Steuertipps Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Wumli
Tankzuschuss vom Staat - für alle Arbeitnehmer
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Diese Meinung richtet sich an alle Arbeitnehmer, die mehr als 20 km zur Arbeitsstelle zurücklegen müssen. Denn ab dieser Strecke lohnt es sich einen Freibetrag auf die Steuerkarte eintragen zu lassen.
Was bringt ein Steuerfreibetrag ???
====================================
Für die ersten 10 km, die man zur Arbeit fährt erhält man 0,36 € ; für jeden weiteren km 0,40 € (in DM waren das 0,70 DM / 0,80 DM).
Diese Kosten kann man, wie bekannt, bei der Steuererklärung als Werbungskosten absetzen. Da aber schon am Jahresanfang bekannt ist, dass man diese Kosten hat, kann man sie als Freibetrag auf die Steuerkarte eintragen lassen. Der Effekt ist, dass man einen Teil des Lohns steuerfrei vom Arbeitgeber ausgezahlt bekommt.
So viel zur Theorie, jetzt mal ein konkretes Beispiel:
Herr Mustermann fährt täglich 30 km (ein Weg) zur Arbeit und hat eine 5 Tage Woche.
10 km mal 0,36 DM = 3,60 €
20 km mal 0,40 DM = 8,00 €
==========
11,60 € pro Tag
11,60 DM mal 220 Arbeitstage = 2552,00 €
Die 1044 € Werbungskostenpauschale muss nun abgezogen werden. Es verbleiben 1508,00 €. Verteilt auf 12 Monate kann der Arbeitgeber also einen Betrag von rund 126 € steuerfrei auszahlen. Einen Grenzsteuersatz von 30 % vorausgesetzt bekommt Herr Mustermann monatlich rund 38 € mehr ausgezahlt!
Natürlich ist dieses nur ein \"Vorschuss\" auf die jährliche Steuererstattung. Diese fällt dadurch natürlich entsprechend geringer aus, aber warum soll man dem Finanzamt die Zinsen lassen, wenn man das Geld eben schon früher bekommen kann und auch anlegen kann ?
Wie wird der Freibetrag eingetragen ?
======================================
Ganz einfach ! Man muss nur mit der aktuellen Steuerkarte (bekommt man für diese Zwecke vom Arbeitgeber zurück) und dem Personalausweis zum Finanzamt gehen, dort das entsprechende Formular ausfüllen (bekommt man meist direkt am Eingang), abgeben und fertig.
Wenn man den Freibetrag zum ersten Mal einträgt, so ist das Formular etwas umfangreicher (sieht ganz ähnlich wie die Werbungskosten-Seite bei der Steuererklärung aus); in den Folgejahren muss man nur ausfüllen, dass sich nichts geändert hat.
Fazit
======
Für jeden der weit fährt ist dieses eine schöne Möglichkeit monatlich viel mehr Geld zu bekommen. Dieses Geld kann man anlegen oder verprassen.
Für jemanden, der das Geld verprasst macht es vielleicht dennoch mehr Sinn, die komlette Rückerstattung ohne Freibetrag durch die Steuererklärung am Jahresende zu bekommen.
Da viele diese Möglichkeit nicht kennen, hoffe ich, sie hiermit bekannter gemacht zu haben.
MfG
Patrick
Was bringt ein Steuerfreibetrag ???
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Für die ersten 10 km, die man zur Arbeit fährt erhält man 0,36 € ; für jeden weiteren km 0,40 € (in DM waren das 0,70 DM / 0,80 DM).
Diese Kosten kann man, wie bekannt, bei der Steuererklärung als Werbungskosten absetzen. Da aber schon am Jahresanfang bekannt ist, dass man diese Kosten hat, kann man sie als Freibetrag auf die Steuerkarte eintragen lassen. Der Effekt ist, dass man einen Teil des Lohns steuerfrei vom Arbeitgeber ausgezahlt bekommt.
So viel zur Theorie, jetzt mal ein konkretes Beispiel:
Herr Mustermann fährt täglich 30 km (ein Weg) zur Arbeit und hat eine 5 Tage Woche.
10 km mal 0,36 DM = 3,60 €
20 km mal 0,40 DM = 8,00 €
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11,60 € pro Tag
11,60 DM mal 220 Arbeitstage = 2552,00 €
Die 1044 € Werbungskostenpauschale muss nun abgezogen werden. Es verbleiben 1508,00 €. Verteilt auf 12 Monate kann der Arbeitgeber also einen Betrag von rund 126 € steuerfrei auszahlen. Einen Grenzsteuersatz von 30 % vorausgesetzt bekommt Herr Mustermann monatlich rund 38 € mehr ausgezahlt!
Natürlich ist dieses nur ein \"Vorschuss\" auf die jährliche Steuererstattung. Diese fällt dadurch natürlich entsprechend geringer aus, aber warum soll man dem Finanzamt die Zinsen lassen, wenn man das Geld eben schon früher bekommen kann und auch anlegen kann ?
Wie wird der Freibetrag eingetragen ?
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Ganz einfach ! Man muss nur mit der aktuellen Steuerkarte (bekommt man für diese Zwecke vom Arbeitgeber zurück) und dem Personalausweis zum Finanzamt gehen, dort das entsprechende Formular ausfüllen (bekommt man meist direkt am Eingang), abgeben und fertig.
Wenn man den Freibetrag zum ersten Mal einträgt, so ist das Formular etwas umfangreicher (sieht ganz ähnlich wie die Werbungskosten-Seite bei der Steuererklärung aus); in den Folgejahren muss man nur ausfüllen, dass sich nichts geändert hat.
Fazit
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Für jeden der weit fährt ist dieses eine schöne Möglichkeit monatlich viel mehr Geld zu bekommen. Dieses Geld kann man anlegen oder verprassen.
Für jemanden, der das Geld verprasst macht es vielleicht dennoch mehr Sinn, die komlette Rückerstattung ohne Freibetrag durch die Steuererklärung am Jahresende zu bekommen.
Da viele diese Möglichkeit nicht kennen, hoffe ich, sie hiermit bekannter gemacht zu haben.
MfG
Patrick
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