Erfahrungsbericht von Schlafmütze
Das Leben in 1503 ist nicht immer einfach
Pro:
Sehr gutes und anforderungsreiches Spiel
Kontra:
Für eine Endversion zuviele Fehler im Spiel
Empfehlung:
Ja
Man stelle sich vor, man lebt im Jahr 1503, hat ein kleines Schiff mit ein wenig Proviant, Geld, Holz und Werkzeuge und man muss ein Land finden, auf dem man eine profitreiche Stadt gründet - geht nicht? Geht - willkommen in ANNO 1503.
ANNO 1503 ist ein sehr schönes Wirtschaftssimulationsgame, dass es durchaus in sich hat. Die Geschichte von ANNO ist mehr oder wenig, aus dem bisschen Startkapital, das man hat eine ertragbringende Stadt zu errichten.
***Anforderungen***
Windows 98/2000/ME/XP
Pentium 2 500 MHz
128 MB RAM, 930 MB Space
12x CD-ROM
DirectX 7 kompatible 3D AGP Grafikkarte (16MB)
Direct 8.1 oder höher
DirectX kompatible Soundkarte
*** Installation ***
Die Installation ist innerhalb von wenigen Minuten abgeschlossen. Man benötigt lediglich die Installations CD.
*** Der Start ***
Um das Spiel zu starten, muss man die Game CD-ROM einlegen.
Nach einem netten Intro gelangt man dann auch auf die Startseite. Hier kann man nun wählen:
Neues Spiel
Kampagne
Spiel laden
Spiel fortsetzen
(Multiplayer)
Wählt man Neues Spiel, kann man erneut wählen: Die Einführungsspiele dienen dazu, sich ersteinmal mit den Hauptfunktionen vertraut zu machen, was ich für Anfänger sehr geeignet finde, da man hier erstmal damit vertraut gemacht wird, wie man etwas aufbaut, Handelsverträge abschließt oder Feinde vernichtet.
Die Endlosspiele sind, wie sie heißen, Endlos. Je nachdem, was man für eines wählt, beginnt man mit einem bestimmten Startkapital und muss eine Stadt aufbauen. Hierbei kann man auch noch bestimmen, ob man Funktionen wie Katastrophen, Piraten oder Computerspieler ein bzw. ausschaltet. Dann gehts auch schon ins Spiel.
Im Szenario können Szenarien angewählt werden in denen man bestimmte Aufgaben erfüllen muss.
Die Kampagne ist das umfangreichste Game. Hierbei hat man meherere Karten, auf denen man Aufgaben bewältigen muss, um ins nächste Szenario zu gelangen.
Spiel laden: Diese Funktion dient, um ein angefangenes Spiel fortzusetzen.
Spiel fortsetzen: ANNO 1503 verfügt über eine Autosavefunktion, wenn man Spiel fortsetzen wählt, wird auf den \"Last Game\"-File zugegriffen.
*** Das Spiel ***
Nun zum Spiel: Es müssen aus einem bestimmten Startkapital viel Geld gemacht werden, was anfangs gar nicht einfach ist, deshalb sollte man, nachdem die Einführungsspiele gespielt wurden, ein Endlosspiel wählen. Hierbei wird ersteinmal die Produktion in Gang gesetzt. Als Grundmaterial muss man als erstes Holz in die Lager schaffen, deshalb baut man meist ersteinmal Forsthäuser und Farmen für die Produktion auf. Das besondere ist an dem Spiel, dass man nur durch ansiedeln Geld verdient. Dabei steigt auch die Bevölkerung in höhere Level auf. Von Level zu Level werden auch neue Gebäude erschließbar, aber auch die Bevölkerungsgruppe braucht dann neue Waren, um diese Stufe zu halten. Bekommen sie etwas nicht, sinkt sich diese wieder. Was auch wichtig ist, man muss im Game auch andere Inselgruppen erschließen, um einige Güter zu bekommen. Natürlich kann man auch Handelsverträge abschließen, um diese Güter von anderen Spielern zu bekommen.
Auch nett im Spiel ist, dass man einige andere Kulturen findet. So begegnet man Eskimos, Mongolen, Indianer, Venezianer, Afrikaner, Beduinen, Mauren und Polynesier. Von ihnen bekommt man auch oft wichtige Güter, mit denen man seine Bevölkerung versorgen muss.
