Sonnenbrand Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Rena50
Sonnenbrand, was nun?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Wer liebt nicht den Sommer und den Sonnenschein? Ich würde sagen fast jeder. Nur wenige haben oftmals wenn die warme Zeit beginnt Umstellungsschwierigkeiten mit dem Kreislauf und bleiben lieber im Haus. Aber viele denken nicht oder zuspät daran, dass ihre Haut noch nicht auf die intensive Sonnenbestrahlung eingestellt ist. Dann passiert das Maleur und der erste Sonnenbrand stellt sich ein.
Ich selbst habe eine etwas empfindliche Haut und habe mich deshalb mit dem Thema näher befasst.
Was ist Sonnenbrand?
Der Sonnenbrand, im Medizinerlatein auch Dermatitis solaris genannt, entsteht wenn man sich zu lange zu intensiver Sonnenbestrahlung aussetzt. Da die Ozonschicht gestört ist, kann die Sonne bedeutend aggressiver scheinen. Durch die UV-Strahlen wird die oberste Hautschicht, dieEpedermis, angegriffen. Je nachdem wie stark die Haut eines jeden pigmentiert ist, entsteht langsamer oder schneller eine Verbrennung. Die Pigmentierung der Haut soll das an sich verhindern, aber wir Mitteleuropäer haben meistens ja eine recht helle Haut, also eine schwächere Pigmentierung. Meistens sind dunklere Typen unempfindlicher und hellere Typen empfindlicher. Rothaarige haben oft besonders große Schwierigkeiten. Kinder, umso jünger sie sind, sind auch besonders gefährdet.
Man schwitzt leicht in der Sonne und der Körper verliert Flüssigkeit in Form von Schweiß. Schweiß enthält bekanntlich Salze und schon verstärkt sich zusätzlich die Gefahr eines Sonnenbrandes. Dann zeigt sich das erste Stadium eines Sonnenbrandes durch Rötung der Haut. Die Haut spannt, juckt oder brennt. Das geschieht durch Ausschüttung von Histamin. Beim zweiten Stadium bilden sich Blasen, die sich später total von der Haut ablösen.
Das Sonnenlicht kann aber auch noch größere Schäden, wenn nicht sogar unheilbare Schäden verursachen. Es kann der gefürchtete Hautkrebs entstehen.
Außerdem fördert zu intensive Sonnenbestrahlung die Hautalterung. Die Haut kann ihre Elastizität verlieren und es zeigt sich eine verstärkte Faltenbildung.
Also kommt hier zunächst die Frage:
Wie beuge ich Sonnenbrand vor?
Zunächst sei einmal gesagt, dass man darauf achten muss, dass der Aufenthalt in der Sonne nicht zu lange dauert, was gerade beim Baden sehr schnell vergessen wird.
Vor jedem Sonnenbad oder überhaupt jedem Aufenthalt in der Sonne sollte man sich gut eincremen. Dafür gibt es Sonnenmilch, Sonnencreme, Sonnenöl und noch mehr. Am besten erkundigt man sich, welche Produkte von der Stiftung Warentest empfohlen werden, denn dann geht man sicher, dass man ein gutes Produkt kauft. Je nach Hauttyp, Intensität und Dauer der Sonnenbestrahlung sollte man ein Produkt mit niedrigerem bzw. höherem Lichtschutzfaktor auswählen.
Außerdem sollte man sich nicht unbedingt in der knalligen Sonne aufhalten, sondern den Schatten aufsuchen. Aber Achtung! Wasser, Asphalt oder Mauerwerk kann die Sonnenbestrahlung reflektieren und könnte außer dem Sonnenbrand auch noch die Entstehung eines Sonnenstichs begünstigen.
Meine Hautärztin hat mir übrigens dazu geraten, bevor man sich längere Zeit der Sonne aussetzt einige Male vorher das Solarium zu besuchen. Das braucht man aber nicht zu übertreiben.
Man sollte den Augen auch Aufmerksamkeit schenken, denn die Bindehaut und Hornhaut der Augen könnte geschädigt werden. Deshalb sollte man eine gute UV-geschützte Sonnenbrille aufsetzen. Diese kann man sich vom Optiker empfehlen lassen oder man kann sie sich vom Augenarzt verschreiben lassen. Mir selbst hat meine Augenärztin eine sich automatisch tönende Brille in meiner Brillenstärke verschrieben, die UV-geschützt ist.
Aber was mache ich, wenn das Übel bereits passiert ist?
Behandlung
Zunächst sollte man sich mit kaltem Wasser abwaschen, damit der Schweiß von der Haut verschwindet. Nun kann man weiterbehandeln.
