Sonnen Bassermann Rinderroulade mit Kartoffelpüree und Rotkohl Testbericht
ab 3,09 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Zubereitung:
Erfahrungsbericht von kasikrul
Hauptsache Jodsalz!
Pro:
schnelle und einfach Zubereitung, Fleisch von rel. guter Qualität, wenig Kalorien
Kontra:
Geschmack...
Empfehlung:
Ja
Hunger! Er meldete sich lautstark. Was tun? Ich hatte mir nichts von zu Hause mitgenommen. Also ging ich Mittags mal kurz was einkaufen. Ein Fertiggericht für die Mikrowelle begleitete mich zurück.
Es handelte ich um eine Packung Rinderroulade mit Kartoffelpüree und Apfelrotkohl von Sonnen Bassermann. Leider ist die Packung nicht oben abgebildet, so muss ich wohl doch ein-zwei Worte dazu schreiben... Die Packung ist in Gelb gehalten, auf ihr ist das Gericht natürlich wieder einmal so abgebildet, dass einem das Wasser im Mund zusammen laufen muss. Die übliche Petersilie ist natürlich auch mit dabei – und natürlich steht klein unter dem Bild „Serviervorschlag“ – weil die Petersilie nicht im Lieferumfang enthalten ist. Kann man vielleicht optional im Zubehörhandel erwerben?!?
Auf der Rückseite der Verpackung steht noch allerlei Zeug – unter anderem, wie man das Produkt in gebrauchsfertigen Zustand bringen kann. Mann kann es entweder in der Mikrowelle oder im Heisswasserbad tun. Da ich zwar gerne sehr heiss bade, aber ungern dabei auch noch die Wanne mit einer Rinderroulade teile, bevorzuge ich die Mikrowelle...
Natürlich stehen auf der Rückseite noch die obligatorischen Angaben zu den Inhaltsstoffen und den Nährwerten.
Die Liste der Inhaltsstoffe ist lang. Eigentlich wollte ich sie mir sparen, aber ich finde es so faszinierend, was da so alles drin ist, ich liste es doch mal auf.
Also, da wäre drin: Wasser, Kartoffeln, Rinderroulade (Rindfleisch, Zwiebeln, geräucherter Schweinebauch, Gurken, Gewürze, Senf), Rotkohl, Sahne, Zwiebeln, modifizierte Stärke, Tomatenmark, jodiertes Speisesalz, Rotwein, Weizenmehl, klare Brühe, pflanzliches Fett, Aroma, Hefeextrakt, Verdickungsmittel (Guarkernmehl, Xanthan, E 466), pflanzliches Öl, Karamelzuckersirup, Branntweinessig, Stärke, Würzmittel, Emulgator E 471, antioxidationsmittel Ascorbinsäure, Gewürze, Säuerungsmittel Citronensäure, Farbstoff Riboflavin
Mehrfach wird übrigens auf der Packung darauf hingewiesen, das Jodsalz verwendet wird - na, das ist ja toll! Viel wichtiger ist der Hinweis, dass auf Glutamat verzichtet wurde. Glutamat ist also so selbstverständlicher Zusatz eines Fertigprodukts, dass man auf den Verzicht hinweist... So weit ist es schon.
Die Angaben zur Fleischeinwaage sind ein wenig ernüchternd:
Einwaage angebratenes Rindfleisch und geräuchertem Schweinebauch 75 g, entspricht Rohgewicht 100 g. Gewichtsverlust durch erhitzen – am Ende kommt also noch etwas weniger auf den Teller.
Die Nährwerte sind m.E. akzeptabel: 2,9 g Fett und 77 kcal auf 100 g sind gute Werte.
Wenn man nun das Gericht essen will, muss man erst einmal die enthaltene Schale aus der Pappschachtel entnehmen. Zum Vorschein kommt eine drei-Kammer-Plastikschale – erinnert an Krankenhausteller – die mit einer Folie überzogen ist. Diese lässt sich gut abziehen, was man auch tun sollte, bevor man die Schale in die Mikrowelle stellt. Zumindest dann, wenn man die Mikrowelle auch anmachen will... Dann sollte man die Schale noch mit einem Teller oder Deckel bedecken, ansonsten ist die Sauerei in der Mikrowelle vorprogrammiert. Übrigens kann man natürlich auch den Inhalt kalt auf einen Teller tun und dann erst in die Mikrowelle stellen...