Man findet natürlich diese Kulturen in den verschiedensten Klimazonen, die auch vertreten sind: Polar, Tundra, Nord, Prärie, Steppe und Dschungel. Von denen hängt auch die Güterproduktion ab. So findet man in Polar Wale für die Ölproduktion, Tundra gibt es Pelztiere. In der Steppe beispielsweise kann man Gold und Edelsteine finden um Schmuck für die Aristokraten - die höchste Bevölkerungsgruppe im Spiel - finden. Auch der Anbau hängt davon ab. So kann man zum Beispiel Gewürze nicht im Nordgebiet anbauen, Tabak gedeiht am besten in der Prärie. Um dies herrauszufinden, habt ihr von Anfang an einen Scout, den ihr samt Schiff auf eine andere Insel schicken könnt, um diese dann mit ihm erkunden. Natürlich findet ihr auch auf diese Art und Weise die Besiedlung anderer Inseln herraus.
Wenn man dann noch über genug Bares verfügt, kann man auch Militär ausbilden, um gegen die anderen Spieler vorzugehen und um das Land sein eigen zu nennen. Hierbei muss man aber auch aufpassen, dass die Produktionsbetriebe auch genügend Waffen und Rüstungen herstellen. Dafür benötigt man am meisten Werkzeuge. Auch gibt es eine Schule, Bibliothek und Universität im Game, mit denen man einige Sachen erlernen kann. Dies ist vorallem wichtig, da die Häuser gern mal anfangen zu brennen oder plötzlich die Pest mit eingeschleppt wird.
Der Bau der Häuser ist gebietlich begrenzt. Man kann diesen nur erweitern, wenn man sogenannte Haupthäsuer erbaut. Auch hat jedes Gebäude einen Einzugsbereich, wird in dem Bereich ein Produktionsgebäude erbaut, benötigt man keine Straße um es zu versorgen. So sollte man zum Beispiel in den Bereich einer Bäckerei die Windmühle und die Weizenfelder anbauen. Wichtiger ist dies in der Stadt: Die benötigten Gebäude wie Kirche, Taverne oder Feuerwehr sollten immer in die Mitte gebaut werden, um dass alle Leute in diese Einrichtung gehen können. Ist dies nicht der Fall, so sinken die Entwicklungsstufen wieder zu Pionieren oder die Häser fallen sogar in sich zusammen.
*** Das Menü ***
Rechts im Spiel findet man das wichtigste: Das Menü.
Baumenü:
Hierbei findet man die Gebäude im Spiel, die man erbauen kann. Unter öffentliche Gebäude findet man neben dem Haupthaus und Pionierhaus auch Schule, Feuerwehr oder Kirche. Darunter findet man die Plätze. Hier kann man die Steine für einen Marktplatz errichten oder Straßen bauen. Anschließend kommen die Farmen, auch das Forsthaus gehört dazu und ebenfalls die Felder der jeweiligen Farm. Im Menü Handwerksbetriebe kann man dann alle Betriebe vorfinden, die im Spiel notwendig sein werden. Unter Küstengebäute findet man alle Gebäude, die an der Küste angebaut werden müssen - Werft, Walfänger, Fischer, etc. Unter Minen findet man neben den Minen auch die Weitervarbeitungsbetriebe für die Rohstoffe, unter dem Punkt Miltär findet man alles, was benötigt wird, um ein gutes Militär aufzubauen und später Kriege zu führen und in den Zieranlegen findet man das vor, was die Aristokraten benötigen und einige Dinge, die man sich während des Spiels verdient hat.
Spielermenü:
Hier findet man den Spielerinfo, welcher sehr wichtig ist, da man hier alle eingehenden und ausgehenden Zahlen vorfindet, sowie sieht, ob man einen positiven oder negativen Erfolg beim Verkauf seiner Güter erzielt - eben die Gesamtbilanz. Unter Diplomatiestatus sieht man, wie man anderen Spielern gegenüber gesinnt ist und wie die einem gesinnt sind. In der Städteliste findet man vor, welche Städte man selbst erbaut hat und in der Schiffliste, welche Schiffe sich im Besitz befinden.
