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Erfahrungsbericht von masterle666
Bang your Head 2001 in Balingen - The Odysee in Metal!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Am 29.6.2001 startete ich mit 3 Kumpels zum ersten Mal auf ein Heavy-Metal Open Air. Das "Bang your Head" in Balingen. Es war Freitag, herrliches Wetter und wir alle hatten Lust auf Metal, coole Leute und jede Menge Spaß und wir hatten uns nicht zuviel erhofft!!
Einige Wochen vorher hatten wir schon per Internet Karten bestellt und unsere Campingtickets reserviert, was alles reibungslos über die Bühne ging. Hier schon mal ein dickes Lob an die Organisatoren!!
Die Anfahrt am Freitag Nachmittag war etwas problematisch, was natürlich nicht am BYH sondern am Feierabendverkehr lag, deswegen hatten wir bei unserer Ankunft leider schon die eine oder andere Band verpasst. Als wir jedoch ankamen ging die Anmeldung und die Zuweisung zu unserem Zeltplatz superschnell und nachdem wir kurz unser Zelt einigermaßen auf die Wiese gepflanzt hatten spurteten wir sofort zum Festivalgelände. Dort mussten wir zwar unsere selbst mitgebrachten Bierflaschen entsorgen und uns von den Securities kurz abtasten lassen, aber auch hier ging alles ruck-zuck und wir standen sofort auf dem riesigen Open-Air Gelände, keine Schlangen, kein Warten, ein weiteres Lob an die Macher des BYH!!
Und wer glaubt das dies alles nur wegen eines geringen Andrangs so glatt lieft irrt sich gewaltig: Als wir das Gelände nun erst mal beschnupperten fiel uns natürlich sofort auf was für riesige Menschenmassen sich hier befanden, etwa um die 10.000 Leute, und das schon am späten Nachmittag.
Doch es sollte noch weitaus besser kommen: Nicht nur das es hier viele Stände mit unzähligen Leckereien und Getränken gab, sondern auch noch jede Menge Verkaufstände wo man T-Shirts, CDs, Videos, Poster und allerhand abgefahrenen Schmuck und so weiter kaufen konnte. Sogar ein riesiges Bierzelt mit einer Metal-Börse, ein Rockhard-Stand, ein Zelt für Autogrammstunden mit den Stars und natürlich jede Menge Dixies sowie ein Sanitätszelt, das der eine oder andere Gast auch mal von innen sehen musste (das Bier schmeckt bei solchen Temperaturen einfach zu gut).
Nachdem wir alles mal angeschaut hatten und uns mit genügend Bier eingedeckt hatten suchten wir uns einen guten Platz vor der Bühne, die nächste Band war nämlich Uriah Heep, und obwohl es schon knallvoll war konnten wir uns sehr weit nach vorne durcharbeiten, die anderen Leute hatten uns einfach so Platz gemacht und uns freundlicherweise nach vorne durchgelassen. Hut ab, so eine harmonische Athmosphäre hätte ich niemals erwartet.
Und dann legten erst mal Uriah Heep los: obwohl es knallheiss war und die Herren ja nicht mehr die jüngsten sind legten sie los mit einer begeisternden Bühnenshow in der brennenden Sonne, knallten dem begeisterten Publikum alle ihre Hits aus 3 Jahrzehnten um die Ohren und sprangen auf der Bühne umher wie 20-jährige, einfach unglaublich!!
Nach ca. 1 Stunde und vielen Zugaben verließen Uriah Heep die Bühne und machten Platz für den nächsten Act, den US-Epic-Metallern von Savatage. Das Gedränge vor der Bühne wurde nun doch etwas stärker, man merkte dem Publikum schon die Vorfreude auf die kommende Band an. Nachdem einer von uns vier sich noch schnell zum Bierstand vorgekämpft hatte um uns alle zu versorgen gings los. Wieder eine fantastische Athmosphäre, alle Hits, ein glückliches Publikum das alle Lieder auswendig mitsang, geile Gitarrensoli und eine absolut energiegeladene Bühnenshow.
Nachdem sich Savatage mit ihrem letzten Song "Hall of the Mountain King", der von den Leuten übrigens unglaublich abgefeiert wurde, verließen sie die Bühne. Mittlerweile hatten sich nun bestimmt 15-20.000 Leute versammelt denn die nächste und letzte Band des Abends war Judas Priest. Es wurde schon leicht dunkel und Priest schossen auf der Bühne unzählige Pyros ab und legten gleich mal mit "Metal Gods" los und spielten ebenfalls einen Hit nach dem anderen. Um ca. 0 Uhr war dann alles vorbei, die Flutlichter auf dem Gelände ging an und wir torkelten besoffen und glücklich zu unserem Zelt.