Es gibt dafür ein paar Hausmittel. Man kann Quark oder Joghurtumschläge machen. Diese Umschläge kühlen die Haut und lassen das Brennen oder den Juckreiz etwas erträglicher werden. Man kann die Haut auch mit Obstessig oder Zitronensaft einreiben, aber das ist wohl nicht ganz so gut. Wenn man diese Mittel verwendet, sollte man zumindest darauf achten, dass man sie nur dann aufstreicht, wenn absolut keine Blasenbildung am Entstehen ist.
Es gibt aber auch sehr gute Medikamente, die ich persönlich vorziehe. Dies sind Antiallergikum und Antihistaminikum. Hier kann ich besonders Systral Creme empfehlen, denn diese Creme, aufgebaut auf einer Wasser-Öl-Emulsion, versorgt die Haut zusätzlich mit Flüssigkeit. Man sollte auf jeden Fall darauf achten, dass der Haut genügend Feuchtigkeit zugeführt wird. Dies kann man durch gute, nicht parfümierte Hautlotionen erreichen. Dazu muss man keine teuren After-Sun-Lotionen kaufen. Das kann man durch viel Trinken, mindestens 2 Liter pro Tag, fördern. Aber bitte keine coffeinhaltigen Getränke nehmen, denn diese würden den Körper zusätzlich austrocknen.
Sollten sich bereits größere Blasen einstellen oder sollten Kinder großflächigen Sonnenbrand aufweisen, so ist es unbedingt erforderlich zum Arzt zu gehen. Der Arzt kann Blasen gut behandeln und es entstehen keine unnötigen Infektionen
Auch wenn sich kein Sonnenbrand einstellt, sollte man nach jedem Aufenthalt in der Sonne der Haut Erholung schenken, indem man sie gut eincremt.
Was sollte man noch beachten?
Man sollte sich nicht zu lange und ohne Schutz des Kopfes durch einen Hut oder ein Tuch der Sonne aussetzen.
Sollten sich zu dem Sonnenbrand noch Übelkeit, Kopfschmerzen, Fieber, Schüttelfrost oder Schwindel gesellen, so ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen. Denn dann könnte es sich um einen Sonnenstich handeln, der richtig behandelt werden muss.
Ich möchte hier aber auf keinen Fall bei einigen Lesern Ängste auslösen. Denn mit einem vernünftigen Verhalten und den o.g. Vorbeugemaßnahmen kommt man gut durch den Sommer.
Ich wünsche allen einen schönen Sommer ohne Sonnenbrand.
Rena50
Ich selbst habe eine etwas empfindliche Haut und habe mich deshalb mit dem Thema näher befasst.
Was ist Sonnenbrand?
Der Sonnenbrand, im Medizinerlatein auch Dermatitis solaris genannt, entsteht wenn man sich zu lange zu intensiver Sonnenbestrahlung aussetzt. Da die Ozonschicht gestört ist, kann die Sonne bedeutend aggressiver scheinen. Durch die UV-Strahlen wird die oberste Hautschicht, dieEpedermis, angegriffen. Je nachdem wie stark die Haut eines jeden pigmentiert ist, entsteht langsamer oder schneller eine Verbrennung. Die Pigmentierung der Haut soll das an sich verhindern, aber wir Mitteleuropäer haben meistens ja eine recht helle Haut, also eine schwächere Pigmentierung. Meistens sind dunklere Typen unempfindlicher und hellere Typen empfindlicher. Rothaarige haben oft besonders große Schwierigkeiten. Kinder, umso jünger sie sind, sind auch besonders gefährdet.
Man schwitzt leicht in der Sonne und der Körper verliert Flüssigkeit in Form von Schweiß. Schweiß enthält bekanntlich Salze und schon verstärkt sich zusätzlich die Gefahr eines Sonnenbrandes. Dann zeigt sich das erste Stadium eines Sonnenbrandes durch Rötung der Haut. Die Haut spannt, juckt oder brennt. Das geschieht durch Ausschüttung von Histamin. Beim zweiten Stadium bilden sich Blasen, die sich später total von der Haut ablösen.
Das Sonnenlicht kann aber auch noch größere Schäden, wenn nicht sogar unheilbare Schäden verursachen. Es kann der gefürchtete Hautkrebs entstehen.
Außerdem fördert zu intensive Sonnenbestrahlung die Hautalterung. Die Haut kann ihre Elastizität verlieren und es zeigt sich eine verstärkte Faltenbildung.
Also kommt hier zunächst die Frage:
Wie beuge ich Sonnenbrand vor?
