Spiele für klassische Konsolen Allgemein (Thema Konsolen) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Xp007

Medieval: Total War - Ein gandioses Spiel!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Mit Shogun: Total War ist den Jungs von Creative Assembly ein echter Knüller gelungen. Das Spiel vereinte die Rundenstrategie mit Echtzeitstrategie und überzeugte auf ganzer Linie.
Seit dem 12. September ist nun der Nachfolger, Medieval: Total War erhältlich. Einen Tag vor dem Release sah ich sehr schnell: Medieval: Total War ist ein sehr komplexes Spiel.

Aller Anfang ist schwer

Medieval spielt im Mittelalter. Es gibt 3 Zeitepochen. Das frühe, das hohe und das späte Mittelalter. Von Epoche zu Epoche gibt es andere Einheitentypen, andere Könige usw.
Macht Ihr die DVD Hülle auf, bemerkt man scnell das Medieval: Total War kein Zucker schlecken werden wird. Eine, satte 80 Seiten Anleitung gilt es durchzulesen. Daneben bekommt der Käufer noch einen Technologiebaum mit allen Einheiten und Gebäuden.
Medieval: Total War kommt auf 2 CD´s und ist mit einem CD Key geschützt.
Im Hauptmenü haben die angehenden Generäle unter euch eine Auswahl aus folgenden Menüpunkten: Neue Kampagne, Spiel laden, Eigene Schlachten, Historische Schlachten, Historische Kampagnen, WiederhoKarteneditor, Kampagneneinführung, Schlachteneinführung, Optionen und natürlich auch Beenden. Wie ich finde ein sehr großes Hauptmenü, dass den Spieler schon halber erschlägt. Aber fange wir von ganz vorne. Wichtig ist es zu erst die Schlachteneinführung zu spielen. Dies ist nämlich das Tutorial und erklärt euch wie Ihr die Schlachten im Spiel führt. Die Kampagneneinführung ist das Tutorial für den Rundenteil in Medieval. Dieses Tutorial, solltet Ihr euch auch genauer ansehen. Danach geht es in die Kampagne. Bevor es los geht müsst Ihr euch für eine von den 3 oben genannten Zeitepochen entscheiden, danach kommt die Wahl der Seite. Es gibt die Deutschegländer, Franzosen, Polen, um nur ein paar zu nennen. Insgesamt gibt es 12 Länder. Das tolle ist das jedes Land sich anders spielt. So haben die Franzosen andere Provinzen und sind am Anfang etwas schwieriger zu spielen wie zum Beispiel die Deutschen.

Die Rundenstrategie

Einen großen Teil der Kampagne verbringt Ihr auf der Weltkarte. Hier müsst Ihr runden weise, wie bei einem Rundenstrategiespiel Gebäude aufbauen, Einheiten herstellen usw.
Jedes Land hat verschiedene Provinzen die ihre eigene Moral haben. Diese Moral hängt von den Generäleb die in er jeweiligen Provinz stationiert sind. Verleiht Ihr zum Beispiel diesem General einen Titel ist sein Ansehen höher und er kann die Bewohner der jeweiligen Provinz besser im Griff haben.
Daneben könnt Ihr natürlich Gebäude herstellen, zum Beispiel ein Ausbildungslager für Einheiten. Oder aber Grenztürme oder Grenzbefestigungen.
Neben dem Aufbau könnt Ihr auch noch Einheiten von Provinz zu Provinz ziehen lassen.
Seit Ihrertig klickt Ihr auf Jahr beenden. Nun zieht die CPU, erstellt bauten, stellt Einheiten her usw.
Danach seit Ihr wieder dran. Mittlerweile ist ein Jahr vergangen und die Einheiten die ihr hergestellt habt sind einsatzbereit. Vorrausgesetzt sie brauchen nur 1 Jahr zur Ausbildung. Das selbe mit den Gebäuden. So ein einfacher Grenzposten braucht 1 Jahr damit er fertiggestellt wurde. Ein Ausbildungslager braucht dagegen satte 4 Jahre.
Dazu müsst Ihr euch auch noch um eure Wirtschaft kümmern. Zwar ist dieser Anteil nicht so hoch, dennoch ist er vorhanden und muss richtig genutzt werden. Denn ein echter König lebt von den Steuern seiner Bürger, und ohne das die Wirtschaft blüht kann er auch keine Steuern einbeziehen.

Wo wir gerade beim Thema König sind. Dieser spielt eine sehr große Rolle im Spiel. Stirbt er nämlich durch ein Attentat oder in einer Schlacht ist das Spiel für euch vorbei, es seiden Ihr habt für Nachwuchs gesorgt. Euer erster König hat bereits eine Frau, also ist hier für Nachwuchs gesorgt. Entweder bekommt Ihr einen Prinzen oder eine Prinzessin. Die Prinzen sind natürlich viel wichtigenn sie sind die Thronfolger, wenn deren Vater stirbt. Prinzessinnen können gut als Diplomaten eingesetzt werden. So reisen sie für euch in ein anderes Land und können durch eine Verlobung mit eim anderem Prinzen nicht nur für Nachwuchs sorgen, nein diese beiden Länder gehen in ein großes Bündnis ein, da sie nun zusammen gehören.
Apropos Bündnis. Diese kann man auch ganz gut mit einem stink normalen Diplomaten vereinbaren. Ihr müsst lediglich ihn in ein anderes Land schicken, aber dann zum König. Dieser entscheidet dann ob er mit euch ein Bündnis eingeht, oder nicht.
Ihr bekommt von Zeit zu Zeit auch Besuch von Diplomaten. Hier könnt Ihr dann selber entscheiden ob Ihr ein Bündnis eingehen wollt, oder nicht.
Doch passt auf das sich nicht der Diplomat als Attentäter entpuppt. Denn dann kann er wenn er geschickt ist, euren König töten, und ist dann nicht für Nachwuchs gesorgt, dann heißt es Game Over. Natürlich könnt Ihr auch Schlachten gegen andere Länder führen. Hierzu müsst Ihr nur eine große starke Armee haben, und sie ins feindliche Land führen. Übertritt Ihr die Grenze fragt euch schon das Spiel ob Ihr angreifen wollt. Eine Bestätigung auf Ja reicht und es geht los!