Den nächsten Tag besuchten wir erst mal die unzähligen Verkaufsstände und deckten uns mit Cds, T-Shirts und Stickern ein und warfen nebenher schon mal das ein oder andere Auge auf die Bands die ja schon ab morgens ab 10 spielten. Bei Helstar gingen wir wieder weit nach vorne zur Bühne und rockten schon wieder ab, das Bier floss auch schon wieder so langsam. Als wir Hunger bekamen fielen uns dann doch die teilweise unverschämten Preise an den Essenständen auf. So gingen wir dann doch lieber zu McDonalds, der praktischerweise gleich neben dem Festivalgelände war.
Als wir zurückkamen spielten gerade Six Feet Under, die erste Death-Metal Band überhaupt auf dem BYH, und die waren echt verdammt cool! Danach gingen wir noch etwas Kraft tanken auf der Liegewiese um danach bei Megadeth, Stratovarius und Dee Snider noch einmal alles zu geben. Und besonders letzterer verstand es blendend das Publikum in den Wahnsinn zu treiben: Der ehemalige Sänger von Twisted Sister verkörpert einfach alles was mit Rock´n´Roll zu tun hat und explodierte förmlich auf der Bühne und die 15.000 Zuschauer ebenfalls. Er provozierte die ganze Zeit mit furztrockenen Sprüchen und kreischte wie ein verrückter seine alten Hits ins Mikro. Als wir bei der letzten Zugabe schweißgebadet fast zusammenbrachen begann wie auf Knopfdruck ein Gewitter und verschaffte uns allen eine angenehme Abkühlung und wir rannten zu unserem Zelt.
Auf dem Weg dorthin fiel uns plötzlich ein weiteres großes Zelt auf das wir Freitags noch nicht gesehen hatten: Ein Party-Zelt in dem die Leute gerade da weitermachten wo Dee Snider aufgehört hatte. Natürlich gabs auch hier Bier zu kaufen und es lief ein Metalkracher nach dem anderen aus den Boxen, die Stimmung war einfach perfekt. Zwar meinten ein paar Stripperinnen noch sich unbedingt auf der hiesigen Bühne ausziehen zu müssen doch die meisten Leute wollten einfach nur nochmal so richtig abrocken und Bier trinken bis zum umfallen.
Nachts um vier (na ja so ungefähr jedenfalls) war dann Wnde undgingen wir noch besoffener und noch glücklicher als am Freitag zum Zelt und hauten uns aufs Ohr.
Sonntag morgens war dann nur noch abbauen und heimfahren angesagt, das Zeltplatzpersonal gab uns die 20Mark Müllpfand zurück und wir machten uns auf die Heimreise.
Zusammenfassend kann ich nur sagen das ich mich am 29.und 30.6. einfach in einer anderen Welt befand als das restliche Jahr über. Mal abgesehen davon das die Bands wirklich geil waren hat mich eigentlich die total entspannte und allgemein harmonische Stimmung so begeistert. Keine Idioten, keine Stresser oder Schläger, einfach nur Leute die Metal hören und Spaß haben wollen. Wenn ich richtig informiert bin gab es auf dem BYH mit 20.000 zumeist jugendlichen Besuchern keinen einzigen Polizeieinsatz, das sagt wohl alles. Und auch die Securities waren locker drauf, es war einfach nur eine große Party die wirklich jedem Spaß gemacht hatte der dabei war.
Natürlich waren die Dixie-Klos eklig und das Essen ziemlich teuer, aber mehr negatives fällt mir beim besten Willen nicht ein.
Hier noch kurz das Billing:
Donnerstag: „Warm Up Show“ im Club W.O.M.
Vicious Rumors, Paradox, Majesty
Freitag:
Tierra Santa, Solitude Aeternus, Brainstorm, Kamelot, Vicious Rumors, Kreator, Armored Saint, Rose Tattoo, Uriah Heep, Savatage, Judas Priest
„One Night In Hell“ im Club W.O.M. : Return To The Sabbat, Helstar
Samstag:
Couragous, Eidolon, Squealer, Anvil, Helstar, Company Of Snakes, Six Feet Under, Axel Rudi Pell, Megadeth, Stratovarius, Dee Snider
Also Bang Your Head 2002 - Wir kommen wieder!!!
