Standard Life Lebensversicherung Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Preis & Leistung:
- Allgemeine Kundenfreundlichkeit:
- Zahlung nach Schaden:
- Erreichbarkeit:
Erfahrungsbericht von Marcnic
Aktienpower mit Garantie
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Standard Life gehört zu den größten Lebensversicherern weltweit und den Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit gibt es schon über 175 Jahre. In Deutschland werden die Produkte der Schotten seit 1996 erst vertrieben,daher wohl auch der geringe Bekanntheitsgrad unter anderem. Weltweit hat Standard Life mehr als 5 Millionen Kunden und gehört zu den wenigen Unternehmen, welche sowohl von Standard&Poors als auch von Moodys das begehrte Tripe A (AAA) bekamen. Diese Wertung sagt viel über die Bonität und Finanzkraft eines Unternehmens aus, aber auch Faktoren wie Positionierung am Markt oder Zukunftsaussichten werden berücksichtigt.Positiv auch,das Standard Life diese Wertung schon seit Jahren bekommt - ein beruhigendes Gefühl für die Kunden, gerade in diesen Zeiten.
Standard Life bietet in Deutschland Lebens- und Rentenversicherungen nach englischem Recht an. Dies sind keine Fondspolicen,sondern klassische Kapitalversicherungen, bei denen es allerdings keine Beschränkung hinsichtlich des Aktienanteils gibt. Deutsche Versicherer dürfen maximal 35% des Deckungsstocks in Aktien investieren.Dies macht den besonderen Charme der Produkte aus, neben einigen sinnvollen Optionen. Das Aktieninvestment ist langfristig sehr lukrativ und bringt deutlich höhere Renditechancen.Zusätzlich wird das sogenannte Smoothing für mehr Sicherheit eingesetzt. Dies bedeutet konkret, daß Kursschwankungen, die es an den Börsen zweifelsohne gibt, geglättet werden. Dieses Smoothing federt die Volatilität des Marktes ab undmacht den Verlauf des Investments linearer.Der geglättete Wert weist keine größeren Schwankungen mehr auf. Standard gibt auch eine Kapitalerhaltungsgarantie.Durch die Investmentfreiheit und jahrhundertealtes Knowhow im Bereich Investment sind die Renditen historisch betrachtet bei britischen Anbietenr deutlich höher als bei deutschen Versicherern. Die Lebensversicherung nennt sich übrigens Swing und die Rente Freelax, daneben gibt ein Kinderprodukt namens Go. Optional ist eine BU-Versicherung mit einschließbar, welche Topbedingungen hat. Übrigens gibt es hier bei der Risikoermittlung eine echte Innovation: Standard Life verwendet ein Scoring Modell mit 11 Fragen und kann somit das Risikoprofil noch individueller festlegen. Beide Versicherungen können im Gegensatz zu Fondspolicen als Sonderausgaben gemäß §10 EStG abgesetzt werden, was hauptsächlich für Selbständige interessant ist. Ab 50 Euro monatlich kann für die Altersversorgung gespart werden.
Wie wird das Geld nun verwaltet? Ein gutes Anlagemanagement ist der Motor jeder Rendite. Bei Standard Life gibt es ein eigenes Management, welches sich um die Anlage der Kundengelder kümmert. Dies hat den negativen Effekt,daß der Kunde diesem auf die nächsten 30 oder 40 Jahre vertrauen muß, denn eine Ausweichmöglichkeit hat er nicht. Bei Fondspolicen kann er in der Rgeel einen schlecht laufenden Fonds gegen einen anderen austauschen. Außerdem kann das verhältnis von Aktien zu festverzinslichen Wertpapieren nicht individuell gewichtet werden. Dies wird ebenfalls vom Kapitalanlagemanagement der Gesellschaft gemacht. Die Aktienquote liegt im Schnitt bei 80-85% der Sparbeiträge.Stille Reserven werden keine gebildet und die Kosten werden transparent dargelegt, so bekommt der Kunde auch schon nach dem ersten Versicherungsjahr einen Kontoauszug zugesandt. Zu den jährlichen Bonusausschüttungen komtm nochmal ein Schlußbonus, den nur derjenige erhält, der den Vertrag bis zum Ende laufen läßt.
Fazit: Britische Versicherungen sind eine interessante Alternative zu Fondspolicen. Allerdings sind sie weniger flexibel was die Anlagemöglichkeiten angeht, denn der Kunde kann nicht selber entscheiden wie er investieren möchte. Der klassischen deutschen Lebensversicherung sind sie aufgrund der höheren Aktienquote und der besseren Transparenz weit überlegen. Bei Standard Life gibt eine Top-Finanzkraft des Unternehmens, sowie eine Garantieleistung dem Kunden ein sicheres Gefühl bei seiner Altersversorgung. So konnte die Standard Life ihr Neugeschäft 2002 in einem schwierigen Markt um mehr als 40% steigern. Der Vertrieb läuft ausschließlich über unabhängige Finanzvermittler, einen eigenen Vermittlerstamm gibt es nicht.Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit gibt es auch keine Aktionäre und jeder Kunde ist direkt an den Überschüssen beteiligt, da er Gesellschafter des Unternehmens ist.
