Sony Ericsson K700i Testbericht
Erfahrungsbericht von sweetjoy
K700i
Pro:
siehe bericht
Kontra:
siehe bericht
Empfehlung:
Ja
Lieferumfang:
Das Sony Ericsson kommt in einem grün/weißen Karton der von Größe und Proportion dem eines SE T320 sehr ähnelt. Würde ich es nicht besser wissen, könnte man glatt behaupten das Handy ist schon zu kaufen. Im Lieferumfang enthalten ist das Handy selbst, ein 860mAh Akku, ein Reiseladegerät mit mehreren Adaptern für andere Länder, sowie ein Headset und ein Datenkabel. Vor allem letzteres findet man in diesen Zeiten sehr selten im Lieferumfang. Oft muss man das Kabel separat kaufen und bis zu €40 dafür auf den Tisch legen wenn man ein Original haben möchte. Ein Handbuch, sowie diverse Garantiezettel sind nicht zu finden, wobei ich davon ausgehe das Handy auch ohne Anleitung bedienen zu können.
Leider fehlt mir zum Abgleich mit dem PC eine Software CD, die es ermöglich die Daten für die Synchronisierung im PC anzulegen. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass Sony Ericsson hier diesen Fauxpas begeht und eine Software CD weglässt.
Design und Qualität:
Schon das Sony Ericsson T630 oder das T610 zeichneten sich durch eine gute Qualität aus. Die Verarbeitung war wirklich spitze, alles saß fest und nichts wackelte. Ein Alu Gehäuse ließ die Handys wertig und seriös erscheinen.
Leider kommt das K700 in Plastik daher. Ich war bis zum Zeitpunkt der Öffnung des Kartons davon überzeugt, auf sämtlichen Bildern ein Alu Gehäuse erkannt zu haben. Dies ist definitiv nicht so und hat mich sehr enttäuscht.
Trotzdem ist das Handy super verarbeitet. Die Tasten wackeln nicht, der Akkudeckel bzw. die hintere Abdeckung sitzen solide, und selbst bei einer stärkeren Belastung knarzt das Handy kaum. Die Stabilität ist für den täglichen Gebrauch mehr als ausreichend und allemal besser als beim Konkurrenzprodukt Nokia 7610.
Die Tastatur des K700 wurde sehr schön designed. Ein zentraler Joystick direkt unterhalb des großen Displays bildet die Mitte des Geräts. Umrandet wird er von den bereits bekannten vier Knöpfen, die sich seit dem T68 damals noch von Ericsson nicht geändert haben. Die Drücker sind aus Gummi, was jedoch keinerlei Probleme bereitet. Bereits von der ersten Minute an, kann man die Tastatur mit dem weichen Druckpunkt sehr gut bedienen. Eventueller Abrieb der Tasten fällt auch nicht ins Gewicht, da die Beschriftung nicht auf den durchsichtigen Gummitasten, sondern darunter ist. Perfekt gelöst und ein optisches Highlight.
Leider ist der Joystick sehr schwergängig. War man beim T68(i) noch eine leichte, fast zu leichte Bedienung, gewöhnt, muss man sich hier ganz schön ins Zeug legen um den Joystick wie gewünscht zu manövrieren. Der obligatorische Druck nach unten, sprich Bestätigung, ist genauso kraftaufwändig.
Vielleicht liegt es an meinem Vorserienmodell, eventuell haben die Entwickler das auch so beabsichtigt, weil der Joystick in den Vorgängermodellen oft genug kritisiert wurde. Gegen Staub ist er, wie auch die Tastatur, jedenfalls gut geschützt. So gut wie kein Spielraum gibt es zwischen den Tasten und dem Gehäuse.
Mit 10 cm Länge, 4,7 cm Breite und 2cm Tiefe liegt das Handy eigentlich sehr gut in der Hand. Prädikat Hand- und Hosentaschen Tauglichkeit folgt auf dem Fuß. Mit 107 Gramm liegt das Handy im dezenten Gewichtsmittelfeld und würde nur noch durch eventuelle Alucover besser in der Hand liegen. Vielleicht besteht hier ja die Möglichkeit später solche hinzuzukaufen. Schön wäre es.
