Erfahrungsbericht von rengert
Eine Insel mit zwei Bergen
Pro:
Spielprinzip ist immer spitze, wunderschöne Welt, geniale Verpackungsaufmachung
Kontra:
Sollte man unbedingt mit Patch benutzen. Wirklich zwei CDs nötig?
Empfehlung:
Ja
Zum Geburtstag habe ich ein Spiel geschenkt bekommen. Es handelt sich um Anno 1503 und der Geburtstag liegt schon zwei Jahre zurück. Aber irgendwie hat mich die Lust wieder gepackt und ich wollte wieder bauen, siedeln, segeln.
Einführung
°°°°°°°°°°°°°°
Hier soll es einfach mal darum gehen, um was es sich bei dem Spiel handelt.
Man befindet sich wie der Name des Spiels verrät im Jahre 1503, geschlüpft in die Rolle eines Entdeckers und Eroberers, macht man sich auf die neue Welt für sich zu erkunden.
Ein Schiff, ein paar Rohstoffe und einige treue Begleiter, das muss reichen um klar zu kommen. Somit wird eine Siedlung errichtet. Ein kleines Dorf zwar noch, aber unter meiner Führung wird sie schnell gedeihen. Man sollte sich schnell um Rohstoffe kümmern und so baut man die nötigen Hütten. Zu einer guten Stadt gehören aber noch die Einwohner und die möchten dann auch noch gut versorgt werden.
Aber man ist nicht allein auf der Welt und so muss man sich natürlich auch um andere kümmern. Da sind friedliche Zeitgenossen mit denen man handeln kann, aber man muss auch ein Herr aufstellen um sich vor Feinden zu schützen.
So möge das Abenteuer beginnen, gefesselt sei der, der die Fänden in der Hand hält, aus einem kleine Dorf eine große Zivilisation zu errichten. Aber zuvor sollte man aber wenigstens das Spiel installiert haben ;)
Installation
°°°°°°°°°°°°°°
Dies ist natürlich wieder einmal sehr einfach. Wer schon einmal vor einem PC gesessen hat, wird damit natürlich auch keine Schwierigkeiten haben. Es werden zwei CDs geliefert und mit der ersten beginnt man das Installieren aber die zweite wird auch benötigt.
Man muss den Lizenzbestimmungen zustimmen und kann dann wie gewohnt den Installationspfad festlegen. Benötigt man noch DirectX so wird dieses ebenfalls installiert. Das Installationsprogramm legt eine Programmgruppe im Startmenü an. Bei mir ist es Start > Programme > ANNO 1503 . Im Handbuch steht etwas anderes, aber das soll mir egal sein.
In der Programmgruppe wird auch ein Icon angelegt, um das Spiel zu deinstallieren.
Systemvoraussetzungen (Quelle: Handbuch)
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Windows 98/2000/ME/XP
Pentium II 500 MHz
Mind. 930 MB Festplattenspeicher
12 x CD-Rom Laufwerk
DirectX 7 kompatible Grafikkarte (3D, AGP) mit mind. 16 MB
DirectX 8.1 oder höher
DirectX kompatible Soundkarte
Tastatur
Maus
Empfohlen:
* CPU 1.0 GHz (Intel oder AMD)
* 256 MB RAM
* ansonsten wie bei Minimalanforderungen
Ich spiele Anno mit einem Athlon 1,2 GHz und es läuft super. Die Ladezeiten halten sich in Grenzen. Auf meiner Platte werden allerdings nur 876 MB verbraucht ;)
Ich habe dann auch gleich noch im Internet nach dem aktuellen Patch gesucht. Ich hatte noch im Hinterkopf, dass mir damals der Rechner ab und an mal mitten im Spiel verreckt ist. Dies ist jetzt nicht mehr der Fall. Bei der Installation des Patches bekommt man auch noch ein Endlosspiel mit Namen „Die Bürger“. Man kann den Patch auch später installieren, es wird ein Tool mitgeliefert welches dann die gespeicherten Spiele umwandeln kann.
Los geht’s
°°°°°°°°°°°°
Jetzt wo wir das Spiel installiert haben, können wir es dann auch endlich starten. Kommt man nach den Videos auf dem Startbildschirm an weist uns ein Menü aus Brettern den Weg. Man hat die Wahl zwischen Einzelspieler, Mehrspieler, Credits, Optionen und Beenden. Letzteres wollen wir an dieser Stelle natürlich nicht.
