Strandbad Playa del Inglés Testbericht

No-product-image
ab 23,67
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

5 Sterne
(2)
4 Sterne
(0)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)

Erfahrungsbericht von John_Spartan

Segeltörn auf den Kanarischen Inseln

Pro:

tolle Landschaft

Kontra:

lange Fahrten

Empfehlung:

Ja

Ich war dieses Jahr auf Gran Canaria im Urlaub, allerdings hatte ich das Glück einen super Segeltörn zwischen den Kanarischen Inseln zu machen und so nicht an eine Insel gebunden zu sein.

Gestartet sind wir in Gran Canaria (las Palmas) mit unserem 18 Meter Segelboot. Einfach traumhaft aus dem Hafen an den steilen Felsenküsten entlang auszulaufen! Die See war nie wirklich rau und es war super Wetter! Zwischen den Inseln entsteht durch die hohen Berge ein Düseneffekt was echt super Segelwind verschafft und auch starke Mägen beansprucht *g*

Besonders beeindruckt hat mich der Kontrast zwischen den Inseln, da z.B. auf Gran Canaria totale Massentourismus herrscht und bei der Vielzahl der Hotels die sich zu der Zeit noch im Bau befanden wird das wohl nicht besser werden.

Die fast runde Insel La Gomera bot eine üppige Vegetation und ein gemietetes Auto war dort Gold wert. So konnte man die gesamte Insel erkunden.

Der größte Kontrast zu den andern Inseln war El Hiero. Wohl bekannt durch das \"Girls Camp\" was dort gedreht wurde. Eine halb versunkene Vulkaninsel mit einem beeindruckenden ehemaligen Vulkankrater, der nur noch zur Hälfte aus dem mehr ragt. Dies ist nebenbei der westlichste Punkt Europas und Kolumbus letzter Halt vor der Fahrt ins Ungewisse.

Wir wussten Gottseidank wo wir langfuhren und kreuzten einmal um die Insel. Recht eintönig können allerdings die Fahrten zwischen den Inseln werden, so auch die Fahrt nach El Hiero von La Gomera die fast 10 Stunden dauerte und auf einem kleinen Segelboot doch an die Substanz geht. Bei gutem Wetter aber trotzdem ein Erlebnis!

Dann liefen wir nach einer anstrengenden Nachtfahrt La Palma an,. Die steilste Insel der Welt (im Verhältnis zur Fläche). Man konnte den Berg schon aus größter Entfernung aus dem Wasser ragen sehn. Dort war Touristenmäßig wieder ein völlig anderes Bild als auf den anderen Inseln. Nach der Touristenhochburg Gran Canaria und dem völlig unerschlossenen El Hiero war La Palma ein Mittelding. Der recht neue Flughafen und die vielen Baustellen lassen auf das Touristenparadis von morgen schließen, aber zur Zeit auch dort noch keine schlaflosen Nächte.

Auf den westlichen Inseln gilt nach wie vor Back to Nature und ist für jemanden der imposante Bergmassive liebt genau das Richtige.. leider muss ich als alter Strandfanatiker sagen, dass die Kanarischen Inseln in dieser Hinsicht echt kaum etwas zu bieten haben. Die steilen Küsten lassen kaum eine Bucht zu und wenn besteht der Strand aus schwarzem Lavasand oder Felsen.

Leider waren dann auch schon die 2 Wochen schnell zuende und nach einem weiteren Zwischenstop auf La Gomera (diesmal andere Seite) kamen wir wieder in unserem Heimathafen auf Gran Canaria an .. zu guter Letzt besuchten wir dort die Dünenlandschaft Playa de Ingles und wieder wurden wir von dieser wüstenähnlichen eigentlich völlig unpassenden Landschaft überrascht. Hier liegen Unmengen weißen Wüstensand den Winde aus der Sahara getragen haben und welcher an diesem Berg praktisch hängengeblieben ist. Nach diesem „Strandtag“ ging es dann zum Flughafen und glücklich wieder zurück nach Deutschland.

Alles in Allem ein wunderschöner aber auch durch das Segeln abenteuerlicher Urlaub!

Mit freundlichen Grüßen
John Spartan

24 Bewertungen