BenQ-Siemens M50 Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Design:
- Qualität & Verarbeitung:
- Ausstattung:
Erfahrungsbericht von RainWoman
Eine Handy-Jungfrau ist begeistert!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Tatsächlich mußte ich fast 24 Jahre alt werden, bis ich mir erstmals ein Handy zulegte. Doch jetzt ist der Alltag ohne diesen ständigen Begleiter undenkbar – und ich kann Euch dieses Handy nur wärmstens empfehlen.
Liebe Leser, Handyfreaks und Zufällig-Vorbeischauer;
mit diesem ausführlichen Bericht möchte ich Euch mein erstes Handy vorstellen, das ich erst vor kurzer Zeit erworben habe und mit dem ich sehr zufrieden bin. Es handelt sich hierbei um das SIEMENS M50.
Eingangs möchte ich darauf hinweisen, dass ich mit meinem Bericht nicht beabsichtige, der Bedienungsanleitung Konkurrenz zu machen. Ich möchte hier meine persönliche Erfahrung und Einschätzung wiedergeben und werde dabei nicht auf jede Funktion im Detail eingehen.
Wer an einer solchen Informationsfülle Interesse (oder seine Anleitung verlegt) hat, der findet die detaillierte Bedienungsanleitung hier: http://www.my-siemens.com/com.aperto/MySiemens/Files/Addon/an/de/mw/hd/hd/m50_ug_de_ger_1.pdf
Ich beginne meinen Bericht mit einer persönlichen Einleitung und werde dann auf die wichtigsten Punkte eingehen, die meiner Meinung nach Eure Entscheidung beim Handykauf beeinflussen könnten. Für Eilige ist die Kernaussage an jedem Abschnittssende zusammengefasst.
Bitte entschuldigt, falls euch mein Bericht zu wenig technisch ist. Ich wende mich in erster Linie an den unerfahrenen Handykäufer (in den ich mich am besten hineinversetzen kann ...).
~ Mein beschwerlicher Weg zum Handybesitz ~
Ich wollte ja nie ein Handy haben. Zuerst fand ich es protzig, später nur noch nervig, schließlich war es mehr eine Protesthaltung aus Prinzip. Doch der (nützliche) Fortschritt geht an niemandem spurlos vorbei, und so beschloß ich, dass ich nach der Rückkehr aus meiner Zweitheimat England nicht nur ein Handy brauchte, sondern auch wirklich gern eins haben wollte. (Ein Aufatmen ging durch meinen Freundeskreis – nun würde auch ich immer erreichbar sein.)
Obwohl in fast jeder Lebenssituation recht selbständig, stand ich bei dieser Entscheidung als Neuling jedoch ziemlich ratlos da. Allein der Dschungel an Vertragsmöglichkeiten ließ mich fast verzweifeln – doch dies gehört nicht in diesen Bericht -; und auch die Auswahl des Handys bereitete mir großes Kopfzerbrechen (und meinen Mitmenschen lange Frage-Antwort-Sessions rund ums Thema).
Meine Auswahlkriterien waren recht simpel gestrickt, denn meine Muss-Liste enthielt lediglich:
- keinen (oder geringen) Zuzahlpreis bei Vertragsabschluß;
- ansprechende, leicht durchschaubare Bedienung;
- Lithium-Ion Akku;
- kleine Extras (Vibrationsalarm und T9 sollte es schon haben);
- und die äußerliche Anziehungskraft muss natürlich da sein. :-)
So weit, so gut.
Das M50 von Siemens war
erstens das, was mir auf den ersten Blick von den in Frage kommenden (bezahlbaren) Alternativen am besten gefiel, da es durch sein ungewöhnliches Design bestach – dazu später mehr,
zweitens aber auch das, was ich als erstes beim bloßen Hingucken wieder aussortierte, da ich mir eine bequeme Bedienung nicht vorstellen konnte – auch dazu mehr an gegebener Stelle.
Als ich die Funktionsweise jedoch erst einmal selbst ausprobiert hatte, kam für mich kein anderes Handy mehr in Frage – es war eine sofortige gegenseitige Sympathie. :-)
~ Das Design ~
Auf dem Bild oben könnt ihr das M50 in seiner ganzen Pracht bewundern.
Es ist nur knapp 11cm x 4,6 cm groß und 23 mm tief – eine Größe, die das Handy sehr handlich erscheinen lässt, andererseits für meinen Geschmack aber auch nicht zu klein ist. Mit einem Gewicht von 97g kann man es bequem mit sich herumtragen, ohne sich dabei einen Bruch zu heben.
Das M50 ist in einem modernen silbergrau gehalten, wobei die etwas heller unterlegte Tastatur hervorsticht. Besonders gut gefällt mir die ovale Umrandung des Displays, die diesem Handy seinen ungewöhnlichen Touch verleiht. Weiterhin möchte ich an dieser Stelle die abgerundeten Formen dieses Handys erwähnen, die das gesamte Design mit einer schichten Auffälligkeit umgeben.
Über den normalen Zifferntasten (inklusive * und #) befinden sich eine Telefonbuchtaste, ein – etwas größerer – ‚Hörer‘ zum Abnehmen sowie die Taste zum Auflegen und Ausschalten. Unter dem Display und somit über der restlichen Tastatur ist zusätzlich eine Leiste mit vier kleinen Navigationstasten zur Bedienung des Menüs angeordnet. Auf diese werde ich speziell im nächsten Unterpunkt eingehen.
Das Augenscheinlichste ist jedoch das blaue Leuchten des Displays – fast schon so eine Art „Markenzeichen“ des M50. Zusätzlich erleichtert dieses Leuchten auch die Benutzung, worauf ich im nächsten Abschnitt noch näher eingehen werde. Im benutzten Zustand leuchten die Tasten orange.
> Insgesamt ist das außergewöhnliche Design dieses Handys eines seiner Hauptmerkmale und ein guter Grund, auf dieses Modell aufmerksam zu werden.
~ Das Display ~
Meiner Meinung nach ist das Display nicht nur sehr interessant gestaltet, sondern auch praktisch durchdacht. Das Lesen bereitet keinerlei Probleme und die Anordnung der Funktionen und Symbole ist sehr gut durchdacht.