Display:
Das Display des K700 ist von der Größe her identisch mit dem des T630 oder dem bereits betagten T610. Nur in der Technik hat sich was getan. 176x220 Pixel markieren die hohe Auflösung. Das reicht in meinen Augen vollkommen aus. 65000 Farben ebenso.
Von der Leuchtkraft und den Kontrastwerten ist es mit dem Display des T630 oder dem des Z600 vergleichbar. Nichts zieht nach, und auch bei direkter Sonneneinstrahlung kann man durchaus noch etwas auf dem Handy erkennen. Hier spielt das TFT Display wirklich alle Trümpfe aus und lässt sogar mein V600 hinter sich. Ein Vergleich mit anderen aktuellen Phones braucht das Handy zur Zeit noch nicht zu scheuen, aber beim Erscheinungstermin in ein paar Monaten sieht die Welt schon wieder ganz ganz anders aus. Kritiker die Fehler suchen werden dann die dann geringe Farbtiefe und die Auflösung aufs Korn nehmen, da kann man jetzt schon sicher sein.
Kamera:
Eine MegaPixel Kamera hätte dem Sony Ericsson K700 sicher besser gestanden als eine mit VGA Auflösung. Wie wir bereits wissen, hängt SE immer eine Generation bei diesem Feature hinterher. Der jüngste Geniestreich, auch als T630 bekannt, arbeitet ja auch noch mit CIF Standard. Kaum zu glauben. Obwohl das Handy genügend Speicher mitbringt, wird veraltete Technik verbaut. Hier ändert sich auch bis zur Markteinführung rein gar nichts, weil SE ja mit dem S700 schon ein Handy mit MegaPixel Cam angekündigt hat. Schade.
Wie auch beim Vodafone Handy SGH-710 arbeitet in diesem Modell ein Fotolicht. Samsung und auch andere Hersteller bieten schon jetzt oder aber in kurzer Zeit einen integrierten Blitz. Davon halte ich zwar nichts, aber damit macht man wirklich bessere Bilder. Im täglichen Gebrauch kann man eine VGA Handy Cam sowieso vergessen, da bringt auch ein Fotolicht, geschweige denn ein Blitz rein gar nichts.
Klingeltöne:
Das SE K700 spielt sämtlich mir bekannten Files als Klingelton ab. Vorinstalliert sind zwei MP3 Klingeltöne, die auch als solche im Menü erkennbar sind. Über die aktuelle SE Sync Software konnte ich auch noch AMR und WAV erfolgreich testen. Die Klingeltöne sind sehr laut und kräftig und tönen voller Wucht aus dem integrierten Lautsprecher. Hier möchte ich noch sagen das die MP3 Klingeltöne noch besser sind als die von den Motorolas der Serie V600 oder V525. Hier bleibt einfach gar nichts was man kritisieren könnte. Einfach zu gut und fast schon unglaublich. Hier hat Sony Ericsson wirklich super Arbeit geleistet und etwas ganz besonderes im Bereich Handy Klingeltöne erreicht.
Bedienung:
Mit der Bedienung hapert es noch ganz gewaltig. Mein Handy hatte enorme Probleme mit der Menügeschwindigkeit. Dazu kommt noch der schwergängige Joystick. Hier bleibt Sony Ericsson noch eine ganze Menge zu tun. Spätestens nach der zweiten Menüebene wird das Handy deutlich langsamer und bleibt dann ganz stehen. Oft muss man eine Eingabe mehrmals vornehmen um an das gewünschte Ziel zu kommen. Da man in diesem Zustand kein Handy auf den Markt werfen kann, wird sicherlich mit Hochdruck an der Software gearbeitet. Das der Prozessor schnell ist, sieht man ja wenn man im Suchermodus mit der integrierten Cam hantiert. Entweder ist es dann ein Speicherproblem, oder die Software ist wirklich noch im Entwicklungszustand.
