BenQ-Siemens MC60 Testbericht
Erfahrungsbericht von mo451
Nicht so überzeugend!
Pro:
gute Sprachqualität, außergewöhnliches Design, große Funktionsvielfalt, einfache Bedienung
Kontra:
kein Bluetooth, kein Infrarot, kein gutes Display
Empfehlung:
Nein
Im folgenden Erfahrungsbericht über das Fotohandy Siemens MC 60 habe ich das Wichtigste über das Handy knapp zusammengefasst, sodass ihr eine Vorstellung von dem Gerät bekommt.
Dass ich es nicht empfehle, kommt daher, dass die Fotofunktion, die ja meistens ausschlaggebend für den Kauf eines Fotohandys ist, nicht überzeugend ist. Ansonsten ist es ein gutes Handy.
Aufgrund des außergewöhnlichen Designs, des günstigen Preises und aufgrund der eingebauten Kamera entschied ich mich vor etwa einem Jahr das Siemens MC 60 zu kaufen. Direkt nach dem Kauf war ich natürlich ganz happy, endlich ein Fotohandy zu besitzen.
Bald musste ich jedoch leider feststellen, dass Kamera und vor allem Display nicht die starken Seiten des Mobiltelefons sind. Da das Handy aber auch Stärken hat kann ich nicht meckern.
Allerdings würde ich das MC 60 zum heutigen Zeitpunkt als Fotohandy nicht mehr kaufen. Gerade die Kamera macht den im Vergleich zu den normalen Handys höheren Preis aus und nur um die Sprachqualität des MC 60 zu genießen und die Kamerafunktion als Nebensache zu behandeln ist der doch noch zu hoch.
Als kleine Hilfe beim Lesen des Berichtes hier ein kleines Inhaltsverzeichnis:
1. Erste Schritte nach dem Kauf
a, Auspacken
b, Lieferumfang
c, Zusammenbauen
c, Inbetriebnahme
2. Die Bedienung
a, Die Tasten (-anordnung)
b, Das Menü
c, Das Telefonbuch
d, Der Akku
3. Die Grundfunktionen
a, Die Sprachqualität
b, Das Display
c, Die Kamera
4. Die Sonderfunktionen
a, SMS/MMS-Funktion
b, PC-Synchronisation
c, Vorinstallierte Software
d, Organizer
e, weitere Sonderfunktionen
5. Meine Meinung zum Produkt
6. Ein paar Daten
1a, Auspacken
Zum Auspacken ist wohl nicht viel zu sagen. Das Handy war in einem kleinen, bunten Pappkarton verpackt und konnte ganz einfach herausgenommen werden.
1b, Lieferumfang
Der Lieferumfang umfasst:
1 Handy („Rohbau“)
1 Tastatur (zusammenhängende Tasten, die aufgesetzt werden müssen)
1 Handyschalenteil vorne – sowie 1 Handyschalenteil hinten
1 Akku
1 Ladekabel
Bedienungsanleitung und andere schriftliche Informationen
1c, Zusammenbauen
Das Handy wird, wie im Abschnitt „Lieferumfang“ ja deutlich wurde in Einzelteilen geliefert.
Zuerst zieht man die Schutzfolie vom Display ab, setzt dann die Tastatur drauf und dann die vordere Handyschale. Als nächstes setzt man den Akku ein und dann die hintere Schale.
Diese Konstruktion hat einen Nachteil: Die Bauteile wirken zwar stabil, aber schließen nicht perfekt, dadurch entstehen an der Seite Schlitze durch die Staub ins Innere des Gerätes gelangen kann, was regelmäßiger Reinigung des Inneren bedarf.
1d, Inbetriebnahme
Der Akku war zwar minimal aufgeladen, trotzdem sollte man ihn vor der Inbetriebnahme aufladen. Dann einfach den roten Hörer lange gedrückt, den voreingestellten Pin der SIM-Karte eingegeben und dann Einstellungen individuell geändert.
2a, Die Tasten (-anordnung)
Alle, die das MC 60 schon mal gesehen haben, wissen, dass die Tasten X-förmig angeordnet sind. Naja, im Gesamtbild sieht es eher kreisförmig aus aber ein paar Tasten bilden ein X.