Wie schon erwähnt, leuchtet das Display meeresblau, wenn das Handy in Benutzung ist. Ich finde die helle Beleuchtung wunderbar – auch im Dunklen kann man noch einwandfrei alle Zeichen auf dem Display erkennen; und durch die leuchtenden Tasten sind auch nächtliche Vertipper ausgeschlossen. Ich muss zugeben, dass einige die Helligkeit als zu intensiv empfinden. Das ist natürlich wieder recht subjektiv; auch kann man Augenschäden durch vermindern des Kontrastes etwas entgegenwirken. :-)
Weiteres komfortables Extra ist die Großschrift, die man bei Bedarf einstellen kann.
Besonders angetan hat es mir allerdings noch der „Bildschirmschoner“. Zuerst dachte ich, was für ein Quatsch – doch neben einem selbst gewählten Bildchen kann man auch eine Zeigeruhr einstellen ... und nach einer festgesetzten Zeit der Nichtbenutzung schaltet sich diese dann automatisch ein. Sieht recht ungewöhnlich aus – und so kann man noch sehr schön die Zeit ablesen. :-)
> So gibt es an dem Display des Handys nicht auszusetzen und es ist eine wahre Freude, es – gern auch mal länger – zu betrachten.
~ Die Handhabung ~
Das M50 liegt leicht und sehr angenehm in der Hand; das Telefonieren ist damit sehr bequem und auch Langzeitgespräche wären so – theoretisch – kein Problem (wenn man’s denn bezahlen könnte ...).
Die Tasten sprechen sehr gut an, so dass man nicht unnötig gewaltsam vorgehen muss. Sowohl die Tastenempfindlichkeit als auch die Anordnung garantieren bestmögliche Bedienung und einen hohen Komfort bei der Handhabung.
Sehr skeptisch stand ich zunächst der kleinen Navigationsleiste gegenüber. Die vier Tasten sehen wirklich sehr klein aus und ich war anfangs unsicher, ob damit eine bequeme Navigation im Menü möglich wäre. Jedoch muss ich sagen, dass ich schon beim Testen im Shop bemerkte, wie unkompliziert diese Bedienung ist. Sowohl die Pfeiltasten in der Mitte als auch die beiden Bestätigungstasten links und rechts davon lassen sich mit nur minimaler Übung sehr einfach gebrauchen.
Wer in dieser Hinsicht Zweifel haben sollte, dem empfehle ich, die Benutzung einfach mal auszuprobieren. Zwar kann ich nicht garantieren, dass Menschen mit sehr großen Fingern keine Schwierigkeiten mit diesen kleinen Tasten haben werden; jedoch möchte ich betonen, dass „Fehldrücker“ durch die clevere Anordnung der Tasten minimiert werden.
> Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Handhabung des M50 durch Komfortabilität und Unkompliziertheit zu einer wahren Freude wird.
~ Das Akku ~
Mein Handy wurde mit Li-Ion Akku geliefert; es ist aber (laut Bedienungsanleitung) auch mit NiMH Akku erhältlich. Letzteres ist nicht nur schwerer, sondern aufgrund des Memory Effekts auch von kürzerer Lebensdauer. An dieser Stelle möchte ich jedoch Erwähnen, dass in der Anleitung eine Möglichkeit zur NiMH-Akku-Pflege erläutert ist, die die Lebensdauer wesentlich verlängern soll.
Die Standby-Zeit richtet sich natürlich danach, wie intensiv das Handy mit all seinen Funktionen (inklusive Spiele etc.) genutzt wird. Angegeben wird eine Standbyzeit von bis zu 260 Stunden sowie eine maximale Gesprächszeit von 6 Stunden (wer soll das nur bezahlen ...). Bei mir hält es in der Regel um die vier Tage bei normaler Benutzung (was eine ganze Menge SMS einschließt ...).
Anfangs war ich sehr verwundert, wie schnell der Akku runter war; aber dann mußte ich feststellen, dass ich immerzu an dem Handy rumpobiere – kein Wunder, dass der Akku dann nicht so lange hält. Deshalb macht euch keine Sorgen, wenn ihr anfangs dauernd aufladen müßt – das gibt sich nach ner Weile.
Mit dem mitgelieferten Ladegerät wird das Handy wieder aufgeladen. Bei leerem Akku dauert dies höchstens vier Stunden, und schon kann es wieder losgehen.
Ich möchte noch darauf hinweisen, dass die Standby-Zeit durch Änderung der Einstellungen verlängert werden kann. So verbraucht man weniger Strom, wenn die Schnellsuche nach einem verfügbaren Netz ausgeschaltet ist (sinnvoll, denn auch ohne Schnellsuche klappt der Empfang meiner Erfahrung nach einwandfrei). Außerdem kann man die Beleuchtung abstellen, was ich aber nur bei dringend benötigter Standby-Zeit in Erwägung ziehen würde.
Das wichtigste jedoch, immer die Tastensperre einstellen (am besten automatisch nach wenigen Minuten) – nicht nur wichtig fürs Akku, sondern auch zur Sicherheit; sonst ruft man noch ausversehen in China an ...
> In einem Satz, die „Ausdauer“ des Li-Ion Akkus empfinde ich als sehr gut; darüber hinaus fällt auch das geringe Gewicht positiv auf. Über die Lebensdauer werde ich erst später Auskunft geben können, da ich das Handy ja noch nicht so lange besitze.
~ Die Menüführung ~
Nähern wir uns nun der eigentlichen Bedienung des Handys. Meine Ausführungen hierzu möchte ich möglichst allgemein halten, da die detaillierten Unterpunkte sicher von geringerem Interesse sind.
Generell möchte ich feststellen, dass die Menüführung des Siemens M50 bis auf kleine Ausnahmen sehr ansprechend gestaltet ist: Vom Hauptmenü führen Unterpunkte zu den verschiedenen Funktionsgebieten, in denen dann weitere Unterpunkte enthalten sind usw.