Die Echtzeitschlachten

Die Echtzeitschlachten, sind ohne zu übertreiben der größte Teil in Medieval: Total War. Es gibt so viele tasche Möglichkeiten. Linke Flanken angriffe, rechte Flanken angriffe, in den Rücken fallen, im Walde verstecken. Es gibt so viele Möglichkeiten, die kann ich gar nicht aufzählen da dies sonst den Rahmen des Tests sprengen würde.
Wichtig ist das Ihr in den Schlachten immer die richtige Formation wählt. Es bringt nichts, wenn die Bogenschützen aus der ersten Reihe schiessen aber durch einen geschickten Angriff überrannt werden. Hier wäre es taktisch klüger Soldaten die mit einem Schild bewaffnet sind vor die Bogenschützen zu stellen. Diese Schützen sie nämlich.

Ein weiterer wichtiger Punkt wäre die Moral der Soldaten. Ihr könnt euch die Moral anschauen in dem ihr mit dem Maus Coursor über die jeweiligen Einheiten fährt. In einer Textmeldung wird euch angezeigt wie die Moral der Einheiten ist.
Bekommen sie zu viel Angst oder merken das sie in der Unterzahl sind flüchten sie.
Einen Moral Aufschub es gibt es natürlich wenn der König mitkämpft oder einer seiner Söhne. Allerdings ist hier das Risiko zu groß das sie sterben.

Taktisch klug, wird vom Spiel der Höhenunterschied und das wechselnde Wetter genutzt. So treffen Bogenschützen von einem Hügel besser als am Boden.
Schnee oder Regen versperrt Fernschusseinheiten die Sicht und damit treffen diese auch nicht richtig.

Der Rest des Spiels

Natürlich gibt es neben der Kampagne auch noch andere Modis. Zum einem könnt Ihr Historische Schlachten nachspielen die es im Mittelalter gab oder eine Historische Kampagne durchzocken, wie zum Beispielen, 100 Jährigen Krieg der Engländer.
Im Modusigene Schlacht? dürft Ihr selber eine Schlacht zusammen stellen und eure Taktiken perfektionieren.
Im Multiplayermodus könnt Ihr mit bis zu 8 Spielern online oder im LAN große oder kleine Schlachten führen.

Und wie sieht es aus mit der Technik?

Grafisch gesehen kann Medieval: Total War nicht ganz überzeugen. Die Engine kann zwar über 10.000 Einheiten darstellen, dafür sind diese aber nur Bitmaps die sich in 8 Richtungen Bewegen können bzw. blicken können. Die Umgebung wirkt etwas Detailarm und etwas verpixelt. Aber, im Eifer des Gefechts spi dies sowieso keine Rolle.
Dafür kann aber die Weitsicht überzeugen. Man kann fast das ganze Kampfareal überblicken! Einfach unglaublich.

Der Sound weiss auch zu überzeugen. Auf der Weltkarte herrscht ruhige Musik, dazu ein paar Windgeräuschichtig stimmungsvoll. Auftrumpfen tut sie dann in einer Schlacht. Sobald eure Einheiten sich bewegen spielt sie dramatische Musik die zu gefallen weiss. Allerdings wiederholen sich diese Stücke sehr oft, dafür klingen sie gut.

Fazit

Medieval: Total War ist ein gigantisches Spiel. Es ist so komplex das man sogar eine Woche braucht um richtig ins Spiel reinzukommen. Die verschiedenen taktischen Möglichkeiten die einem das Spiel bietet überwältigen selbst mich. Greife ich lieber von der Flanke an oder falle ich dem Gegner in den Rücken. Dazu der Mix aus Runden- und Echtzeitstrategie. Das Spiel weiss auf ganzer Linie zu überzeugen. Etwas negativ fällt dagegen die Grafik ins Auge. Gut, es war anzunehmen das Medieval nicht so eine Grafik wie WarCraft 3 haben wird. Rein technisch wäre dies wohl auch nicht möglich gewesen. Dennoch finde ich es schade das meine Figuren nur in 8 Richtungen schauen können. Dafür kann, die Total War Engine über 10.000 Einheiten darstellen. Das lobe ich mir. Zwar geht in den Kämpfen ab und zu einmal die Übersicht verloren, aber die Entwickler haben zum Glück eine Pausenfunktion eingebaut. Im großen und ganzen kann ich nur sagen: Spieler die viel Zeit mit sich bringen und sich für Strategiespiele interessieren kommen nicht um Medieval: Total War rum. Gelegenheitsspieler sollten dagegen einen großen Bogen um das Spiel machen. Dazu ist es einfach zu komplex!

Ich, Xp007, bin der Verfasser dieses Artikels. Er ist auch auf meiner Homepage www.gamerschoice.de zu finden!

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