Keep the Metal faith alive
Master
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-29 13:43:56 mit dem Titel Bang your Head 2001 in Balingen - The Odysee in Metal!!
Am 29.6.2001 startete ich mit 3 Kumpels zum ersten Mal auf ein Heavy-Metal Open Air. Das "Bang your Head" in Balingen. Es war Freitag, herrliches Wetter und wir alle hatten Lust auf Metal, coole Leute und jede Menge Spaß und wir hatten uns nicht zuviel erhofft!!
Einige Wochen vorher hatten wir schon per Internet Karten bestellt und unsere Campingtickets reserviert, was alles reibungslos über die Bühne ging. Hier schon mal ein dickes Lob an die Organisatoren!!
Die Anfahrt am Freitag Nachmittag war etwas problematisch, was natürlich nicht am BYH sondern am Feierabendverkehr lag, deswegen hatten wir bei unserer Ankunft leider schon die eine oder andere Band verpasst. Als wir jedoch ankamen ging die Anmeldung und die Zuweisung zu unserem Zeltplatz superschnell und nachdem wir kurz unser Zelt einigermaßen auf die Wiese gepflanzt hatten spurteten wir sofort zum Festivalgelände. Dort mussten wir zwar unsere selbst mitgebrachten Bierflaschen entsorgen und uns von den Securities kurz abtasten lassen, aber auch hier ging alles ruck-zuck und wir standen sofort auf dem riesigen Open-Air Gelände, keine Schlangen, kein Warten, ein weiteres Lob an die Macher des BYH!!
Und wer glaubt das dies alles nur wegen eines geringen Andrangs so glatt lieft irrt sich gewaltig: Als wir das Gelände nun erst mal beschnupperten fiel uns natürlich sofort auf was für riesige Menschenmassen sich hier befanden, etwa um die 10.000 Leute, und das schon am späten Nachmittag.
Doch es sollte noch weitaus besser kommen: Nicht nur das es hier viele Stände mit unzähligen Leckereien und Getränken gab, sondern auch noch jede Menge Verkaufstände wo man T-Shirts, CDs, Videos, Poster und allerhand abgefahrenen Schmuck und so weiter kaufen konnte. Sogar ein riesiges Bierzelt mit einer Metal-Börse, ein Rockhard-Stand, ein Zelt für Autogrammstunden mit den Stars und natürlich jede Menge Dixies sowie ein Sanitätszelt, das der eine oder andere Gast auch mal von innen sehen musste (das Bier schmeckt bei solchen Temperaturen einfach zu gut).
Nachdem wir alles mal angeschaut hatten und uns mit genügend Bier eingedeckt hatten suchten wir uns einen guten Platz vor der Bühne, die nächste Band war nämlich Uriah Heep, und obwohl es schon knallvoll war konnten wir uns sehr weit nach vorne durcharbeiten, die anderen Leute hatten uns einfach so Platz gemacht und uns freundlicherweise nach vorne durchgelassen. Hut ab, so eine harmonische Athmosphäre hätte ich niemals erwartet.
Und dann legten erst mal Uriah Heep los: obwohl es knallheiss war und die Herren ja nicht mehr die jüngsten sind legten sie los mit einer begeisternden Bühnenshow in der brennenden Sonne, knallten dem begeisterten Publikum alle ihre Hits aus 3 Jahrzehnten um die Ohren und sprangen auf der Bühne umher wie 20-jährige, einfach unglaublich!!
Nach ca. 1 Stunde und vielen Zugaben verließen Uriah Heep die Bühne und machten Platz für den nächsten Act, den US-Epic-Metallern von Savatage. Das Gedränge vor der Bühne wurde nun doch etwas stärker, man merkte dem Publikum schon die Vorfreude auf die kommende Band an. Nachdem einer von uns vier sich noch schnell zum Bierstand vorgekämpft hatte um uns alle zu versorgen gings los. Wieder eine fantastische Athmosphäre, alle Hits, ein glückliches Publikum das alle Lieder auswendig mitsang, geile Gitarrensoli und eine absolut energiegeladene Bühnenshow.
Nachdem sich Savatage mit ihrem letzten Song "Hall of the Mountain King", der von den Leuten übrigens unglaublich abgefeiert wurde, verließen sie die Bühne. Mittlerweile hatten sich nun bestimmt 15-20.000 Leute versammelt denn die nächste und letzte Band des Abends war Judas Priest. Es wurde schon leicht dunkel und Priest schossen auf der Bühne unzählige Pyros ab und legten gleich mal mit "Metal Gods" los und spielten ebenfalls einen Hit nach dem anderen. Um ca. 0 Uhr war dann alles vorbei, die Flutlichter auf dem Gelände ging an und wir torkelten besoffen und glücklich zu unserem Zelt.
