Sony Gran Turismo 3 (PS2 Spiel) Testbericht
ab 88,66 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
Summe aller Bewertungen
- Grafik:
- Sound:
- Bedienung:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von koenigsbrunner1
Gran turismo 3 ein fast perfektes spiel aber eben nur fast
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Gran Turismo 3 hat bis zum Release einen langen Weg hinter sich gebracht, vom noch als GT2000 bezeichneten Launch-Titel, der den Hype um die PS2 rechtfertigen und dem Konsolen-Preis skeptisch gegenüberstehende Käufer ansolcken sollte, bis heute, wo es eher ein Argument gegen die aufstrebenden Konkurrenten von Nintendo und X-Box ist.
________
Grafik
________
Vor allem ging es bei der Entwicklung darum, ein grafisch beeindruckendes Spiel zu programmieren, das Skeptiker der Konsole überzeugen und endlich für einen Verkaufsschub der bis dato eher mäßig ausgestatteten Konsole sorgen sollte.
Wenn man ein beliebiges der zahllosen Screenshots aussuchte und betrachtete, war man zweifellos überzugt, es hier mit einem Vorreiter in Sachen Realismus zu tun zu haben, konnte doch kein anderes Rennspiel mit dermaßene überzeugenden und wirklichkeitsgetreuen Boliden und Strecken aufwarten.
Im Spiel selbst sieht das dann allerdings etwas anders aus, so sehr die Wagen auch für die grafische Brillanz des Spiels sprechen, wirken einige der Anfangsstrecken doch enttäuschend weil detailarm und bieten im Verglecih zum Vorgänger doch sehr wenig wirklich Neues. Dieses Manko gleichen dann Grafik-Hammer wie z.B. die Seattle - oder Tokyo-Strecke aus, allerdings ist auch hier am Rande der Strecke sehr wenig los. Die Zuschauer sind statisch und zeigen - von etwas lächerlichem Fotogeblitze abgesehen - keinerlei Bewegung, ebenso wie die Reifenmauern beim Aufprall eines Wagens, der selber auch keinerlei Schaden davonträgt.
Dazu bleiben die Wetterbedingungen immer dieselben, was bei einigen stundenlangen Ausdauerrenen schon zu der Frage führt, warum der Sonnenuntergang mehrere Stunden dauert, obwohl die Rennstrecke eindeutig nicht nördlich des Polarkreises anzusiedeln ist.
Schade ebenfalls, dass die besonders beeindruckenden Regenrennen sehr selten im Spiel auftauchen, hier sind nicht nur die Reflektionen sensationell, auch das Fahrverhalten der Wagen untersc heidet sich deutlich von dem auf trockener Strecke.
Insgesamt ist GT3 zwar das bestaussehende Rennspiel auf dem Markt, allerdings bietet es – abgesehen von ein paar Polygonen und Reflektionen mehr – wenig wirklich Überragendes und Neues, es ist „nur“ seiner Zeit um ein paar Monate voraus, dürfte in diesem Punkt aber bald dem „Test of Time“ zum Opfer fallen, da es keinesfalls eine Grafik-Revolution sondern vielmehr eine Evolution darstellt. Für den Nachfolger wäre mehr Interaktivität eine sinnvolle Weiterentwicklung.
Wertung: ****1/2
______
Sound
______
Tja, was soll man sagen? Die Soundeffekte sind gut, inwieweit sie realistisch sind kann ich nicht nachprüfen, da ich noch nicht in allen 180 Wagen ( in Wirklichkeit ) gefahren bin ;) .
Die Musik ist natürlich Geschmackssache, allerdings gefällt sie mir insgesamt sehr gut, ein paar Techno-Stücke, viel Gitarrenrock – im Spiel eigentlich genau das richtige. Im Vergleich zur jap. Version fällt das Fehlen von Lenny Kravitz in der normalen Trackliste auf, was ich persönlich zwar vernachlässigenswert empfinde, aber durchaus erwähnenswert ist.
Um aber auch hier Kritik zu üben würde ich mir für einen sicherlich in der Entwicklung befindlichen Nachfolger die Möglichkeit wünschen, Lautstärke der Soundeffekte und der Musik einzustellen, hin und wieder hätte ich einige der wirklich guten Songs nämlich gerne lauter.