Diese Tastenanordnung ist zwar ungewöhnlich, aber problemlos zu bedienen. Allerdings sind die Tasten dicht beieinander, und zum schnellen Schreiben erst nach langem Üben geeignet sind. Manche Tastenfunktionen sind versteckt, aber nützlich. So erreicht man zum Beispiel außerhalb eines Gespräches über den grünen Hörer die Wahlwiederholung. Praktisch: Bei längerem Drücken der 0-Taste kann man auf eine so genannte +Liste zugreifen, welche über die Ländervorwahlen (Deutschland: 0049) aller Länder informiert.
2b, Das Menü
Das Menü ist einfach zu bedienen und bietet viele Einstellungsmöglichkeiten und Sonderfunktionen. Über das Hauptmenü erreicht man Telefonbuch, Organizer, Extras, Internet, Kamera, Meldungen, Downloads, Ruflisten und Einstellungen mit Unterkategorien.
2c, Das Telefonbuch
Das Telefonbuch ist auf mehreren Wegen zu erreichen, der einfachste ist der Druck auf den Pfeil nach unten. Auf dem Handyspeicher können nur 50 Telefonbucheinträge gespeichert werden, nutzt man das Telefonbuch mit der SIM-Karte als Speicher gehen bis zu 100 Einträge ins Telefonbuch. Innerhalb des Telefonbuches gibt es diverse Sonderfunktionen, um einen Eintrag umfangreicher zu gestalten:
- maximal 50 Adressen kann man eine Email-Adresse zuordnen
- dem Eintrag kann ein Bild zugewiesen werden, das bei einem Anruf desselben erscheint.
- unter „Sprachwahl“ kann man ein kurzes „Erkennungszeichen“ aufsprechen, sodass man zum Anrufen nur den Pfeil nach oben lange drücken und das Erkennungszeichen aufsprechen muss (für max. 20 Einträge)
- die einzelnen Einträge können Gruppen (z.B. Freunde) zugeordnet werden, denen man dann einen Klingelton zuweisen kann
2d, Der Akku
Bei dem Akku handelt es sich um einen 700mAh Li-Ionen-Akku, welcher bei wenigen Telefongesprächen etwas länger als eine Woche hält. Bei Dauergesprächen ist eine Betriebsdauer von 5 Std. angegeben. Das habe ich noch nicht überprüft. Die Ladezeiten des Akkus sind unterschiedlich. Ist er ganz leer kann die Ladezeit an die 4 Std. betragen, normal lädt er etwa 2 Stunden.
3a, Die Sprachqualität
Die Sprachqualität präsentiert sich als eine der Stärken des Handys, da Stimmen auch bei Lautsprecherausgabe sehr deutlich zu hören sind. Das liegt auch an der sehr guten Funkqualität des Mobiltelefons. Stimmen sind nur bei sehr schlechtem Empfang verzerrt oder undeutlich.
3b, Das Display
Das Display ist mit einer Auflösung von 8080 Bildpunkten und nur 4096 Farben für ein Fotohandy nicht wirklich geeignet. Fotos können nur unscharf und nicht farbgetreu dargestellt werden. Für andere Funktionen präsentiert sich das Display akzeptabel. Vorinstallierte bewegte Bilder bewegen sich langsam und ruckartig. Cliparts, die als Logo oder Hintergrund benutzt werden können, werden recht gut dargestellt. Für die Anzeige gibt es viele verschiedene Variationsmöglichkeiten. So kann man z.B. zwischen 4 verschiedenen Farbschemen wählen, oder aus insgesamt 105 Bildern aus verschiedenen Kategorien Logo und Hintergrund aussuchen.
3c, Die Kamera
Auch die ist zum heutigen Zeitpunkt etwas veraltet. Sie bietet nur 352 x 288 Pixel (0,1 Megapixel), sodass sogar auf dem Computer die Fotos ziemlich unscharf sind. Beim Darstellen von Fotos auf dem Handydisplay werden noch nicht mal diese 0,1 Megapixel ausgekostet, da das Display ja nur 8080 Pixel darstellen kann. Meist ist es für die Kamera auch zu dunkel. Wie bei den meisten Fotohandys hat die Kamera keinen Blitz und ein kleiner Spiegel neben der Kamera (für Selbstporträts) ist auch nicht vorhanden. Die Fotos kann man danach mit einer vorinstallierten Software bearbeiten, allerdings ist das nicht so einfach wie die sonstige Bedienung. Fotos können dann im JPG-Format gespeichert werden.