Dabei erleichtern einige Details die Navigation erheblich: kleine Symbole im Hauptmenü verbessern das Auffinden der gesuchten Funktion. Besonders gut finde ich, dass man im Menü nicht nur einen, sondern in der Regel drei Unterpunkte gleichzeitig sieht, wodurch eine erhöhte Übersichtlichkeit gewährleistet wird.
Selbstverständlich muss man sich bei Anschaffung eines neuen Handys zunächst im neuen Menü orientieren und findet sich nicht immer gleich zurecht. So hätte ich die Wecker-Funktion nicht zwangsläufig im Funktionsbereich „Kontakte“ vermutet – doch solche Kleinigkeiten sind ja erlernbar. Im wesentlichen ist die Navigation doch sehr zweckmäßig gestaltet.
Eine Besonderheit stellt die linke Displaytaste dar, die mit einer beliebigen Funktion (oder auch einer Rufnummer) belegt werden kann. Diese ist dann immer sofort vom „Normalzustand“ aus aufrufbar – ein wunderbarer kleiner Bonus! (Ich habe diese Taste mit „Neue SMS“ belegt.)
Außerdem kann man sich unter „Mein Menü“ noch einmal die meistgenutzen Funktionen in beliebiger Reihenfolge zusammenstellen. Ich selbst benutze dieses Extra zwar nicht, kann mir aber gut vorstellen, dass viele es als praktisch erachten.
Fairerweise muss ich an dieser Stelle betonen, dass dies mein erstes Handy ist und ich somit noch auf keine Art der Menüführung „konditioniert“ war. Eingefleischte Nokiafans werden sich hier sicher erst umgewöhnen müssen, da sie Siemens-Navigation doch etwas anders gehandhabt wird. Ich persönlich kam auch VOR Besitz meines M50 mit Nokia sehr viel schlechter zurecht – allerdings bleibt diese Diskussion individuelle Geschmackssache.
> Kurz und gut, die Menüführung läßt kaum Wünsche offen und ist schnell erlernbar. Kleine Extras ermöglichen eine besonders komfortable Bedienung.
~ Ruf doch mal an … ~
Auch wenn es immer mehr zum Spielzeug verkommt; eigentlich ist ein Handy ja zum mobilen Telefonieren gedacht.
Das M50 erfüllt in dieser Hinsicht alle Anforderungen. Die Sprachqualität empfinde ich als einwandfrei und habe bis jetzt keinerlei Probleme erlebt.
Verschiedene Klingeltöne sind auf dem Handy schon vorhanden, andere kann man sich individuelle von der Internetseite (siehe weiter unten) runterladen. Zusätzlich kann man verschiedenen Anrufern kleine Bilder zuordnen; eine weitere Möglichkeit zum Personalisieren des Handys.
Und um die Mitmenschen nicht zu stören und selbst nicht durch peinliches Klingeln aufzufallen, gibt es natürlich den Virationsalarm.
> Die Rundfunktion des Telefonierens weist bei dem M50 keinerlei Mängel auf. Kleine Extras optimieren die Nutzung zusätzlich.
~ Das Telefonbuch ~
Das M50 verfügt über eine Telefonbuchtaste für den schnellen Zugriff zu gespeicherten Nummern. Man kann bis zu 250 Einträge auf der Karte speichern und noch weitere 50 auf dem Handy direkt. Darüber hinaus können bis zu 50 Nummern mit Logos versehen werden.
Das Einfügen von neuen Einträgen ist nicht nur manuell, sondern auch aus empfangenen Anrufen und SMS möglich.
Weiterhin können einzelne Personen zu Gruppen zugesammengefaßt werden, zum Beispiel „Arbeit“, „Familie“, „Segelclub“ etc. Nun ist es möglich, den Gruppen verschiedene Klingeltöne zuzuordnen oder auch Anrufe bestimmter Gruppen – vermutlich „Arbeit“ :-) – zu unterdrücken.
> Das Telefonbuch ist eine unerläßliche Funktion bei jedem Handy, und das Siemens M50 erfüllt auch in dieser Hinsicht jeden Anspruch.
~ SMS-en ohne Ende ~
Da das Schreiben von Kurzmitteilungen ein beliebter Volkssport (und eines Tages sicher auch olympische Disziplin) ist, messe ich dieser Funktion besondere Bedeutung bei.
Das M50 verfügt über die T9-Funktion, die Wörter beim Eintippen automatisch erkennt. Beispiel: für das Wort CIAO tippt man 2-4-4-6 und nicht (wie ohne T9) 222-444-2-666. Es wird dann das am häufigsten verwendete Wort vorgeschlagen, das dieser Tastenkombination entspricht. Mit einem einfachen Tastendruck kann man zwischen verschiedenen Wortmöglichkeiten „blättern“.
Kennt die Software das gewünschte Wort nicht, kann es dieses „Lernen“. Man speichert also eine neue Vokabel im Handy-Wörterbuch, die dann bei zukünftiger Benutzung auch zur Verfügung steht. (Auch das Wort CIAO musste das M50 erst lernen.)
Mit dem T9 bin ich persönlich überaus zufrieden. Es erleichtert das schnelle SMS-Schreiben sehr und ist dem Sprachgebrauch sehr gut angepaßt. Selbst umgangssprachliche Abkürzungen wie „ne“, „nen“ usw. werden erkannt; lediglich Eigennamen und sehr spezielle Ausdrücke muss man neu hinzufügen.
Außerdem verfügt das Handy über einige Textbausteine, die man auf Tastendruck in die SMS einfügen kann („Ruf mich bitte zurück.“ zum Beispiel). Diese benutze ich nur selten, können aber im Einzelfall durchaus sinnvoll sein.
Beim Absenden gibt es noch verschiedenste Zusatzmöglichkeiten. So kann man eine SMS an eine ganze Empfängergruppe (siehe „Telefonbuch“) senden, den Text wahlweise auch als Fax oder Email verschicken (Vorsicht, kostet extra!) und den gewünschten Sendezeitraum festlegen.
> Jawohl, mit dem M50 ist das Schreiben von SMS eine wahre Freude und das T9-Wörterbuch erleichtert das Leben sehr.
