Sonstige Konzerte Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von lillyan
And One - 13.04.2004 - Stahlwerk Düsseldorf
Pro:
Alles !
Kontra:
- Nichts -
Empfehlung:
Ja
Hallo !
Heute versuche ich mich mal an einem Konzertbericht, weil es das Konzert wert war darüber zu berrichten ;o)
Im Dezember sollte im Stahlwerk in Düsseldorf das AND ONE – Konzert stattfinden. Aufgrund eines Unfalls des AND ONE Sängers Steve Naghavi wurde das Konzert jedoch auf den 13.04.2004 verschoben.
Und so pilgerte ich wie viele andere an dem besagten Tag ins Stahlwerk um mich von der Live-Qualität von AND ONE zu überzeugen, die ich bis dato noch nicht gesehen hatte.
VOR KONZERTBEGINN
*****************************
Einlass war um 19.00 Uhr, Konzertbeginn sollte 20.00 Uhr sein.
Die Halle füllte sich zusehenst, wie viele Leute an dem Abend im Stahlwerk waren, kann ich beim besten Willen nicht sagen. Aber der hintere Teil der grossen Stahlwerk-Halle war mehr als voll ! Zumindest bei dem Konzert ;o)
Im Vorfeld wurde Musik vom Band gespielt, wobei man sich des Eindrucks nicht erwähren konnte das ein Tape des Labels VIRGIN abgespielt wurde. Auf dem ein „repräsentativer Querschnitt“ des Schaffens von dem Major-Label zu hören war. Gut, nicht jeder mag HipHop, Rap und der gleichen, aber was will man machen .... *g*
Das Publikum war recht gemischt. Es waren viele „Normalos“ da, aber mindestens genau so viele „Schwarze“. Egal ob Jeansjacke, Lackhose, Funker Vogt Pulli oder Wumpscut T-Shirt, alle wollten AND ONE sehen.
Und dann ging es auch pünktlich um 20.00 Uhr mit der Vorband los.
SPECIAL GUEST
********************
Die Vorband an diesem Abend war STATEMACHINE, eine Electroact. Die schwedische Band besteht aus Mårten Kellerman, Jörgen Josefsson und Rickard Gunnarsson und besteht seit 1998.
Die Musik ist eine Mischung aus gängigem Electro und Pop-Elementen. Der Sänger Mårten Kellerman besticht dabei mit einer hellen und klaren Stimme. STATEMACHINe bezeichnen ihre Art von Musik mehr als Synthi Pop und Indie Rock.
Soweit ich das beurteilen kann, haben sie sowohl etwas ältere als auch neuere Sachen gespielt. Zu meiner Schande muss ich gestehen, das mir der Name STATEMACHINE nur etwas gesagt hat, weil ich ein paar Sampler besitze, auf dem diese Band mit einigen Stücken vertreten ist.
Die Musik war alles in allem recht gut und mehr als tanzbar. Allerdings war die Stimmung ein wenig verhalten. Schließlich warteten alle seit Monaten auf AND ONE. So hatten es die drei Schweden nicht wirklich leicht. Aber sie zogen Ihr Programm mit Bravour fast 45 Minuten durch !
Weitere Infos zur Band findet ihr unter : Internet: www.statemachine.com
PAUSE
*********
Und dann kam um ca. 20.45 Uhr die sporadische “Umbau”-Pause.
Dieses mal wurde das Tape mit der HipHop Mucke gegen ein 80er Band getauscht. Im Hintergrund liefen Sachen wie Camouflage, Jimmy Sommerville, Jazz, u.s.w.
Die Stimmung stieg und jeder sang laut mit. Die Pause war im Grunde eine Riesen 80er Party für alle.
Allerdings auch nur bis ca. 21.00 Uhr. Da trat langsam Unruhe auf und das war das Zeichen für den Hauptact.
AND ONE
************
And One wurde laut Schätzungen im Jahre 1989 von Steve Naghavi (Sänger, Komponist und Produzent) und Chris Ruiz (Keyboarder – Backgroundvocals) gründet.
Ihre musikalischen Vorbilder : Depeche Mode, Front242 und Nitzer Ebb.
Ihr Sound : irgendwo zwischen EBM und Synthi. Laut, eingängig und unheimlich gut. Zum Teil mit deutschen Texten. AND ONE haben es geschafft einen unvergleichlichen Stil zu entwickeln, nach den ersten Beats weiss man sofort, von welcher Band das Lied kommt !
Soviel zur Band, aber nun zurück zum Konzert :
Das Licht erlischt und man hört eine Rede unseres verehrten Bundeskanzlers. Ob er die Rede bezüglich des Krieges so gehalten hat, weiss man nicht. Schon gar nicht wenn sie als Intro für AND ONE dient ;o)
Der Vorhang fällt, das Licht geht an und als erstes erblickt man die überdimensionalen ca. 2 Meter hohen Buchstaben – AND ONE und schon sind wir mitten im Geschehen. Steve, Chris und ein weiterer Keyboarder setzten ein.
