Meda Pharma Marcumar Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Wirkung:
- Verträglichkeit:
Erfahrungsbericht von Hexe1723
Auch damit ist ein fast normales Leben möglich!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Marcumar ein Cumarin d.h. es wird durch das Medikament die Blutgerinnung gehemmt um Vorzubeugen das ein Blutgerinnsel entsteht!
Wer hat nicht schon einmal irgendwo was davon gehört? Meist wahrscheinlich im Zusammenhang, das diese Patienten bluten das es eine wahre Pracht ist. Denn mit Marcumar wird die Blutgerinnung herabgesetzt d.h. es dauert ewig bis sich eine kleinere oder oberflächlichen Wunde verschließt, bei größeren oder tieferen Verletzungen kann man in den meisten Fällen sowieso gleich zum Arzt, denn es hört meist nicht wieder von selbst auf zu bluten. Es wird im Grunde genommen das Blut verdünnt.
Wie manche schon wissen arbeite ich im Krankenhaus, aber nicht nur dort habe ich Erfahrung mit Marcumar gesammelt, sondern auch zu Hause wegen meinem Vater, der seit gut 6 Jahren Marcumarpatient ist. Wir haben damals zu Beginn seiner Therapie erklärt bekommen was wir zu tun haben wenn er eine größere Verletzung hat. Zum Glück blieb uns das bis vor einem halben Jahr erspart, aber als Krankenschwester bringt einen Blut nicht all zuschnell aus der Fassung, damals hatte er sich ein große Kopfplatzwunde zugezogen und wie sich das bei Marcumarpatienten gehört, hat das Blut nur so gespritzt.
Auch ein kleiner Stoß hat seine Folgen, nicht nur ein kleines Hämatom (blauer Fleck) ist zu sehen, sonder gleich mal ein riesiges blaues Mahl, das in schweren Fällen auch mal vom Arzt eröffnet werden muß.
Auch bei Operationen ist Vorsicht geboten. Bei geplanten Eingriffen kann man das Marcumar absetzen und durch Heparinspritzen ersetzen, aber was wenn es zu einem Unfall kommt und es keine Zeit zum warten gibt (das dauert schon mal gut einige Tage bis man operieren kann)? Im Notfall hilft nur noch Vitamin K, der Gegenspieler von Marcumar, es hebt den Quickwert rasch an, man kann es als Tropfen, Spritzen oder Infusionen (z.B. Konakion) verabreichen. Gleichzeitig muß darauf geachtet werden das der Patient ausreichen Heparin bekommt(verhindert auch Thrombenbildung, aber das Blut nicht dünnflüssig macht).
Inhaltsstoffe: Phenprocoumon, Polyvidon, Lactose, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat, Siliciumdioxid, mikrokristalline Cellulose
Marcumar wird angewandt bei z.B.: Vorhofflimmern, Thrombosen in den Herzhöhlen, nach Herzklappenersatz
nach tiefen Venenthrombosen oder nach Lungenembolien.
Kontraindikationen (wann Marcumar nicht angewandt werden darf): Verbrauchskoagulopathie, schweren Leberschäden mit Abfall des Quickwertes, Schwangerschaft, ebenfalls bei Personen bei denen eine regelmäßige Einnahme von Tabletten oder regelmäßige Blutkontrolle nicht gewährleistet ist oder bei Personen bei denen die Verletzungsgefahr hoch ist, bei bekannter Überempfindlichkeit auf Inhalte in dem Medikament
Während der Stillzeit darf Marcumar nicht eingenommen werden da es in die Muttermilch übergeht und so beim Säugling zu einer erhöhten Blutungsneigung führt.
Nebenwirkungen: Blutungen aller Art, Allergien, Hautnekrosen, Ikterus (Gelbsucht), Haarausfall, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall. Hautausschlag, Lebererkrankungen. Bei Auftreten von Nebenwirkungen sollt sofort ein Arzt aufgesucht werde.
Die Wirkung von Marcumar setzt erst nach einigen Tagen ein, d.h. zu Beginn der Therapie muß noch ausreichend Heparin gegeben werden.
Während einer Marcumartherapie sollt man darauf achten das man keine i.m. (in den Muskel) ?Spritzen bekommt (z.B. Impfungen), regelmäßig zur Blutkontrolle (unter Marcumar Quickwert zwischen 15 ? 30%) und bei der Einnahme anderer Medikament muß man vorsichtig sein (z.B. kein Aspirin).
Mein Vater kontrolliert seinen Quickwert mittlerweile regelmäßig selbst mit dem \"Coagu Check\", somit entfällt der wöchentliche Besuch beim Hausarzt (dieser legt sonst die Marcumardosis fest). Er bestimmt somit auch selbst wieviel Tabletten Marcumar er einnimmt. Aber um eine gelegentliche Blutkontrolle beim Hausarzt kommt er auch nicht drumherum.
Marcumarpatienten haben meist einen Ausweis (jedenfalls sollten sie das haben!!) wo drin steht wieviele Tabletten sie einnehmen und wie der Quickwert war.
