Sony Ericsson CMD-Z5 Testbericht
ab 8,24 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Summe aller Bewertungen
- Design:
- Qualität & Verarbeitung:
- Ausstattung:
Erfahrungsbericht von Mathias.Belka
Zwar schon ein bisschen älter,aber immer noch Top
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Klein, edle Anmutung und durchdachte Ausstattung. Aus diesem Holz sind begehrenswerte Handies geschnitzt. Nach mehreren Einsteiger und eher langweiligen aber funktionellen Business Telefonen gönnte ich mir auch einmal diesen kleinen Luxus. Die Wahl fiel nicht schwer, ich entschied mich im September für das Sony CMD-Z5.
Soviel vorweg, ein tolles Handy dessen Anschaffung ich noch keine Minute bereut habe. Nach einem Nokia 1620 (GSM 1800 Version des 1610/1611), Siemens S11E (habe ich noch als Outdoor Handy), Nokia 6150 und Motorola Timeport P7389 ist es jetzt mein 5. Mobiltelefon.
Zunächst beeindruckt das kleine Sony mit seinem Gewicht von nur 82g und den niedlichen Aussmassen. Vor allem wurde bei der Miniaturisierung die Funktionalität nicht vernachlässigt. Sony brachte etwa an den Anschlüssen der Unterseite eine nicht verlierbare Abdeckung gegen Schmutz an; ein nützliches Detail, dass an den meisten Handies fehlt. Im Gegensatz zu anderen Minis wie dem Nokia 8210 hat das Z5 auch einen Antennenanschluss, was den Einsatz im Auto möglich macht (sogar unten, was recht aufwändig ist, und nicht wie bei anderen Handys irgendwo an der Rückseite). Die Bedienung wurde auch nicht der Miniaturisierung geopfert. Das Advanced Jog Dial ist wenn man den Dreh einmal raushat einfach genial. Im Gegensatz zu früheren Sony Bedienelementen wird dieses Rädchen auch nach hinten (vertiefen, Hilfe) und vorne (eine Menüebene nach oben) gedrückt. Die Tasten sind im Vergleich zu anderen Winzlingen wie dem Nokia 8210 oder besonders 8850/90 recht gut bedienbar. An Handys in Normalgrösse kommt das Z5 aber nicht hin. Wer sein Handy gern als SMS Maschine nutzt ist hier an der falschen Stelle.
Das Design des Z5 ist klar und edel (habe bemerkt, dass das Handy besitzt einen hohen Neidfaktor besitzt, was ich eigentlich gar nicht beabsichtigt habe). Der blaue Farbtupfer ums Display ist dabei Geschmackssache, soll wohl eine Brücke zu Sonys Vaio Notebooks schlagen. Die Verarbeitung des Z5 erinnert weniger an ein profanes Handy, eher an einen edlen Mini Disc Walkman. Die silberfarbene Beschichtung schützt wirksam vor Schmutz und Fingerabdrücken; die glatte Oberfläche scheint wirklich kratzfest zu sein, mein Handy ist immer noch frei von Kratzern. Schade dass es wie alle anderen Handys auch nur eine Plexiglasscheibe am Display hat, Mineralglas hätte eine höhere Kratzfestigkeit und ist wertiger. Und das Schaumstoffpad auf der Innenseite der Klappe als Displayauflage ist auch noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Es bleibt ein hässlicher Abdruck auf dem Display zurück (bei fast perfekten Produkten fallen Kleinigkeiten auf, die sonst nie auffallen).
Positiv ist die Klappe für die Tastatur. Das edle Teil ist relativ stabil und versperrt im Gegensatz zu den Schiebern made by Nokia nicht die unterste Tastenreihe. Ausserdem bietet so ein Schieber nicht dass satte Klicken, dass die Tastaturklappe des Z5 bietet. Wie Sony schon sagt: "Wenn Sie die Aktiv-Klappe schließen, hören Sie ein sattes "klick" ein Gütesiegel der CMD-Z5 Gerätequalität" by GordonFreeman. Mit der Klappe kann auch das Gespräch automatisch angenommen und beendet werden. Die Annahme kann man übrigens unter "Einstellungen / Rufeinstellungen / Flip öffnen" auch abstellen. Bei geschlossener Klappe ist nur etwa die Hälfte des Displays sichtbar. Bei Bedarf kann man auch eine animierte Analoguhr darüber wandern lassen.
