Skigebiet Sankt Johann Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Mr.Beka
Am Hintern von Kitzbühel ...
Pro:
Gemütliche familienfreundliche Pisten
Kontra:
Ungemütliche und familienfeindliche Preise
Empfehlung:
Ja
Weiter geht es bei mir mit den Skigebieten. Als nächstes stelle ich Euch im wahrsten Sinne den \"Arsch\" von Kitzbühel vor:
St. Johann/Tirol.
Warum der Hintern? St. Johann liegt unterhalb Rückseiten des Kitzbühler Horns. Und das auf den Menschen übertragen: Was liegt unterhalb des Rückens? Aber genug gescherzt. Die
ANFAHRT
kann mit dem PKW auf zwei Arten erfolgen. Entweder man fährt westlich oder östlich um den Wilden Kaiser. Wir haben beide Strecken ausprobiert und wenn man aus Richtung München kommt, schenken Sie sich nichts. Das Beschilderung zum Skigebiet finde ich etwas unglücklich gemacht, weil man leicht irritiert werden kann, dass es so weit um St. Johann rumgeht. Einfach nicht beirren lassen, dann klappt das schon. An dieser Stelle wollte ich mal erwähnen, dass es durchaus reizvoll sein kann, mit dem Zug anzureisen. Leider macht unsere Deutsche Bahn gerade eine mehr als unglückliche Figur, vor allem wenn es darum geht, vernünftige Preisauskünfte zu erhalten. Auf jeden Fall sollte man es sich der Umwelt zuliebe doch auch mal überlegen. Wie auch immer angekommen interessieren uns jetzt primär mal die
LIFTANLAGEN.
Gibt es in St. Johann 18 Stück, davon sind 10 Schlepplift. In Worten: ZEHN. Darauf lästere ich nachher noch ein bisschen ab. In St. Johann kommt es zu Stoßzeiten doch zu recht heftigen Wartezeiten. Da lohnt es sich unter Umständen, nicht den \"Direktaufstieg\" an der Hauptkasse in St. Johann zu wählen sondern lieber vom Eichenhof gen Gipfel zu schleppern oder in Penzing sein Glück in der Gondel zu versuchen. Insgesamt sind die Liftanlagen, in denen man sitzen kann, relativ neu, und (warum wundert mich das nicht?) die Schlepper doch etwas betagter. Wenn wir das Liften/Gondel hinter uns haben, wollen wir natürlich auf die
PISTEN.
60km sind es laut offiziellem Pistenplan. 28km davon mit Kunstschnee gesegnet, was eine gute Schneesicherheit garantiert. Die Pisten sind sehr gut präpariert, sehr breit ausgelegt und nahezu überall nicht allzu schwierig. Nur eine Stelle direkt nach dem Gipfel ist doch relativ steil und so sieht man an diesen ersten Hängen unterhalb der Gipfelstation schon den ein oder anderen überforderten Anfänge. Ganz groß ist eine schwarze Piste eingezeichnet und die war natürlich sofort ein Objekt meiner Begierden. Um es kurz zu machen: Völliger Blödsinn. Schwarz ist da nur der Humor des Planzeichners oder die Seele der Liftbetreiber, die auch ein Stück anspruchsvolle Piste haben wollten. Kommen wir wieder zum \"Casus Cnactus\", den
PREISEN.
Kinder unter 6 sind kostenlos, der Kindertarif gilt für alle unter 16, bis einschließlich 18 kann man einen Jugendtarif bekommen. Soweit so gut, aber was habe ich bezahlt? 28 Euro für die Tageskarte, und das bei mehr als die Hälfte Schlepplifte. Das ist schlicht unverschämt und beim besten Willen nicht wert. Ich möchte Euch aber hier nicht mit alten Preisen langweilen, sobald ich Informationen für die neue Saison 2003/2004 habe, werde ich hier ein Update machen, habe aber wenig Hoffnung, dass es besser wird. Einen Tarif möchte ich aber zum Abschluss bei den Preisen erwähnen, weil er ungewöhnlich ist und jeder Frau das Herz höher schlagen lässt. Jeden Mittwoch kostete in der vergangenen Saison die Tageskarte für Frauen nur 18,00 Euro. Das ist ein Superschnäppchen, Frau müsste man sein und Zeit sollt man haben.
SONSTIGES
Besonders erwähnt werden im Prospekt 18 gemütliche Skihütten. Um es klar zu stellen, unter gemütlicher Skihütte stelle ich mir etwas anderes vor. Die Mehrzahl sind große Selbstbedienungsrestaurants mit exorbitanten Preisen. Leider ist das heute fast überall so und als (Groß-)Familie hat man da leider das Nachsehen, wenn man nicht gerade Rockefeller heißt.
Für Ski- und Snowboardschulen sind die Pisten optimal.
Wenn man Glück hat und es nicht zu voll ist, dann kann man hier Carven (lernen) bis zum Kollaps. Als wir dort waren, hatten wir einen Tag unter der Woche wirklich Glück und konnten unzählige Abfahrten im oberen Geschwindigkeitsbereich und extremster Kurvenlage fahren, da es an Platz nicht mangelte und so gut wie niemand unterwegs war.
Geheimtipp:
6a Penzing – 1a Harschbichel – 2b Schneiderberg – 2a Pointen - 2c Metzgerkreuz. Am Stück 10-12 mal hintereinander und das Abendessen schmeckt gewiss.