Aber man sollte auch einen Blick weiter nach oben richten. Das ist mir erst im Handbuch beim durchblättern aufgefallen. Da gibt es nämlich nach ein Brett und ich dachte da steht vielleicht Hauptmenü oder Anno 1503 drauf. Aber man stellt doch das Profil ein und wenn man dies nicht tut, dann ist man eben „ANNOnymous“.
Unter Optionen glaubt man die vielen Einstellungen für das Spiel zu finden, entdecken kann man aber lediglich die Einstellung für die Auflösung. Es sind je nach Konfiguration des Rechners Auflösungen von 800x600 bis 1280x1024 möglich. Ich habe die Auflösung von 1024x786 gewählt und mein Rechner kommt damit gut zurecht.
Da ich ganz alleine bin, habe ich mich für ein Einzelspiel entschieden und nun hat man die Wahl zwischen „Neues Spiel“, „Kampagnen“, „Spiel laden“ und „Spiel fortsetzen“.
Unter „Neues Spiel“ findet man eine Auflistungen von Spielen. Da gibt es das Einführungsspiel und verschiedene Szenarien und Endlosspiele. Dies ist eigentlich das, was ich immer Spiel. Ich habe ja erwähnt, dass mit dem Patch ein Endlosspiel mitgeliefert wird. Genau dieses Spiele ich die ganze Zeit.
Man kann aber auch Kampagne wählen. Da stehen einem nicht von Anfang alle Spiele bereit. Man muss sie durch spielen des aktuellen freischalten. Dazu muss man dann im Szenario gewisse vorgaben erfüllen, um zu gewinnen.
Die Szenarien sind gekennzeichnet. Ein Uhr gibt an, dass die Zeit eingeschränkt ist und die Sterne geben die Schwierigkeit an.
Bedienung im Spiel
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Die Steuerung von Anno geschieht über die Tastatur und die Maus, wobei die Tastatur seltener benutzt wird. Ich nutze nur die Funktionstasten z.B. um die Spielgeschwindigkeit zu steigern. Nur wenige andere Tasten nutze ich noch.
Die Steuerung mit der Maus fällt schon einfach. Kommt man mit der Maus an den Rand des Bildschirms so verschiebt sich die Karte. Oben rechts sieht man die ganze Karte in Klein und kann zu einem beliebigen Punkt springen. Dreh man am Scrollrad so zoomt man in das geschehen oder verkleinert alles. Steht einem keine Scrollrad zur Verfügung, kann man dies auch oben rechts an der Karte mache oder eben über die Funktionstasten auf der Tastatur.
Unten befindet sich die Informationsleiste. Dort findet man die nötigen Infos, die man braucht. Ist man über einer Insel, die man besiedelt hat, so wird einem angezeigt, wie viel Baumaterial noch zur Verfügung hat. Außerdem wird der Kontostand angezeigt. Im rechten Bereich der Infoleiste findet man kleine Bilder. Diese zeigen an, was man auf der aktuellen Insel anbauen kann. Dies gilt nur für spezielle Sachen wie Tabak, Hopfen.
Ganz rechts in der Infoleiste findet man ein Buch mit einem Fragezeichen. Dort kann man sich nötige Spielinformationen holen. Es ist mit einem Lexikon zu vergleichen.
Viel mehr Informationen erhält man aber durch den rechten Bildschirmbereich. Dort findet man das Menü, sucht sich Sachen aus, die man bauen will, erhält Informationen über Gebäude, kann in seine Finanzen schauen, tätigt Aktionen in Häusern und Schiffen. Der Großteil der Steuerung passiert in diesem Bereich. Es ist alles sehr übersichtlich angeordnet und alles ist schnell zu finden. Hat man erst einmal alles entdeckt, findet man auch alles mit wenigen Klicks wieder.
Etwas zum eigentlichen Spiel
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Man ist Herrscher über sein eigenes kleines Reich. Man steuert Einheiten und Schiffe. Und vor allem man baut die Gebäude. Jedes Gebäude hat seinen Sinn und besonders bei Rohstoff- und Geldknappheit sollte jeder Bau wohl überlegt sein. Es gibt Gebäude zur Gewinnung von Rohstoffen und Naturprodukten (Holz, Eisenerz, Getreide und so weiter), es gibt Häuser der verarbeitenden Zunft (Werkzeugmacher,...) und Häuser die im direkten Zusammenhang mit den Siedlern stehen. Ein Siedler braucht ein Haus, sie fordern Nahrung und brauchen so einen Nahrungsstand und so weiter.