Wertung: ****1/2
_________________
Gameplay + Umfang
_________________
So, jetzt geht´s ans Eingemachte. Gran Turismo war immer für das extrem überzeugende Fahrverhalten seiner Boliden sowie die fast unvergleichliche Steuerung berühmt, die – wie sollte es anders sein – kein Stück verändert wurden, was in diesem Fall durchaus kein Fehler ist. Hier gibt´s ganz klar nichts zu meckern, ein eindeutigeres Argument für das Spiel existiert kaum.
Ärgerlich dagegen die mangel nde Interaktivität des Spiels, die – neben der Grafik – auch das Gameplay ankratzt.
Nicht nur, dass man mit 250 km/h gegen eine Wand fahren kann ohne einen Kratzer im Lack zu haben, hin und wieder ist dies sogar die schnellere Möglichkeit, eine Kurve zu nehmen. Einfach mit voller Wucht gegen die Leitplanken und dranlangschliddern – zack – schon ist man an einem oder mehreren Gegnern vorbei. Das zeugt nicht gerade von Realismus und macht die Notwendigkeit von Schadensmodellen deutlich.
Ebenfalls zu beanstanden ist der zwar beeindruckende aber viel zu selten genutzte Einsatz von Regenrennen. Das eine an das ich mich erinnern kann wasr zwar in allen Punkten spektakulär, hätte aber öfter Verwendung finden müssen, um GT3 Pluspnkte zuzuschustern. Und wo wir gerade dabei sind: die Nachtrennen sind zwar weitaus öfter vorhanden, hier mangelt es allerdings an der – in den Regenrennen klar ersichtlichen – Auswirkung auf das Fahrverhalten. Die Sicht ist ebenso perfekt wie bei Tagrennen und trotz ihres Einsatzes ist der Effekt der Scheinwerfer leider nicht zu erkennen.
Auch hier wieder: etwas mehr Investition in die Verbesserung des Gameplays wäre wünschenswert gewesen und hätte GT3 noch klarer über die Konkurrenz und den Vorgänger gehoben.
Wertung: ****1/2
__________
Dauerspaß
__________
Enorm. Ich weiß nicht mehr, wie viele Rennen man in den normalen drei Rennklassen zu bestehen hat, aber es sind viele. So um die 200, grob geschätzt.
Nach jeder komplett bestandenen Renn-Serie gibt´s dann ein Extra-Auto.
Dabei ist die berühmt-berüchtigte Masse von Boliden gegenüber Teil 2 deutlich gesunken. Statt annähernd 600 Autos sind nun „nur noch“ 180 erhältlich, was die Entwickler mit der nachvollziehbaren, höheren zeitlichen Investition in jedes Modell begründen.
Ich persönlich finde das sogar positiv, da ich nach 3 oder 4 Monaten keine Lust hätte, weitere Autos fre izuspielen, nur um endlich „alles“ auf der Memory-Card zu haben.
Anders sieht das mit der Herkunft der PS-Monster aus, denn – ähnlich wie in Teil 1 – ist deren Herkunftsland größtenteils Japan, dann gibt´s noch ein paar amerikanische und britische, aber vergleichsweise wenige deutsche Fabrikationen. 4 Mercedes-Produkte lassen sich finden, die anderen deutschen Marken sind nur mit weniger oder gleich vielen Modellen vertreten. Für mich ist das schon ein bisschen enttäuschend, entsprechen die jap. Flitzer doch oft nicht so ganz dem hiesigen ( MEINEM! ) Geschmack.
Der Multiplayer-Modus ist ok, allerdings gibt´s wieder keine 4-Spieler-Unterstützung, lediglich der vernachlässigenswerte Link-Modus ist nutzbar.
Zur weiteren Steigerung der Spieldauer gibt´s neben den normalen Straßenrennen nun auch einen Rallye-Modus, der aber im prinzip dieselben Kritikpunkte ausweist wie der Rest des Spiels.
