Skigebiet Winterberg Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von caro_jw
Schlafen in der weißen Hölle
Pro:
Saubere Zimmer, Freundliche Anlage
Kontra:
Das Restaurant
Empfehlung:
Ja
Da ein Freund zum Geburtstag einen Gutschein für ein Olympic-Bob-Race auf der internationalen Bobbahn in Winterberg geschenkt bekommen hat, stürmte vorletztes Wochenende kurzerhand eine ganze Meute das weiße Sauerland zum Anfeuern. Und ich mitten drin!
Übernachtet haben wir in der „Hapimag Ferienresidenz Rothaar-Rast Winterberg“. Und genau davon handelt diesmal mein Bericht.
** Lage **
Wie bereits erwähnt war unser Domizil in Winterberg im Sauerland.
Winterberg selber hat rund 15.000 Einwohner, wovon 5.000 im Stadtgebiet leben und der Rest sich auf die Dörfer verteilt. Der „kahle Asten“ dürfte den Meisten ein Begriff sein. Das ist der Berg, auf dem immer die kalten Temperaturen im Sektor gemessen werden.
Die Hapimag Ferienresidenz liegt zwar recht zentral, für das Erreichen der Pisten ist jedoch ein fahrbarer Untersatz empfehlenswert.
Der Stadtkern ist jedoch fußläufig in ca. 15 Minuten zu erreichen.
Direkt von der Anlage führt ein kleiner Weg quer durch die Landschaft zum Zentrum. Dieser Weg ist nicht beleuchtet und nicht wirklich befestigt. Da jedoch die ganze Gegend schneeweiß war und somit jeder rustikal angezogen, störte dies nicht. Jedoch haben wir den Weg nachts ausprobiert und sind natürlich wie die Lemminge erst mal in die falsche Richtung marschiert.
Den Rückweg haben wir uns aufgrund der Kälte jedoch gespart und ein Taxi genommen, was ca. 7,00 Euro gekostet hat.
**Zimmer**
In der Hapimag Ferienresidenz gibt es rund 210 Appartements.
Die meisten Appartements sind ca. 43 qm groß, haben 2 Zimmer und sind für bis zu 4 Personen buchbar.
Darüber hinaus gibt es noch einige wenige 1-Zimmer-Appartements (für 2 Personen, ca. 32 m2) und 3-Zimmer-Appartements (für 6 Personen, ca. 77 m2).
Unsere Truppe hatte insgesamt 4 der 2-Zimmer Appartements beschlagnahmt.
Alle unsere Appartements glichen sich wie ein Ei dem Anderen und waren durchweg zweckmäßig eingerichtet.
Neben einem offenen Wohn- Essbereich mit Balkon gab es ein kleines Schlafzimmer sowie ein Badezimmer. Das Sofa im Wohnbereich konnte als zweites Bett umfunktioniert werden. Im Wohnbereich stand übrigens auch ein Fernseher.
Die Küche war komplett ausgestattet und ließ auf den ersten Blick keine Wünsche offen. (Allerdings haben wir sie natürlich nicht genutzt.) Neben Besteck, Geschirr, Töpfen und Pfannen gab es Wasserkocher, Toaster und Kaffeemaschine.
Selbst Spülmittel und frische Spüllappen sowie Geschirrhandtücher waren vorhanden.
Das Schlafzimmer war nicht aufregend, aber ausreichend. Fenster, Bett, Schränke und Heizung sowie ein kleiner Tisch mit Spiegel.
Das Badezimmer war weiß und sauber. Handtücher waren ausreichend vorhanden.
Was mir als „Frostbeule“ sehr positiv aufgefallen ist, war die Temperatur in den Appartements. Obwohl wir die Heizung nicht aufgedreht haben, waren alle Räume sehr warm. Ich vermute, dass dies von einer Fußbodenheizung resultiert. Selbstverständlich konnte man die einzelnen Heizkörper auch zusätzlich anstellen. Im Schlafzimmerschrank war ein Safe eingebaut, dessen Benutzung im Preis enthalten war.
** Restaurant **
Zur Anlage gehörte auch ein Restaurant, das sich „Der Apfelbaum“ nennt und über ein schönes Panoramafenster verfügt.