Na gut, nach rund 3 Minuten in der Mikrowelle ist das Gericht nun heiss und verströmt einen ziemlich intensiven Geruch. Riechen tut´s nach Linsensuppe, erstaunlich, nicht wahr! Später fällt mir auf, dass auf der Papp-Verpackung noch eine Dose „Linsentopf“ des Herstellers abgebildet ist – man solle diesen doch auch einmal probieren. Sollte ich mal tun, vielleicht riecht das ja nach Rinderroulade mit Rotkohl!
Nach Entnahme aus dem Gerät und Entfernen des Deckels lässt sich am besten die Optik beurteilen. Optisch macht das Ganze relativ wenig her. Der Kartoffelbrei sieht aus, wie er aussehen soll. Keine Beanstandungen. Der Rotkohl ist rot – wen überrascht´s? Aber schon beim Anblick wird deutlich, dass der Kohl ein wenig zu lange gegart ist und in zu viel Flüssigkeit liegt. Die Roulade befindet sich in der größten Kammer der Schale und sieht dort etwas verloren aus. Sehr viel schön braune Sauce befindet sich drumherum, diese erscheint sehr flüssig.
Die Optik ist nicht super, aber auch keinesfalls schlecht. Und wer wirklich Hunger hat...
... der packt sich das Besteck und mampft los!
Der Kartoffelbrei hat eine mittelgute Konsistenz – ist mit Sicherheit aus Kartoffelpulver. Hat also nichts von einem frisch gestampften Brei aus Kartoffeln – weder geschmacklich noch konsistenztechnisch. Aber dennoch, er schmeckt wirklich nicht allzu künstlich, für ihn gibt es eine gute Note.
Der Rotkohl ist süß mit zu viel Flüssigkeit und soll mit Rotwein abgestimmt sein. Nun ja, mag sein. Er schmeckt recht deutlich nach Großküche und ist auch ein wenig verkocht. Der Rotkohl enttäuscht auf ganzer Linie. Er hat viel Geschmack – aber nicht den richtigen.
Roulade ist mit relativ gutem Fleisch, leicht zu schneiden bzw. schon mit nur einer Kabel zu trennen und geschmacklich echt gut. Das Fleisch ist nicht zu trocken. Die Füllung mit Gurken (die deutlich heraus schmeck- und sichtbar sind) und geräuchertem Schweinebauch geht in Ordnung, wenn man auch nicht immer definieren kann, was das denn alles ist.. Aber beim Schneiden verteilt sich das Ganze sowieso zu einem Gemisch.
Die Soße ist sehr würzig. Sie ist etwas dünnflüssig, aber noch im Rahmen. In Verbindung mit dem Kartoffelbrei schmeckt es wirklich nicht schlecht.
Noch ein Wort zu Rinderroulade und Schweinebauch:
Ich finde es immer wieder ziemlich bescheiden, dass wo Rind drauf steht auch noch Schwein drin ist. Das hat nichts mit Religion zu tun, sondern mit der Tatsache, dass es Personen gibt, die gegen Schweinefleisch allergisch sind. Man kann natürlich auch die Meinung vertreten, dass man sowieso nicht zu solchen Fertigprodukten greifen sollte, vor allem, wenn man schon ein ernährungstechnisches Problem hat. Ich habe dies glücklicherweise nicht, dennoch überdenke ich nach diesem Fertiggericht wieder einmal, ob es wirklich nötig ist, sich ein solches Gericht durch eine industrielle Großküche fertigen zu lassen. Der Geschmack vom Rotkohl und auch des Kartoffelbreis bleibt weitgehend auf der Strecke – und der Preis von 2,59 Euro ist so knapp bemessen nun auch wieder nicht. Allerdings relativ gut gelungen ist das Rouladenfleisch. Man darf eben nicht ein Selbstkochen oder gar ein Besuch eines Restaurants dagegen halten. Dann wäre der Preis (zumindest bei letzterem) auch unschlagbar!
Insgesamt muss ich festhalten:
Ich bin satt geworden – zumindest kurzfristig.
Mir ist nicht schlecht geworden.
Das Fleisch hat mir geschmeckt.
Ich habe jetzt Lust nach frischem Kartoffelbrei und lecker gemachten Rotkohl...
Ich vergebe 3 Sterne – für mehr fehlt mir einfach doch zuviel. Denn wir essen in unseren Breiten ja nicht wirklich, weil wir tatsächlichen Hunger bekämpfen (was wir glauben, dass es Hunger sei, ist ja oftmals lächerlich), sondern zu weiten Teilen auch aus Lust und Spaß. Und den kann dieses Produkt nur mit Abstrichen befriedigen.
