Starbucks Restaurant Testbericht
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- Geschmack:
- Sauberkeit:
Erfahrungsbericht von Franzinchen
ab und an mal eine kleine Reise wert...
Pro:
gute Lage in der Stadt, leckerer Kaffee und leckere Kuchen
Kontra:
der etwas zu hohe Preis
Empfehlung:
Ja
Hallo, heute Mittag war ich kurz in der Stadt und habe einen Kaffee bei Starbucks getrunken. Da kam ich auf die Idee: warum nicht mal ein Text über die Kaffeehauskette schreiben. Ich sehe ja, dass hier einige Leute ihren Senf zu diesem Thema abgegeben haben mit Sprüchen wie „ortsansässige Lokale bieten viel besseren Kaffee“ usw. Soll ich ehrlich sein? Ich habe mehrere Jahre in verschiedenen Kaffees gearbeitet und habe – auch im Gespräch mit Freunden, die ebenfalls in solchen Gaststätten gearbeitet haben – herausgefunden, dass in den Küchen und hinter den Tresen oft nicht gerade appetitliche Dinge von statten gehen. Dann doch lieber zu Starbucks (da sehe ich zumindest am Tresen, wie mein Kaffee gemacht wird).
Zu Starbucks:
Starbucks ist eine US-amerikanische Kaffeehauskette, die tausende Filialen quer über den Erdball verteilt hat. Das Unternehmen ist keine Franchise-Kette, d.h. die Filialen unterstehen alle der Firmenleitung. In Deutschland gibt es mehrere Filialen, v.a. in großen Städten und Einkaufszentren. Bisher habe ich Starbucks bereits in Köln, Hamburg, Frankfurt und Berlin besucht. Vor Jahren schien das Unternehmen noch zu expandieren, aber die Krise zwang auch Starbucks zu Sparmaßnahmen.
Produkte und Preise:
Alle Produkte aufzuzählen ist jetzt überflüssig. Man kann bei Starbucks natürlich Kaffee in allen Variationen trinken, außerdem Tee und heiße Schokolade, sowie Frappés (mit und ohne Kaffee) und Kaltgetränke. Verhungern muss man auch nicht. Im Angebot sind Kekse, Muffins, Brownies, Kuchen, Sandwiches, manchmal auch Desserts oder Salate. Die Getränke gibt es in 3 verschiedenen Größen, wobei die Preise meist zwischen 2,50 und 4,50 liegen. Bei den Kuchen und Sandwichs sieht es ähnlich aus. Cookies starten bei 1,50 Euro, Kuchen bei 3,- Euro. Insgesamt sind die Preise etwas teurer als bei manch anderen Cafés, aber schließlich bezahlt man ja auch fürs Ambiente.
Ausstattung und Ambiente:
Die Starbucks ähneln sich von der Ausstattung (zumindest die westeuropäischen Cafés, die ich bisher gesehen habe) sehr. Innen ist alles recht dunkel gehalten: Wände in Erd- und Waldtönen, dunkles Holz, schwere Sitzmöbel. Die Cafés liegen meist an hochfrequentierten Straßen, weshalb gerne große Fenster zum „Leute beobachten“ einladen. Die Gäste sind meist kosmopolitisch und zwischen 20 und 40 (aber da gibt es auch keine Regeln).
Fazit:
Man kann Starbucks mögen oder nicht. Wem der Kaffee zu teuer ist, der soll sich halt einen bei einem Backdiscounter kaufen (der Kaffee ist aber im Gegensatz zum Starbucks-Kaffee nicht fair trade). Einmal Starbucks im Monat kann sich jeder leisten. Ein leckerer Capu mit einem Cookie – das ist Balsam für die Seele. Natürlich gibt es auch andere Cafés, aber ich kenne die Hygienebedingungen in der Gastronomie und ich sehe manchmal gerne persönlich, wie mein Kaffee zubereitet wird. Daher ist für mich Starbucks eine sehr gute Alternative zum Kaffee im Viertel.
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