Aus Gründen der Bequemlichkeit haben wir am ersten Abend das Buffet für 13,00 Euro pro Person in Anspruch genommen. Um es kurz zu machen: Es ist nicht empfehlenswert! Im Ort selber haben wir mittags besser und günstiger gegessen.
Wiederum aus Bequemlichkeit und wohl auch aus „gruppendynamischen Gründen“ haben wir am ersten Morgen dort auch noch das Frühstücksbuffet für 7,00 Euro ausprobiert.
Abgesehen davon, dass ich es nicht mag, wenn meine Tasse und die Untertasse zusammenkleben, erwarte ich bei einem Buffet, dass immer umgehend nachgelegt wird. Das war jedoch nicht der Fall. Meine Lust, morgens um eine Scheibe Schinken oder um Butter zu kämpfen, ist extrem begrenzt. Der Personal war zwar freundlich, aber der Ablauf war nicht ausreichend organisiert. Frühstück gibt es übrigens von 08.00-10.00 Uhr.
Aufgefallen ist mir noch, dass das Restaurant scheinbar nicht sehr umweltbewusst arbeitet, da sowohl Eierbecher als auch Eierlöffel Einweggeschirr bzw. -besteck waren.
** Preis **
Das 2-Zimmer Appartement, in welchem bis zu 4 Personen übernachten konnten, kostete pro Nacht 75,00 Euro. Hinzu kamen noch 2,00 Euro Kurtaxe pro Tag und Person sowie 3,00 Euro pro Fahrzeug für die Nutzung der Tiefgarage.
Für den Hund, der dabei war, mussten einmalig 25,00 Euro extra gezahlt werden. Ob es für kleinere Hunde günstiger ist, weiß ich leider nicht.
Die Zahlung konnte entweder bar oder mit den gängigen Kreditkarten vorgenommen werden.
In dem Zimmerpreis ist übrigens auch die kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Winterberg enthalten.
** Was sonst noch? **
·Im Untergeschoss des Hauptgebäudes befindet sich ein Hallenbad, welches in den Zeiten von 07.00-12.00 Uhr und 13.00- 22.00 Uhr geöffnet ist.
·Die gleichen Öffnungszeiten gelten für die Sauna und das Solarium. Es werden diverse Saunaaufgussabende sowie verschiedene Massagen angeboten. Beauty-Behandlungen (welcher Art auch immer) standen ebenfalls auf dem Programm.
·Weiterhin gibt es einen Billiardtisch und eine Tischtennisplatte.
·Ein Fahrrad- und Skiraum gehört ebenfalls zur Anlage. Dieser Raum kann mit dem Appartementschlüssel geöffnet werden.
·Eine kleine Bibliothek gegen die Langeweile ist vorhanden.
·Ein Kiosk ist mitten in der Anlage. Dort kann man täglich frische Brötchen und Dinge des täglichen Bedarfs kaufen
·Irgendwo ist auch ein Kinderspielplatz J
·Im Waschsalon hätte man seine Wäsche waschen können.
·Es gibt aber auch einen Waschservice. Für z.B. 3,00 € wird ein Hemd abgeholt, gewaschen und gebügelt.
·Das Gepäck wurde übrigens vom kostenlosen Gepäckservice vom Auto zum Appartement oder auch andersherum gebracht.
·Für 9,50 € pro Tag kann man den Hotelservice buchen. Dieser beinhaltet tägliches Handtuchwechseln, Betten machen, Staub wischen und saugen.
** Anschrift **
Hapimag Ferienresidenz
Rothaar-Rast Winterberg
Hava Beteiligungs GmbH & Co KG
Holtener Weg 21
DE-59955 Winterberg
Tel:+49 (0)2981-8080
Fax:+49 (0)2981-8081 01
E-Mail:[email protected]
http://www.rothaar-rast.de/
** Fazit **
Die Appartements waren sauber und großzügig. Das Personal war freundlich.
Insofern würde ich dort jederzeit wieder ein Wochenende verbringen.
Allerdings wüsste ich dann, dass das Buffet dort schlecht ist und würde mir die Nahrung im Ort selber jagen. Etwas gestört hat es mich auch, dass wir die Zimmer erst ab 16.00 Uhr beziehen konnten und am Abreisetag bereits um 10.00 Uhr wieder verlassen mussten. Aber ansonsten war es ganz o.k.