Ganz abwerten will ich das Produkt aber wirklich nicht, weil ich ja auch nicht unzufrieden bin. Deswegen spreche ich immerhin ein Empfehlung aus.
Es handelte ich um eine Packung Rinderroulade mit Kartoffelpüree und Apfelrotkohl von Sonnen Bassermann. Leider ist die Packung nicht oben abgebildet, so muss ich wohl doch ein-zwei Worte dazu schreiben... Die Packung ist in Gelb gehalten, auf ihr ist das Gericht natürlich wieder einmal so abgebildet, dass einem das Wasser im Mund zusammen laufen muss. Die übliche Petersilie ist natürlich auch mit dabei – und natürlich steht klein unter dem Bild „Serviervorschlag“ – weil die Petersilie nicht im Lieferumfang enthalten ist. Kann man vielleicht optional im Zubehörhandel erwerben?!?
Auf der Rückseite der Verpackung steht noch allerlei Zeug – unter anderem, wie man das Produkt in gebrauchsfertigen Zustand bringen kann. Mann kann es entweder in der Mikrowelle oder im Heisswasserbad tun. Da ich zwar gerne sehr heiss bade, aber ungern dabei auch noch die Wanne mit einer Rinderroulade teile, bevorzuge ich die Mikrowelle...
Natürlich stehen auf der Rückseite noch die obligatorischen Angaben zu den Inhaltsstoffen und den Nährwerten.
Die Liste der Inhaltsstoffe ist lang. Eigentlich wollte ich sie mir sparen, aber ich finde es so faszinierend, was da so alles drin ist, ich liste es doch mal auf.
Also, da wäre drin: Wasser, Kartoffeln, Rinderroulade (Rindfleisch, Zwiebeln, geräucherter Schweinebauch, Gurken, Gewürze, Senf), Rotkohl, Sahne, Zwiebeln, modifizierte Stärke, Tomatenmark, jodiertes Speisesalz, Rotwein, Weizenmehl, klare Brühe, pflanzliches Fett, Aroma, Hefeextrakt, Verdickungsmittel (Guarkernmehl, Xanthan, E 466), pflanzliches Öl, Karamelzuckersirup, Branntweinessig, Stärke, Würzmittel, Emulgator E 471, antioxidationsmittel Ascorbinsäure, Gewürze, Säuerungsmittel Citronensäure, Farbstoff Riboflavin
Mehrfach wird übrigens auf der Packung darauf hingewiesen, das Jodsalz verwendet wird - na, das ist ja toll! Viel wichtiger ist der Hinweis, dass auf Glutamat verzichtet wurde. Glutamat ist also so selbstverständlicher Zusatz eines Fertigprodukts, dass man auf den Verzicht hinweist... So weit ist es schon.
Die Angaben zur Fleischeinwaage sind ein wenig ernüchternd:
Einwaage angebratenes Rindfleisch und geräuchertem Schweinebauch 75 g, entspricht Rohgewicht 100 g. Gewichtsverlust durch erhitzen – am Ende kommt also noch etwas weniger auf den Teller.
Die Nährwerte sind m.E. akzeptabel: 2,9 g Fett und 77 kcal auf 100 g sind gute Werte.
Wenn man nun das Gericht essen will, muss man erst einmal die enthaltene Schale aus der Pappschachtel entnehmen. Zum Vorschein kommt eine drei-Kammer-Plastikschale – erinnert an Krankenhausteller – die mit einer Folie überzogen ist. Diese lässt sich gut abziehen, was man auch tun sollte, bevor man die Schale in die Mikrowelle stellt. Zumindest dann, wenn man die Mikrowelle auch anmachen will... Dann sollte man die Schale noch mit einem Teller oder Deckel bedecken, ansonsten ist die Sauerei in der Mikrowelle vorprogrammiert. Übrigens kann man natürlich auch den Inhalt kalt auf einen Teller tun und dann erst in die Mikrowelle stellen...
Na gut, nach rund 3 Minuten in der Mikrowelle ist das Gericht nun heiss und verströmt einen ziemlich intensiven Geruch. Riechen tut´s nach Linsensuppe, erstaunlich, nicht wahr! Später fällt mir auf, dass auf der Papp-Verpackung noch eine Dose „Linsentopf“ des Herstellers abgebildet ist – man solle diesen doch auch einmal probieren. Sollte ich mal tun, vielleicht riecht das ja nach Rinderroulade mit Rotkohl!