Zunächst sei einmal gesagt, dass man darauf achten muss, dass der Aufenthalt in der Sonne nicht zu lange dauert, was gerade beim Baden sehr schnell vergessen wird.
Vor jedem Sonnenbad oder überhaupt jedem Aufenthalt in der Sonne sollte man sich gut eincremen. Dafür gibt es Sonnenmilch, Sonnencreme, Sonnenöl und noch mehr. Am besten erkundigt man sich, welche Produkte von der Stiftung Warentest empfohlen werden, denn dann geht man sicher, dass man ein gutes Produkt kauft. Je nach Hauttyp, Intensität und Dauer der Sonnenbestrahlung sollte man ein Produkt mit niedrigerem bzw. höherem Lichtschutzfaktor auswählen.
Außerdem sollte man sich nicht unbedingt in der knalligen Sonne aufhalten, sondern den Schatten aufsuchen. Aber Achtung! Wasser, Asphalt oder Mauerwerk kann die Sonnenbestrahlung reflektieren und könnte außer dem Sonnenbrand auch noch die Entstehung eines Sonnenstichs begünstigen.
Meine Hautärztin hat mir übrigens dazu geraten, bevor man sich längere Zeit der Sonne aussetzt einige Male vorher das Solarium zu besuchen. Das braucht man aber nicht zu übertreiben.
Man sollte den Augen auch Aufmerksamkeit schenken, denn die Bindehaut und Hornhaut der Augen könnte geschädigt werden. Deshalb sollte man eine gute UV-geschützte Sonnenbrille aufsetzen. Diese kann man sich vom Optiker empfehlen lassen oder man kann sie sich vom Augenarzt verschreiben lassen. Mir selbst hat meine Augenärztin eine sich automatisch tönende Brille in meiner Brillenstärke verschrieben, die UV-geschützt ist.
Aber was mache ich, wenn das Übel bereits passiert ist?
Behandlung
Zunächst sollte man sich mit kaltem Wasser abwaschen, damit der Schweiß von der Haut verschwindet. Nun kann man weiterbehandeln.
Es gibt dafür ein paar Hausmittel. Man kann Quark oder Joghurtumschläge machen. Diese Umschläge kühlen die Haut und lassen das Brennen oder den Juckreiz etwas erträglicher werden. Man kann die Haut auch mit Obstessig oder Zitronensaft einreiben, aber das ist wohl nicht ganz so gut. Wenn man diese Mittel verwendet, sollte man zumindest darauf achten, dass man sie nur dann aufstreicht, wenn absolut keine Blasenbildung am Entstehen ist.
Es gibt aber auch sehr gute Medikamente, die ich persönlich vorziehe. Dies sind Antiallergikum und Antihistaminikum. Hier kann ich besonders Systral Creme empfehlen, denn diese Creme, aufgebaut auf einer Wasser-Öl-Emulsion, versorgt die Haut zusätzlich mit Flüssigkeit. Man sollte auf jeden Fall darauf achten, dass der Haut genügend Feuchtigkeit zugeführt wird. Dies kann man durch gute, nicht parfümierte Hautlotionen erreichen. Dazu muss man keine teuren After-Sun-Lotionen kaufen. Das kann man durch viel Trinken, mindestens 2 Liter pro Tag, fördern. Aber bitte keine coffeinhaltigen Getränke nehmen, denn diese würden den Körper zusätzlich austrocknen.
Sollten sich bereits größere Blasen einstellen oder sollten Kinder großflächigen Sonnenbrand aufweisen, so ist es unbedingt erforderlich zum Arzt zu gehen. Der Arzt kann Blasen gut behandeln und es entstehen keine unnötigen Infektionen
Auch wenn sich kein Sonnenbrand einstellt, sollte man nach jedem Aufenthalt in der Sonne der Haut Erholung schenken, indem man sie gut eincremt.
Was sollte man noch beachten?
Man sollte sich nicht zu lange und ohne Schutz des Kopfes durch einen Hut oder ein Tuch der Sonne aussetzen.
Sollten sich zu dem Sonnenbrand noch Übelkeit, Kopfschmerzen, Fieber, Schüttelfrost oder Schwindel gesellen, so ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen. Denn dann könnte es sich um einen Sonnenstich handeln, der richtig behandelt werden muss.
Ich möchte hier aber auf keinen Fall bei einigen Lesern Ängste auslösen. Denn mit einem vernünftigen Verhalten und den o.g. Vorbeugemaßnahmen kommt man gut durch den Sommer.
Ich wünsche allen einen schönen Sommer ohne Sonnenbrand.
Rena50
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