~ Immer organisiert ~
Ganz nebenbei mimt das Siemens M50 noch den persönlichen Sekretär. Notizen können gespeichert werden, wichtige Daten und Termine festgehalten und auf Wunsch per Nachricht zurück in unser Bewußtsein katapultiert. Diese Funktionen sind praktisch mit dem Telefonbuch gekoppelt.
Sehr nützlich, so vergißt man nie wieder den Geburtstag eines entfernten Verwandten oder ärgert sich unterwegs, dass man nichts zu schreiben dabei hat. Auch auf entgangene Termine weist uns der Organizer diskret hin.
Und dass auch ein Wecker zum guten Ton gehört, versteht sich dabei fast von selbst.
> Die Organizer-Funktion schien mir am Anfang etwas überflüssig, doch nun möchte ich sie nicht mehr missen. Übersichtlichkeit ermöglicht auch hier eine optimale Nutzung.
~ Technik, Technik, Technik ... ~
Ich befürchte, dies ist die Stelle in meinem Bericht, an der ich jeden Technikfreak enttäusche – denn DIE entscheidenden Features sind genau die, die ich nicht benutze. Oder sagen wir, NOCH nicht?!
Jawohl, das M50 ist WAP-fähig. Ich kann dazu leider wenig sagen, da ich damit keine Erfahrungen gesammelt habe ... jedenfalls könnt ihr Euch mit diesem Handy ins Internet einwählen. Und auch hier gibt es wieder jede Menge möglicher Einstellungen, um den individuellen Wünschen gerecht zu werden.
Natürlich kann man so auch Klingeltöne, Logos, Animationen und Spiele direkt aus dem Internet herunterladen. Erste Hinweise dazu unter dem Abschnitt „Die Internet-Seite“.
Weiterhin verfügt dieses Wunder-Handy über GPRS *wovon-ich-keine-Ahnung-habe-und-lieber-die-Klappe-halte* ... einem Verfahren zum schnelleren Datenaustausch.
Mit Java-Technologie kann man die neusten und auch die nicht mehr ganz so neuen Games (wie den Moorhuhn-Klassiker) auf dem Handy spielen.
> Also bietet dieses Handy für Technik-Fans viele interessante Funktionen, für Laien dagegen ein Buch mit sieben Siegeln ... aber man kann all das ja noch lernen. :-)
~ Was hat das Siemens M50 nicht? ~
Hier möchte ich noch kurz zusammenfassen, über welche Funktionen das Handy NICHT verfügt. Dies sollte besonders von potentiellen Käufern beachtet werden, die eines der folgenden als zwingend notwendig erachten:
- Infrarotschnittstelle
- Stoß- und Spritzwasserschutz
- Taschenrechner
Weiteres Fehlen Funktionen ist mir nicht bewußt (falls Euch etwas aufgefallen ist, teilt es mir doch bitte mit). Ich persönlich vermisse keines dieser Features, möchte nur an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, da Ansprüche ja unterschiedlich gestaltet sind.
~ Die Internet-Seite ~
Viele Information rund ums M50 (und natürlich auch die anderen Siemens-Handys) sowie Downloads ohne Ende findet ihr unter www.my-siemens.de.
Diese Seite möchte ich vor allem VOR dem Handykauf empfehlen, wenn ihr Euch noch nicht entschieden habt. Viele nützliche, größtenteils kinderleicht verständliche Informationen übersichtlich angeordnet … da findet man Antwort auf jede Frage.
VORSICHT ist geboten beim Handy-Vergleich, den man auf der Siemensseite so bequem durchführen kann. Verschiedene Modelle lassen sich da in Tabellenform gegenüberstellen, so dass man ihre Funktionen vergleichen kann. Jedoch mußte ich feststellen, dass das M50 laut dieser Tabelle nicht mal über eine Tastensperre verfügt; kurz, viele Informationen auf dieser Seite sind falsch! Das halte ich für sehr unprofessionell (jedoch betrifft dieser Mangel ja nicht das Handy selbst). Im Zweifelsfall empfehle ich Euch, einfach in der online verfügbaren Gebrauchsanweisung nachzulesen, da ist es auf jeden Fall korrekt (Tastensperre Seite 61. :-) ).
~ Zubehör ~
Nur am Rande möchte ich erwähnen, dass es zum M50 zahlreiche Zubehörartikel gibt. Diese erhaltet ihr beispielsweise auf der Siemens Homepage (siehe oben), oder günstiger in Discount-Märkten wie Mediamarkt, Saturn etc.
Verschiedenfarbige Cover finde ich nicht nötig (es sieht doch schon so toll aus!); doch vielleicht denkbar zur Abwechslung nach langem Besitz.
Wichtig ist jedoch natürlich eine Handytasche, die den ständigen Begleiter schützt. Auch da gibt es die verschiedensten Varianten.
Freisprechanlage, Ladegeräte und vieles mehr bieten zusätzlichen Komfort je nach individuellem Bedarf. Details würden jedoch den Rahmen dieses Berichtes sprengen.
~ Mein Fazit ~
Eine Entscheidung, die ich immer wieder so treffen würde: Das Siemens M50 hat mich vollkommen überzeugt und mir einen sehr vergnüglichen Start in der Welt der Handybesitzer ermöglicht.
Die Handlichkeit, übersichtliche Bedienung und große Vielfältigkeit, gekoppelt mit dem außergewöhnlichen Design, lassen dieses Handy zu einer wahren Freude werden. Es erfüllt meine Ansprüche bestens und ist in meinen Augen ein Fünf-Sterne-Handy. Note: SEHR GUT!
Ich gebe es NIE wieder her!
:-)
Ich danke Euch für Euer Interesse. Für weiterführende Fragen – oder einfach nur so – habe ich mein Gästebuch jederzeit aufgeschlagen. Gleiches gilt auch für Anregungen, die ich immer wieder gern annehme.