Standard Life bietet in Deutschland Lebens- und Rentenversicherungen nach englischem Recht an. Dies sind keine Fondspolicen,sondern klassische Kapitalversicherungen, bei denen es allerdings keine Beschränkung hinsichtlich des Aktienanteils gibt. Deutsche Versicherer dürfen maximal 35% des Deckungsstocks in Aktien investieren.Dies macht den besonderen Charme der Produkte aus, neben einigen sinnvollen Optionen. Das Aktieninvestment ist langfristig sehr lukrativ und bringt deutlich höhere Renditechancen.Zusätzlich wird das sogenannte Smoothing für mehr Sicherheit eingesetzt. Dies bedeutet konkret, daß Kursschwankungen, die es an den Börsen zweifelsohne gibt, geglättet werden. Dieses Smoothing federt die Volatilität des Marktes ab undmacht den Verlauf des Investments linearer.Der geglättete Wert weist keine größeren Schwankungen mehr auf. Standard gibt auch eine Kapitalerhaltungsgarantie.Durch die Investmentfreiheit und jahrhundertealtes Knowhow im Bereich Investment sind die Renditen historisch betrachtet bei britischen Anbietenr deutlich höher als bei deutschen Versicherern. Die Lebensversicherung nennt sich übrigens Swing und die Rente Freelax, daneben gibt ein Kinderprodukt namens Go. Optional ist eine BU-Versicherung mit einschließbar, welche Topbedingungen hat. Übrigens gibt es hier bei der Risikoermittlung eine echte Innovation: Standard Life verwendet ein Scoring Modell mit 11 Fragen und kann somit das Risikoprofil noch individueller festlegen. Beide Versicherungen können im Gegensatz zu Fondspolicen als Sonderausgaben gemäß §10 EStG abgesetzt werden, was hauptsächlich für Selbständige interessant ist. Ab 50 Euro monatlich kann für die Altersversorgung gespart werden.
Wie wird das Geld nun verwaltet? Ein gutes Anlagemanagement ist der Motor jeder Rendite. Bei Standard Life gibt es ein eigenes Management, welches sich um die Anlage der Kundengelder kümmert. Dies hat den negativen Effekt,daß der Kunde diesem auf die nächsten 30 oder 40 Jahre vertrauen muß, denn eine Ausweichmöglichkeit hat er nicht. Bei Fondspolicen kann er in der Rgeel einen schlecht laufenden Fonds gegen einen anderen austauschen. Außerdem kann das verhältnis von Aktien zu festverzinslichen Wertpapieren nicht individuell gewichtet werden. Dies wird ebenfalls vom Kapitalanlagemanagement der Gesellschaft gemacht. Die Aktienquote liegt im Schnitt bei 80-85% der Sparbeiträge.Stille Reserven werden keine gebildet und die Kosten werden transparent dargelegt, so bekommt der Kunde auch schon nach dem ersten Versicherungsjahr einen Kontoauszug zugesandt. Zu den jährlichen Bonusausschüttungen komtm nochmal ein Schlußbonus, den nur derjenige erhält, der den Vertrag bis zum Ende laufen läßt.
Fazit: Britische Versicherungen sind eine interessante Alternative zu Fondspolicen. Allerdings sind sie weniger flexibel was die Anlagemöglichkeiten angeht, denn der Kunde kann nicht selber entscheiden wie er investieren möchte. Der klassischen deutschen Lebensversicherung sind sie aufgrund der höheren Aktienquote und der besseren Transparenz weit überlegen. Bei Standard Life gibt eine Top-Finanzkraft des Unternehmens, sowie eine Garantieleistung dem Kunden ein sicheres Gefühl bei seiner Altersversorgung. So konnte die Standard Life ihr Neugeschäft 2002 in einem schwierigen Markt um mehr als 40% steigern. Der Vertrieb läuft ausschließlich über unabhängige Finanzvermittler, einen eigenen Vermittlerstamm gibt es nicht.Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit gibt es auch keine Aktionäre und jeder Kunde ist direkt an den Überschüssen beteiligt, da er Gesellschafter des Unternehmens ist.
9 Bewertungen, 1 Kommentar
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07.03.2007, 15:35 Uhr von whiskyfan
Bewertung: sehr hilfreichNaja, das Kapital wird bei Standard Life schon sehr sehr gut gestreut ;) Außerdem wurde durch die kürzliche Demutualisierung genug Kapital erschaffen, um in neue Märkte zu investieren.
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