich eben nicht streifenfrei nachpolieren lies. Dann nahm ich Glasreiniger, der sich schon ganz gut handhaben lies und dann kam dieses super Mittel. Eine Freundin hat mich darauf aufmerksam gemacht. Und seit dem wische ich mein Ceranfeld wie folgt.

Wenn ich mal wieder was gebraten habe, was zwar gut schmeckt, mir aber irrsinnig den Herd verspritz, dann nehme ich zwei aneinanderhängende Küchentücher und meine Sidolflasche und das fett hat schon verloren. Ich warte bis der Herd abgekühlt ist, denn auf warmer Herdplatte kommt das Mittel gar nicht gut. Dann sprühe ich mit dem Schaumaufsatz zweimal in Richtung Fett und wische mit den Küchentüchern drüber. Jetzt habe ich den Schmutz schon beseitigt, aber die Streifen noch nicht. Ich drehe meine Tücher um, sprühe noch einmal und reibe alles nach. Fertig. Streifenfrei sauber und ich hatte überhaupt keine Mühe damit. Des weitern ist das Mittel auch sehr gut geeignet andere Fettverschmutzungen zu beseitigen. Ich nehme es für meine Abzugshaube, für die Kacheln hinter den Herd und selbstverständlich für die Arbeitsplatte. Mich hat es restlos überzeugt, denn ich benutze es schon über 5 Jahre und das täglich.

Riechen tut es auch nicht schlecht. Es hat so den typischen Geruch den Reiniger haben. Etwas seifig, aber nicht stark und vor allem nicht unangenehm, aber es riecht nicht so wie Glasreiniger, der ja meist diesen Ammoniakgeruch hat.
Ein Pluspunkt ist auch, dass es sehr ergiebig ist, vorausgesetzt das mit dem Sprühen haut hin. Denn das ist der einzige Schwachpunkt der mir dazu einfällt.
Der Sprühkopf funktioniert nicht immer, ohne dass etwas daneben rauskommt. Es tropft auch gerne nach, sodass ich nach dem Gebrauch schon wie selbstverständlich mit meinem Tuch auch den Tropfen an der Flasche wegwische. Was jetzt nicht wirklich ein Drama ist. Man muss auch darauf achten, dass man die Flasche senkrecht hält, denn ist sie nicht mehr ganz voll steht der Ansaugschlauch bei Schräglage nicht mehr in der Flüssigkeit und zieht dann Luft. Dann kommt erst mal ne Weile nichts bis er wieder Flüssigkeit hat. Ich habe bei meiner Flasche den Verschluss aufgedreht und dafür gesorgt, dass das Ende des Schlauches nach vorne zeigt. Denn diese Schläuche sind oft so gebogen, dass sie bis in eine Ecke reichen um den Inhalt so ziemlich restlos aus der Flasche zu befördern. Wenn man sie aber beim Sprühen etwas nach vorne neigt, kann der Schlauch gegen Ende keine Flüssigkeit mehr ziehen. Deshalb drehe ich ihn immer nach vorne.
Zum Schluss ist noch was zu den Küchengerüchen zu sagen. Überall da wo das Mittel aufgesprüht wurde sind die Gerüche verschwunden. Das heißt, wenn die Verschmutzungen z. B. von Knoblauchöl stammten, dann ist dieser Geruch weg. Allerdings ist dieses Mittel kein Raumspray. Wenn ihr also Kartoffelpuffer ausgebacken habt, dann riecht die Küche schon noch danach, nur die Herdgegend ist nach der Anwendung frisch.



Ich hoffe ihr kriegt euer Fett weg und danke euch wie immer für euer Interesse, fürs Bewerten und Kommentieren.

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