Smaragd-Buddha Bangkok Testbericht
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Erfahrungsbericht von privily
Der Smaragd-Buddha
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
In Thailand werden alle Buddhastatuen nach den Kriterien Alter, Geschichte, Material und teils auch der „magischen“ Kraft bewertet. Jedoch gibt es keine Statue in der thailändischen Geschichte, die die Bedeutung des Smaragd-Buddha übertrifft. Diese viel verehrte Statue hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Einer Legende zufolge wurde sie etwa 50 v. Chr. von einem indischen Abt in Patna/Indien geschaffen und blieb dort 500 Jahre. Drohende Überfälle der Hunnen-Völksstämme ließen die Statue zum Schutz zunächst nach Ceylon gelangen. Von hier aus kam sie dann unter abenteuerlichen Umständen zu den Khmer in Angkor. Danach ist sie unter den vielen Wirren der Eroberungskriege nach Siam gebracht und versteckt worden. Nur Legenden erinnerten an ihn.
Im Jahre 1434 wurde die Figur zufällig in einem Chedi in Chiang Rai im Norden von Thailand entdeckt. Ein Blitz soll im Chedi eingeschlagen und die Statue aus Stuck freigelegt haben. Später bröckelte der Stuck ab, und man stieß auf den grünen Buddha. Als der Fürst von Chiang Mai davon hörte, ordnete er die Überführung in seine Hauptstadt an. Ein Trupp mit Elefanten wurde ausgeschickt, doch der Elefant, der den Smaragd-Buddha trug, verweigerte den Gehorsam und marschierte statt nach Chiang Mai nach Lampang. Dort blieb die Figur für 32 Jahre im Wat Phra Keo Don Tao von Lampang. Erst 1468 überführte König Tilok sie in den Wat Chedi Luang nach Chiang Mai. 1552 brachte ihn sein Nachfolger, König Jayajetthar, nach Luang Prabang im heutigen Laos. Dies geschah unter den Umständen, da König Jayajetthar zu jener Zeit König von Luang Prabang und Chiang Mai war. Als die laotische Hauptstadt nach dem heutigen Vientiane verlegt wurde, nahm man auch die Statue dorthin mit. Hier befand sie sich 226 Jahre, bis sie 1778 General Chakri von einem Kriegszug mitbrachte.
Zuerst wurde sie im Wat Arun aufgestellt, dann fand sie 1782 ihren festen Platz im Wat Phra Keo in Bangkok. Seitdem ist dieser Wat die wichtigste königliche Kapelle der Chakri-Dynastie. Der Smaragd-Buddha symbolisiert auch das Bestehen der Chakri-Dynastie. Sollte der Smaragd-Buddha jemals wieder nicht nur die Kleidung, sondern auch den Ort wechseln, so wird dies ein sichereres Zeichen großer Umwälzungen sein; so der Glaube.
Der Smaragd-Buddha besteht aber nicht aus einem großen Smaragd, sondern soll aus lichtdurchlässigem Jaspis oder Jade gefertigt worden sein. Er hat eine sitzende Haltung und ist rund 70 Zentimeter hoch. Dreimal im Jahr erhält er aus den Händen des Königs verschiedene Gewänder angelegt. In der Regenzeit eine Mönchsrobe, in der kühlen Jahreszeit ein goldenes Gewand und in der Vormonsumzeit einen mit Diamanten und Edelsteinen besetzten Umhang. Bei dieser Zeremonie sind hohe Regierungsbeamte und religiöse Oberhäupter anwesend.
Bei einem Besuch im Wat Phra Keo ist das Fotografieren des Heiligtums strengstens verboten! Filmmaterial kann beschlagnahmt oder vor Ort unbrauchbar gemacht werden! Allerdings kann man Fotos und Postkarten kaufen.
Im Jahre 1434 wurde die Figur zufällig in einem Chedi in Chiang Rai im Norden von Thailand entdeckt. Ein Blitz soll im Chedi eingeschlagen und die Statue aus Stuck freigelegt haben. Später bröckelte der Stuck ab, und man stieß auf den grünen Buddha. Als der Fürst von Chiang Mai davon hörte, ordnete er die Überführung in seine Hauptstadt an. Ein Trupp mit Elefanten wurde ausgeschickt, doch der Elefant, der den Smaragd-Buddha trug, verweigerte den Gehorsam und marschierte statt nach Chiang Mai nach Lampang. Dort blieb die Figur für 32 Jahre im Wat Phra Keo Don Tao von Lampang. Erst 1468 überführte König Tilok sie in den Wat Chedi Luang nach Chiang Mai. 1552 brachte ihn sein Nachfolger, König Jayajetthar, nach Luang Prabang im heutigen Laos. Dies geschah unter den Umständen, da König Jayajetthar zu jener Zeit König von Luang Prabang und Chiang Mai war. Als die laotische Hauptstadt nach dem heutigen Vientiane verlegt wurde, nahm man auch die Statue dorthin mit. Hier befand sie sich 226 Jahre, bis sie 1778 General Chakri von einem Kriegszug mitbrachte.
Zuerst wurde sie im Wat Arun aufgestellt, dann fand sie 1782 ihren festen Platz im Wat Phra Keo in Bangkok. Seitdem ist dieser Wat die wichtigste königliche Kapelle der Chakri-Dynastie. Der Smaragd-Buddha symbolisiert auch das Bestehen der Chakri-Dynastie. Sollte der Smaragd-Buddha jemals wieder nicht nur die Kleidung, sondern auch den Ort wechseln, so wird dies ein sichereres Zeichen großer Umwälzungen sein; so der Glaube.
Der Smaragd-Buddha besteht aber nicht aus einem großen Smaragd, sondern soll aus lichtdurchlässigem Jaspis oder Jade gefertigt worden sein. Er hat eine sitzende Haltung und ist rund 70 Zentimeter hoch. Dreimal im Jahr erhält er aus den Händen des Königs verschiedene Gewänder angelegt. In der Regenzeit eine Mönchsrobe, in der kühlen Jahreszeit ein goldenes Gewand und in der Vormonsumzeit einen mit Diamanten und Edelsteinen besetzten Umhang. Bei dieser Zeremonie sind hohe Regierungsbeamte und religiöse Oberhäupter anwesend.
Bei einem Besuch im Wat Phra Keo ist das Fotografieren des Heiligtums strengstens verboten! Filmmaterial kann beschlagnahmt oder vor Ort unbrauchbar gemacht werden! Allerdings kann man Fotos und Postkarten kaufen.
6 Bewertungen, 1 Kommentar
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19.04.2002, 15:18 Uhr von wippia
Bewertung: sehr hilfreichund ich dachte du schreibst nicht mehr!!!
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