Süße Wolke Schokoflockenkuchen Testbericht

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ab 11,19
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  sehr schwierig

Erfahrungsbericht von togri

Wann kriegen wir mal wieder einen Kuchen?

5
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  sehr schwierig
  • Kaufanreiz:  Preis

Pro:

einfach zubereitet, lecker, verschiedene Verwendungsmöglichkeiten

Kontra:

nichts

Empfehlung:

Ja

Das kriege ich nicht selten von meinen Großeltern zu hören, denn sie essen mittlerweile kaum noch Kuchen vom Bäcker, sondern fordern mich immer wieder dazu auf einen Trockenkuchen zu backen. Als sie das erste Mal von dem Kuchen gegessen haben, wollten sie nicht glauben, dass ich eine Backmischung verwendet habe und dann noch Margarine und keine gute Butter. Nach dem Versuch, ob der Kuchen mit Butter besser schmeckt, kriegte ich zu hören, dass ich ihn beim nächsten Mal doch bitte wieder so zubereiten solle, wie ich es immer täte.


~°~ Was ist denn da so lecker? ~°~
Ich nehme immer die LIDL-Backmischung für Schokoflocken-Kuchen, die nur 1,29€ kostet.
Die Verpackung ist blau, vorne sieht man einen fertigen Kuchen und auf der Rückseite wird beschrieben, was man braucht und wie man den Kuchen macht.


~°~ Was brauche ich alles? ~°~
In der Packung ist schon die Backmischung (350g) enthalten, sowie die Schokoflocken (55g) und die kakaohaltige Fettglasur (75g). Daher braucht man nur noch 150g Margarine oder Butter, 3 Eier (Größe M), 5 EL (60ml) Milch und etwas Mehl für die Form.


~°~ Und wie mache ich den Kuchen? ~°~
Erstmal nehme ich ja nun immer Margarine und wir haben immer nur 1,5%ige Milch zu Hause und es lohnt sich nun wirklich nicht, extra andere Milch zu kaufen. Außerdem habe ich die Form noch nie mit Mehl beschichtet, sondern immer nur Margarine genommen.

Zuerst muss natürlich der Teig zubereitet werden, dazu gibt man die Backmischung, die Margarine, die Eier und die Milch in eine Schüssel und verrührt alles mit einem Handrührgerät auf höchster Stufe, bis der Teig glatt ist. Dann gibt man die Schokoflocken hinzu und rührt sie kurz unter.

Nun fettet (und mehlt) man die Backform ein. Laut Verpackung sollte man eine 25cm-Kastenform nehmen, ich habe aber auch schon eine Springform mit Guglhupf-Einsatz genommen, allerdings brauchte ich da auch zwei Backmischungen.
Ist die Backform eingefettet, gibt man den Teig hinein, streicht ihn glatt und backt den Kuchen auf der mittleren Schiene.
Dazu muss man den Ofen natürlich vorgeheizt haben:
Elektroherd 180°C
Umluftherd 160°C
Hat man einen Gasherd, braucht man nicht vorzuheizen, der Kuchen wird auf Stufe 3 gebacken.
Nach etwa 15 Minuten sollte man den Kuchen in der Mitte der Länge nach etwa 1 cm tief einschneiden, das habe ich aber noch nie gemacht. Das Einschneiden soll verhindern, dass der Kuchen oben einfach aufplatzt, aber irgendwie habe ich immer das Glück, dass er gleichmäßig in der Mitte aufplatzt und daher kaum ein Unterschied zu sehen ist.

Vor dem Herausnehmen sollte man mit einem Holzstäbchen (Schaschlikstäbchen) testen, ob der Kuchen schon gar ist, aber wenn man ihn öfter macht, sieht man schon an der Farbe, wann er gut ist.
Laut Verpackung braucht der Kuchen etwa 60 Minuten, ich backe ihn aber nicht bei 160°, sondern bei etwa 190° und da braucht der Kuchen etwa 45 Minuten und ist trotzdem gut (obwohl es ja immer heißt, dass der Kuchen bei größerer Hitze von außen viel eher fertig ist, als von innen).