Connectivity:
Bluetooth, Mophun, IrDa, Datenkabel, GPRS, MMS, Email Client, was will man mehr. Das K700 ist in diesem Punkt wirklich komplett ausgestattet. UMTS wäre zwar schön gewesen, ist aber zu dieser Jahreszeit noch kaum zu erwarten. Das Nachfolgemodell wird den Datenturbo sicherlich unterstützen.
MMS Versand und Email funktionierten gar nicht. Beim editieren der Profile, die nicht voreingestellt waren, ist das Handy regelmäßig abgestürzt. Nur durch das Entfernen des Akkus konnte der Zustand behoben werden.
Hier habe ich also keine Ahnung wie groß eine MMS sein kann, oder mit welchen Handys das SE harmoniert und mit welchen nicht. Auch hier bin ich bis zur Markteinführung zuversichtlich. Es wird spätestens im Juli alles funktionieren.
Bluetooth hingegen lief von der ersten Minute an perfekt. In Zusammenspiel mit meinem TH55 von Sony gab es keinerlei Probleme. Mit dem PC konnte ich keine direkte Verbindung herstellen, was sicherlich an meiner falschen Desktop Software lag. Wenn man aber wav oder mp3 Dateien auf meinen Clie spielte, und diese dann an das Handy weiterschickte, funktionierte es tadellos.
Auf Edge, Presence oder Push-To-Talk wurde auch verzichtet. Die ersten beiden Ausstattungspunkte sind mir nicht so wichtig, aber eine PTP Funktion hätte ich gerne gehabt, da T-Mobile ja bald damit starten will. Das K700 hätte sich dann als super Zugpferd herausstellen können, da es meinen Infos nach als erstes von den Magentafarbenen vertrieben wird.
Office Funktionen:
Einfach perfekt dieser Punkt. Hier hat Sony Ericsson wirklich hervorragende Arbeit geleistet. Das Adressbuch ist endlich volljährig geworden! Komplette Adressdatensätze, Geburtstag, Bundesland, Strasse, Wohnort, Email, URL usw. lassen wirklich keine Wünsche offen. Eigene Felder kann man nicht anlegen, dafür kann man mit einer kleinen Infonotiz eventuelle Zusätze noch ergänzen. Auch lassen sich jedem Telefonbucheintrag persönliche Fotos zuordnen. Dies ist aber bei SE schon lange üblich.
Serientermine, unterschiedliche Weckzeiten, Stoppuhr und Countdownzähler runden das Ausstattungspaket ab. In diesem Punkt gibt es wirklich nur Lob. Das SE kann alles was man sich wünschen kann. Der integrierte Speicher von 32 MB ist nicht erweiterbar, bietet aber genug Platz für etliche Fotos und mehrere tausend Datensätze im Telefonbuch oder im Kalender.
Radio:
Das integrierte UKW Radio funktioniert nur bei eingestecktem Headset, da dieses als Antenne arbeitet. 20 Sender lassen sich speichern und mit eigenen Namen benennen. Eine automatische, sowie eine manuelle Sendersuche ist möglich. Der Empfang war gut, in diesem Punkt steht SE den Nokia Modellen mit Radio in nichts nach.
Fazit:
Hätte das K700 noch die Möglichkeit den Speicher aufzurüsten, wäre es die Eierlegende Wollmilchsau. Mehr braucht man eigentlich nicht sagen. Nur dieser Punkt und die träge Entwicklersoftware trübt den ansonsten wirklich uneingeschränkten Spaß mit dem Handy. Da aber zumindest die Software noch besser wird, sehr ich dem K700 wirklich mit Freude entgegen. Mir persönlich reichen 32MB Speicher massig aus.