Bis zum nächsten Bericht,
Eure RainWoman
PS, nächtelang an diesem Bericht gearbeitet muss ich im Nachhinein feststellen, dass er – entgegen meiner üblichen Schreibweise – recht nüchtern geworden ist. Es fiel mir leider schwer, einen recht informationslastigen Bericht unterhaltsamer zu gestalten. *tutmirleid*
Liebe Leser, Handyfreaks und Zufällig-Vorbeischauer;
mit diesem ausführlichen Bericht möchte ich Euch mein erstes Handy vorstellen, das ich erst vor kurzer Zeit erworben habe und mit dem ich sehr zufrieden bin. Es handelt sich hierbei um das SIEMENS M50.
Eingangs möchte ich darauf hinweisen, dass ich mit meinem Bericht nicht beabsichtige, der Bedienungsanleitung Konkurrenz zu machen. Ich möchte hier meine persönliche Erfahrung und Einschätzung wiedergeben und werde dabei nicht auf jede Funktion im Detail eingehen.
Wer an einer solchen Informationsfülle Interesse (oder seine Anleitung verlegt) hat, der findet die detaillierte Bedienungsanleitung hier: http://www.my-siemens.com/com.aperto/MySiemens/Files/Addon/an/de/mw/hd/hd/m50_ug_de_ger_1.pdf
Ich beginne meinen Bericht mit einer persönlichen Einleitung und werde dann auf die wichtigsten Punkte eingehen, die meiner Meinung nach Eure Entscheidung beim Handykauf beeinflussen könnten. Für Eilige ist die Kernaussage an jedem Abschnittssende zusammengefasst.
Bitte entschuldigt, falls euch mein Bericht zu wenig technisch ist. Ich wende mich in erster Linie an den unerfahrenen Handykäufer (in den ich mich am besten hineinversetzen kann ...).
~ Mein beschwerlicher Weg zum Handybesitz ~
Ich wollte ja nie ein Handy haben. Zuerst fand ich es protzig, später nur noch nervig, schließlich war es mehr eine Protesthaltung aus Prinzip. Doch der (nützliche) Fortschritt geht an niemandem spurlos vorbei, und so beschloß ich, dass ich nach der Rückkehr aus meiner Zweitheimat England nicht nur ein Handy brauchte, sondern auch wirklich gern eins haben wollte. (Ein Aufatmen ging durch meinen Freundeskreis – nun würde auch ich immer erreichbar sein.)
Obwohl in fast jeder Lebenssituation recht selbständig, stand ich bei dieser Entscheidung als Neuling jedoch ziemlich ratlos da. Allein der Dschungel an Vertragsmöglichkeiten ließ mich fast verzweifeln – doch dies gehört nicht in diesen Bericht -; und auch die Auswahl des Handys bereitete mir großes Kopfzerbrechen (und meinen Mitmenschen lange Frage-Antwort-Sessions rund ums Thema).
Meine Auswahlkriterien waren recht simpel gestrickt, denn meine Muss-Liste enthielt lediglich:
- keinen (oder geringen) Zuzahlpreis bei Vertragsabschluß;
- ansprechende, leicht durchschaubare Bedienung;
- Lithium-Ion Akku;
- kleine Extras (Vibrationsalarm und T9 sollte es schon haben);
- und die äußerliche Anziehungskraft muss natürlich da sein. :-)
So weit, so gut.
Das M50 von Siemens war
erstens das, was mir auf den ersten Blick von den in Frage kommenden (bezahlbaren) Alternativen am besten gefiel, da es durch sein ungewöhnliches Design bestach – dazu später mehr,
zweitens aber auch das, was ich als erstes beim bloßen Hingucken wieder aussortierte, da ich mir eine bequeme Bedienung nicht vorstellen konnte – auch dazu mehr an gegebener Stelle.
Als ich die Funktionsweise jedoch erst einmal selbst ausprobiert hatte, kam für mich kein anderes Handy mehr in Frage – es war eine sofortige gegenseitige Sympathie. :-)
~ Das Design ~
Auf dem Bild oben könnt ihr das M50 in seiner ganzen Pracht bewundern.
Es ist nur knapp 11cm x 4,6 cm groß und 23 mm tief – eine Größe, die das Handy sehr handlich erscheinen lässt, andererseits für meinen Geschmack aber auch nicht zu klein ist. Mit einem Gewicht von 97g kann man es bequem mit sich herumtragen, ohne sich dabei einen Bruch zu heben.
Das M50 ist in einem modernen silbergrau gehalten, wobei die etwas heller unterlegte Tastatur hervorsticht. Besonders gut gefällt mir die ovale Umrandung des Displays, die diesem Handy seinen ungewöhnlichen Touch verleiht. Weiterhin möchte ich an dieser Stelle die abgerundeten Formen dieses Handys erwähnen, die das gesamte Design mit einer schichten Auffälligkeit umgeben.
Über den normalen Zifferntasten (inklusive * und #) befinden sich eine Telefonbuchtaste, ein – etwas größerer – ‚Hörer‘ zum Abnehmen sowie die Taste zum Auflegen und Ausschalten. Unter dem Display und somit über der restlichen Tastatur ist zusätzlich eine Leiste mit vier kleinen Navigationstasten zur Bedienung des Menüs angeordnet. Auf diese werde ich speziell im nächsten Unterpunkt eingehen.
Das Augenscheinlichste ist jedoch das blaue Leuchten des Displays – fast schon so eine Art „Markenzeichen“ des M50. Zusätzlich erleichtert dieses Leuchten auch die Benutzung, worauf ich im nächsten Abschnitt noch näher eingehen werde. Im benutzten Zustand leuchten die Tasten orange.
> Insgesamt ist das außergewöhnliche Design dieses Handys eines seiner Hauptmerkmale und ein guter Grund, auf dieses Modell aufmerksam zu werden.
~ Das Display ~
Meiner Meinung nach ist das Display nicht nur sehr interessant gestaltet, sondern auch praktisch durchdacht. Das Lesen bereitet keinerlei Probleme und die Anordnung der Funktionen und Symbole ist sehr gut durchdacht.