Übernachtet haben wir in der „Hapimag Ferienresidenz Rothaar-Rast Winterberg“. Und genau davon handelt diesmal mein Bericht.
** Lage **
Wie bereits erwähnt war unser Domizil in Winterberg im Sauerland.
Winterberg selber hat rund 15.000 Einwohner, wovon 5.000 im Stadtgebiet leben und der Rest sich auf die Dörfer verteilt. Der „kahle Asten“ dürfte den Meisten ein Begriff sein. Das ist der Berg, auf dem immer die kalten Temperaturen im Sektor gemessen werden.
Die Hapimag Ferienresidenz liegt zwar recht zentral, für das Erreichen der Pisten ist jedoch ein fahrbarer Untersatz empfehlenswert.
Der Stadtkern ist jedoch fußläufig in ca. 15 Minuten zu erreichen.
Direkt von der Anlage führt ein kleiner Weg quer durch die Landschaft zum Zentrum. Dieser Weg ist nicht beleuchtet und nicht wirklich befestigt. Da jedoch die ganze Gegend schneeweiß war und somit jeder rustikal angezogen, störte dies nicht. Jedoch haben wir den Weg nachts ausprobiert und sind natürlich wie die Lemminge erst mal in die falsche Richtung marschiert.
Den Rückweg haben wir uns aufgrund der Kälte jedoch gespart und ein Taxi genommen, was ca. 7,00 Euro gekostet hat.
**Zimmer**
In der Hapimag Ferienresidenz gibt es rund 210 Appartements.
Die meisten Appartements sind ca. 43 qm groß, haben 2 Zimmer und sind für bis zu 4 Personen buchbar.
Darüber hinaus gibt es noch einige wenige 1-Zimmer-Appartements (für 2 Personen, ca. 32 m2) und 3-Zimmer-Appartements (für 6 Personen, ca. 77 m2).
Unsere Truppe hatte insgesamt 4 der 2-Zimmer Appartements beschlagnahmt.
Alle unsere Appartements glichen sich wie ein Ei dem Anderen und waren durchweg zweckmäßig eingerichtet.
Neben einem offenen Wohn- Essbereich mit Balkon gab es ein kleines Schlafzimmer sowie ein Badezimmer. Das Sofa im Wohnbereich konnte als zweites Bett umfunktioniert werden. Im Wohnbereich stand übrigens auch ein Fernseher.
Die Küche war komplett ausgestattet und ließ auf den ersten Blick keine Wünsche offen. (Allerdings haben wir sie natürlich nicht genutzt.) Neben Besteck, Geschirr, Töpfen und Pfannen gab es Wasserkocher, Toaster und Kaffeemaschine.
Selbst Spülmittel und frische Spüllappen sowie Geschirrhandtücher waren vorhanden.
Das Schlafzimmer war nicht aufregend, aber ausreichend. Fenster, Bett, Schränke und Heizung sowie ein kleiner Tisch mit Spiegel.
Das Badezimmer war weiß und sauber. Handtücher waren ausreichend vorhanden.
Was mir als „Frostbeule“ sehr positiv aufgefallen ist, war die Temperatur in den Appartements. Obwohl wir die Heizung nicht aufgedreht haben, waren alle Räume sehr warm. Ich vermute, dass dies von einer Fußbodenheizung resultiert. Selbstverständlich konnte man die einzelnen Heizkörper auch zusätzlich anstellen. Im Schlafzimmerschrank war ein Safe eingebaut, dessen Benutzung im Preis enthalten war.
** Restaurant **
Zur Anlage gehörte auch ein Restaurant, das sich „Der Apfelbaum“ nennt und über ein schönes Panoramafenster verfügt.
Aus Gründen der Bequemlichkeit haben wir am ersten Abend das Buffet für 13,00 Euro pro Person in Anspruch genommen. Um es kurz zu machen: Es ist nicht empfehlenswert! Im Ort selber haben wir mittags besser und günstiger gegessen.
Wiederum aus Bequemlichkeit und wohl auch aus „gruppendynamischen Gründen“ haben wir am ersten Morgen dort auch noch das Frühstücksbuffet für 7,00 Euro ausprobiert.