4a, SMS / MMS – Funktion
Eine SMS zu versenden ist nicht sehr schwer. Menü – Meldungen – Neue SMS und dann einfach den Text eingeben. Einfach, weil das Handy über eine T9-Funktion mit persönlichem Wörterbuch verfügt. Das heißt, dass dem Handy unbekannte Wörter „beigebracht“ werden können. Dadurch können auch Namen in T9 geschrieben werden. Danach „Optionen“ und dann „senden“ drücken. Dort kann man entweder einen Eintrag aus dem Telefonbuch auswählen, oder eine Nummer eingeben.
Der Versand einer MMS verläuft ähnlich einfach, nur dass man dort den Empfänger zuerst eingibt. Weiterhin wählt man dann ein Bild, einen Text sowie einen Ton aus, den man vorher über das eingebaute Mikrofon selbst aufnehmen kann.
4b, PC-Synchronisation
Über die PC-Synchronisation kann man z.B. Bilder oder Organizer Termine übertragen. Da das Handy jedoch weder Bluetooth noch Infrarot hat, benötigt man dazu ein Datenkabel. Da ich ein solches nicht besitze, kann ich nicht viel darüber berichten. Ich weiß jedoch, dass es auch eine Software für den PC gibt, mit der man umfangreiche Einstellungen vornehmen kann. Diese Software gibt’s bei Siemens im Internet.
4c, Vorinstallierte Software
Spiele sind vorinstalliert, jedoch nicht die üblichen Handyspiele (Snake etc. sind nicht vorhanden). Weiter gibt es ein Bildbearbeitungsprogramm für selbst geschossene Fotos mit recht umfangreichen Bearbeitungsmöglichkeiten, wie z.B. Verzerren.
4d, Organizer
Der Organizer ist eine praktische und für ein Handy hier recht leicht zu bedienende Funktion. Der Organizer beinhaltet einen Kalender, ein Terminverzeichnis (Termine werden vom Kalender direkt zum Terminverzeichnis übertragen), sowie einen „Notizblock“. Der Terminkalender verfügt außerdem über eine Erinnerungsfunktion.
4e, Weitere Sonderfunktionen
Hier eine Auflistung weiterer Funktionen, die ich nicht kommentieren möchte:
- Automatisches Abschalten
- Wecker
- JAVA
- GPRS
- Aufnahme von Sounds
- Freisprechen
- Screensaver (Bildschirmschoner)
- Internet (Wap 1.2.1) mit Download-Funktion
- geeignet für den USA-Betrieb
5, Meine Meinung zum Produkt
Diese habe ich zwar vereinzelt schon geäußert, hier nochmal in der Zusammenfassung:
Das Siemens MC 60 ist ein gutes Handy, da Funktionen wie Telefonieren oder SMS-Versand vollkommen in Ordnung sind. Doch obwohl das MC 60 ein Fotohandy ist, können weder Display noch Kamera richtig überzeugen obwohl sie leicht zu bedienen sind und einwandfrei funktionieren. Also ist das Siemens MC 60 bei mir alles in allem nur ein 3 Sterne Kandidat. Und da die Kamera wohl das meiste am Preis ausmacht ist dieser zwar immer noch günstig, ich würde es aber nicht noch mal zum gleichen Preis kaufen.
Für die allgemeine Ausstattung und Leistung ist der Preis jedoch recht günstig.
6. Ein paar Daten
Größe: 10,9 cm x 4,6 cm x 2,2 cm
Gewicht: 86 g
Anzahl der Pixel (Anzeige): 8080
Anzahl der Farben: 4096
Anzahl der Pixel (Kamera): 352 x 288 (0,1 Megapixel)
Ich hoffe dieser Bericht hat euch ein wenig weiter geholfen und war informativ genug.