Das Sony Ericsson kommt in einem grün/weißen Karton der von Größe und Proportion dem eines SE T320 sehr ähnelt. Würde ich es nicht besser wissen, könnte man glatt behaupten das Handy ist schon zu kaufen. Im Lieferumfang enthalten ist das Handy selbst, ein 860mAh Akku, ein Reiseladegerät mit mehreren Adaptern für andere Länder, sowie ein Headset und ein Datenkabel. Vor allem letzteres findet man in diesen Zeiten sehr selten im Lieferumfang. Oft muss man das Kabel separat kaufen und bis zu €40 dafür auf den Tisch legen wenn man ein Original haben möchte. Ein Handbuch, sowie diverse Garantiezettel sind nicht zu finden, wobei ich davon ausgehe das Handy auch ohne Anleitung bedienen zu können.
Leider fehlt mir zum Abgleich mit dem PC eine Software CD, die es ermöglich die Daten für die Synchronisierung im PC anzulegen. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass Sony Ericsson hier diesen Fauxpas begeht und eine Software CD weglässt.
Design und Qualität:
Schon das Sony Ericsson T630 oder das T610 zeichneten sich durch eine gute Qualität aus. Die Verarbeitung war wirklich spitze, alles saß fest und nichts wackelte. Ein Alu Gehäuse ließ die Handys wertig und seriös erscheinen.
Leider kommt das K700 in Plastik daher. Ich war bis zum Zeitpunkt der Öffnung des Kartons davon überzeugt, auf sämtlichen Bildern ein Alu Gehäuse erkannt zu haben. Dies ist definitiv nicht so und hat mich sehr enttäuscht.
Trotzdem ist das Handy super verarbeitet. Die Tasten wackeln nicht, der Akkudeckel bzw. die hintere Abdeckung sitzen solide, und selbst bei einer stärkeren Belastung knarzt das Handy kaum. Die Stabilität ist für den täglichen Gebrauch mehr als ausreichend und allemal besser als beim Konkurrenzprodukt Nokia 7610.
Die Tastatur des K700 wurde sehr schön designed. Ein zentraler Joystick direkt unterhalb des großen Displays bildet die Mitte des Geräts. Umrandet wird er von den bereits bekannten vier Knöpfen, die sich seit dem T68 damals noch von Ericsson nicht geändert haben. Die Drücker sind aus Gummi, was jedoch keinerlei Probleme bereitet. Bereits von der ersten Minute an, kann man die Tastatur mit dem weichen Druckpunkt sehr gut bedienen. Eventueller Abrieb der Tasten fällt auch nicht ins Gewicht, da die Beschriftung nicht auf den durchsichtigen Gummitasten, sondern darunter ist. Perfekt gelöst und ein optisches Highlight.
Leider ist der Joystick sehr schwergängig. War man beim T68(i) noch eine leichte, fast zu leichte Bedienung, gewöhnt, muss man sich hier ganz schön ins Zeug legen um den Joystick wie gewünscht zu manövrieren. Der obligatorische Druck nach unten, sprich Bestätigung, ist genauso kraftaufwändig.
Vielleicht liegt es an meinem Vorserienmodell, eventuell haben die Entwickler das auch so beabsichtigt, weil der Joystick in den Vorgängermodellen oft genug kritisiert wurde. Gegen Staub ist er, wie auch die Tastatur, jedenfalls gut geschützt. So gut wie kein Spielraum gibt es zwischen den Tasten und dem Gehäuse.
Mit 10 cm Länge, 4,7 cm Breite und 2cm Tiefe liegt das Handy eigentlich sehr gut in der Hand. Prädikat Hand- und Hosentaschen Tauglichkeit folgt auf dem Fuß. Mit 107 Gramm liegt das Handy im dezenten Gewichtsmittelfeld und würde nur noch durch eventuelle Alucover besser in der Hand liegen. Vielleicht besteht hier ja die Möglichkeit später solche hinzuzukaufen. Schön wäre es.
Display:
Das Display des K700 ist von der Größe her identisch mit dem des T630 oder dem bereits betagten T610. Nur in der Technik hat sich was getan. 176x220 Pixel markieren die hohe Auflösung. Das reicht in meinen Augen vollkommen aus. 65000 Farben ebenso.