Infomenü:
Die Info wird nur dann angezeigt, wenn man mit dem LMK auf ein Gebäude, Soldaten oder Schiff klickt. Hierbei wird dann angezeigt, was dieses produziert und die Ausgaben. Beim Haupthaus sieht man dann, den Stadtstatus - produziert die Stadt im plus oder minus, sowie alle gepunkerten Güter. Bei den Soldaten sieht man, welchen und wieviel man angeklickt hat, bei Schiffen kann man dann noch einsehen, was sie transportieren, sowie die automatische Route.
Optionsmenü:
Hier kann man neben Laden und Speichern ein Hilfemenü öffnen, und Sprache und Musikeinstellungen verändern.
*** Die Grafik ***
Im Spiel findet man oftmals sehr gut animierte Sequenzen vor, die eigentlich sehr nett gemacht wurden, doch nervt mich persönlich das Ruckeln der Sequenzen. Ich dachte, ich sei der einzige, doch habe ich Leute gefunden, denen es ähnlich geht. Die grafische Darstellung der Landschaften ist auch sehr schön gemacht, die Tiere sind Originalgetreu gezeichnet. Die Häuser findet man auch in einer sehr netten Grafik vor, was schon Spaß macht, wenn man sich um eine Entwicklungsstufe steigert. Auch verfügt das Game über drei Zoomfunktionen, die sehr wichtig sind. Leider ruckelt es, wenn man die größte Ansicht wählt und dann über das Land schauen möchte.
*** Sound***
Der Sound hat es mir doch schon ein wenig angetan. Mit ruhigen altertümliche Klängen kann das Spiel sehr angenehm werden. Treten Gefahren auf, wechselt die Musik sofort um und wird etwas heftiger. Klickt man auf eine Kultur, wechselt auch die Musik auf eine Melodie, die der Kultur ähnelt. Man kann auch die Geräusche der Maschinen, sowie das Erzählen der Leute in den Wohnsiedlungen hören, was ich sehr nett finde.
*** Gameplay***
Das Spiel wird ausschließlich mit der Maus gespielt, was auch dringend erforderlich ist. Mit der LMK muss man die meisten Aktivitäten verrichten. So wird hiermit ein Gebäude erbaut und abgerissen, Personen und Gebäude angewählt und Einstellungen verändert. Mit dem RMK kann man Einstellnugen wieder anulieren.
***Pro***
Das Spiel ist durchaus süchtigmachend und anforderungsreich. Durch die vielen Szenarien und die Kampagne hat es einen sehr hohen Spielfaktor. Der Sound und die Grafik tragen natürlich hier bei.
*** Contra***
Das Spiel ist spielerisch sehr anforderungsreich, man muss viel überlegen, um auch einen Gewinn zu erzielen und nicht plötzlich auf null zu stehen. Leider hat das Spiel auch einige Mängel. Neben dem nervenden Ruckeln der Sequenzen stürzt es auch an einigen Stellen sehr gern ab. Diesen Abstürzen kann man entgegen helfen, in dem man es patchen tut, aber ich denke, dass das Game diese Sache bei Verkauf beherrschen muss. Zudem fehlt ein Multiplayerfile, er wurde auch bisher nicht angekündigt.
Da das Game sehr anspruchsvoll ist, würde ich empfehlen, sich den offiziellen Strategieguide zu holen, da hier auf alles eingegangen wird. Zudem gibt es auch sehr gute Foren, auf denen man die User fragen kann, wie man im Game vorankommt. So gibt es beispielsweise unter http://www.xpbulletin.de ein eigenständiges ANNO Forum, in denen man Fragen zum Spiel stellen kann. Alles in allem aber ein durchaus lohnendes Game nicht nur für Strategen.
Schlafmütze
ANNO 1503 ist ein sehr schönes Wirtschaftssimulationsgame, dass es durchaus in sich hat. Die Geschichte von ANNO ist mehr oder wenig, aus dem bisschen Startkapital, das man hat eine ertragbringende Stadt zu errichten.
***Anforderungen***
Windows 98/2000/ME/XP
Pentium 2 500 MHz
128 MB RAM, 930 MB Space
12x CD-ROM
DirectX 7 kompatible 3D AGP Grafikkarte (16MB)
Direct 8.1 oder höher
DirectX kompatible Soundkarte
*** Installation ***
Die Installation ist innerhalb von wenigen Minuten abgeschlossen. Man benötigt lediglich die Installations CD.