Solltet ihr noch Fragen zum MC 60 haben, wendet euch einfach per Mail an mich.
lg, moritz
Dass ich es nicht empfehle, kommt daher, dass die Fotofunktion, die ja meistens ausschlaggebend für den Kauf eines Fotohandys ist, nicht überzeugend ist. Ansonsten ist es ein gutes Handy.
Aufgrund des außergewöhnlichen Designs, des günstigen Preises und aufgrund der eingebauten Kamera entschied ich mich vor etwa einem Jahr das Siemens MC 60 zu kaufen. Direkt nach dem Kauf war ich natürlich ganz happy, endlich ein Fotohandy zu besitzen.
Bald musste ich jedoch leider feststellen, dass Kamera und vor allem Display nicht die starken Seiten des Mobiltelefons sind. Da das Handy aber auch Stärken hat kann ich nicht meckern.
Allerdings würde ich das MC 60 zum heutigen Zeitpunkt als Fotohandy nicht mehr kaufen. Gerade die Kamera macht den im Vergleich zu den normalen Handys höheren Preis aus und nur um die Sprachqualität des MC 60 zu genießen und die Kamerafunktion als Nebensache zu behandeln ist der doch noch zu hoch.
Als kleine Hilfe beim Lesen des Berichtes hier ein kleines Inhaltsverzeichnis:
1. Erste Schritte nach dem Kauf
a, Auspacken
b, Lieferumfang
c, Zusammenbauen
c, Inbetriebnahme
2. Die Bedienung
a, Die Tasten (-anordnung)
b, Das Menü
c, Das Telefonbuch
d, Der Akku
3. Die Grundfunktionen
a, Die Sprachqualität
b, Das Display
c, Die Kamera
4. Die Sonderfunktionen
a, SMS/MMS-Funktion
b, PC-Synchronisation
c, Vorinstallierte Software
d, Organizer
e, weitere Sonderfunktionen
5. Meine Meinung zum Produkt
6. Ein paar Daten
1a, Auspacken
Zum Auspacken ist wohl nicht viel zu sagen. Das Handy war in einem kleinen, bunten Pappkarton verpackt und konnte ganz einfach herausgenommen werden.
1b, Lieferumfang
Der Lieferumfang umfasst:
1 Handy („Rohbau“)
1 Tastatur (zusammenhängende Tasten, die aufgesetzt werden müssen)
1 Handyschalenteil vorne – sowie 1 Handyschalenteil hinten
1 Akku
1 Ladekabel
Bedienungsanleitung und andere schriftliche Informationen
1c, Zusammenbauen
Das Handy wird, wie im Abschnitt „Lieferumfang“ ja deutlich wurde in Einzelteilen geliefert.
Zuerst zieht man die Schutzfolie vom Display ab, setzt dann die Tastatur drauf und dann die vordere Handyschale. Als nächstes setzt man den Akku ein und dann die hintere Schale.
Diese Konstruktion hat einen Nachteil: Die Bauteile wirken zwar stabil, aber schließen nicht perfekt, dadurch entstehen an der Seite Schlitze durch die Staub ins Innere des Gerätes gelangen kann, was regelmäßiger Reinigung des Inneren bedarf.
1d, Inbetriebnahme
Der Akku war zwar minimal aufgeladen, trotzdem sollte man ihn vor der Inbetriebnahme aufladen. Dann einfach den roten Hörer lange gedrückt, den voreingestellten Pin der SIM-Karte eingegeben und dann Einstellungen individuell geändert.
2a, Die Tasten (-anordnung)
Alle, die das MC 60 schon mal gesehen haben, wissen, dass die Tasten X-förmig angeordnet sind. Naja, im Gesamtbild sieht es eher kreisförmig aus aber ein paar Tasten bilden ein X.
Diese Tastenanordnung ist zwar ungewöhnlich, aber problemlos zu bedienen. Allerdings sind die Tasten dicht beieinander, und zum schnellen Schreiben erst nach langem Üben geeignet sind. Manche Tastenfunktionen sind versteckt, aber nützlich. So erreicht man zum Beispiel außerhalb eines Gespräches über den grünen Hörer die Wahlwiederholung. Praktisch: Bei längerem Drücken der 0-Taste kann man auf eine so genannte +Liste zugreifen, welche über die Ländervorwahlen (Deutschland: 0049) aller Länder informiert.