Wie immer bei Medikamenten gilt auch hier, zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Apotheker.
Eure Hexe1723
Die Bewertungen unten passen wohl nicht so ganz zu einem Medikament!
Wer hat nicht schon einmal irgendwo was davon gehört? Meist wahrscheinlich im Zusammenhang, das diese Patienten bluten das es eine wahre Pracht ist. Denn mit Marcumar wird die Blutgerinnung herabgesetzt d.h. es dauert ewig bis sich eine kleinere oder oberflächlichen Wunde verschließt, bei größeren oder tieferen Verletzungen kann man in den meisten Fällen sowieso gleich zum Arzt, denn es hört meist nicht wieder von selbst auf zu bluten. Es wird im Grunde genommen das Blut verdünnt.
Wie manche schon wissen arbeite ich im Krankenhaus, aber nicht nur dort habe ich Erfahrung mit Marcumar gesammelt, sondern auch zu Hause wegen meinem Vater, der seit gut 6 Jahren Marcumarpatient ist. Wir haben damals zu Beginn seiner Therapie erklärt bekommen was wir zu tun haben wenn er eine größere Verletzung hat. Zum Glück blieb uns das bis vor einem halben Jahr erspart, aber als Krankenschwester bringt einen Blut nicht all zuschnell aus der Fassung, damals hatte er sich ein große Kopfplatzwunde zugezogen und wie sich das bei Marcumarpatienten gehört, hat das Blut nur so gespritzt.
Auch ein kleiner Stoß hat seine Folgen, nicht nur ein kleines Hämatom (blauer Fleck) ist zu sehen, sonder gleich mal ein riesiges blaues Mahl, das in schweren Fällen auch mal vom Arzt eröffnet werden muß.
Auch bei Operationen ist Vorsicht geboten. Bei geplanten Eingriffen kann man das Marcumar absetzen und durch Heparinspritzen ersetzen, aber was wenn es zu einem Unfall kommt und es keine Zeit zum warten gibt (das dauert schon mal gut einige Tage bis man operieren kann)? Im Notfall hilft nur noch Vitamin K, der Gegenspieler von Marcumar, es hebt den Quickwert rasch an, man kann es als Tropfen, Spritzen oder Infusionen (z.B. Konakion) verabreichen. Gleichzeitig muß darauf geachtet werden das der Patient ausreichen Heparin bekommt(verhindert auch Thrombenbildung, aber das Blut nicht dünnflüssig macht).
Inhaltsstoffe: Phenprocoumon, Polyvidon, Lactose, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat, Siliciumdioxid, mikrokristalline Cellulose
Marcumar wird angewandt bei z.B.: Vorhofflimmern, Thrombosen in den Herzhöhlen, nach Herzklappenersatz
nach tiefen Venenthrombosen oder nach Lungenembolien.
Kontraindikationen (wann Marcumar nicht angewandt werden darf): Verbrauchskoagulopathie, schweren Leberschäden mit Abfall des Quickwertes, Schwangerschaft, ebenfalls bei Personen bei denen eine regelmäßige Einnahme von Tabletten oder regelmäßige Blutkontrolle nicht gewährleistet ist oder bei Personen bei denen die Verletzungsgefahr hoch ist, bei bekannter Überempfindlichkeit auf Inhalte in dem Medikament
Während der Stillzeit darf Marcumar nicht eingenommen werden da es in die Muttermilch übergeht und so beim Säugling zu einer erhöhten Blutungsneigung führt.
Nebenwirkungen: Blutungen aller Art, Allergien, Hautnekrosen, Ikterus (Gelbsucht), Haarausfall, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall. Hautausschlag, Lebererkrankungen. Bei Auftreten von Nebenwirkungen sollt sofort ein Arzt aufgesucht werde.
Die Wirkung von Marcumar setzt erst nach einigen Tagen ein, d.h. zu Beginn der Therapie muß noch ausreichend Heparin gegeben werden.
Während einer Marcumartherapie sollt man darauf achten das man keine i.m. (in den Muskel) ?Spritzen bekommt (z.B. Impfungen), regelmäßig zur Blutkontrolle (unter Marcumar Quickwert zwischen 15 ? 30%) und bei der Einnahme anderer Medikament muß man vorsichtig sein (z.B. kein Aspirin).
Mein Vater kontrolliert seinen Quickwert mittlerweile regelmäßig selbst mit dem \"Coagu Check\", somit entfällt der wöchentliche Besuch beim Hausarzt (dieser legt sonst die Marcumardosis fest). Er bestimmt somit auch selbst wieviel Tabletten Marcumar er einnimmt. Aber um eine gelegentliche Blutkontrolle beim Hausarzt kommt er auch nicht drumherum.
Marcumarpatienten haben meist einen Ausweis (jedenfalls sollten sie das haben!!) wo drin steht wieviele Tabletten sie einnehmen und wie der Quickwert war.
Wie immer bei Medikamenten gilt auch hier, zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Apotheker.
Eure Hexe1723
Die Bewertungen unten passen wohl nicht so ganz zu einem Medikament!
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