Etwas kurz (im Vergleich zu meinem alten Nokia 6150) ist die Akkulaufzeit, die Standbyzeit beträgt maximal 150 Stunden. Die Sprechzeit beträgt maximal 220 Minuten. Tagsüber eingeschaltet muss mein Z5 etwa einmal pro Woche geladen werden, wobei die mitgelieferte Tischladestation nicht nur funktionell ist, sie wertet auch jeden Schreibtisch auf. ist (für Besitzer von mehreren Z5 Akkus ist die Statusanzeige per Zweifarben LED am Akku praktisch, der Akku zeigt auch ohne Handy wann er voll ist). Das Netzteil lässt sich auch direkt, ohne Tischladestation, ans Z5 andocken (ein nettes Detail an der Strippe des Netzteils ist der unverlierbare Velcro Strip mit dem sich das Kabel immer wieder zusammenmachen lässt um Kabelsalat zu verhindern). Die Akkuanzeige mit nur 3 Segmenten ist wie bei den meisten anderen Handys zu grob, ausserdem warnt sie eigentlich immer erst dann, wenn der Akku schon fast leer ist (eine Restzeitanzeige wie bei den Sony Camcordern mit Info Lithium Akku hätte besser gepasst). Sony bietet optional einen grösseren Akku an, der maximal 220 Stunden Standby oder 360 Minuten Sprechzeit zulässt. Richtig gut dagegen ist die SIM Karten Halterung mit klappbarer, unverlierbarer Halterung (Karte wird oft mit dem S11E getauscht). Kein Vergleich zu den brüchigen Siemens Schiebern.
Beim Display hat sich Sony was besonderes einfallen lassen. Im Gegensatz zu anderen Geräten kann es nicht nur schwarz und weiss anzeigen, es löst in vier Graustufen auf und hat sehr feine Pixel. Dank 3D Menü kann es seine Qualitäten auch gleich voll entfalten.
Über das Menü selbst muss man nicht viele Worte verlieren. Es sieht nicht nur interessant aus sobald man mit dem Jog Dial klar kommt erklärt sich mit seiner logischen Struktur fast von selbst. Die Ausstattung ist ... mit 500 Rufnummern + Namen und Usergruppen im Gerät (max. 255 auf der SIM Karte möglich), Organizer, WAP (Microsoft Mobile Explorer), E-Mail, Vibrationsalarm, T9 Texteingabe für SMS, integriertem grossen Sprachspeicher (für 20 Meldungen, kann als Memo oder Anrufbeantworter genutzt werden), nützliches wie Taschenrechner, Wecker ... sehr umfangreich. In dieser Größenklasse bietet zu diesem Preis keiner mehr.
Mit einer Infrarotschnittstelle wäre das Z5 komplett. Das Fehlen finde ich ärgerlich, da man erst mit dem PC den riesigen Datenspeicher richtig nutzen kann, die Adresseingabe über die Handytastatur ist doch recht mühsam. Das Datenkabel mit Software ist eben nicht gerade billig (ca. 200 DM, 102,25 €). Schade dass der SMS Speicher nur auf die SIM Karte beschränkt ist. Zusätzlichen SMS Speicher im Gerät gibt es meines Wissens aber nur im Nokia 7110 (daher eigentlich kein grösserer Nachteil).
Etwas problematisch ist im Vergleich zum Motorola und dem Siemens der Empfang im GSM 1800 Netz. Im Vergleich zu meinem alten Nokia 6150 schneidet das Sony aber eindeutig besser ab. Die Sprachqualität kann aber nicht nur Dank gutem Netz (E-Plus) und EFR überzeugen. Im Gegensatz zu anderen Geräten kann ich mich nicht über blechernen Klang oder Echos beklagen. Den GSM 900 Empfang kann ich wohl erst im nächsten Urlaub testen.
Auch nach drei Monaten hat das CMD-Z5 noch nichts von seiner Faszination eingebüsst. Sony hat nicht nur ein edles und schönes, sondern auch ein gutes Handy geschaffen. Trotz kleiner Schwächen ist es für mich immer noch das beste Handy am Markt. Andere mögen noch leichter sein (Nokia 8210 oder das Trium Cosmo mit 69 g), die kleine Gewichtsersparnis wird dann aber durch Funktionalitätsmängel (fehlender Antennenanschluss und kleine Knöpfe beim 8210) oder labile Bauweise (Cosmo) erkauft. Gefährlich werden kann dem Z5 eigentlich nur sein kleiner Bruder J5. Erheblich grösser aber nur wenig schwerer bekommt man dieses gut ausgestattete Handy mit Vertrag oft schon für 0 DM. Das CMD-Z5 kostet mit Vertrag etwa bei e-plus immer noch 399 DM (204,00 €). Ohne Vertrag sind es 869 DM (444,31 €). Das sichert aber zweifellos eine gewisse Exklusivität.
