Starsky & Hutch (VHS) Testbericht

Starsky-hutch-vhs-actionfilm
ab 16,98
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Erfahrungsbericht von DieEine

Das Comeback der Buddy-Cops

Pro:

sehr witzig, hervorragende Schauspieler, an keiner Stelle langweilig

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Sie sind wieder da! Die legendären Buddy-Cops David Starsky und Ken \"Hutch\" Hutchinson schaffen 30 Jahre nach ihrem ersten Serienauftritt endlich den Sprung auf die große Kinoleinwand.
Für die Originalbesetzung Paul Michael Glaser und David Soul hat es zwar nur zu einer kleinen Nebenrolle gereicht, aber Ben Stiller und Owen Wilson erweisen sich als ebenbürtige Nachfolger.

Obwohl ich das Original nicht kenne, kann ich dies einfach behaupten und warum ich das einfach mache, könnt ihr im Folgenden nachlesen.

_Die Story
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Starsky (Ben Stiller) ist einer der gewissenhaftesten Polizisten in ganz Bay City. Etwas steif nimmt er seinen Dienst Tag für Tag wahr und bringt Verbrecher zur Strecke. Dabei verbraucht er mehr Partner als der Monat Tage hat, was Polizeichef Dobey (Fred Williamson) ganz und gar mißfällt.
Auch die locker-leichte Art von Detektive Hutch (Owen Wilson), der Gesetze nicht immer ganz so ernst nimmt, passt Dobey nicht in den Kram. Als beste Lösung sieht er den Zusammenschluß der beiden schwarzen Polizei-Schafe und so macht er sie kurzerhand zu Partnern.

Bei ihrem ersten gemeinsamen Fall haben sie es direkt mit Mord zu tun, denn an die Küste von Bay City ist die Leiche eines Mannes gespült worden. In der Jackentasche des Toten finden sie die Visitenkarte von Reese Feldmann (Vince Vaughn). Was Starsky & Hutch zunächst nicht wissen ist, dass der Lebemann Feldmann Drogendealer ist und kurz davor steht den Big-Deal zu landen, hat er doch eine Art Kokain entwickelt, das völlig geruchslos ist und geschmacklich eher an Süßstoff erinnert als an Drogen.
Feldmann erklärt den Fund der Visitenkarte damit, dass der Tote, er hieß Terrence Meyers, Hilfe bei ihm und seine Organisation zur Rehabilitierung Strafgefangener gesucht habe. Er rät den beiden Cops bei Meyers´ Freundin Heather (Brande Roderick) nachzufragen.
Diese gibt sich sehr freizügig und auch freigiebig und überlässt Starsky & Hutch eine alte Jacke von Terrence, die ein besonderes Muster aufweist.

Mit der Jacke gehen Starsky und Hutch zu Hutchs Untergrund-Informanten Huggy Bear (Snoop Dogg), der sie als Machwerk von Big Earl, einem Gefängnis-Insassen mit zweifelhaften sexuellen Vorlieben, identifiziert.
Neben diesem Tipp erzählt Huggy Bear auch noch, dass er von Feldmans Dealer-Tätigkeit weiß und dass in den nächsten Tagen der Big-Deal über die Bühne gehen soll und genau das wollen Starsky & Hutch verhindern.

_Allgemeines
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Darsteller: Ben Stiller, Owen Wilson, Vince Vaughn, Snoop Dogg, Carmen Electra, Juliette Lewis
Regie: Todd Phillips
Drehbuch: Todd Phillips, John O´Brien
Produktion: William Blinn
Verleih: Buena Vista
Länge: 99 Minuten
FSK: 12 Jahre

_Meine Meinung
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Ich bin zu jung, um das Original zu kennen und ich hab mir auch die diversen Wiederholungen nicht angesehen. Ich vermute auch mal, dass ich \"Starsky & Hutch\" nicht unbedingt hätte sehen wollen, wenn ich keine Einladung dafür bekommen habe, aber ich bin froh, dass ich mir den Film angesehen habe, denn ich habe mich wirklich köstlich amüsiert im Kino.

\"Starsky & Hutch\" ist cool, schräg und schrill, denn neben der Action steht der Humor an erster Stelle.
Hier sorgt vor allem die Figur des Big Earl für einige Lacher. Er sitzt im Gefängnis und will nur Informationen rausrücken, wenn er Hutchs Bauchnabel sehen kann - sehr abgefahren. Noch mehr Aktionen dieser Gefängnis-Ermittlungen bei Big Earl sieht man später bei Polizeichef Dobey, wo der Witz eben wieder aufgegriffen wird.

Doch trotz allen Witzes, hat Regisseur Todd Phillips es geschafft die 70er Jahre sehr authentisch darzustellen und die Zeit nicht mit übertrieben schrillen Outfits ins Lächerliche zu ziehen, wie man es von Filmen, die in diesem Jahrzehnt spielen, eigentlich gewohnt ist.
Da tritt keiner mit ultraweiten Schlaghosen oder Lurex-Glitzerhemden auf, alles ist ganz dezent und man kann sich während des Films voll auf die Darsteller konzentrieren und die sind wirklich exzellent. Vor allem Snoop Dogg hat hier seine Paraderolle gefunden.
Eigentlich mag ich Snoop Dogg nicht (weder als Rapper noch als Schauspieler oder Selbstdarsteller), aber man hätte keinen besseren als Huggy Bear besetzen können.
70er Jahre Feeling kommt auch bei der \"Saturday Night\"-Tanzeinlage von Starsky auf. Dieser hat sich nämlich aus Versehen eine gehörige Portion Süßstoff-Koks in den Kaffee geschüttet und dreht in einer Diskothek völlig ab. Hier kommt ganz stark die albern-komische Art von Ben Stiller zum Ausdruck, auf die ich während des ganzen Films gewartet hatte.

\"Starsky & Hutch\" ist an keiner Stelle langweilig, es folgt ein Witz dem anderen und jede neue Situation birgt eine neue Komik. Es ist schade, dass die 99 Minuten so verdammt schnell vorbeigehen, aber die Vorfreude auf einen zweiten Teil ist ja auch was schönes.

_Mein Fazit
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Alles, was Fans an der Serie begeisterte und wofür die Serie über viele Jahre hinweg geliebt wurde, fehlt auch im Kinofilm nicht. Da wäre neben der etwas zwielichtigen Person des Huggy Bear (großartig: Snoop Dogg) auch andere skurrile Charaktere und selbstverständlich auch die \"rote Tomate\", Starskys feuerroter Ford Gran Torino.

\"Starsky & Hutch\" ist große Kinounterhaltung für Jedermann, denn man muss das Original nicht kennen, um das Remake zu lieben.

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