Ist ein Siedler in sein Haus eingezogen so stellt er gewisse Forderungen, die man ihm erfüllen sollte, denn im Prinzip geht es darum in diesem Spiel. Bestimmte Gebäude werden erst frei geschalten, wenn eine bestimmte Anzahl Menschen in der Stadt wohnen, aber sie müssen auch von einem gewissen Rang sein.
Die Siedler stellen also Forderungen nach Waren und Gebäuden und erfüllt man diese steigen sie gesellschaftlich auf und die Forderungen dehnen sich aus. Desto mehr man hat und höher sie dann gesellschaftlich stehen, um so bessere Gebäude kann man bauen.
Wie ich erwähnt habe, sollten Gebäude gut durchdacht sein. Denn es drehts sich auch ums Geld. Alles kostet was und (fast) jedes Gebäude hat auch einen Grundverbrauch an Geld. Man sollte dafür sorgen, dass man einen ausgeglichenen Haushalt hat und man sollte auch noch verdienen.
Neben der eigenen Wirtschaft kann auch der Handel als Quelle von Geld und Waren dienen. In seinem Kontor kann man einstellen, welche Waren verkauft werden sollen und welche eingekauft werden sollen. Immer wieder im Spiel kommt ein Schiff vorbei und wenn es das bestimmte Gut kauft/verkauft ist der Handel abgeschlossen.
Was wäre das Leben ohne die Politik. Man kann mit anderen Spielern (Computerspieler) in diplomatische Verbindung treten. Es können Verträge angeboten, angenommen und gebrochen werden.
Mögliche Verträge: Handelsvertrag, Friedensvertrag, Militärbündnis, Tribut, Schutzgeld und so weiter.
Ich hoffe ihr habt nun einen groben Überblick über Anno 1503 gewonnen. Es gibt noch sehr viel mehr zu erzählen, aber ich will an dieser Stelle kein Handbuch niederschreiben, viel mehr sollte euch interessieren, was ich so über das Spiel denke.
Grafik
°°°°°°°°°
Das Spiel ist liebevoll gestaltet. Das fängt schon im Menü an, wo man Holzplanken als Menüpunkte verwendet. Zoomt man erst einmal richtig nah an das Geschehen auf der Karte heran, sieht man wie detailreich die Welt gestaltet wurde.
Das Spiel bleibt bei der Optik aber nah beim Vorgänger, was ich aber keinesfalls schlimm finde.
Beim Zoomen muss man immer einen kleinen Moment warten, der Rechner muss da also rechnen, das Zoomen geschieht auch nicht Stufenlos (3 Stufen).
Die Welt kann man sich von mehreren Seiten anschauen, dazu kann man die Ansicht drehen. Die gekrümmten Pfeile an der Karten dienen für diese Funktion. Auch dies geschieht nicht stufenlos, das finde ich allerdings recht gut. Si findet man auch wieder seine Standardansicht. Ich nutze diesen „Drehen der Ansicht“ auch nur um hinter Berge und Gebäude zu schauen, um dort bauen zu können.
Sound
°°°°°°°°°
Erst der richtige Sound erzeugt eine schöne Atmosphäre, wie ich finde. Und dies ist hier ebenso. Es gibt die normalen Lebensgeräusche, wie Vögelschreie, Tiergebrüll und Geräusche von Gebäude. Dann gibt es noch die Stimme, die einem über Events informiert. „Es brennt“ und andere Sätze informieren den Spieler über Gegebenheiten im Dorf.
Kleine Schwächen
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
In diesem Abschnitt befasse ich mit Sachen, die mich etwas gestört haben. Man möge sie als negative Kritikpunkte auffassen, wenn man (fast) alles andere als positives halten kann.
Für die Schiffe kann man eine Handelsroute einstellen. Das bedeutet man schickt sie von einem Handelshafen zum nächsten und lässt sie etwas landen oder abladen. Ab und an bleibt „mein“ Schiff einfach stehen und wenn man nicht darauf achtet, stellt man dies spät fest. Ich merke es immer erst wenn meine Bilanz negativ ist, weile wichtige Waren aus meinen anderen Siedlungen fehlen.
Ab und an passiert es auch, dass ein Schiff hängen bleibt. Da steht es am Ufer und da bekomm ich es nicht mehr weg, da bleibt mir nichts anderes übrig als es zu versenken und ein neues bauen.