Und wer nach all diesen Möglichkeiten immer noch Nerven übrig hat, der kann sich an den Ausdauer-rennen versuchen: 3 Stunden für ein rennen ( ohne Speichermöglichkeit ) sollten jeden Heißsporn ermüden.
________
Grafik
________
Vor allem ging es bei der Entwicklung darum, ein grafisch beeindruckendes Spiel zu programmieren, das Skeptiker der Konsole überzeugen und endlich für einen Verkaufsschub der bis dato eher mäßig ausgestatteten Konsole sorgen sollte.
Wenn man ein beliebiges der zahllosen Screenshots aussuchte und betrachtete, war man zweifellos überzugt, es hier mit einem Vorreiter in Sachen Realismus zu tun zu haben, konnte doch kein anderes Rennspiel mit dermaßene überzeugenden und wirklichkeitsgetreuen Boliden und Strecken aufwarten.
Im Spiel selbst sieht das dann allerdings etwas anders aus, so sehr die Wagen auch für die grafische Brillanz des Spiels sprechen, wirken einige der Anfangsstrecken doch enttäuschend weil detailarm und bieten im Verglecih zum Vorgänger doch sehr wenig wirklich Neues. Dieses Manko gleichen dann Grafik-Hammer wie z.B. die Seattle - oder Tokyo-Strecke aus, allerdings ist auch hier am Rande der Strecke sehr wenig los. Die Zuschauer sind statisch und zeigen - von etwas lächerlichem Fotogeblitze abgesehen - keinerlei Bewegung, ebenso wie die Reifenmauern beim Aufprall eines Wagens, der selber auch keinerlei Schaden davonträgt.
Dazu bleiben die Wetterbedingungen immer dieselben, was bei einigen stundenlangen Ausdauerrenen schon zu der Frage führt, warum der Sonnenuntergang mehrere Stunden dauert, obwohl die Rennstrecke eindeutig nicht nördlich des Polarkreises anzusiedeln ist.
Schade ebenfalls, dass die besonders beeindruckenden Regenrennen sehr selten im Spiel auftauchen, hier sind nicht nur die Reflektionen sensationell, auch das Fahrverhalten der Wagen untersc heidet sich deutlich von dem auf trockener Strecke.
Insgesamt ist GT3 zwar das bestaussehende Rennspiel auf dem Markt, allerdings bietet es – abgesehen von ein paar Polygonen und Reflektionen mehr – wenig wirklich Überragendes und Neues, es ist „nur“ seiner Zeit um ein paar Monate voraus, dürfte in diesem Punkt aber bald dem „Test of Time“ zum Opfer fallen, da es keinesfalls eine Grafik-Revolution sondern vielmehr eine Evolution darstellt. Für den Nachfolger wäre mehr Interaktivität eine sinnvolle Weiterentwicklung.
Wertung: ****1/2
______
Sound
______
Tja, was soll man sagen? Die Soundeffekte sind gut, inwieweit sie realistisch sind kann ich nicht nachprüfen, da ich noch nicht in allen 180 Wagen ( in Wirklichkeit ) gefahren bin ;) .
Die Musik ist natürlich Geschmackssache, allerdings gefällt sie mir insgesamt sehr gut, ein paar Techno-Stücke, viel Gitarrenrock – im Spiel eigentlich genau das richtige. Im Vergleich zur jap. Version fällt das Fehlen von Lenny Kravitz in der normalen Trackliste auf, was ich persönlich zwar vernachlässigenswert empfinde, aber durchaus erwähnenswert ist.
Um aber auch hier Kritik zu üben würde ich mir für einen sicherlich in der Entwicklung befindlichen Nachfolger die Möglichkeit wünschen, Lautstärke der Soundeffekte und der Musik einzustellen, hin und wieder hätte ich einige der wirklich guten Songs nämlich gerne lauter.
Wertung: ****1/2
_________________
Gameplay + Umfang
_________________
So, jetzt geht´s ans Eingemachte. Gran Turismo war immer für das extrem überzeugende Fahrverhalten seiner Boliden sowie die fast unvergleichliche Steuerung berühmt, die – wie sollte es anders sein – kein Stück verändert wurden, was in diesem Fall durchaus kein Fehler ist. Hier gibt´s ganz klar nichts zu meckern, ein eindeutigeres Argument für das Spiel existiert kaum.