Nach Entnahme aus dem Gerät und Entfernen des Deckels lässt sich am besten die Optik beurteilen. Optisch macht das Ganze relativ wenig her. Der Kartoffelbrei sieht aus, wie er aussehen soll. Keine Beanstandungen. Der Rotkohl ist rot – wen überrascht´s? Aber schon beim Anblick wird deutlich, dass der Kohl ein wenig zu lange gegart ist und in zu viel Flüssigkeit liegt. Die Roulade befindet sich in der größten Kammer der Schale und sieht dort etwas verloren aus. Sehr viel schön braune Sauce befindet sich drumherum, diese erscheint sehr flüssig.
Die Optik ist nicht super, aber auch keinesfalls schlecht. Und wer wirklich Hunger hat...
... der packt sich das Besteck und mampft los!
Der Kartoffelbrei hat eine mittelgute Konsistenz – ist mit Sicherheit aus Kartoffelpulver. Hat also nichts von einem frisch gestampften Brei aus Kartoffeln – weder geschmacklich noch konsistenztechnisch. Aber dennoch, er schmeckt wirklich nicht allzu künstlich, für ihn gibt es eine gute Note.
Der Rotkohl ist süß mit zu viel Flüssigkeit und soll mit Rotwein abgestimmt sein. Nun ja, mag sein. Er schmeckt recht deutlich nach Großküche und ist auch ein wenig verkocht. Der Rotkohl enttäuscht auf ganzer Linie. Er hat viel Geschmack – aber nicht den richtigen.
Roulade ist mit relativ gutem Fleisch, leicht zu schneiden bzw. schon mit nur einer Kabel zu trennen und geschmacklich echt gut. Das Fleisch ist nicht zu trocken. Die Füllung mit Gurken (die deutlich heraus schmeck- und sichtbar sind) und geräuchertem Schweinebauch geht in Ordnung, wenn man auch nicht immer definieren kann, was das denn alles ist.. Aber beim Schneiden verteilt sich das Ganze sowieso zu einem Gemisch.
Die Soße ist sehr würzig. Sie ist etwas dünnflüssig, aber noch im Rahmen. In Verbindung mit dem Kartoffelbrei schmeckt es wirklich nicht schlecht.
Noch ein Wort zu Rinderroulade und Schweinebauch:
Ich finde es immer wieder ziemlich bescheiden, dass wo Rind drauf steht auch noch Schwein drin ist. Das hat nichts mit Religion zu tun, sondern mit der Tatsache, dass es Personen gibt, die gegen Schweinefleisch allergisch sind. Man kann natürlich auch die Meinung vertreten, dass man sowieso nicht zu solchen Fertigprodukten greifen sollte, vor allem, wenn man schon ein ernährungstechnisches Problem hat. Ich habe dies glücklicherweise nicht, dennoch überdenke ich nach diesem Fertiggericht wieder einmal, ob es wirklich nötig ist, sich ein solches Gericht durch eine industrielle Großküche fertigen zu lassen. Der Geschmack vom Rotkohl und auch des Kartoffelbreis bleibt weitgehend auf der Strecke – und der Preis von 2,59 Euro ist so knapp bemessen nun auch wieder nicht. Allerdings relativ gut gelungen ist das Rouladenfleisch. Man darf eben nicht ein Selbstkochen oder gar ein Besuch eines Restaurants dagegen halten. Dann wäre der Preis (zumindest bei letzterem) auch unschlagbar!
Insgesamt muss ich festhalten:
Ich bin satt geworden – zumindest kurzfristig.
Mir ist nicht schlecht geworden.
Das Fleisch hat mir geschmeckt.
Ich habe jetzt Lust nach frischem Kartoffelbrei und lecker gemachten Rotkohl...
Ich vergebe 3 Sterne – für mehr fehlt mir einfach doch zuviel. Denn wir essen in unseren Breiten ja nicht wirklich, weil wir tatsächlichen Hunger bekämpfen (was wir glauben, dass es Hunger sei, ist ja oftmals lächerlich), sondern zu weiten Teilen auch aus Lust und Spaß. Und den kann dieses Produkt nur mit Abstrichen befriedigen.
Ganz abwerten will ich das Produkt aber wirklich nicht, weil ich ja auch nicht unzufrieden bin. Deswegen spreche ich immerhin ein Empfehlung aus.
Bewerten / Kommentar schreiben