Den nächsten Tag besuchten wir erst mal die unzähligen Verkaufsstände und deckten uns mit Cds, T-Shirts und Stickern ein und warfen nebenher schon mal das ein oder andere Auge auf die Bands die ja schon ab morgens ab 10 spielten. Bei Helstar gingen wir wieder weit nach vorne zur Bühne und rockten schon wieder ab, das Bier floss auch schon wieder so langsam. Als wir Hunger bekamen fielen uns dann doch die teilweise unverschämten Preise an den Essenständen auf. So gingen wir dann doch lieber zu McDonalds, der praktischerweise gleich neben dem Festivalgelände war.
Als wir zurückkamen spielten gerade Six Feet Under, die erste Death-Metal Band überhaupt auf dem BYH, und die waren echt verdammt cool! Danach gingen wir noch etwas Kraft tanken auf der Liegewiese um danach bei Megadeth, Stratovarius und Dee Snider noch einmal alles zu geben. Und besonders letzterer verstand es blendend das Publikum in den Wahnsinn zu treiben: Der ehemalige Sänger von Twisted Sister verkörpert einfach alles was mit Rock´n´Roll zu tun hat und explodierte förmlich auf der Bühne und die 15.000 Zuschauer ebenfalls. Er provozierte die ganze Zeit mit furztrockenen Sprüchen und kreischte wie ein verrückter seine alten Hits ins Mikro. Als wir bei der letzten Zugabe schweißgebadet fast zusammenbrachen begann wie auf Knopfdruck ein Gewitter und verschaffte uns allen eine angenehme Abkühlung und wir rannten zu unserem Zelt.
Auf dem Weg dorthin fiel uns plötzlich ein weiteres großes Zelt auf das wir Freitags noch nicht gesehen hatten: Ein Party-Zelt in dem die Leute gerade da weitermachten wo Dee Snider aufgehört hatte. Natürlich gabs auch hier Bier zu kaufen und es lief ein Metalkracher nach dem anderen aus den Boxen, die Stimmung war einfach perfekt. Zwar meinten ein paar Stripperinnen noch sich unbedingt auf der hiesigen Bühne ausziehen zu müssen doch die meisten Leute wollten einfach nur nochmal so richtig abrocken und Bier trinken bis zum umfallen.
Nachts um vier (na ja so ungefähr jedenfalls) war dann Wnde undgingen wir noch besoffener und noch glücklicher als am Freitag zum Zelt und hauten uns aufs Ohr.
Sonntag morgens war dann nur noch abbauen und heimfahren angesagt, das Zeltplatzpersonal gab uns die 20Mark Müllpfand zurück und wir machten uns auf die Heimreise.
Zusammenfassend kann ich nur sagen das ich mich am 29.und 30.6. einfach in einer anderen Welt befand als das restliche Jahr über. Mal abgesehen davon das die Bands wirklich geil waren hat mich eigentlich die total entspannte und allgemein harmonische Stimmung so begeistert. Keine Idioten, keine Stresser oder Schläger, einfach nur Leute die Metal hören und Spaß haben wollen. Wenn ich richtig informiert bin gab es auf dem BYH mit 20.000 zumeist jugendlichen Besuchern keinen einzigen Polizeieinsatz, das sagt wohl alles. Und auch die Securities waren locker drauf, es war einfach nur eine große Party die wirklich jedem Spaß gemacht hatte der dabei war.
Natürlich waren die Dixie-Klos eklig und das Essen ziemlich teuer, aber mehr negatives fällt mir beim besten Willen nicht ein.
Hier noch kurz das Billing:
Donnerstag: „Warm Up Show“ im Club W.O.M.
Vicious Rumors, Paradox, Majesty
Freitag:
Tierra Santa, Solitude Aeternus, Brainstorm, Kamelot, Vicious Rumors, Kreator, Armored Saint, Rose Tattoo, Uriah Heep, Savatage, Judas Priest
„One Night In Hell“ im Club W.O.M. : Return To The Sabbat, Helstar
Samstag:
Couragous, Eidolon, Squealer, Anvil, Helstar, Company Of Snakes, Six Feet Under, Axel Rudi Pell, Megadeth, Stratovarius, Dee Snider
Also Bang Your Head 2002 - Wir kommen wieder!!!