Wie schon erwähnt, leuchtet das Display meeresblau, wenn das Handy in Benutzung ist. Ich finde die helle Beleuchtung wunderbar – auch im Dunklen kann man noch einwandfrei alle Zeichen auf dem Display erkennen; und durch die leuchtenden Tasten sind auch nächtliche Vertipper ausgeschlossen. Ich muss zugeben, dass einige die Helligkeit als zu intensiv empfinden. Das ist natürlich wieder recht subjektiv; auch kann man Augenschäden durch vermindern des Kontrastes etwas entgegenwirken. :-)
Weiteres komfortables Extra ist die Großschrift, die man bei Bedarf einstellen kann.
Besonders angetan hat es mir allerdings noch der „Bildschirmschoner“. Zuerst dachte ich, was für ein Quatsch – doch neben einem selbst gewählten Bildchen kann man auch eine Zeigeruhr einstellen ... und nach einer festgesetzten Zeit der Nichtbenutzung schaltet sich diese dann automatisch ein. Sieht recht ungewöhnlich aus – und so kann man noch sehr schön die Zeit ablesen. :-)
> So gibt es an dem Display des Handys nicht auszusetzen und es ist eine wahre Freude, es – gern auch mal länger – zu betrachten.
~ Die Handhabung ~
Das M50 liegt leicht und sehr angenehm in der Hand; das Telefonieren ist damit sehr bequem und auch Langzeitgespräche wären so – theoretisch – kein Problem (wenn man’s denn bezahlen könnte ...).
Die Tasten sprechen sehr gut an, so dass man nicht unnötig gewaltsam vorgehen muss. Sowohl die Tastenempfindlichkeit als auch die Anordnung garantieren bestmögliche Bedienung und einen hohen Komfort bei der Handhabung.
Sehr skeptisch stand ich zunächst der kleinen Navigationsleiste gegenüber. Die vier Tasten sehen wirklich sehr klein aus und ich war anfangs unsicher, ob damit eine bequeme Navigation im Menü möglich wäre. Jedoch muss ich sagen, dass ich schon beim Testen im Shop bemerkte, wie unkompliziert diese Bedienung ist. Sowohl die Pfeiltasten in der Mitte als auch die beiden Bestätigungstasten links und rechts davon lassen sich mit nur minimaler Übung sehr einfach gebrauchen.
Wer in dieser Hinsicht Zweifel haben sollte, dem empfehle ich, die Benutzung einfach mal auszuprobieren. Zwar kann ich nicht garantieren, dass Menschen mit sehr großen Fingern keine Schwierigkeiten mit diesen kleinen Tasten haben werden; jedoch möchte ich betonen, dass „Fehldrücker“ durch die clevere Anordnung der Tasten minimiert werden.
> Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Handhabung des M50 durch Komfortabilität und Unkompliziertheit zu einer wahren Freude wird.
~ Das Akku ~
Mein Handy wurde mit Li-Ion Akku geliefert; es ist aber (laut Bedienungsanleitung) auch mit NiMH Akku erhältlich. Letzteres ist nicht nur schwerer, sondern aufgrund des Memory Effekts auch von kürzerer Lebensdauer. An dieser Stelle möchte ich jedoch Erwähnen, dass in der Anleitung eine Möglichkeit zur NiMH-Akku-Pflege erläutert ist, die die Lebensdauer wesentlich verlängern soll.
Die Standby-Zeit richtet sich natürlich danach, wie intensiv das Handy mit all seinen Funktionen (inklusive Spiele etc.) genutzt wird. Angegeben wird eine Standbyzeit von bis zu 260 Stunden sowie eine maximale Gesprächszeit von 6 Stunden (wer soll das nur bezahlen ...). Bei mir hält es in der Regel um die vier Tage bei normaler Benutzung (was eine ganze Menge SMS einschließt ...).
Anfangs war ich sehr verwundert, wie schnell der Akku runter war; aber dann mußte ich feststellen, dass ich immerzu an dem Handy rumpobiere – kein Wunder, dass der Akku dann nicht so lange hält. Deshalb macht euch keine Sorgen, wenn ihr anfangs dauernd aufladen müßt – das gibt sich nach ner Weile.
Mit dem mitgelieferten Ladegerät wird das Handy wieder aufgeladen. Bei leerem Akku dauert dies höchstens vier Stunden, und schon kann es wieder losgehen.
Ich möchte noch darauf hinweisen, dass die Standby-Zeit durch Änderung der Einstellungen verlängert werden kann. So verbraucht man weniger Strom, wenn die Schnellsuche nach einem verfügbaren Netz ausgeschaltet ist (sinnvoll, denn auch ohne Schnellsuche klappt der Empfang meiner Erfahrung nach einwandfrei). Außerdem kann man die Beleuchtung abstellen, was ich aber nur bei dringend benötigter Standby-Zeit in Erwägung ziehen würde.
Das wichtigste jedoch, immer die Tastensperre einstellen (am besten automatisch nach wenigen Minuten) – nicht nur wichtig fürs Akku, sondern auch zur Sicherheit; sonst ruft man noch ausversehen in China an ...
> In einem Satz, die „Ausdauer“ des Li-Ion Akkus empfinde ich als sehr gut; darüber hinaus fällt auch das geringe Gewicht positiv auf. Über die Lebensdauer werde ich erst später Auskunft geben können, da ich das Handy ja noch nicht so lange besitze.
~ Die Menüführung ~
Nähern wir uns nun der eigentlichen Bedienung des Handys. Meine Ausführungen hierzu möchte ich möglichst allgemein halten, da die detaillierten Unterpunkte sicher von geringerem Interesse sind.
Generell möchte ich feststellen, dass die Menüführung des Siemens M50 bis auf kleine Ausnahmen sehr ansprechend gestaltet ist: Vom Hauptmenü führen Unterpunkte zu den verschiedenen Funktionsgebieten, in denen dann weitere Unterpunkte enthalten sind usw.
Dabei erleichtern einige Details die Navigation erheblich: kleine Symbole im Hauptmenü verbessern das Auffinden der gesuchten Funktion. Besonders gut finde ich, dass man im Menü nicht nur einen, sondern in der Regel drei Unterpunkte gleichzeitig sieht, wodurch eine erhöhte Übersichtlichkeit gewährleistet wird.