Ab und an bekommt man ein Denkmal. Und dieses bekommt man ziemlich oft. Da habe ich ein kleines Dorf und ein halbes Dutzend Denkmale. Und immer wieder kommt das selbe Video. Die ersten Mal habe ich es aber nicht gesehen, da ich in dem Moment auf die Karte klicken wollte, beendete ich damit auch das Video. Ich habe das Denkmal in manchen Berichten auch als Bugdenkmal gefunden.
Ohne einen Patch ging es nicht. Das Spiel hatte ich ja wie gesagt schon vor einer Weile bekommen und da stürzte es öfter ab bzw. blieb stehen.
Aber keine Angst, das Spiel ist du bleibt top.
Fazit
°°°°°°°°°
Das Spiel fesselt mich schon einmal an einem Abend mehrere Stunden und da wird es schnell mal spät. Man muss sich halt um sein kleines Volk kümmern und muss sehen, dass sie gut versorgt sind.
Somit kann ich natürlich behaupten, dass der Langzeitspielspass auf jedenfall vorhanden ist. Auch wenn man nur ein Endlosspiel spielt. Noch spannender ist es, wenn man die Kampagnen spielt und immer wieder neuen Herausforderungen gegenübersteht.
Eine Änderung ist mir aufgefallen zum Vorgänger. Irgendwie konnte man die Steuern für die Bürger einstellen. Dies kann man nun nicht mehr tun. Soit ist mehr Geschick mit den Waren gefragt (nur nötiges Bauen, aber möglichst das, was die Bürger wollen).
Von den Ansprüchen an den Rechner und die User ist Anno keines dieser Spiele, die zu viel fordern. Auch Neulinge werden ihren Spaß haben.
Somit werde ich das Spiel natürlich uneingeschränkt empfehlen und gebe eine sehr gute Bewertung ab. Im Netz habe ich schon ein paar Bilder zum neuen Streich gefunden. Also wird es demnächst ein Anno 3 geben. Vielleicht lohnt sich das warten. Für die, die nicht warten sei gesagt, Anno 1503 ist ein tolles Spiel und so teuer wird es nun auch nicht mehr sein.
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit. Ich denke Euch fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
RengerT
Einführung
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Hier soll es einfach mal darum gehen, um was es sich bei dem Spiel handelt.
Man befindet sich wie der Name des Spiels verrät im Jahre 1503, geschlüpft in die Rolle eines Entdeckers und Eroberers, macht man sich auf die neue Welt für sich zu erkunden.
Ein Schiff, ein paar Rohstoffe und einige treue Begleiter, das muss reichen um klar zu kommen. Somit wird eine Siedlung errichtet. Ein kleines Dorf zwar noch, aber unter meiner Führung wird sie schnell gedeihen. Man sollte sich schnell um Rohstoffe kümmern und so baut man die nötigen Hütten. Zu einer guten Stadt gehören aber noch die Einwohner und die möchten dann auch noch gut versorgt werden.
Aber man ist nicht allein auf der Welt und so muss man sich natürlich auch um andere kümmern. Da sind friedliche Zeitgenossen mit denen man handeln kann, aber man muss auch ein Herr aufstellen um sich vor Feinden zu schützen.
So möge das Abenteuer beginnen, gefesselt sei der, der die Fänden in der Hand hält, aus einem kleine Dorf eine große Zivilisation zu errichten. Aber zuvor sollte man aber wenigstens das Spiel installiert haben ;)
Installation
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Dies ist natürlich wieder einmal sehr einfach. Wer schon einmal vor einem PC gesessen hat, wird damit natürlich auch keine Schwierigkeiten haben. Es werden zwei CDs geliefert und mit der ersten beginnt man das Installieren aber die zweite wird auch benötigt.
Man muss den Lizenzbestimmungen zustimmen und kann dann wie gewohnt den Installationspfad festlegen. Benötigt man noch DirectX so wird dieses ebenfalls installiert. Das Installationsprogramm legt eine Programmgruppe im Startmenü an. Bei mir ist es Start > Programme > ANNO 1503 . Im Handbuch steht etwas anderes, aber das soll mir egal sein.
In der Programmgruppe wird auch ein Icon angelegt, um das Spiel zu deinstallieren.
