Spargel Rezepte Testbericht

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Erfahrungsbericht von Angel05

Spargel und einfache, raffinierte Saucen...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Die Monate Mai und Juni sind Hochsaison für deutschen Spargel. Vorher kann man auch schon südeuropäischen Spargel kaufen, der jedoch aufgrund mangelnder Frische in keinem Vergleich zu unserem deutschen Stangengemüse steht. Wir veranstalten daher zu Ehren dieses edlen Gemüses einmal im Jahr ein großes Spargelessen für uns und unseren Freundeskreis. Und aus diesem Grund werde ich Euch nun ein paar Tipps zum Kochen des Spargels und ein paar passende Saucenrezepte liefern.

Weißer Spargel
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Weißer Spargel wächst unterirdisch. Er hat meist eine recht harte Schale und muß daher auf jeden Fall vor dem Kochen geschält werden. Dazu benutzt man am besten einen Sparschäler. Geschält wird er vom Kopf aus in Richtung Stangenende. So bleibt der empfindliche Kopf am besten geschont. Sauberes schälen ist meines Erachtens nach sehr wichtig, da der Spargel ansonsten hinterher holzig und faserig schmeckt.

Gekocht wird der weiße Spargel im stehen oder im liegen, je nachdem, was man für einen Topf zur Verfügung hat. Am besten funktioniert das in einem sogenannten Spargeltopf. Dieser ist recht hoch, so das man den Spargel hineinstellen kann. Außerdem enthält er ein herausnehmbares Sieb, mit Hilfe dessen man ihn nach dem Kochen gut aus dem Topf heben kann, ohne die Stangen zu beschädigen (das Auge ißt ja schließlich mit). Für alle die so einen Topf nicht haben, ist vielleicht folgender Tipp noch hilfreich: Mehrere Spargelstangen einfach mit Küchengarn zusammenbinden, so kann man sie hinterher aus jedem Toopf recht leicht herausnehmen.

Zum Garen wird der Spargel in einen passenden Topf mit viel Wasser gegeben. Wird er im stehen gekocht, sollten die Spargelspitzen noch aus dem Wasser herausstehen. Beim liegenden kochen ist das natürlich nicht möglich. In das Wasser wird etwas Salz und Zucker gegeben (ca. 1 TL pro Kilo Spargel). Dadurch erhält der Spargel einen sehr angenehmen, zarten Geschmack. Dann wird das Wasser (Spargel bereits darin) zum kochen gebracht. Sobald es kocht, sollte die Hitze reduziert werden, so das es nur noch vor sich hin köchelt. Die Kochzeit selbst beträgt zwischen 10 und 20 Minuten - je nachdem, wie dick die Spargelstangen sind. Sobald die Stangen kurz unterhalb des Kopfes weich sind (mit einer Gabel kann man das durch Hineinpiksen ganz leicht feststellen) ist der Spargel gar.

Grüner Spargel
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Grüner Spargel wächst oberirdisch und hat daher eine weichere Schale. Aus diesem Grund braucht er nicht geschält zu werden. Lediglich die Enden sollte man ca. 1-2 cm abschneiden (wie beim weißen Spargel auch). Der Kochvorgang ist dem des weißen Spargels sehr ähnlich. Allerdings wird der grüne Spargel wesentlich kürzer gekocht. er sollte auch erst ins kochende Wasser gegeben werden und dann darin maximal 10 Minuten bei geringer Wärmezufuhr ziehen. Ob er gar ist, kann man mit demselben Test wie beim weißen Spargel feststellen. Das Kochwasser sollte auch wieder mit etwas Salz und Zucker versehen werden. Auch beim grünen Spargel gibt dies ein angenehmes Aroma.

Beilagen zum Spargel
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Auf jeden Fall gehören neue Kartoffeln zu einem Spargelessen. Dabei sollte man sich am besten auf dem Markt vergewissern, das es sich auch um neue Kartoffeln handelt. Das leicht süßliche und leichte Aroma der Kartoffeln paßt hervorragend zum ebenfalls sehr dezent schmeckenden Spargel.

Welche Fleischbeilage man nimmt, hängt sehr vom Geschmack des Essers ab. Klassischerweiße ißt man den SPargel mit rohem Schinken. Hier eignet sich ein geräucherter, aber nicht zu deftiger Schinken gut. Wir benutzen dazu immer geräuchertern, mageren und sehr dünn geschnittenen Schinkenspeck.

Man kann jedoch auch kleine Schnitzel zum Spargel reichen. Ob mit oder ohne Panade ist Geschmacksache. Ohne finde ich passender, da das Fleisch dann nicht zu dominant wird. Am besten dünne Scheiben Lummerbraten kurz scharf anbraten und mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Das ist nicht zu mächtig und paßt hervorragend zum Spargel.

