Microsoft Solitär (Kostenloses PC Spiel) Testbericht

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ab 31,12
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Erfahrungsbericht von Birgit-Judith

Wie man Buben und Damen verschiebt :-)

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

1991 bekamen wir unseren ersten Computer und seit dieser Zeit spiele ich immer wieder gerne mal Solitär, ein Kartenspiel, welches auf jedem Windows Betriebssystem mitgeliefert wird. Um es zu finden muss man Start-Programme-Zubehör-Spiele-Solitär anklicken. Es öffnet sich ein hellgrünes Fenster und schon kann es los gehen.

Regeln:

Ziel des Spiels ist es, alle offenen Karten in die 4 Pakete nach oben abzulegen. Dabei muss beachtet werden, dass immer eine rote Karte auf einer schwarzen liegt, bzw. umgekehrt. Ebenfalls darf immer nur die nächste niedere Karte angelegt werden. Unterhalb des Königs also die Dame, dann der Bube, die 10, usw.

Zuerst verschiebt man die Karten, welche passen. Habe ich eine rote 10 und einen schwarzen Buben, so schiebe ich, mit gedrückter Maustaste, die 10 unterhalb des Buben und lege sie dort ab. Nun kann ich auch die noch umgedrehte Karte, von dem Päckchen auf dem die 10 lag, anklicken und bekomme eine weitere Karte zu sehen.

Gibt es keine Möglichkeit mehr, eine Karte zu verschieben, so klicke ich dann auf den Kartenstapel oben links und erhalte hier eine weitere Karte. Kann ich diese im unteren Feld irgendwo anlegen, so verschiebe ich diese ebenfalls an ihren Platz. Wird unten ein Feld frei, sprich, alle Karten dieses Stapels wurden angelegt, so kann ich einen König auf diese Stelle ziehen. Allerdings nur die Könige, keine anderen Karten. Das Ziehen geht ebenfalls mit gedrückter Maustaste vonstatten.

Alle Asse lege ich gleich oben in die jeweiligen 4 Flächen ab. Nun kann ich dann die Päckchen füllen. Auf das Herz As zum Bsp. kommt die Herz 2, dann die Herz 3 usw. Dasselbe mache ich, soweit es geht, mit den anderen 3 Kartensymbolen auch. Hat man Glück, so sind alle Karten am Schluss von unten nach oben verlegt. Passiert dies, so ist das Spiel beendet und alle Karten „dopsen“ über den Monitor. 1991 dauerte dies noch ziemlich lange und man konnte jede einzelne Karte mitverfolgen. Heute macht es „zisch“ und die Karten sind durch.

Varianten:

Klickt man auf Spiel-Optionen so kann man sich zwischen 2 Varianten entscheiden. Ich selbst bevorzuge die „Vegas“ Version. Jene ist etwas schwieriger, da im oberen Kartenpaket, nach anklicken, immer 3 Karten auf einmal sich aufdecken, ich aber nur die vorderste verwenden kann, falls möglich. Ebenso kann man hier nur 3 Mal nacheinander den Kartenstapel aufdecken lassen, danach ist das Spiel automatisch beendet.

Die Standardversion ist etwas einfacher, hier deckt sich immer nur ein Karte auf und man kann solange probieren, bis wirklich nichts mehr geht oder aber das Spiel aufgeht. Für Anfänger auf jeden Fall die bessere Methode.

Punkte:

Bei der Vegas Version startet man jedes Spiel mit minus 52 Punkte, bzw. D-Mark. Pro Karte, die man oben in eines der 4er Päckchen ablegen kann erhält man 5 Mark dazu.

Bei der Standardversion startet man mit 0 Punkten und erhält pro nach oben abgelegter Karte 10 Punkte. Für das Umdrehen einer neuen Karte gibt es nochmals 5 Punkte. Ebenso kann man gegen die Zeit spielen. Hier aktiviert man unter Optionen den „Zeit anzeigen“ Button. Dreht man jetzt nicht schnell genug Karten um, bzw. legt welche an, so vermindert sich das Punktekonto nach einer gewissen Zeit.

In beiden Varianten des Spiels kann man ebenfalls unter Optionen wählen, ob man 3 Karten oder jeweils nur eine Karte umgedreht bekommen möchte.

Grafik:

Die jeweiligen Karten entsprechen einem normalen Canasta Spiel und sehen auch genauso aus, man hat keinerlei Probleme damit die einzelne Karte zu erkennen. Unter Spiel-Deckblatt kann man sich unter 12 Motiven Eines für die Rückseite der Karten auswählen. Etwas anstrengend für die Augen ist der giftgrüne Hintergrund, hier wäre eine dezentere Farbe angebracht.

Die Größe des Spielfeldes ist optimal, alle Karten sowie der Punktestand und die Zeit lassen sich mit einem Blick erfassen.

Hilfefunktion:

Klickt man auf das Fragezeichen oben links so öffnet sich die Hilfefunktion.

*Hilfethemen:

Hier findet man die Rubriken: „So spielen Sie Solitär – Starten des Spiels“, sowieso „Wählen Sie ein Verfahren zum Zählen von Punkten“.

*Suchen:

Hier kann man ein Wort eingeben lassen und nach dem gewünschten Begriff suchen lassen. Desweiteren findet man hier die Rubriken „Sammeln von Punkten“ und „Spielanleitung“.

*Hilfe verwenden:

„Verwenden der Hilfe“ und „Anpassen der Hilfe“ findet man hier. Diese Rubriken allerdings benutzte ich bisher noch nicht.

Allgemein sind die Hilfethemen leicht verständlich und gut aufgebaut. Zu jeder Frage findet man eine Antwort.


Fazit:

Minimum 1 Mal wöchentlich setzte ich mich am Nachmittag an den PC und spiele Solitär. Mit Sicherheit ist es nicht so „geistreich“ wie Schach, aber auch hier muss man aufpassen und überlegen. Oftmals passiert es auch, dass man mehrere Karten erneut verschieben muss oder, von bereits oben abgelegten, wieder nach unten schieben muss, damit das Spiel aufgeht.

Häufig bin ich am Verzweifeln, da wegen ein paar lumpiger Karten das ganze Spiel nicht aufgeht und das, obwohl ich schon zig-Mal hin und her verschoben habe. Es passiert nicht selten, dass 12 gespielte Runden sich nicht auflösen lassen und dann plötzlich gehen 3 Spiele hintereinander auf. Oder man übersieht eine Karte, die man ja eigentlich hätte aufdecken können. Eine gewisse Ruhe und genaues Hinsehen sowie Überlegen und Ausprobieren sind also gefragt.

Die Standardvariante spielt zwischenzeitlich auch meine 10 jährige Tochter ganz gerne und ich denke, es ist ganz gut für sie, da man sich schon konzentrieren muss. Ebenso ist Schnelligkeit gefragt, spielt man Solitär gegen die Zeit.

Das Spiel läuft technisch einwandfrei, nie hatte ich ein Problem.

Die immer wieder aufkommenden Gerüchte, dass jedes Spiel von Solitär aufgeht, wenn man denn in einer ganz genauen Weise die Karten anlegt sind definitiv falsch.

Ich kann Solitär nur empfehlen, wie bereits erwähnt spiele ich es nun 10 Jahre lang regelmäßig und habe immer noch Spaß daran.

Schönes Wochenende....

Birgit :-)

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