Selbstverständlich muss man sich bei Anschaffung eines neuen Handys zunächst im neuen Menü orientieren und findet sich nicht immer gleich zurecht. So hätte ich die Wecker-Funktion nicht zwangsläufig im Funktionsbereich „Kontakte“ vermutet – doch solche Kleinigkeiten sind ja erlernbar. Im wesentlichen ist die Navigation doch sehr zweckmäßig gestaltet.
Eine Besonderheit stellt die linke Displaytaste dar, die mit einer beliebigen Funktion (oder auch einer Rufnummer) belegt werden kann. Diese ist dann immer sofort vom „Normalzustand“ aus aufrufbar – ein wunderbarer kleiner Bonus! (Ich habe diese Taste mit „Neue SMS“ belegt.)
Außerdem kann man sich unter „Mein Menü“ noch einmal die meistgenutzen Funktionen in beliebiger Reihenfolge zusammenstellen. Ich selbst benutze dieses Extra zwar nicht, kann mir aber gut vorstellen, dass viele es als praktisch erachten.
Fairerweise muss ich an dieser Stelle betonen, dass dies mein erstes Handy ist und ich somit noch auf keine Art der Menüführung „konditioniert“ war. Eingefleischte Nokiafans werden sich hier sicher erst umgewöhnen müssen, da sie Siemens-Navigation doch etwas anders gehandhabt wird. Ich persönlich kam auch VOR Besitz meines M50 mit Nokia sehr viel schlechter zurecht – allerdings bleibt diese Diskussion individuelle Geschmackssache.
> Kurz und gut, die Menüführung läßt kaum Wünsche offen und ist schnell erlernbar. Kleine Extras ermöglichen eine besonders komfortable Bedienung.
~ Ruf doch mal an … ~
Auch wenn es immer mehr zum Spielzeug verkommt; eigentlich ist ein Handy ja zum mobilen Telefonieren gedacht.
Das M50 erfüllt in dieser Hinsicht alle Anforderungen. Die Sprachqualität empfinde ich als einwandfrei und habe bis jetzt keinerlei Probleme erlebt.
Verschiedene Klingeltöne sind auf dem Handy schon vorhanden, andere kann man sich individuelle von der Internetseite (siehe weiter unten) runterladen. Zusätzlich kann man verschiedenen Anrufern kleine Bilder zuordnen; eine weitere Möglichkeit zum Personalisieren des Handys.
Und um die Mitmenschen nicht zu stören und selbst nicht durch peinliches Klingeln aufzufallen, gibt es natürlich den Virationsalarm.
> Die Rundfunktion des Telefonierens weist bei dem M50 keinerlei Mängel auf. Kleine Extras optimieren die Nutzung zusätzlich.
~ Das Telefonbuch ~
Das M50 verfügt über eine Telefonbuchtaste für den schnellen Zugriff zu gespeicherten Nummern. Man kann bis zu 250 Einträge auf der Karte speichern und noch weitere 50 auf dem Handy direkt. Darüber hinaus können bis zu 50 Nummern mit Logos versehen werden.
Das Einfügen von neuen Einträgen ist nicht nur manuell, sondern auch aus empfangenen Anrufen und SMS möglich.
Weiterhin können einzelne Personen zu Gruppen zugesammengefaßt werden, zum Beispiel „Arbeit“, „Familie“, „Segelclub“ etc. Nun ist es möglich, den Gruppen verschiedene Klingeltöne zuzuordnen oder auch Anrufe bestimmter Gruppen – vermutlich „Arbeit“ :-) – zu unterdrücken.
> Das Telefonbuch ist eine unerläßliche Funktion bei jedem Handy, und das Siemens M50 erfüllt auch in dieser Hinsicht jeden Anspruch.
~ SMS-en ohne Ende ~
Da das Schreiben von Kurzmitteilungen ein beliebter Volkssport (und eines Tages sicher auch olympische Disziplin) ist, messe ich dieser Funktion besondere Bedeutung bei.
Das M50 verfügt über die T9-Funktion, die Wörter beim Eintippen automatisch erkennt. Beispiel: für das Wort CIAO tippt man 2-4-4-6 und nicht (wie ohne T9) 222-444-2-666. Es wird dann das am häufigsten verwendete Wort vorgeschlagen, das dieser Tastenkombination entspricht. Mit einem einfachen Tastendruck kann man zwischen verschiedenen Wortmöglichkeiten „blättern“.
Kennt die Software das gewünschte Wort nicht, kann es dieses „Lernen“. Man speichert also eine neue Vokabel im Handy-Wörterbuch, die dann bei zukünftiger Benutzung auch zur Verfügung steht. (Auch das Wort CIAO musste das M50 erst lernen.)
Mit dem T9 bin ich persönlich überaus zufrieden. Es erleichtert das schnelle SMS-Schreiben sehr und ist dem Sprachgebrauch sehr gut angepaßt. Selbst umgangssprachliche Abkürzungen wie „ne“, „nen“ usw. werden erkannt; lediglich Eigennamen und sehr spezielle Ausdrücke muss man neu hinzufügen.
Außerdem verfügt das Handy über einige Textbausteine, die man auf Tastendruck in die SMS einfügen kann („Ruf mich bitte zurück.“ zum Beispiel). Diese benutze ich nur selten, können aber im Einzelfall durchaus sinnvoll sein.
Beim Absenden gibt es noch verschiedenste Zusatzmöglichkeiten. So kann man eine SMS an eine ganze Empfängergruppe (siehe „Telefonbuch“) senden, den Text wahlweise auch als Fax oder Email verschicken (Vorsicht, kostet extra!) und den gewünschten Sendezeitraum festlegen.
> Jawohl, mit dem M50 ist das Schreiben von SMS eine wahre Freude und das T9-Wörterbuch erleichtert das Leben sehr.