Aktuelle Infos: http://www.bergbahnen-stjohann.at
FAZIT
Alles in allem nicht schlecht, aber der Preis drückt die Sterne.
© 2003 Beka
St. Johann/Tirol.
Warum der Hintern? St. Johann liegt unterhalb Rückseiten des Kitzbühler Horns. Und das auf den Menschen übertragen: Was liegt unterhalb des Rückens? Aber genug gescherzt. Die
ANFAHRT
kann mit dem PKW auf zwei Arten erfolgen. Entweder man fährt westlich oder östlich um den Wilden Kaiser. Wir haben beide Strecken ausprobiert und wenn man aus Richtung München kommt, schenken Sie sich nichts. Das Beschilderung zum Skigebiet finde ich etwas unglücklich gemacht, weil man leicht irritiert werden kann, dass es so weit um St. Johann rumgeht. Einfach nicht beirren lassen, dann klappt das schon. An dieser Stelle wollte ich mal erwähnen, dass es durchaus reizvoll sein kann, mit dem Zug anzureisen. Leider macht unsere Deutsche Bahn gerade eine mehr als unglückliche Figur, vor allem wenn es darum geht, vernünftige Preisauskünfte zu erhalten. Auf jeden Fall sollte man es sich der Umwelt zuliebe doch auch mal überlegen. Wie auch immer angekommen interessieren uns jetzt primär mal die
LIFTANLAGEN.
Gibt es in St. Johann 18 Stück, davon sind 10 Schlepplift. In Worten: ZEHN. Darauf lästere ich nachher noch ein bisschen ab. In St. Johann kommt es zu Stoßzeiten doch zu recht heftigen Wartezeiten. Da lohnt es sich unter Umständen, nicht den \"Direktaufstieg\" an der Hauptkasse in St. Johann zu wählen sondern lieber vom Eichenhof gen Gipfel zu schleppern oder in Penzing sein Glück in der Gondel zu versuchen. Insgesamt sind die Liftanlagen, in denen man sitzen kann, relativ neu, und (warum wundert mich das nicht?) die Schlepper doch etwas betagter. Wenn wir das Liften/Gondel hinter uns haben, wollen wir natürlich auf die
PISTEN.
60km sind es laut offiziellem Pistenplan. 28km davon mit Kunstschnee gesegnet, was eine gute Schneesicherheit garantiert. Die Pisten sind sehr gut präpariert, sehr breit ausgelegt und nahezu überall nicht allzu schwierig. Nur eine Stelle direkt nach dem Gipfel ist doch relativ steil und so sieht man an diesen ersten Hängen unterhalb der Gipfelstation schon den ein oder anderen überforderten Anfänge. Ganz groß ist eine schwarze Piste eingezeichnet und die war natürlich sofort ein Objekt meiner Begierden. Um es kurz zu machen: Völliger Blödsinn. Schwarz ist da nur der Humor des Planzeichners oder die Seele der Liftbetreiber, die auch ein Stück anspruchsvolle Piste haben wollten. Kommen wir wieder zum \"Casus Cnactus\", den
PREISEN.
Kinder unter 6 sind kostenlos, der Kindertarif gilt für alle unter 16, bis einschließlich 18 kann man einen Jugendtarif bekommen. Soweit so gut, aber was habe ich bezahlt? 28 Euro für die Tageskarte, und das bei mehr als die Hälfte Schlepplifte. Das ist schlicht unverschämt und beim besten Willen nicht wert. Ich möchte Euch aber hier nicht mit alten Preisen langweilen, sobald ich Informationen für die neue Saison 2003/2004 habe, werde ich hier ein Update machen, habe aber wenig Hoffnung, dass es besser wird. Einen Tarif möchte ich aber zum Abschluss bei den Preisen erwähnen, weil er ungewöhnlich ist und jeder Frau das Herz höher schlagen lässt. Jeden Mittwoch kostete in der vergangenen Saison die Tageskarte für Frauen nur 18,00 Euro. Das ist ein Superschnäppchen, Frau müsste man sein und Zeit sollt man haben.
SONSTIGES
Besonders erwähnt werden im Prospekt 18 gemütliche Skihütten. Um es klar zu stellen, unter gemütlicher Skihütte stelle ich mir etwas anderes vor. Die Mehrzahl sind große Selbstbedienungsrestaurants mit exorbitanten Preisen. Leider ist das heute fast überall so und als (Groß-)Familie hat man da leider das Nachsehen, wenn man nicht gerade Rockefeller heißt.
Für Ski- und Snowboardschulen sind die Pisten optimal.
Wenn man Glück hat und es nicht zu voll ist, dann kann man hier Carven (lernen) bis zum Kollaps. Als wir dort waren, hatten wir einen Tag unter der Woche wirklich Glück und konnten unzählige Abfahrten im oberen Geschwindigkeitsbereich und extremster Kurvenlage fahren, da es an Platz nicht mangelte und so gut wie niemand unterwegs war.
Geheimtipp:
6a Penzing – 1a Harschbichel – 2b Schneiderberg – 2a Pointen - 2c Metzgerkreuz. Am Stück 10-12 mal hintereinander und das Abendessen schmeckt gewiss.
Aktuelle Infos: http://www.bergbahnen-stjohann.at
FAZIT
Alles in allem nicht schlecht, aber der Preis drückt die Sterne.
© 2003 Beka
13 Bewertungen, 1 Kommentar
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09.05.2012, 15:43 Uhr von DIREKT4000
Bewertung: sehr hilfreichAllerbeste Grüße DIREKT4000
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