Keep the Metal faith alive
Master
Einige Wochen vorher hatten wir schon per Internet Karten bestellt und unsere Campingtickets reserviert, was alles reibungslos über die Bühne ging. Hier schon mal ein dickes Lob an die Organisatoren!!
Die Anfahrt am Freitag Nachmittag war etwas problematisch, was natürlich nicht am BYH sondern am Feierabendverkehr lag, deswegen hatten wir bei unserer Ankunft leider schon die eine oder andere Band verpasst. Als wir jedoch ankamen ging die Anmeldung und die Zuweisung zu unserem Zeltplatz superschnell und nachdem wir kurz unser Zelt einigermaßen auf die Wiese gepflanzt hatten spurteten wir sofort zum Festivalgelände. Dort mussten wir zwar unsere selbst mitgebrachten Bierflaschen entsorgen und uns von den Securities kurz abtasten lassen, aber auch hier ging alles ruck-zuck und wir standen sofort auf dem riesigen Open-Air Gelände, keine Schlangen, kein Warten, ein weiteres Lob an die Macher des BYH!!
Und wer glaubt das dies alles nur wegen eines geringen Andrangs so glatt lieft irrt sich gewaltig: Als wir das Gelände nun erst mal beschnupperten fiel uns natürlich sofort auf was für riesige Menschenmassen sich hier befanden, etwa um die 10.000 Leute, und das schon am späten Nachmittag.
Doch es sollte noch weitaus besser kommen: Nicht nur das es hier viele Stände mit unzähligen Leckereien und Getränken gab, sondern auch noch jede Menge Verkaufstände wo man T-Shirts, CDs, Videos, Poster und allerhand abgefahrenen Schmuck und so weiter kaufen konnte. Sogar ein riesiges Bierzelt mit einer Metal-Börse, ein Rockhard-Stand, ein Zelt für Autogrammstunden mit den Stars und natürlich jede Menge Dixies sowie ein Sanitätszelt, das der eine oder andere Gast auch mal von innen sehen musste (das Bier schmeckt bei solchen Temperaturen einfach zu gut).
Nachdem wir alles mal angeschaut hatten und uns mit genügend Bier eingedeckt hatten suchten wir uns einen guten Platz vor der Bühne, die nächste Band war nämlich Uriah Heep, und obwohl es schon knallvoll war konnten wir uns sehr weit nach vorne durcharbeiten, die anderen Leute hatten uns einfach so Platz gemacht und uns freundlicherweise nach vorne durchgelassen. Hut ab, so eine harmonische Athmosphäre hätte ich niemals erwartet.
Und dann legten erst mal Uriah Heep los: obwohl es knallheiss war und die Herren ja nicht mehr die jüngsten sind legten sie los mit einer begeisternden Bühnenshow in der brennenden Sonne, knallten dem begeisterten Publikum alle ihre Hits aus 3 Jahrzehnten um die Ohren und sprangen auf der Bühne umher wie 20-jährige, einfach unglaublich!!
Nach ca. 1 Stunde und vielen Zugaben verließen Uriah Heep die Bühne und machten Platz für den nächsten Act, den US-Epic-Metallern von Savatage. Das Gedränge vor der Bühne wurde nun doch etwas stärker, man merkte dem Publikum schon die Vorfreude auf die kommende Band an. Nachdem einer von uns vier sich noch schnell zum Bierstand vorgekämpft hatte um uns alle zu versorgen gings los. Wieder eine fantastische Athmosphäre, alle Hits, ein glückliches Publikum das alle Lieder auswendig mitsang, geile Gitarrensoli und eine absolut energiegeladene Bühnenshow.
Nachdem sich Savatage mit ihrem letzten Song "Hall of the Mountain King", der von den Leuten übrigens unglaublich abgefeiert wurde, verließen sie die Bühne. Mittlerweile hatten sich nun bestimmt 15-20.000 Leute versammelt denn die nächste und letzte Band des Abends war Judas Priest. Es wurde schon leicht dunkel und Priest schossen auf der Bühne unzählige Pyros ab und legten gleich mal mit "Metal Gods" los und spielten ebenfalls einen Hit nach dem anderen. Um ca. 0 Uhr war dann alles vorbei, die Flutlichter auf dem Gelände ging an und wir torkelten besoffen und glücklich zu unserem Zelt.