2b, Das Menü
Das Menü ist einfach zu bedienen und bietet viele Einstellungsmöglichkeiten und Sonderfunktionen. Über das Hauptmenü erreicht man Telefonbuch, Organizer, Extras, Internet, Kamera, Meldungen, Downloads, Ruflisten und Einstellungen mit Unterkategorien.
2c, Das Telefonbuch
Das Telefonbuch ist auf mehreren Wegen zu erreichen, der einfachste ist der Druck auf den Pfeil nach unten. Auf dem Handyspeicher können nur 50 Telefonbucheinträge gespeichert werden, nutzt man das Telefonbuch mit der SIM-Karte als Speicher gehen bis zu 100 Einträge ins Telefonbuch. Innerhalb des Telefonbuches gibt es diverse Sonderfunktionen, um einen Eintrag umfangreicher zu gestalten:
- maximal 50 Adressen kann man eine Email-Adresse zuordnen
- dem Eintrag kann ein Bild zugewiesen werden, das bei einem Anruf desselben erscheint.
- unter „Sprachwahl“ kann man ein kurzes „Erkennungszeichen“ aufsprechen, sodass man zum Anrufen nur den Pfeil nach oben lange drücken und das Erkennungszeichen aufsprechen muss (für max. 20 Einträge)
- die einzelnen Einträge können Gruppen (z.B. Freunde) zugeordnet werden, denen man dann einen Klingelton zuweisen kann
2d, Der Akku
Bei dem Akku handelt es sich um einen 700mAh Li-Ionen-Akku, welcher bei wenigen Telefongesprächen etwas länger als eine Woche hält. Bei Dauergesprächen ist eine Betriebsdauer von 5 Std. angegeben. Das habe ich noch nicht überprüft. Die Ladezeiten des Akkus sind unterschiedlich. Ist er ganz leer kann die Ladezeit an die 4 Std. betragen, normal lädt er etwa 2 Stunden.
3a, Die Sprachqualität
Die Sprachqualität präsentiert sich als eine der Stärken des Handys, da Stimmen auch bei Lautsprecherausgabe sehr deutlich zu hören sind. Das liegt auch an der sehr guten Funkqualität des Mobiltelefons. Stimmen sind nur bei sehr schlechtem Empfang verzerrt oder undeutlich.
3b, Das Display
Das Display ist mit einer Auflösung von 8080 Bildpunkten und nur 4096 Farben für ein Fotohandy nicht wirklich geeignet. Fotos können nur unscharf und nicht farbgetreu dargestellt werden. Für andere Funktionen präsentiert sich das Display akzeptabel. Vorinstallierte bewegte Bilder bewegen sich langsam und ruckartig. Cliparts, die als Logo oder Hintergrund benutzt werden können, werden recht gut dargestellt. Für die Anzeige gibt es viele verschiedene Variationsmöglichkeiten. So kann man z.B. zwischen 4 verschiedenen Farbschemen wählen, oder aus insgesamt 105 Bildern aus verschiedenen Kategorien Logo und Hintergrund aussuchen.
3c, Die Kamera
Auch die ist zum heutigen Zeitpunkt etwas veraltet. Sie bietet nur 352 x 288 Pixel (0,1 Megapixel), sodass sogar auf dem Computer die Fotos ziemlich unscharf sind. Beim Darstellen von Fotos auf dem Handydisplay werden noch nicht mal diese 0,1 Megapixel ausgekostet, da das Display ja nur 8080 Pixel darstellen kann. Meist ist es für die Kamera auch zu dunkel. Wie bei den meisten Fotohandys hat die Kamera keinen Blitz und ein kleiner Spiegel neben der Kamera (für Selbstporträts) ist auch nicht vorhanden. Die Fotos kann man danach mit einer vorinstallierten Software bearbeiten, allerdings ist das nicht so einfach wie die sonstige Bedienung. Fotos können dann im JPG-Format gespeichert werden.