Soviel vorweg, ein tolles Handy dessen Anschaffung ich noch keine Minute bereut habe. Nach einem Nokia 1620 (GSM 1800 Version des 1610/1611), Siemens S11E (habe ich noch als Outdoor Handy), Nokia 6150 und Motorola Timeport P7389 ist es jetzt mein 5. Mobiltelefon.
Zunächst beeindruckt das kleine Sony mit seinem Gewicht von nur 82g und den niedlichen Aussmassen. Vor allem wurde bei der Miniaturisierung die Funktionalität nicht vernachlässigt. Sony brachte etwa an den Anschlüssen der Unterseite eine nicht verlierbare Abdeckung gegen Schmutz an; ein nützliches Detail, dass an den meisten Handies fehlt. Im Gegensatz zu anderen Minis wie dem Nokia 8210 hat das Z5 auch einen Antennenanschluss, was den Einsatz im Auto möglich macht (sogar unten, was recht aufwändig ist, und nicht wie bei anderen Handys irgendwo an der Rückseite). Die Bedienung wurde auch nicht der Miniaturisierung geopfert. Das Advanced Jog Dial ist wenn man den Dreh einmal raushat einfach genial. Im Gegensatz zu früheren Sony Bedienelementen wird dieses Rädchen auch nach hinten (vertiefen, Hilfe) und vorne (eine Menüebene nach oben) gedrückt. Die Tasten sind im Vergleich zu anderen Winzlingen wie dem Nokia 8210 oder besonders 8850/90 recht gut bedienbar. An Handys in Normalgrösse kommt das Z5 aber nicht hin. Wer sein Handy gern als SMS Maschine nutzt ist hier an der falschen Stelle.
Das Design des Z5 ist klar und edel (habe bemerkt, dass das Handy besitzt einen hohen Neidfaktor besitzt, was ich eigentlich gar nicht beabsichtigt habe). Der blaue Farbtupfer ums Display ist dabei Geschmackssache, soll wohl eine Brücke zu Sonys Vaio Notebooks schlagen. Die Verarbeitung des Z5 erinnert weniger an ein profanes Handy, eher an einen edlen Mini Disc Walkman. Die silberfarbene Beschichtung schützt wirksam vor Schmutz und Fingerabdrücken; die glatte Oberfläche scheint wirklich kratzfest zu sein, mein Handy ist immer noch frei von Kratzern. Schade dass es wie alle anderen Handys auch nur eine Plexiglasscheibe am Display hat, Mineralglas hätte eine höhere Kratzfestigkeit und ist wertiger. Und das Schaumstoffpad auf der Innenseite der Klappe als Displayauflage ist auch noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Es bleibt ein hässlicher Abdruck auf dem Display zurück (bei fast perfekten Produkten fallen Kleinigkeiten auf, die sonst nie auffallen).
Positiv ist die Klappe für die Tastatur. Das edle Teil ist relativ stabil und versperrt im Gegensatz zu den Schiebern made by Nokia nicht die unterste Tastenreihe. Ausserdem bietet so ein Schieber nicht dass satte Klicken, dass die Tastaturklappe des Z5 bietet. Wie Sony schon sagt: "Wenn Sie die Aktiv-Klappe schließen, hören Sie ein sattes "klick" ein Gütesiegel der CMD-Z5 Gerätequalität" by GordonFreeman. Mit der Klappe kann auch das Gespräch automatisch angenommen und beendet werden. Die Annahme kann man übrigens unter "Einstellungen / Rufeinstellungen / Flip öffnen" auch abstellen. Bei geschlossener Klappe ist nur etwa die Hälfte des Displays sichtbar. Bei Bedarf kann man auch eine animierte Analoguhr darüber wandern lassen.
Etwas kurz (im Vergleich zu meinem alten Nokia 6150) ist die Akkulaufzeit, die Standbyzeit beträgt maximal 150 Stunden. Die Sprechzeit beträgt maximal 220 Minuten. Tagsüber eingeschaltet muss mein Z5 etwa einmal pro Woche geladen werden, wobei die mitgelieferte Tischladestation nicht nur funktionell ist, sie wertet auch jeden Schreibtisch auf. ist (für Besitzer von mehreren Z5 Akkus ist die Statusanzeige per Zweifarben LED am Akku praktisch, der Akku zeigt auch ohne Handy wann er voll ist). Das Netzteil lässt sich auch direkt, ohne Tischladestation, ans Z5 andocken (ein nettes Detail an der Strippe des Netzteils ist der unverlierbare Velcro Strip mit dem sich das Kabel immer wieder zusammenmachen lässt um Kabelsalat zu verhindern). Die Akkuanzeige mit nur 3 Segmenten ist wie bei den meisten anderen Handys zu grob, ausserdem warnt sie eigentlich immer erst dann, wenn der Akku schon fast leer ist (eine Restzeitanzeige wie bei den Sony Camcordern mit Info Lithium Akku hätte besser gepasst). Sony bietet optional einen grösseren Akku an, der maximal 220 Stunden Standby oder 360 Minuten Sprechzeit zulässt. Richtig gut dagegen ist die SIM Karten Halterung mit klappbarer, unverlierbarer Halterung (Karte wird oft mit dem S11E getauscht). Kein Vergleich zu den brüchigen Siemens Schiebern.