Sie spielten u.a. Driving with my Darling, Deutschmaschine, Für, Metallhammer, Second Voice, Geld, Get you closer. Die Halle bebte, was allerdings auch an den Bass-Boxen lag ;o) Die Menge sang mit und Steve machte an dem Abend sein Statement klar : Uns geht’s gut !
Ich persönlich war schon ziemlich von dem Auftreten von Steve Naghavi angetan. Er hat eine frische, ehrliche Art mit dem Publikum umzugehen und seine Fans zu allem zu motivieren. Er gab ständig seine Kommentare ab und äußerte auch sichtliche Erleichterung als er feststellen musst das sein aktuelles Publikum alt genug war um die älteren Stücke von AND ONE zu kennen.
Da man AND ONE selbst nach über 1 ½ Stunden nicht einfach so von der Bühne lassen wollte, spielten sie als Zugaben u.a. Wasted und Technoman. Bei letzterem bewies Steve auch wieder, das er das Publikum in seinem Bann gezogen hatte. Er dirigierte und das Publikum sang Technoman, so leise oder auch so laut wie Steve es wollte.
Und irgendwann endete dann auch dieses Konzert, nach einem über 2 Stunden Auftritt von AND ONE. Man konnte auf Seitens des Publikums auch nur zufriedene Gesichter sehen – Also ein voller Erfolg.
FAZIT
*******
Die Vorband war ganz okay, aber sein wir mal ehrlich – im Grunde waren wir alle nur für AND ONE da. Ein Konzert auf das wir nut vier Monate warten mussten !
Die Akustik war hervorragend, ebenso wie die Bands !
STATEMACHINE mussten zwar unter erschwerten Bedingungen auftreten, aber die Jungens haben ihre Sache gut gemacht. Wobei man auch sagen muss, das deren Musik gut zum Hauptact gepasst hat. Man kann sich die Songs auch gut anhören, ich empfehle mal in die CD’s reinzuhören !
AND ONE – selbstredend phantastisch ! Ich habe sie zum ersten mal live gesehen, das war aber garantiert nicht das letzte mal. AND ONE gehören für mich persönlich zu den Bands deren Livequalität fast unübertroffen ist. Sie Titelzusammenstellung war total gelungen, ebenso wie die Show die Steve und Chris abgezogen haben. Das Publikum war wohl mehr als zufrieden.
Alles in allem hat sich das warten gelohnt !
Vielen Dank fürs lesen, bewerten und kommentieren.
Heute versuche ich mich mal an einem Konzertbericht, weil es das Konzert wert war darüber zu berrichten ;o)
Im Dezember sollte im Stahlwerk in Düsseldorf das AND ONE – Konzert stattfinden. Aufgrund eines Unfalls des AND ONE Sängers Steve Naghavi wurde das Konzert jedoch auf den 13.04.2004 verschoben.
Und so pilgerte ich wie viele andere an dem besagten Tag ins Stahlwerk um mich von der Live-Qualität von AND ONE zu überzeugen, die ich bis dato noch nicht gesehen hatte.
VOR KONZERTBEGINN
*****************************
Einlass war um 19.00 Uhr, Konzertbeginn sollte 20.00 Uhr sein.
Die Halle füllte sich zusehenst, wie viele Leute an dem Abend im Stahlwerk waren, kann ich beim besten Willen nicht sagen. Aber der hintere Teil der grossen Stahlwerk-Halle war mehr als voll ! Zumindest bei dem Konzert ;o)
Im Vorfeld wurde Musik vom Band gespielt, wobei man sich des Eindrucks nicht erwähren konnte das ein Tape des Labels VIRGIN abgespielt wurde. Auf dem ein „repräsentativer Querschnitt“ des Schaffens von dem Major-Label zu hören war. Gut, nicht jeder mag HipHop, Rap und der gleichen, aber was will man machen .... *g*
Das Publikum war recht gemischt. Es waren viele „Normalos“ da, aber mindestens genau so viele „Schwarze“. Egal ob Jeansjacke, Lackhose, Funker Vogt Pulli oder Wumpscut T-Shirt, alle wollten AND ONE sehen.
Und dann ging es auch pünktlich um 20.00 Uhr mit der Vorband los.
SPECIAL GUEST
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Die Vorband an diesem Abend war STATEMACHINE, eine Electroact. Die schwedische Band besteht aus Mårten Kellerman, Jörgen Josefsson und Rickard Gunnarsson und besteht seit 1998.
Die Musik ist eine Mischung aus gängigem Electro und Pop-Elementen. Der Sänger Mårten Kellerman besticht dabei mit einer hellen und klaren Stimme. STATEMACHINe bezeichnen ihre Art von Musik mehr als Synthi Pop und Indie Rock.