Den nächsten Tag besuchten wir erst mal die unzähligen Verkaufsstände und deckten uns mit Cds, T-Shirts und Stickern ein und warfen nebenher schon mal das ein oder andere Auge auf die Bands die ja schon ab morgens ab 10 spielten. Bei Helstar gingen wir wieder weit nach vorne zur Bühne und rockten schon wieder ab, das Bier floss auch schon wieder so langsam. Als wir Hunger bekamen fielen uns dann doch die teilweise unverschämten Preise an den Essenständen auf. So gingen wir dann doch lieber zu McDonalds, der praktischerweise gleich neben dem Festivalgelände war.
Als wir zurückkamen spielten gerade Six Feet Under, die erste Death-Metal Band überhaupt auf dem BYH, und die waren echt verdammt cool! Danach gingen wir noch etwas Kraft tanken auf der Liegewiese um danach bei Megadeth, Stratovarius und Dee Snider noch einmal alles zu geben. Und besonders letzterer verstand es blendend das Publikum in den Wahnsinn zu treiben: Der ehemalige Sänger von Twisted Sister verkörpert einfach alles was mit Rock´n´Roll zu tun hat und explodierte förmlich auf der Bühne und die 15.000 Zuschauer ebenfalls. Er provozierte die ganze Zeit mit furztrockenen Sprüchen und kreischte wie ein verrückter seine alten Hits ins Mikro. Als wir bei der letzten Zugabe schweißgebadet fast zusammenbrachen begann wie auf Knopfdruck ein Gewitter und verschaffte uns allen eine angenehme Abkühlung und wir rannten zu unserem Zelt.
Auf dem Weg dorthin fiel uns plötzlich ein weiteres großes Zelt auf das wir Freitags noch nicht gesehen hatten: Ein Party-Zelt in dem die Leute gerade da weitermachten wo Dee Snider aufgehört hatte. Natürlich gabs auch hier Bier zu kaufen und es lief ein Metalkracher nach dem anderen aus den Boxen, die Stimmung war einfach perfekt. Zwar meinten ein paar Stripperinnen noch sich unbedingt auf der hiesigen Bühne ausziehen zu müssen doch die meisten Leute wollten einfach nur nochmal so richtig abrocken und Bier trinken bis zum umfallen.
Nachts um vier (na ja so ungefähr jedenfalls) war dann Wnde undgingen wir noch besoffener und noch glücklicher als am Freitag zum Zelt und hauten uns aufs Ohr.
Sonntag morgens war dann nur noch abbauen und heimfahren angesagt, das Zeltplatzpersonal gab uns die 20Mark Müllpfand zurück und wir machten uns auf die Heimreise.
Zusammenfassend kann ich nur sagen das ich mich am 29.und 30.6. einfach in einer anderen Welt befand als das restliche Jahr über. Mal abgesehen davon das die Bands wirklich geil waren hat mich eigentlich die total entspannte und allgemein harmonische Stimmung so begeistert. Keine Idioten, keine Stresser oder Schläger, einfach nur Leute die Metal hören und Spaß haben wollen. Wenn ich richtig informiert bin gab es auf dem BYH mit 20.000 zumeist jugendlichen Besuchern keinen einzigen Polizeieinsatz, das sagt wohl alles. Und auch die Securities waren locker drauf, es war einfach nur eine große Party die wirklich jedem Spaß gemacht hatte der dabei war.
Natürlich waren die Dixie-Klos eklig und das Essen ziemlich teuer, aber mehr negatives fällt mir beim besten Willen nicht ein.
Hier noch kurz das Billing:
Donnerstag: „Warm Up Show“ im Club W.O.M.
Vicious Rumors, Paradox, Majesty
Freitag:
Tierra Santa, Solitude Aeternus, Brainstorm, Kamelot, Vicious Rumors, Kreator, Armored Saint, Rose Tattoo, Uriah Heep, Savatage, Judas Priest
„One Night In Hell“ im Club W.O.M. : Return To The Sabbat, Helstar
Samstag:
Couragous, Eidolon, Squealer, Anvil, Helstar, Company Of Snakes, Six Feet Under, Axel Rudi Pell, Megadeth, Stratovarius, Dee Snider
Also Bang Your Head 2002 - Wir kommen wieder!!!
Keep the Metal faith alive
Master
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-29 13:43:56 mit dem Titel Bang your Head 2001 in Balingen - The Odysee in Metal!!
Am 29.6.2001 startete ich mit 3 Kumpels zum ersten Mal auf ein Heavy-Metal Open Air. Das "Bang your Head" in Balingen. Es war Freitag, herrliches Wetter und wir alle hatten Lust auf Metal, coole Leute und jede Menge Spaß und wir hatten uns nicht zuviel erhofft!!