Ärgerlich dagegen die mangel nde Interaktivität des Spiels, die – neben der Grafik – auch das Gameplay ankratzt.
Nicht nur, dass man mit 250 km/h gegen eine Wand fahren kann ohne einen Kratzer im Lack zu haben, hin und wieder ist dies sogar die schnellere Möglichkeit, eine Kurve zu nehmen. Einfach mit voller Wucht gegen die Leitplanken und dranlangschliddern – zack – schon ist man an einem oder mehreren Gegnern vorbei. Das zeugt nicht gerade von Realismus und macht die Notwendigkeit von Schadensmodellen deutlich.
Ebenfalls zu beanstanden ist der zwar beeindruckende aber viel zu selten genutzte Einsatz von Regenrennen. Das eine an das ich mich erinnern kann wasr zwar in allen Punkten spektakulär, hätte aber öfter Verwendung finden müssen, um GT3 Pluspnkte zuzuschustern. Und wo wir gerade dabei sind: die Nachtrennen sind zwar weitaus öfter vorhanden, hier mangelt es allerdings an der – in den Regenrennen klar ersichtlichen – Auswirkung auf das Fahrverhalten. Die Sicht ist ebenso perfekt wie bei Tagrennen und trotz ihres Einsatzes ist der Effekt der Scheinwerfer leider nicht zu erkennen.
Auch hier wieder: etwas mehr Investition in die Verbesserung des Gameplays wäre wünschenswert gewesen und hätte GT3 noch klarer über die Konkurrenz und den Vorgänger gehoben.
Wertung: ****1/2
__________
Dauerspaß
__________
Enorm. Ich weiß nicht mehr, wie viele Rennen man in den normalen drei Rennklassen zu bestehen hat, aber es sind viele. So um die 200, grob geschätzt.
Nach jeder komplett bestandenen Renn-Serie gibt´s dann ein Extra-Auto.
Dabei ist die berühmt-berüchtigte Masse von Boliden gegenüber Teil 2 deutlich gesunken. Statt annähernd 600 Autos sind nun „nur noch“ 180 erhältlich, was die Entwickler mit der nachvollziehbaren, höheren zeitlichen Investition in jedes Modell begründen.
Ich persönlich finde das sogar positiv, da ich nach 3 oder 4 Monaten keine Lust hätte, weitere Autos fre izuspielen, nur um endlich „alles“ auf der Memory-Card zu haben.
Anders sieht das mit der Herkunft der PS-Monster aus, denn – ähnlich wie in Teil 1 – ist deren Herkunftsland größtenteils Japan, dann gibt´s noch ein paar amerikanische und britische, aber vergleichsweise wenige deutsche Fabrikationen. 4 Mercedes-Produkte lassen sich finden, die anderen deutschen Marken sind nur mit weniger oder gleich vielen Modellen vertreten. Für mich ist das schon ein bisschen enttäuschend, entsprechen die jap. Flitzer doch oft nicht so ganz dem hiesigen ( MEINEM! ) Geschmack.
Der Multiplayer-Modus ist ok, allerdings gibt´s wieder keine 4-Spieler-Unterstützung, lediglich der vernachlässigenswerte Link-Modus ist nutzbar.
Zur weiteren Steigerung der Spieldauer gibt´s neben den normalen Straßenrennen nun auch einen Rallye-Modus, der aber im prinzip dieselben Kritikpunkte ausweist wie der Rest des Spiels.
Und wer nach all diesen Möglichkeiten immer noch Nerven übrig hat, der kann sich an den Ausdauer-rennen versuchen: 3 Stunden für ein rennen ( ohne Speichermöglichkeit ) sollten jeden Heißsporn ermüden.
7 Bewertungen, 1 Kommentar
-
15.06.2004, 11:32 Uhr von Stormwatch2k3
Bewertung: sehr hilfreichMich hat nur das fehlende Schadensmodell gestört. Das war echt ätzend. Ansonsten ein geiles Spiel. ~~Gruß Norman~~
Bewerten / Kommentar schreiben