Man lässt den Kuchen nun etwa 10 Minuten auskühlen, löst ihn aus der Form, stellt ihn auf ein Kuchengitter (ich nehme immer einen großen Teller, achte aber auch nicht auf die 10 Minuten). Nach einer Stunde erhitzt man nun die Glasur im Wasserbad und verteilt sie dann auf dem Kuchen. Ich glasiere den Kuchen allerdings immer, sobald ich ihn aus der Form genommen habe.


~°~ Ist er wirklich so lecker? ~°~
JA! Der Teig ist richtig locker und das auch noch nach einigen Tagen. Er schmeckt leicht nach Vanille, keinesfalls zu süß und einfach lecker. Die Schokoflocken sind natürlich hier das I-Tüpfelchen. Sie sind aus Vollmilchschokolade und durch das Backen natürlich nicht mehr so hart wie vorher, sondern so weich wie der Teig. Die Glasur ist eher Halbbitterschokolade und daher auch nicht zu süß. Egal wie dünn sie aufgetragen wurde, sie schmeckt richtig intensiv. Im Ganzen ist der Kuchen natürlich schon süß, aber es hält sich in Grenzen und man kann ihn ohne weiteres essen (wenn man nicht auf Kalorien achtet natürlich). Er ist nicht mächtig und daher isst man schon mal schnell ein Stückchen mehr


~°~ Muss man mit der Mischung immer den Kuchen backen? ~°~
Definitiv nicht.
Erstmal gibt es auf der Packung den Vorschlag Muffins zu machen und dann habe ich selber noch drei weitere Rezepte:

Schokokekse werden aus dem Kuchen, wenn man die Milch weg lässt. Der Teig geht dann eher in Richtung Mürbeteig und es lassen sich leicht Kügelchen formen, die man auf dem Backblech verteilt. Man muss die Kekse aber im Auge behalten dann nach etwa 15 Minuten sind sie schon fertig. Sie schmecken total lecker und sehen noch besser aus, wenn man sie halb in die Schokoglasur taucht oder die Schokoglasur „wild“ auf den Keksen verteilt.

Einen Marmorkuchen kann man natürlich auch ganz leicht aus der Backmischung machen, indem man den Teig halbiert und in die eine Hälfte Kakao gibt, da riecht sogar der einfache Trinkkakao. Die Schokoflocken kann man dann entweder weglassen und im Joghurt essen oder auf die Glasur geben oder einfach mit unter den Schokoteig mischen. Noch leckerer wird der Marmorkuchen, wenn man in den hellen Teig ein Päckchen Vanillezucker gibt und in den dunklen Teig ein wenig Rum(aroma). Dann schmeckt man den Unterschied zwischen hell und dunkel wirklich und der Kuchen ist richtig aromatisch.

Einen Schoko-Kirsch-Kuchen zu machen ist auch nicht so schwer. Mit dem Teig verfährt man, wie beim Marmorkuchen, also halbieren, in eine Hälfte Vanillezucker, in die andere Kakao, Schokoflocken und Rumaroma. In die Backform kommt zuerst der helle Teig, dann eine Schicht Kirschen (am besten aus dem Glas) und dann der dunkle Teig. Vor dem Glasieren kann man den Kuchen noch etwas saftiger und „kirschiger“ machen, indem man ihn mit dem Kirschsaft beträufelt. Der Kuchen ist auch total saftig, wenn man ihn nicht mit Saft beträufelt. Allerdings ist gerade der Boden ziemlich matschig, so dass man keine schmalen Stücke schneiden kann. Aber der Kuchen ist ohnehin etwas mächtiger, so dass man mit einem breiten Stück wirklich genug hat. Er schmeckt lecker fruchtig und schokoladig und wenn man mal einen etwas anderen Kuchen servieren will, ist man hiermit wirklich gut bedient.


~°~ Fazit ~°~
Der eigentliche Schokoflockenkuchen ist schnell und einfach zubereitet und schmeckt einfach super. Man kann ihn auch ruhig noch einige Tage (z.B. in einer Plastiktüte verpackt) stehen lassen, ohne dass man an Geschmack einbüsst. Auch die Varianten sind schnell zubereitet und egal für welche Version man sich entscheidet, der Kuchen kostet maximal (!) drei Euro. Ich kann verstehen, warum meine Großeltern so begeistert sind und kann euch nur ans Herz legen, auch mal die Schoko-Kirsch-Variante zu probieren!

16 Bewertungen