Beim Display hat sich Sony was besonderes einfallen lassen. Im Gegensatz zu anderen Geräten kann es nicht nur schwarz und weiss anzeigen, es löst in vier Graustufen auf und hat sehr feine Pixel. Dank 3D Menü kann es seine Qualitäten auch gleich voll entfalten.
Über das Menü selbst muss man nicht viele Worte verlieren. Es sieht nicht nur interessant aus sobald man mit dem Jog Dial klar kommt erklärt sich mit seiner logischen Struktur fast von selbst. Die Ausstattung ist ... mit 500 Rufnummern + Namen und Usergruppen im Gerät (max. 255 auf der SIM Karte möglich), Organizer, WAP (Microsoft Mobile Explorer), E-Mail, Vibrationsalarm, T9 Texteingabe für SMS, integriertem grossen Sprachspeicher (für 20 Meldungen, kann als Memo oder Anrufbeantworter genutzt werden), nützliches wie Taschenrechner, Wecker ... sehr umfangreich. In dieser Größenklasse bietet zu diesem Preis keiner mehr.
Mit einer Infrarotschnittstelle wäre das Z5 komplett. Das Fehlen finde ich ärgerlich, da man erst mit dem PC den riesigen Datenspeicher richtig nutzen kann, die Adresseingabe über die Handytastatur ist doch recht mühsam. Das Datenkabel mit Software ist eben nicht gerade billig (ca. 200 DM, 102,25 €). Schade dass der SMS Speicher nur auf die SIM Karte beschränkt ist. Zusätzlichen SMS Speicher im Gerät gibt es meines Wissens aber nur im Nokia 7110 (daher eigentlich kein grösserer Nachteil).
Etwas problematisch ist im Vergleich zum Motorola und dem Siemens der Empfang im GSM 1800 Netz. Im Vergleich zu meinem alten Nokia 6150 schneidet das Sony aber eindeutig besser ab. Die Sprachqualität kann aber nicht nur Dank gutem Netz (E-Plus) und EFR überzeugen. Im Gegensatz zu anderen Geräten kann ich mich nicht über blechernen Klang oder Echos beklagen. Den GSM 900 Empfang kann ich wohl erst im nächsten Urlaub testen.
Auch nach drei Monaten hat das CMD-Z5 noch nichts von seiner Faszination eingebüsst. Sony hat nicht nur ein edles und schönes, sondern auch ein gutes Handy geschaffen. Trotz kleiner Schwächen ist es für mich immer noch das beste Handy am Markt. Andere mögen noch leichter sein (Nokia 8210 oder das Trium Cosmo mit 69 g), die kleine Gewichtsersparnis wird dann aber durch Funktionalitätsmängel (fehlender Antennenanschluss und kleine Knöpfe beim 8210) oder labile Bauweise (Cosmo) erkauft. Gefährlich werden kann dem Z5 eigentlich nur sein kleiner Bruder J5. Erheblich grösser aber nur wenig schwerer bekommt man dieses gut ausgestattete Handy mit Vertrag oft schon für 0 DM. Das CMD-Z5 kostet mit Vertrag etwa bei e-plus immer noch 399 DM (204,00 €). Ohne Vertrag sind es 869 DM (444,31 €). Das sichert aber zweifellos eine gewisse Exklusivität.
28 Bewertungen, 5 Kommentare
-
08.05.2002, 18:01 Uhr von Gabri
Bewertung: sehr hilfreichGefällt mir ... Gabri
-
29.03.2002, 15:39 Uhr von Faceman28m
Bewertung: sehr hilfreichHi,hi dein Foto ist wirklich gut*g*
-
12.03.2002, 21:18 Uhr von wollefan
Bewertung: sehr hilfreichSuper bericht!Gruß Andrea
-
10.03.2002, 22:00 Uhr von zirkunow
Bewertung: sehr hilfreichNetter Bericht. Grüße ;)
-
09.03.2002, 20:42 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichschöner bericht, vielleicht liest man sich mal wieder 8-)
Bewerten / Kommentar schreiben