Sonnenblume Testbericht

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Erfahrungsbericht von ciaobella

Die herbstliche Schöne

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

DIE SONNENBLUME
ist eine einjährige Pflanze, die ursprünglich aus Peru und Mexiko stammt. Vermutlich wurde sie als eine der ersten Pflanzen in Nordamerika angebaut Archäologische Funde belegen, daß die Indianer bereits vor 5000 Jahren nicht nur die ölhaltigen Samenkerne, sondern auch Stiele, Blüten und Wurzeln der Pflanze nutzten. Erst im 15 Jahrhundert wurde in Europa von den Spaniern die Sonnenblume gezüchtet und gelangte dann in der Folgezeit auch in andere europäische Länder.

DIE PFLANZE
deren lateinischer Name Helianthus sich aus den griechischen Worten helios(Sonne) und anthos(Blume) zusammensetzt, ist durch ihre vielseitige Verwendbarkeit von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Das Öl, ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die Blüten enthalten eine Substanz, die bei der Malariabehandlung gebraucht wird. Die Blütenblätter werden als Färbemittel benutzt. Haupterzeuger sind heute Argentinien, Frankreich, Spanien China und die Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Von einer großen Blütenscheibe (Capitula) wird diese schöne Pflanze geschmückt. Der Stiel ist 1-6 m hoch und dick behaart. DieBlütenscheibe kann einen Durchmesser von 50 cm erreichen und besteht aus ca.18 000 nebeneinanderangeordneten Blüten, die von einem Ring aus leuchtend gelben Blütenblättern umgeben sind. Je nach Sorte entwickeln sich aus den Blüten graugrüne oder schwarze Samen, die Sonnenblumenkerne. Der Nektar wird gern von Bienen gesammelt. Der milde Geschmack der Sonneblumenkerne erinnert an den Topanimbur. Die Gattung Helianthus umfaßt über 90 verschiedene Sorten, von denen nur zwei zu den Sonnenblumen gezählt werden. Es handelt sich dabei um eine russische und nordamerikanische Sorte.Die Samen der russischen Pflanze enthalten 40% Öl. Während die nordamerikanische Pflanze kein Öl enthält, aber der Samen hauptsächlich als Nahrungsmittel für den Menschen sowie als Vogelfutter dient.

EINKAUFSTIPP
Rohe Kerne ohne Schale, die sich verfärben, sind nicht mehr frisch und eventuell ranzig. Sonnenblumenkerne werden mit oder ohne Schale, geröstet oder roh, ungesalzen oder gesalzen angeboten.

ZUBEREITUNG
Die im Handel angeboteten Sonnenblumenkerne werden meist in gesättigtem Öl geröstet. Frische Sonnenblumenkerne lassen sich ganz leicht selbst rösten (ca. 10 min.bei 100 °C (Gas Stufe 1) in den Backofen gibt und dabei gelegentlich wendet. Anschließend mit etwas Öl beträufeln.

NÄHRWERTE
Getrocknete und in Öl geröstete Sonnenblumenkerne sind sehr nahrhaft und enthalten sehr viel Vitamin B1 und B6, Magnesium, Folsäure, Pantothensäure, Kalium; Phosphor, Zink und Eisen. Sie sind sehr reich an Ballaststoffenund enthalten auch Vitamin B2 sowie Kalzium. Durch ihren hohen Kaliumgehalt werden Sonnenblumenkerne bei hohem Blutdruck empfohlen, da sie harntreibend wirken und bei der Ausscheidung von Natrium helfen.

AUFBEWAHRUNG
Sie werden in einem luftdichten Behälter verschlossen. Man muß sie kühl und trocken aufbewahren. Gehackte, geschälte oder gemahlene Kerne sollte man im Kühlschrank aufbewahren. Sonnenblumenkerne kann man auch einfrieren.

VORBEREITUNG
Man kann sie in einem elektrischen Mixer schälen. Die Kerne werden von den Schalen getrennt, indem man sie in kaltes Wasser gibt. Die leichten Schalen schwimmen dann oben und lassen sich leicht abnehmen. Anschließend gießt man die Kerne ab und trocknet sie. Die Verwendung einer Getreidemühle ist besser, da die Kerne nicht so sehr zerkleinert werden.

SERVIERVORSCHLÄGE
Ganz Sonnenblumenkerne sind eine gute Zutat für Salate, Gemüsegerichte, Kuchen und Joghurt, Gemahlen verarbeite ich sie mit Mehl zu Pfannkuchen. Die Blütenknospen der Sonnenblumen bereite ich gern wie Artischocken zu. Die Verwendung ist sehr vielseitig.
Kurzum sie ist in vielen Speisen verwendbar, allerdings sehr kalorienreich.

FÜR DEN HOBBYGÄRTNER
Sonnenblumen lieben einen eher feuchten Boden. Die Pflanze ist anspruchslos in lehmartiger Erde. Gibt man reichlich Wasser und Volldünger, dann kann man eine Rekordhöhe erzielen. Die heranreifenden Samen schützt man am besten durch luft- und lichtdurchlässige Gaze vor Vogelfraß. Die Sonneblume ist eine einjährige krautige Sommerblume und Nutzpflanze.

STANDORT: Sonnig, in lehmig-humoser Erde.
HÖHE: Zwischen 50 und 290 cm.
BLÜTEZEIT: Je nach Art von Monat Juli bis Monat Oktober.
VERMEHRUNG: Stauden durch Stecklinge oder Teilung/ durch Samen. Die Anzucht der einjährigen Arten sollte im April/Mai erfolgen. Teilung der Wurzelstöcke am besten im Frühjahr oder im Spätherbst.

FAZIT
Beliebte Sorten der Sonnenblumen eignen sich sehr gut als Schnittblumen. Besonders schön ist die halbgefüllte „Monarch“. Sie kommt aus dem Osten der USA. Die Blütenköpfe sind reingelb. Aber auch Sorten in gefüllt zitronengelb, gefüllt und goldgelb sind ein sehr schöner Blumenschmuck. Eingebunden in viel zartes Grün wirkt die Sonnenblume ausgesprochen edel. Im Südosten der USA wächst die Pflanze mit kriechendem Wurzelstock und hat berauhte Stengel. Von August bis Oktober trägt sie 3-8 cm durchmessende, zu mehreren angeordneten Blütenköpfen. Die purpurne Scheibe wird von Strahlenblüten in goldgelber Farbe umgeben. Diese Staude der Art Helianthus atrorubens wird ca. 0.8 bis 1,5 m hoch. Stecklinge kann man im Frühjahr unter Glas aufziehen. Stark zehrende Pflanzen pflanze ich an eine nährstoffreichen Platz um. Die Sonnenblume ist nicht nur ein Öllieferant und Viehfutter sondern auch ein gesunder Knabberspaß. Qualitativ reicht das Sonnenblumenöl an das Olivenöl heran. Inzwischen verehren wir die Sonnenblume als Symbol der Sonne. Die Inkas verehren sie als Symbol des Sonnegottes. Jetzt sind die Sonnenblumen in schönster Blüte. Ein Sonnenblumenfeld ist der Farbtupfer für die Seele. „Ich bin eine Sonne“ – so fängt mein Morgen an.

Herzlichst
ciaobella für Yopi/Ciao-Ranitzki für Ciao.com

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