Systemvoraussetzungen (Quelle: Handbuch)
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Windows 98/2000/ME/XP
Pentium II 500 MHz
Mind. 930 MB Festplattenspeicher
12 x CD-Rom Laufwerk
DirectX 7 kompatible Grafikkarte (3D, AGP) mit mind. 16 MB
DirectX 8.1 oder höher
DirectX kompatible Soundkarte
Tastatur
Maus
Empfohlen:
* CPU 1.0 GHz (Intel oder AMD)
* 256 MB RAM
* ansonsten wie bei Minimalanforderungen
Ich spiele Anno mit einem Athlon 1,2 GHz und es läuft super. Die Ladezeiten halten sich in Grenzen. Auf meiner Platte werden allerdings nur 876 MB verbraucht ;)
Ich habe dann auch gleich noch im Internet nach dem aktuellen Patch gesucht. Ich hatte noch im Hinterkopf, dass mir damals der Rechner ab und an mal mitten im Spiel verreckt ist. Dies ist jetzt nicht mehr der Fall. Bei der Installation des Patches bekommt man auch noch ein Endlosspiel mit Namen „Die Bürger“. Man kann den Patch auch später installieren, es wird ein Tool mitgeliefert welches dann die gespeicherten Spiele umwandeln kann.
Los geht’s
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Jetzt wo wir das Spiel installiert haben, können wir es dann auch endlich starten. Kommt man nach den Videos auf dem Startbildschirm an weist uns ein Menü aus Brettern den Weg. Man hat die Wahl zwischen Einzelspieler, Mehrspieler, Credits, Optionen und Beenden. Letzteres wollen wir an dieser Stelle natürlich nicht.
Aber man sollte auch einen Blick weiter nach oben richten. Das ist mir erst im Handbuch beim durchblättern aufgefallen. Da gibt es nämlich nach ein Brett und ich dachte da steht vielleicht Hauptmenü oder Anno 1503 drauf. Aber man stellt doch das Profil ein und wenn man dies nicht tut, dann ist man eben „ANNOnymous“.
Unter Optionen glaubt man die vielen Einstellungen für das Spiel zu finden, entdecken kann man aber lediglich die Einstellung für die Auflösung. Es sind je nach Konfiguration des Rechners Auflösungen von 800x600 bis 1280x1024 möglich. Ich habe die Auflösung von 1024x786 gewählt und mein Rechner kommt damit gut zurecht.
Da ich ganz alleine bin, habe ich mich für ein Einzelspiel entschieden und nun hat man die Wahl zwischen „Neues Spiel“, „Kampagnen“, „Spiel laden“ und „Spiel fortsetzen“.
Unter „Neues Spiel“ findet man eine Auflistungen von Spielen. Da gibt es das Einführungsspiel und verschiedene Szenarien und Endlosspiele. Dies ist eigentlich das, was ich immer Spiel. Ich habe ja erwähnt, dass mit dem Patch ein Endlosspiel mitgeliefert wird. Genau dieses Spiele ich die ganze Zeit.
Man kann aber auch Kampagne wählen. Da stehen einem nicht von Anfang alle Spiele bereit. Man muss sie durch spielen des aktuellen freischalten. Dazu muss man dann im Szenario gewisse vorgaben erfüllen, um zu gewinnen.
Die Szenarien sind gekennzeichnet. Ein Uhr gibt an, dass die Zeit eingeschränkt ist und die Sterne geben die Schwierigkeit an.
Bedienung im Spiel
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Die Steuerung von Anno geschieht über die Tastatur und die Maus, wobei die Tastatur seltener benutzt wird. Ich nutze nur die Funktionstasten z.B. um die Spielgeschwindigkeit zu steigern. Nur wenige andere Tasten nutze ich noch.
Die Steuerung mit der Maus fällt schon einfach. Kommt man mit der Maus an den Rand des Bildschirms so verschiebt sich die Karte. Oben rechts sieht man die ganze Karte in Klein und kann zu einem beliebigen Punkt springen. Dreh man am Scrollrad so zoomt man in das geschehen oder verkleinert alles. Steht einem keine Scrollrad zur Verfügung, kann man dies auch oben rechts an der Karte mache oder eben über die Funktionstasten auf der Tastatur.
Unten befindet sich die Informationsleiste. Dort findet man die nötigen Infos, die man braucht. Ist man über einer Insel, die man besiedelt hat, so wird einem angezeigt, wie viel Baumaterial noch zur Verfügung hat. Außerdem wird der Kontostand angezeigt. Im rechten Bereich der Infoleiste findet man kleine Bilder. Diese zeigen an, was man auf der aktuellen Insel anbauen kann. Dies gilt nur für spezielle Sachen wie Tabak, Hopfen.