4a, SMS / MMS – Funktion
Eine SMS zu versenden ist nicht sehr schwer. Menü – Meldungen – Neue SMS und dann einfach den Text eingeben. Einfach, weil das Handy über eine T9-Funktion mit persönlichem Wörterbuch verfügt. Das heißt, dass dem Handy unbekannte Wörter „beigebracht“ werden können. Dadurch können auch Namen in T9 geschrieben werden. Danach „Optionen“ und dann „senden“ drücken. Dort kann man entweder einen Eintrag aus dem Telefonbuch auswählen, oder eine Nummer eingeben.
Der Versand einer MMS verläuft ähnlich einfach, nur dass man dort den Empfänger zuerst eingibt. Weiterhin wählt man dann ein Bild, einen Text sowie einen Ton aus, den man vorher über das eingebaute Mikrofon selbst aufnehmen kann.
4b, PC-Synchronisation
Über die PC-Synchronisation kann man z.B. Bilder oder Organizer Termine übertragen. Da das Handy jedoch weder Bluetooth noch Infrarot hat, benötigt man dazu ein Datenkabel. Da ich ein solches nicht besitze, kann ich nicht viel darüber berichten. Ich weiß jedoch, dass es auch eine Software für den PC gibt, mit der man umfangreiche Einstellungen vornehmen kann. Diese Software gibt’s bei Siemens im Internet.
4c, Vorinstallierte Software
Spiele sind vorinstalliert, jedoch nicht die üblichen Handyspiele (Snake etc. sind nicht vorhanden). Weiter gibt es ein Bildbearbeitungsprogramm für selbst geschossene Fotos mit recht umfangreichen Bearbeitungsmöglichkeiten, wie z.B. Verzerren.
4d, Organizer
Der Organizer ist eine praktische und für ein Handy hier recht leicht zu bedienende Funktion. Der Organizer beinhaltet einen Kalender, ein Terminverzeichnis (Termine werden vom Kalender direkt zum Terminverzeichnis übertragen), sowie einen „Notizblock“. Der Terminkalender verfügt außerdem über eine Erinnerungsfunktion.
4e, Weitere Sonderfunktionen
Hier eine Auflistung weiterer Funktionen, die ich nicht kommentieren möchte:
- Automatisches Abschalten
- Wecker
- JAVA
- GPRS
- Aufnahme von Sounds
- Freisprechen
- Screensaver (Bildschirmschoner)
- Internet (Wap 1.2.1) mit Download-Funktion
- geeignet für den USA-Betrieb
5, Meine Meinung zum Produkt
Diese habe ich zwar vereinzelt schon geäußert, hier nochmal in der Zusammenfassung:
Das Siemens MC 60 ist ein gutes Handy, da Funktionen wie Telefonieren oder SMS-Versand vollkommen in Ordnung sind. Doch obwohl das MC 60 ein Fotohandy ist, können weder Display noch Kamera richtig überzeugen obwohl sie leicht zu bedienen sind und einwandfrei funktionieren. Also ist das Siemens MC 60 bei mir alles in allem nur ein 3 Sterne Kandidat. Und da die Kamera wohl das meiste am Preis ausmacht ist dieser zwar immer noch günstig, ich würde es aber nicht noch mal zum gleichen Preis kaufen.
Für die allgemeine Ausstattung und Leistung ist der Preis jedoch recht günstig.
6. Ein paar Daten
Größe: 10,9 cm x 4,6 cm x 2,2 cm
Gewicht: 86 g
Anzahl der Pixel (Anzeige): 8080
Anzahl der Farben: 4096
Anzahl der Pixel (Kamera): 352 x 288 (0,1 Megapixel)
Ich hoffe dieser Bericht hat euch ein wenig weiter geholfen und war informativ genug.
Solltet ihr noch Fragen zum MC 60 haben, wendet euch einfach per Mail an mich.
lg, moritz
15 Bewertungen, 2 Kommentare
-
20.11.2004, 12:47 Uhr von LufiA
Bewertung: sehr hilfreichWie teuer war es denn nun? Die Preisangabe hast Du leider vergessen. Schönes Wochenende, Lufi.
-
20.11.2004, 12:36 Uhr von JoergTh
Bewertung: sehr hilfreich...dass du nicht so ganz zufrieden bist. Ich hab seit vielen Jahren Siemens-Handys und die haben mir immer gut gefallen! Gruß Jörg
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