Spargelsaucen
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Klassischerweise serviert man zum Spargel zerlassene Butter, eine Sauce Hollandaise oder evtl. auch eine Sauce Bernaise. Ob fertig aus der Tüte oder selbst gemacht, belibt dabie jedem selbst überlassen. Selbstgemacht ist mir meist zu aufwendig, daher benutze ich (ausnahmesweise mal!!!) eine Tüte.

Wer aber mal Lust auf etwas anderes hat, kann diese klassischen Saucen ganz leicht verfeinern. Hier zwei Beispiele dafür:

Senf-Kräuter-Sauce
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Zutaten:

* 500 ml Sauce Bernaise
* 2 TL mittelschrfen Senf
* 1 EL gehackten Dill
* 1 EL gehackten Estragon

Zubereitung:

Die Sauce Bernaise wird nach Packungsangabe zubereitet, sofern man Fertigsaucen verwendet. Man kann sie natürlich auch selbst herstellen (hierfür habe ich aber leider kein Rezept, sorry). Ist diese Sauce vorbereitet werden der Senf und die Kräuter dazugegeben. Und schon ist diese Variante fertig. Für diese Sauce habe ich schon sehr viel Lob erhalten. Unheimlich lecker!

Sherry-Orangen-Sauce
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Zutaten:

* 500 ml Sauce Hollandaise
* 5 EL frisch gepreßten Orangensaft
* 2 EL trockener Sherry
* 1 TL gehackter Kerbel

Zubereitung:

Zunächst ist die Sauce Hollandaise herzustellen und zusammen mit dem Orangensaft zu erhitzen. Danach wird einfach der Sherry und der Kerbel dazugegeben. Das Ganze kann dann noch mit sherry und Orangensaft abgeschmeckt werden, bis die gewünschte Geschmacksrichtung erreicht ist. Die Sauce wird dadurch etwas leichter als die Hollandaise und schmeckt etwas fruchtig. Sehr lecker!

Mengenangaben
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Die Spargelmenge ist auch für größere Gesellschaften recht leicht zu kalkulieren. Über den Daumen rechnet man etwas weniger als 500 g Spargel pro Person. Bei den Saucen wird das schon etwas schwieriger. Je nachdem wie viele Saucen man hat. Die beiden oben genannten Rezepte reichen für ein ausgiebiges Spargelessen mit 10 Personen. Vielleicht hilft Euch das ja als Anhaltspunkt.

Sonstige Tipps
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Ein Spargelessen kann man zeitlich sehr ausdehenen, da es sich anbietet, zwischendurch immer mal wieder kleinere Pausen einzulegen. schließlich sind gerade die Saucen aufgrund der Butter sehr fett. In diesem Fall hat man jedoch das Probelm, das der gekochte spargel sehr schnell (innerhalb weniger Minuten) kalt wird. Und mir schmeckt der dann nicht mehr. Dem kann man aber entgegenwirken, indem man einfach eine flache Schale oder einen flachen Topf mit etwas heißem Wasser auf eine Warmhalteplatte stellt und den Spargel darauf serviert. In diesem Fall kann man sich dann auch kleinere Portionen auf den Teller holen, damit der Spargel nicht schon beim Essen kalt wird. In der Schüssel bleibt er dann nämlich länger warm und lecker.

Ich hoffe, ich habe Euch ein paar nütliche Anregungen zum Thema Spargel gegeben. Viel Spaß beim nachkochen. Und wenn Ihr noch einen Saucenvorschlag habt, immer her damit. Ich würde mich freuen.

Vielen Dank für´s Lesen und Bewerten und bis bald.

25 Bewertungen, 5 Kommentare

  • cnighthawk88

    24.07.2002, 00:58 Uhr von cnighthawk88
    Bewertung: sehr hilfreich

    Werde ich wohl beim nächsten Film probieren. Bis dann.

  • heinuun

    28.06.2002, 17:51 Uhr von heinuun
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich mag nur die spargelspitzen, dafür liebe ich aber die kratzede die es dazu gibt

  • Maryan66

    09.06.2002, 22:20 Uhr von Maryan66
    Bewertung: sehr hilfreich

    werde ich mal ausprobieren, klingt lecker, Gruß Maryan66

  • Dini2000

    08.06.2002, 12:47 Uhr von Dini2000
    Bewertung: sehr hilfreich

    Spargelsuppe ist auch sehr lecker *hmmm* :-)

  • Volker111

    01.06.2002, 15:15 Uhr von Volker111
    Bewertung: sehr hilfreich

    Da könnte ich mich glatt vergessen, lauter Lieblingsspeisen.