Soweit ich das beurteilen kann, haben sie sowohl etwas ältere als auch neuere Sachen gespielt. Zu meiner Schande muss ich gestehen, das mir der Name STATEMACHINE nur etwas gesagt hat, weil ich ein paar Sampler besitze, auf dem diese Band mit einigen Stücken vertreten ist.
Die Musik war alles in allem recht gut und mehr als tanzbar. Allerdings war die Stimmung ein wenig verhalten. Schließlich warteten alle seit Monaten auf AND ONE. So hatten es die drei Schweden nicht wirklich leicht. Aber sie zogen Ihr Programm mit Bravour fast 45 Minuten durch !
Weitere Infos zur Band findet ihr unter : Internet: www.statemachine.com
PAUSE
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Und dann kam um ca. 20.45 Uhr die sporadische “Umbau”-Pause.
Dieses mal wurde das Tape mit der HipHop Mucke gegen ein 80er Band getauscht. Im Hintergrund liefen Sachen wie Camouflage, Jimmy Sommerville, Jazz, u.s.w.
Die Stimmung stieg und jeder sang laut mit. Die Pause war im Grunde eine Riesen 80er Party für alle.
Allerdings auch nur bis ca. 21.00 Uhr. Da trat langsam Unruhe auf und das war das Zeichen für den Hauptact.
AND ONE
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And One wurde laut Schätzungen im Jahre 1989 von Steve Naghavi (Sänger, Komponist und Produzent) und Chris Ruiz (Keyboarder – Backgroundvocals) gründet.
Ihre musikalischen Vorbilder : Depeche Mode, Front242 und Nitzer Ebb.
Ihr Sound : irgendwo zwischen EBM und Synthi. Laut, eingängig und unheimlich gut. Zum Teil mit deutschen Texten. AND ONE haben es geschafft einen unvergleichlichen Stil zu entwickeln, nach den ersten Beats weiss man sofort, von welcher Band das Lied kommt !
Soviel zur Band, aber nun zurück zum Konzert :
Das Licht erlischt und man hört eine Rede unseres verehrten Bundeskanzlers. Ob er die Rede bezüglich des Krieges so gehalten hat, weiss man nicht. Schon gar nicht wenn sie als Intro für AND ONE dient ;o)
Der Vorhang fällt, das Licht geht an und als erstes erblickt man die überdimensionalen ca. 2 Meter hohen Buchstaben – AND ONE und schon sind wir mitten im Geschehen. Steve, Chris und ein weiterer Keyboarder setzten ein.
Sie spielten u.a. Driving with my Darling, Deutschmaschine, Für, Metallhammer, Second Voice, Geld, Get you closer. Die Halle bebte, was allerdings auch an den Bass-Boxen lag ;o) Die Menge sang mit und Steve machte an dem Abend sein Statement klar : Uns geht’s gut !
Ich persönlich war schon ziemlich von dem Auftreten von Steve Naghavi angetan. Er hat eine frische, ehrliche Art mit dem Publikum umzugehen und seine Fans zu allem zu motivieren. Er gab ständig seine Kommentare ab und äußerte auch sichtliche Erleichterung als er feststellen musst das sein aktuelles Publikum alt genug war um die älteren Stücke von AND ONE zu kennen.
Da man AND ONE selbst nach über 1 ½ Stunden nicht einfach so von der Bühne lassen wollte, spielten sie als Zugaben u.a. Wasted und Technoman. Bei letzterem bewies Steve auch wieder, das er das Publikum in seinem Bann gezogen hatte. Er dirigierte und das Publikum sang Technoman, so leise oder auch so laut wie Steve es wollte.
Und irgendwann endete dann auch dieses Konzert, nach einem über 2 Stunden Auftritt von AND ONE. Man konnte auf Seitens des Publikums auch nur zufriedene Gesichter sehen – Also ein voller Erfolg.
FAZIT
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Die Vorband war ganz okay, aber sein wir mal ehrlich – im Grunde waren wir alle nur für AND ONE da. Ein Konzert auf das wir nut vier Monate warten mussten !
Die Akustik war hervorragend, ebenso wie die Bands !
STATEMACHINE mussten zwar unter erschwerten Bedingungen auftreten, aber die Jungens haben ihre Sache gut gemacht. Wobei man auch sagen muss, das deren Musik gut zum Hauptact gepasst hat. Man kann sich die Songs auch gut anhören, ich empfehle mal in die CD’s reinzuhören !
AND ONE – selbstredend phantastisch ! Ich habe sie zum ersten mal live gesehen, das war aber garantiert nicht das letzte mal. AND ONE gehören für mich persönlich zu den Bands deren Livequalität fast unübertroffen ist. Sie Titelzusammenstellung war total gelungen, ebenso wie die Show die Steve und Chris abgezogen haben. Das Publikum war wohl mehr als zufrieden.
Alles in allem hat sich das warten gelohnt !
Vielen Dank fürs lesen, bewerten und kommentieren.
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