Abgesehen davon, dass ich es nicht mag, wenn meine Tasse und die Untertasse zusammenkleben, erwarte ich bei einem Buffet, dass immer umgehend nachgelegt wird. Das war jedoch nicht der Fall. Meine Lust, morgens um eine Scheibe Schinken oder um Butter zu kämpfen, ist extrem begrenzt. Der Personal war zwar freundlich, aber der Ablauf war nicht ausreichend organisiert. Frühstück gibt es übrigens von 08.00-10.00 Uhr.
Aufgefallen ist mir noch, dass das Restaurant scheinbar nicht sehr umweltbewusst arbeitet, da sowohl Eierbecher als auch Eierlöffel Einweggeschirr bzw. -besteck waren.
** Preis **
Das 2-Zimmer Appartement, in welchem bis zu 4 Personen übernachten konnten, kostete pro Nacht 75,00 Euro. Hinzu kamen noch 2,00 Euro Kurtaxe pro Tag und Person sowie 3,00 Euro pro Fahrzeug für die Nutzung der Tiefgarage.
Für den Hund, der dabei war, mussten einmalig 25,00 Euro extra gezahlt werden. Ob es für kleinere Hunde günstiger ist, weiß ich leider nicht.
Die Zahlung konnte entweder bar oder mit den gängigen Kreditkarten vorgenommen werden.
In dem Zimmerpreis ist übrigens auch die kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Winterberg enthalten.
** Was sonst noch? **
·Im Untergeschoss des Hauptgebäudes befindet sich ein Hallenbad, welches in den Zeiten von 07.00-12.00 Uhr und 13.00- 22.00 Uhr geöffnet ist.
·Die gleichen Öffnungszeiten gelten für die Sauna und das Solarium. Es werden diverse Saunaaufgussabende sowie verschiedene Massagen angeboten. Beauty-Behandlungen (welcher Art auch immer) standen ebenfalls auf dem Programm.
·Weiterhin gibt es einen Billiardtisch und eine Tischtennisplatte.
·Ein Fahrrad- und Skiraum gehört ebenfalls zur Anlage. Dieser Raum kann mit dem Appartementschlüssel geöffnet werden.
·Eine kleine Bibliothek gegen die Langeweile ist vorhanden.
·Ein Kiosk ist mitten in der Anlage. Dort kann man täglich frische Brötchen und Dinge des täglichen Bedarfs kaufen
·Irgendwo ist auch ein Kinderspielplatz J
·Im Waschsalon hätte man seine Wäsche waschen können.
·Es gibt aber auch einen Waschservice. Für z.B. 3,00 € wird ein Hemd abgeholt, gewaschen und gebügelt.
·Das Gepäck wurde übrigens vom kostenlosen Gepäckservice vom Auto zum Appartement oder auch andersherum gebracht.
·Für 9,50 € pro Tag kann man den Hotelservice buchen. Dieser beinhaltet tägliches Handtuchwechseln, Betten machen, Staub wischen und saugen.
** Anschrift **
Hapimag Ferienresidenz
Rothaar-Rast Winterberg
Hava Beteiligungs GmbH & Co KG
Holtener Weg 21
DE-59955 Winterberg
Tel:+49 (0)2981-8080
Fax:+49 (0)2981-8081 01
E-Mail:[email protected]
http://www.rothaar-rast.de/
** Fazit **
Die Appartements waren sauber und großzügig. Das Personal war freundlich.
Insofern würde ich dort jederzeit wieder ein Wochenende verbringen.
Allerdings wüsste ich dann, dass das Buffet dort schlecht ist und würde mir die Nahrung im Ort selber jagen. Etwas gestört hat es mich auch, dass wir die Zimmer erst ab 16.00 Uhr beziehen konnten und am Abreisetag bereits um 10.00 Uhr wieder verlassen mussten. Aber ansonsten war es ganz o.k.
17 Bewertungen, 3 Kommentare
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12.03.2006, 17:50 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich <br/>
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12.03.2006, 17:28 Uhr von Mogry1987
Bewertung: sehr hilfreichSH von mir ;)LG Mogry :)
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22.04.2005, 20:29 Uhr von Loewie
Bewertung: sehr hilfreichwir haben uns letzten Winter nach Winterberg zum Skifahren verirrt. Skikarussel Winterberg. Zum brüllen. OK, das man nicht den Wahnsinn erwarten kann, klaro, aber die Pisten waren saumässig gepflegt? präpariert? getan? gemacht? Nöh, be
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