Von der Leuchtkraft und den Kontrastwerten ist es mit dem Display des T630 oder dem des Z600 vergleichbar. Nichts zieht nach, und auch bei direkter Sonneneinstrahlung kann man durchaus noch etwas auf dem Handy erkennen. Hier spielt das TFT Display wirklich alle Trümpfe aus und lässt sogar mein V600 hinter sich. Ein Vergleich mit anderen aktuellen Phones braucht das Handy zur Zeit noch nicht zu scheuen, aber beim Erscheinungstermin in ein paar Monaten sieht die Welt schon wieder ganz ganz anders aus. Kritiker die Fehler suchen werden dann die dann geringe Farbtiefe und die Auflösung aufs Korn nehmen, da kann man jetzt schon sicher sein.
Kamera:
Eine MegaPixel Kamera hätte dem Sony Ericsson K700 sicher besser gestanden als eine mit VGA Auflösung. Wie wir bereits wissen, hängt SE immer eine Generation bei diesem Feature hinterher. Der jüngste Geniestreich, auch als T630 bekannt, arbeitet ja auch noch mit CIF Standard. Kaum zu glauben. Obwohl das Handy genügend Speicher mitbringt, wird veraltete Technik verbaut. Hier ändert sich auch bis zur Markteinführung rein gar nichts, weil SE ja mit dem S700 schon ein Handy mit MegaPixel Cam angekündigt hat. Schade.
Wie auch beim Vodafone Handy SGH-710 arbeitet in diesem Modell ein Fotolicht. Samsung und auch andere Hersteller bieten schon jetzt oder aber in kurzer Zeit einen integrierten Blitz. Davon halte ich zwar nichts, aber damit macht man wirklich bessere Bilder. Im täglichen Gebrauch kann man eine VGA Handy Cam sowieso vergessen, da bringt auch ein Fotolicht, geschweige denn ein Blitz rein gar nichts.
Klingeltöne:
Das SE K700 spielt sämtlich mir bekannten Files als Klingelton ab. Vorinstalliert sind zwei MP3 Klingeltöne, die auch als solche im Menü erkennbar sind. Über die aktuelle SE Sync Software konnte ich auch noch AMR und WAV erfolgreich testen. Die Klingeltöne sind sehr laut und kräftig und tönen voller Wucht aus dem integrierten Lautsprecher. Hier möchte ich noch sagen das die MP3 Klingeltöne noch besser sind als die von den Motorolas der Serie V600 oder V525. Hier bleibt einfach gar nichts was man kritisieren könnte. Einfach zu gut und fast schon unglaublich. Hier hat Sony Ericsson wirklich super Arbeit geleistet und etwas ganz besonderes im Bereich Handy Klingeltöne erreicht.
Bedienung:
Mit der Bedienung hapert es noch ganz gewaltig. Mein Handy hatte enorme Probleme mit der Menügeschwindigkeit. Dazu kommt noch der schwergängige Joystick. Hier bleibt Sony Ericsson noch eine ganze Menge zu tun. Spätestens nach der zweiten Menüebene wird das Handy deutlich langsamer und bleibt dann ganz stehen. Oft muss man eine Eingabe mehrmals vornehmen um an das gewünschte Ziel zu kommen. Da man in diesem Zustand kein Handy auf den Markt werfen kann, wird sicherlich mit Hochdruck an der Software gearbeitet. Das der Prozessor schnell ist, sieht man ja wenn man im Suchermodus mit der integrierten Cam hantiert. Entweder ist es dann ein Speicherproblem, oder die Software ist wirklich noch im Entwicklungszustand.
Connectivity:
Bluetooth, Mophun, IrDa, Datenkabel, GPRS, MMS, Email Client, was will man mehr. Das K700 ist in diesem Punkt wirklich komplett ausgestattet. UMTS wäre zwar schön gewesen, ist aber zu dieser Jahreszeit noch kaum zu erwarten. Das Nachfolgemodell wird den Datenturbo sicherlich unterstützen.