Einige Wochen vorher hatten wir schon per Internet Karten bestellt und unsere Campingtickets reserviert, was alles reibungslos über die Bühne ging. Hier schon mal ein dickes Lob an die Organisatoren!!
Die Anfahrt am Freitag Nachmittag war etwas problematisch, was natürlich nicht am BYH sondern am Feierabendverkehr lag, deswegen hatten wir bei unserer Ankunft leider schon die eine oder andere Band verpasst. Als wir jedoch ankamen ging die Anmeldung und die Zuweisung zu unserem Zeltplatz superschnell und nachdem wir kurz unser Zelt einigermaßen auf die Wiese gepflanzt hatten spurteten wir sofort zum Festivalgelände. Dort mussten wir zwar unsere selbst mitgebrachten Bierflaschen entsorgen und uns von den Securities kurz abtasten lassen, aber auch hier ging alles ruck-zuck und wir standen sofort auf dem riesigen Open-Air Gelände, keine Schlangen, kein Warten, ein weiteres Lob an die Macher des BYH!!
Und wer glaubt das dies alles nur wegen eines geringen Andrangs so glatt lieft irrt sich gewaltig: Als wir das Gelände nun erst mal beschnupperten fiel uns natürlich sofort auf was für riesige Menschenmassen sich hier befanden, etwa um die 10.000 Leute, und das schon am späten Nachmittag.
Doch es sollte noch weitaus besser kommen: Nicht nur das es hier viele Stände mit unzähligen Leckereien und Getränken gab, sondern auch noch jede Menge Verkaufstände wo man T-Shirts, CDs, Videos, Poster und allerhand abgefahrenen Schmuck und so weiter kaufen konnte. Sogar ein riesiges Bierzelt mit einer Metal-Börse, ein Rockhard-Stand, ein Zelt für Autogrammstunden mit den Stars und natürlich jede Menge Dixies sowie ein Sanitätszelt, das der eine oder andere Gast auch mal von innen sehen musste (das Bier schmeckt bei solchen Temperaturen einfach zu gut).
Nachdem wir alles mal angeschaut hatten und uns mit genügend Bier eingedeckt hatten suchten wir uns einen guten Platz vor der Bühne, die nächste Band war nämlich Uriah Heep, und obwohl es schon knallvoll war konnten wir uns sehr weit nach vorne durcharbeiten, die anderen Leute hatten uns einfach so Platz gemacht und uns freundlicherweise nach vorne durchgelassen. Hut ab, so eine harmonische Athmosphäre hätte ich niemals erwartet.
Und dann legten erst mal Uriah Heep los: obwohl es knallheiss war und die Herren ja nicht mehr die jüngsten sind legten sie los mit einer begeisternden Bühnenshow in der brennenden Sonne, knallten dem begeisterten Publikum alle ihre Hits aus 3 Jahrzehnten um die Ohren und sprangen auf der Bühne umher wie 20-jährige, einfach unglaublich!!
Nach ca. 1 Stunde und vielen Zugaben verließen Uriah Heep die Bühne und machten Platz für den nächsten Act, den US-Epic-Metallern von Savatage. Das Gedränge vor der Bühne wurde nun doch etwas stärker, man merkte dem Publikum schon die Vorfreude auf die kommende Band an. Nachdem einer von uns vier sich noch schnell zum Bierstand vorgekämpft hatte um uns alle zu versorgen gings los. Wieder eine fantastische Athmosphäre, alle Hits, ein glückliches Publikum das alle Lieder auswendig mitsang, geile Gitarrensoli und eine absolut energiegeladene Bühnenshow.
Nachdem sich Savatage mit ihrem letzten Song "Hall of the Mountain King", der von den Leuten übrigens unglaublich abgefeiert wurde, verließen sie die Bühne. Mittlerweile hatten sich nun bestimmt 15-20.000 Leute versammelt denn die nächste und letzte Band des Abends war Judas Priest. Es wurde schon leicht dunkel und Priest schossen auf der Bühne unzählige Pyros ab und legten gleich mal mit "Metal Gods" los und spielten ebenfalls einen Hit nach dem anderen. Um ca. 0 Uhr war dann alles vorbei, die Flutlichter auf dem Gelände ging an und wir torkelten besoffen und glücklich zu unserem Zelt.