Ganz rechts in der Infoleiste findet man ein Buch mit einem Fragezeichen. Dort kann man sich nötige Spielinformationen holen. Es ist mit einem Lexikon zu vergleichen.
Viel mehr Informationen erhält man aber durch den rechten Bildschirmbereich. Dort findet man das Menü, sucht sich Sachen aus, die man bauen will, erhält Informationen über Gebäude, kann in seine Finanzen schauen, tätigt Aktionen in Häusern und Schiffen. Der Großteil der Steuerung passiert in diesem Bereich. Es ist alles sehr übersichtlich angeordnet und alles ist schnell zu finden. Hat man erst einmal alles entdeckt, findet man auch alles mit wenigen Klicks wieder.
Etwas zum eigentlichen Spiel
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Man ist Herrscher über sein eigenes kleines Reich. Man steuert Einheiten und Schiffe. Und vor allem man baut die Gebäude. Jedes Gebäude hat seinen Sinn und besonders bei Rohstoff- und Geldknappheit sollte jeder Bau wohl überlegt sein. Es gibt Gebäude zur Gewinnung von Rohstoffen und Naturprodukten (Holz, Eisenerz, Getreide und so weiter), es gibt Häuser der verarbeitenden Zunft (Werkzeugmacher,...) und Häuser die im direkten Zusammenhang mit den Siedlern stehen. Ein Siedler braucht ein Haus, sie fordern Nahrung und brauchen so einen Nahrungsstand und so weiter.
Ist ein Siedler in sein Haus eingezogen so stellt er gewisse Forderungen, die man ihm erfüllen sollte, denn im Prinzip geht es darum in diesem Spiel. Bestimmte Gebäude werden erst frei geschalten, wenn eine bestimmte Anzahl Menschen in der Stadt wohnen, aber sie müssen auch von einem gewissen Rang sein.
Die Siedler stellen also Forderungen nach Waren und Gebäuden und erfüllt man diese steigen sie gesellschaftlich auf und die Forderungen dehnen sich aus. Desto mehr man hat und höher sie dann gesellschaftlich stehen, um so bessere Gebäude kann man bauen.
Wie ich erwähnt habe, sollten Gebäude gut durchdacht sein. Denn es drehts sich auch ums Geld. Alles kostet was und (fast) jedes Gebäude hat auch einen Grundverbrauch an Geld. Man sollte dafür sorgen, dass man einen ausgeglichenen Haushalt hat und man sollte auch noch verdienen.
Neben der eigenen Wirtschaft kann auch der Handel als Quelle von Geld und Waren dienen. In seinem Kontor kann man einstellen, welche Waren verkauft werden sollen und welche eingekauft werden sollen. Immer wieder im Spiel kommt ein Schiff vorbei und wenn es das bestimmte Gut kauft/verkauft ist der Handel abgeschlossen.
Was wäre das Leben ohne die Politik. Man kann mit anderen Spielern (Computerspieler) in diplomatische Verbindung treten. Es können Verträge angeboten, angenommen und gebrochen werden.
Mögliche Verträge: Handelsvertrag, Friedensvertrag, Militärbündnis, Tribut, Schutzgeld und so weiter.
Ich hoffe ihr habt nun einen groben Überblick über Anno 1503 gewonnen. Es gibt noch sehr viel mehr zu erzählen, aber ich will an dieser Stelle kein Handbuch niederschreiben, viel mehr sollte euch interessieren, was ich so über das Spiel denke.
Grafik
°°°°°°°°°
Das Spiel ist liebevoll gestaltet. Das fängt schon im Menü an, wo man Holzplanken als Menüpunkte verwendet. Zoomt man erst einmal richtig nah an das Geschehen auf der Karte heran, sieht man wie detailreich die Welt gestaltet wurde.
Das Spiel bleibt bei der Optik aber nah beim Vorgänger, was ich aber keinesfalls schlimm finde.
Beim Zoomen muss man immer einen kleinen Moment warten, der Rechner muss da also rechnen, das Zoomen geschieht auch nicht Stufenlos (3 Stufen).