~ Immer organisiert ~
Ganz nebenbei mimt das Siemens M50 noch den persönlichen Sekretär. Notizen können gespeichert werden, wichtige Daten und Termine festgehalten und auf Wunsch per Nachricht zurück in unser Bewußtsein katapultiert. Diese Funktionen sind praktisch mit dem Telefonbuch gekoppelt.
Sehr nützlich, so vergißt man nie wieder den Geburtstag eines entfernten Verwandten oder ärgert sich unterwegs, dass man nichts zu schreiben dabei hat. Auch auf entgangene Termine weist uns der Organizer diskret hin.
Und dass auch ein Wecker zum guten Ton gehört, versteht sich dabei fast von selbst.
> Die Organizer-Funktion schien mir am Anfang etwas überflüssig, doch nun möchte ich sie nicht mehr missen. Übersichtlichkeit ermöglicht auch hier eine optimale Nutzung.
~ Technik, Technik, Technik ... ~
Ich befürchte, dies ist die Stelle in meinem Bericht, an der ich jeden Technikfreak enttäusche – denn DIE entscheidenden Features sind genau die, die ich nicht benutze. Oder sagen wir, NOCH nicht?!
Jawohl, das M50 ist WAP-fähig. Ich kann dazu leider wenig sagen, da ich damit keine Erfahrungen gesammelt habe ... jedenfalls könnt ihr Euch mit diesem Handy ins Internet einwählen. Und auch hier gibt es wieder jede Menge möglicher Einstellungen, um den individuellen Wünschen gerecht zu werden.
Natürlich kann man so auch Klingeltöne, Logos, Animationen und Spiele direkt aus dem Internet herunterladen. Erste Hinweise dazu unter dem Abschnitt „Die Internet-Seite“.
Weiterhin verfügt dieses Wunder-Handy über GPRS *wovon-ich-keine-Ahnung-habe-und-lieber-die-Klappe-halte* ... einem Verfahren zum schnelleren Datenaustausch.
Mit Java-Technologie kann man die neusten und auch die nicht mehr ganz so neuen Games (wie den Moorhuhn-Klassiker) auf dem Handy spielen.
> Also bietet dieses Handy für Technik-Fans viele interessante Funktionen, für Laien dagegen ein Buch mit sieben Siegeln ... aber man kann all das ja noch lernen. :-)
~ Was hat das Siemens M50 nicht? ~
Hier möchte ich noch kurz zusammenfassen, über welche Funktionen das Handy NICHT verfügt. Dies sollte besonders von potentiellen Käufern beachtet werden, die eines der folgenden als zwingend notwendig erachten:
- Infrarotschnittstelle
- Stoß- und Spritzwasserschutz
- Taschenrechner
Weiteres Fehlen Funktionen ist mir nicht bewußt (falls Euch etwas aufgefallen ist, teilt es mir doch bitte mit). Ich persönlich vermisse keines dieser Features, möchte nur an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, da Ansprüche ja unterschiedlich gestaltet sind.
~ Die Internet-Seite ~
Viele Information rund ums M50 (und natürlich auch die anderen Siemens-Handys) sowie Downloads ohne Ende findet ihr unter www.my-siemens.de.
Diese Seite möchte ich vor allem VOR dem Handykauf empfehlen, wenn ihr Euch noch nicht entschieden habt. Viele nützliche, größtenteils kinderleicht verständliche Informationen übersichtlich angeordnet … da findet man Antwort auf jede Frage.
VORSICHT ist geboten beim Handy-Vergleich, den man auf der Siemensseite so bequem durchführen kann. Verschiedene Modelle lassen sich da in Tabellenform gegenüberstellen, so dass man ihre Funktionen vergleichen kann. Jedoch mußte ich feststellen, dass das M50 laut dieser Tabelle nicht mal über eine Tastensperre verfügt; kurz, viele Informationen auf dieser Seite sind falsch! Das halte ich für sehr unprofessionell (jedoch betrifft dieser Mangel ja nicht das Handy selbst). Im Zweifelsfall empfehle ich Euch, einfach in der online verfügbaren Gebrauchsanweisung nachzulesen, da ist es auf jeden Fall korrekt (Tastensperre Seite 61. :-) ).
~ Zubehör ~
Nur am Rande möchte ich erwähnen, dass es zum M50 zahlreiche Zubehörartikel gibt. Diese erhaltet ihr beispielsweise auf der Siemens Homepage (siehe oben), oder günstiger in Discount-Märkten wie Mediamarkt, Saturn etc.
Verschiedenfarbige Cover finde ich nicht nötig (es sieht doch schon so toll aus!); doch vielleicht denkbar zur Abwechslung nach langem Besitz.
Wichtig ist jedoch natürlich eine Handytasche, die den ständigen Begleiter schützt. Auch da gibt es die verschiedensten Varianten.
Freisprechanlage, Ladegeräte und vieles mehr bieten zusätzlichen Komfort je nach individuellem Bedarf. Details würden jedoch den Rahmen dieses Berichtes sprengen.
~ Mein Fazit ~
Eine Entscheidung, die ich immer wieder so treffen würde: Das Siemens M50 hat mich vollkommen überzeugt und mir einen sehr vergnüglichen Start in der Welt der Handybesitzer ermöglicht.
Die Handlichkeit, übersichtliche Bedienung und große Vielfältigkeit, gekoppelt mit dem außergewöhnlichen Design, lassen dieses Handy zu einer wahren Freude werden. Es erfüllt meine Ansprüche bestens und ist in meinen Augen ein Fünf-Sterne-Handy. Note: SEHR GUT!
Ich gebe es NIE wieder her!
:-)
Ich danke Euch für Euer Interesse. Für weiterführende Fragen – oder einfach nur so – habe ich mein Gästebuch jederzeit aufgeschlagen. Gleiches gilt auch für Anregungen, die ich immer wieder gern annehme.
Bis zum nächsten Bericht,
Eure RainWoman
PS, nächtelang an diesem Bericht gearbeitet muss ich im Nachhinein feststellen, dass er – entgegen meiner üblichen Schreibweise – recht nüchtern geworden ist. Es fiel mir leider schwer, einen recht informationslastigen Bericht unterhaltsamer zu gestalten. *tutmirleid*
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