Den nächsten Tag besuchten wir erst mal die unzähligen Verkaufsstände und deckten uns mit Cds, T-Shirts und Stickern ein und warfen nebenher schon mal das ein oder andere Auge auf die Bands die ja schon ab morgens ab 10 spielten. Bei Helstar gingen wir wieder weit nach vorne zur Bühne und rockten schon wieder ab, das Bier floss auch schon wieder so langsam. Als wir Hunger bekamen fielen uns dann doch die teilweise unverschämten Preise an den Essenständen auf. So gingen wir dann doch lieber zu McDonalds, der praktischerweise gleich neben dem Festivalgelände war.
Als wir zurückkamen spielten gerade Six Feet Under, die erste Death-Metal Band überhaupt auf dem BYH, und die waren echt verdammt cool! Danach gingen wir noch etwas Kraft tanken auf der Liegewiese um danach bei Megadeth, Stratovarius und Dee Snider noch einmal alles zu geben. Und besonders letzterer verstand es blendend das Publikum in den Wahnsinn zu treiben: Der ehemalige Sänger von Twisted Sister verkörpert einfach alles was mit Rock´n´Roll zu tun hat und explodierte förmlich auf der Bühne und die 15.000 Zuschauer ebenfalls. Er provozierte die ganze Zeit mit furztrockenen Sprüchen und kreischte wie ein verrückter seine alten Hits ins Mikro. Als wir bei der letzten Zugabe schweißgebadet fast zusammenbrachen begann wie auf Knopfdruck ein Gewitter und verschaffte uns allen eine angenehme Abkühlung und wir rannten zu unserem Zelt.
Auf dem Weg dorthin fiel uns plötzlich ein weiteres großes Zelt auf das wir Freitags noch nicht gesehen hatten: Ein Party-Zelt in dem die Leute gerade da weitermachten wo Dee Snider aufgehört hatte. Natürlich gabs auch hier Bier zu kaufen und es lief ein Metalkracher nach dem anderen aus den Boxen, die Stimmung war einfach perfekt. Zwar meinten ein paar Stripperinnen noch sich unbedingt auf der hiesigen Bühne ausziehen zu müssen doch die meisten Leute wollten einfach nur nochmal so richtig abrocken und Bier trinken bis zum umfallen.
Nachts um vier (na ja so ungefähr jedenfalls) war dann Wnde undgingen wir noch besoffener und noch glücklicher als am Freitag zum Zelt und hauten uns aufs Ohr.
Sonntag morgens war dann nur noch abbauen und heimfahren angesagt, das Zeltplatzpersonal gab uns die 20Mark Müllpfand zurück und wir machten uns auf die Heimreise.
Zusammenfassend kann ich nur sagen das ich mich am 29.und 30.6. einfach in einer anderen Welt befand als das restliche Jahr über. Mal abgesehen davon das die Bands wirklich geil waren hat mich eigentlich die total entspannte und allgemein harmonische Stimmung so begeistert. Keine Idioten, keine Stresser oder Schläger, einfach nur Leute die Metal hören und Spaß haben wollen. Wenn ich richtig informiert bin gab es auf dem BYH mit 20.000 zumeist jugendlichen Besuchern keinen einzigen Polizeieinsatz, das sagt wohl alles. Und auch die Securities waren locker drauf, es war einfach nur eine große Party die wirklich jedem Spaß gemacht hatte der dabei war.
Natürlich waren die Dixie-Klos eklig und das Essen ziemlich teuer, aber mehr negatives fällt mir beim besten Willen nicht ein.
Hier noch kurz das Billing:
Donnerstag: „Warm Up Show“ im Club W.O.M.
Vicious Rumors, Paradox, Majesty
Freitag:
Tierra Santa, Solitude Aeternus, Brainstorm, Kamelot, Vicious Rumors, Kreator, Armored Saint, Rose Tattoo, Uriah Heep, Savatage, Judas Priest
„One Night In Hell“ im Club W.O.M. : Return To The Sabbat, Helstar
Samstag:
Couragous, Eidolon, Squealer, Anvil, Helstar, Company Of Snakes, Six Feet Under, Axel Rudi Pell, Megadeth, Stratovarius, Dee Snider
Also Bang Your Head 2002 - Wir kommen wieder!!!
Keep the Metal faith alive
Master
3 Bewertungen, 2 Kommentare
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31.03.2002, 21:20 Uhr von MichiHDS
Bewertung: sehr hilfreichMein Bruder wollt auch erst hin ... cu Michi
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29.03.2002, 14:48 Uhr von blubbafadda
Bewertung: sehr hilfreichHehe, da kopiert jemand seine Berichte ausm anderen Forum hier rein. Naja, mach ich ja auch grad :p Happy copying weiterhin...MfG blubba
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