Die Welt kann man sich von mehreren Seiten anschauen, dazu kann man die Ansicht drehen. Die gekrümmten Pfeile an der Karten dienen für diese Funktion. Auch dies geschieht nicht stufenlos, das finde ich allerdings recht gut. Si findet man auch wieder seine Standardansicht. Ich nutze diesen „Drehen der Ansicht“ auch nur um hinter Berge und Gebäude zu schauen, um dort bauen zu können.
Sound
°°°°°°°°°
Erst der richtige Sound erzeugt eine schöne Atmosphäre, wie ich finde. Und dies ist hier ebenso. Es gibt die normalen Lebensgeräusche, wie Vögelschreie, Tiergebrüll und Geräusche von Gebäude. Dann gibt es noch die Stimme, die einem über Events informiert. „Es brennt“ und andere Sätze informieren den Spieler über Gegebenheiten im Dorf.
Kleine Schwächen
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
In diesem Abschnitt befasse ich mit Sachen, die mich etwas gestört haben. Man möge sie als negative Kritikpunkte auffassen, wenn man (fast) alles andere als positives halten kann.
Für die Schiffe kann man eine Handelsroute einstellen. Das bedeutet man schickt sie von einem Handelshafen zum nächsten und lässt sie etwas landen oder abladen. Ab und an bleibt „mein“ Schiff einfach stehen und wenn man nicht darauf achtet, stellt man dies spät fest. Ich merke es immer erst wenn meine Bilanz negativ ist, weile wichtige Waren aus meinen anderen Siedlungen fehlen.
Ab und an passiert es auch, dass ein Schiff hängen bleibt. Da steht es am Ufer und da bekomm ich es nicht mehr weg, da bleibt mir nichts anderes übrig als es zu versenken und ein neues bauen.
Ab und an bekommt man ein Denkmal. Und dieses bekommt man ziemlich oft. Da habe ich ein kleines Dorf und ein halbes Dutzend Denkmale. Und immer wieder kommt das selbe Video. Die ersten Mal habe ich es aber nicht gesehen, da ich in dem Moment auf die Karte klicken wollte, beendete ich damit auch das Video. Ich habe das Denkmal in manchen Berichten auch als Bugdenkmal gefunden.
Ohne einen Patch ging es nicht. Das Spiel hatte ich ja wie gesagt schon vor einer Weile bekommen und da stürzte es öfter ab bzw. blieb stehen.
Aber keine Angst, das Spiel ist du bleibt top.
Fazit
°°°°°°°°°
Das Spiel fesselt mich schon einmal an einem Abend mehrere Stunden und da wird es schnell mal spät. Man muss sich halt um sein kleines Volk kümmern und muss sehen, dass sie gut versorgt sind.
Somit kann ich natürlich behaupten, dass der Langzeitspielspass auf jedenfall vorhanden ist. Auch wenn man nur ein Endlosspiel spielt. Noch spannender ist es, wenn man die Kampagnen spielt und immer wieder neuen Herausforderungen gegenübersteht.
Eine Änderung ist mir aufgefallen zum Vorgänger. Irgendwie konnte man die Steuern für die Bürger einstellen. Dies kann man nun nicht mehr tun. Soit ist mehr Geschick mit den Waren gefragt (nur nötiges Bauen, aber möglichst das, was die Bürger wollen).
Von den Ansprüchen an den Rechner und die User ist Anno keines dieser Spiele, die zu viel fordern. Auch Neulinge werden ihren Spaß haben.
Somit werde ich das Spiel natürlich uneingeschränkt empfehlen und gebe eine sehr gute Bewertung ab. Im Netz habe ich schon ein paar Bilder zum neuen Streich gefunden. Also wird es demnächst ein Anno 3 geben. Vielleicht lohnt sich das warten. Für die, die nicht warten sei gesagt, Anno 1503 ist ein tolles Spiel und so teuer wird es nun auch nicht mehr sein.
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit. Ich denke Euch fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
RengerT
33 Bewertungen, 4 Kommentare
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25.08.2006, 00:06 Uhr von lan
Bewertung: sehr hilfreichsuper bericht. gruß lan
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14.08.2006, 23:36 Uhr von MatthiasHuehr
Bewertung: sehr hilfreichCiao Matthias
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16.11.2005, 16:08 Uhr von michi123321
Bewertung: sehr hilfreichich fide deinen Testbricht richtig gut! <br/>bewerte vielleicht auch mal meine!
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24.02.2005, 22:14 Uhr von Lions82
Bewertung: sehr hilfreichKlasse Bericht, weiter so.LG Lions82
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