MMS Versand und Email funktionierten gar nicht. Beim editieren der Profile, die nicht voreingestellt waren, ist das Handy regelmäßig abgestürzt. Nur durch das Entfernen des Akkus konnte der Zustand behoben werden.
Hier habe ich also keine Ahnung wie groß eine MMS sein kann, oder mit welchen Handys das SE harmoniert und mit welchen nicht. Auch hier bin ich bis zur Markteinführung zuversichtlich. Es wird spätestens im Juli alles funktionieren.
Bluetooth hingegen lief von der ersten Minute an perfekt. In Zusammenspiel mit meinem TH55 von Sony gab es keinerlei Probleme. Mit dem PC konnte ich keine direkte Verbindung herstellen, was sicherlich an meiner falschen Desktop Software lag. Wenn man aber wav oder mp3 Dateien auf meinen Clie spielte, und diese dann an das Handy weiterschickte, funktionierte es tadellos.
Auf Edge, Presence oder Push-To-Talk wurde auch verzichtet. Die ersten beiden Ausstattungspunkte sind mir nicht so wichtig, aber eine PTP Funktion hätte ich gerne gehabt, da T-Mobile ja bald damit starten will. Das K700 hätte sich dann als super Zugpferd herausstellen können, da es meinen Infos nach als erstes von den Magentafarbenen vertrieben wird.
Office Funktionen:
Einfach perfekt dieser Punkt. Hier hat Sony Ericsson wirklich hervorragende Arbeit geleistet. Das Adressbuch ist endlich volljährig geworden! Komplette Adressdatensätze, Geburtstag, Bundesland, Strasse, Wohnort, Email, URL usw. lassen wirklich keine Wünsche offen. Eigene Felder kann man nicht anlegen, dafür kann man mit einer kleinen Infonotiz eventuelle Zusätze noch ergänzen. Auch lassen sich jedem Telefonbucheintrag persönliche Fotos zuordnen. Dies ist aber bei SE schon lange üblich.
Serientermine, unterschiedliche Weckzeiten, Stoppuhr und Countdownzähler runden das Ausstattungspaket ab. In diesem Punkt gibt es wirklich nur Lob. Das SE kann alles was man sich wünschen kann. Der integrierte Speicher von 32 MB ist nicht erweiterbar, bietet aber genug Platz für etliche Fotos und mehrere tausend Datensätze im Telefonbuch oder im Kalender.
Radio:
Das integrierte UKW Radio funktioniert nur bei eingestecktem Headset, da dieses als Antenne arbeitet. 20 Sender lassen sich speichern und mit eigenen Namen benennen. Eine automatische, sowie eine manuelle Sendersuche ist möglich. Der Empfang war gut, in diesem Punkt steht SE den Nokia Modellen mit Radio in nichts nach.
Fazit:
Hätte das K700 noch die Möglichkeit den Speicher aufzurüsten, wäre es die Eierlegende Wollmilchsau. Mehr braucht man eigentlich nicht sagen. Nur dieser Punkt und die träge Entwicklersoftware trübt den ansonsten wirklich uneingeschränkten Spaß mit dem Handy. Da aber zumindest die Software noch besser wird, sehr ich dem K700 wirklich mit Freude entgegen. Mir persönlich reichen 32MB Speicher massig aus.
11 Bewertungen, 2 Kommentare
-
01.03.2005, 13:51 Uhr von PhillipStern38
Bewertung: sehr hilfreichAlso: Natürlich git es eine Software CD beim Neukauf dabei und die Menüführung ist auch (inzwischen) alles andere als hakelig. Bei dem Testbericht gleubte ich fast, die Testerin ist einem Prototypen aufgesessen, so negativ klingen ihre Erfah
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10.02.2005, 17:52 Uhr von kleinvolli
Bewertung: sehr hilfreichdas hätt ich auch gern, aber man kann ja nicht alles haben




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