*** Der Start ***
Um das Spiel zu starten, muss man die Game CD-ROM einlegen.
Nach einem netten Intro gelangt man dann auch auf die Startseite. Hier kann man nun wählen:
Neues Spiel
Kampagne
Spiel laden
Spiel fortsetzen
(Multiplayer)
Wählt man Neues Spiel, kann man erneut wählen: Die Einführungsspiele dienen dazu, sich ersteinmal mit den Hauptfunktionen vertraut zu machen, was ich für Anfänger sehr geeignet finde, da man hier erstmal damit vertraut gemacht wird, wie man etwas aufbaut, Handelsverträge abschließt oder Feinde vernichtet.
Die Endlosspiele sind, wie sie heißen, Endlos. Je nachdem, was man für eines wählt, beginnt man mit einem bestimmten Startkapital und muss eine Stadt aufbauen. Hierbei kann man auch noch bestimmen, ob man Funktionen wie Katastrophen, Piraten oder Computerspieler ein bzw. ausschaltet. Dann gehts auch schon ins Spiel.
Im Szenario können Szenarien angewählt werden in denen man bestimmte Aufgaben erfüllen muss.
Die Kampagne ist das umfangreichste Game. Hierbei hat man meherere Karten, auf denen man Aufgaben bewältigen muss, um ins nächste Szenario zu gelangen.
Spiel laden: Diese Funktion dient, um ein angefangenes Spiel fortzusetzen.
Spiel fortsetzen: ANNO 1503 verfügt über eine Autosavefunktion, wenn man Spiel fortsetzen wählt, wird auf den \"Last Game\"-File zugegriffen.
*** Das Spiel ***
Nun zum Spiel: Es müssen aus einem bestimmten Startkapital viel Geld gemacht werden, was anfangs gar nicht einfach ist, deshalb sollte man, nachdem die Einführungsspiele gespielt wurden, ein Endlosspiel wählen. Hierbei wird ersteinmal die Produktion in Gang gesetzt. Als Grundmaterial muss man als erstes Holz in die Lager schaffen, deshalb baut man meist ersteinmal Forsthäuser und Farmen für die Produktion auf. Das besondere ist an dem Spiel, dass man nur durch ansiedeln Geld verdient. Dabei steigt auch die Bevölkerung in höhere Level auf. Von Level zu Level werden auch neue Gebäude erschließbar, aber auch die Bevölkerungsgruppe braucht dann neue Waren, um diese Stufe zu halten. Bekommen sie etwas nicht, sinkt sich diese wieder. Was auch wichtig ist, man muss im Game auch andere Inselgruppen erschließen, um einige Güter zu bekommen. Natürlich kann man auch Handelsverträge abschließen, um diese Güter von anderen Spielern zu bekommen.
Auch nett im Spiel ist, dass man einige andere Kulturen findet. So begegnet man Eskimos, Mongolen, Indianer, Venezianer, Afrikaner, Beduinen, Mauren und Polynesier. Von ihnen bekommt man auch oft wichtige Güter, mit denen man seine Bevölkerung versorgen muss.
Man findet natürlich diese Kulturen in den verschiedensten Klimazonen, die auch vertreten sind: Polar, Tundra, Nord, Prärie, Steppe und Dschungel. Von denen hängt auch die Güterproduktion ab. So findet man in Polar Wale für die Ölproduktion, Tundra gibt es Pelztiere. In der Steppe beispielsweise kann man Gold und Edelsteine finden um Schmuck für die Aristokraten - die höchste Bevölkerungsgruppe im Spiel - finden. Auch der Anbau hängt davon ab. So kann man zum Beispiel Gewürze nicht im Nordgebiet anbauen, Tabak gedeiht am besten in der Prärie. Um dies herrauszufinden, habt ihr von Anfang an einen Scout, den ihr samt Schiff auf eine andere Insel schicken könnt, um diese dann mit ihm erkunden. Natürlich findet ihr auch auf diese Art und Weise die Besiedlung anderer Inseln herraus.
Wenn man dann noch über genug Bares verfügt, kann man auch Militär ausbilden, um gegen die anderen Spieler vorzugehen und um das Land sein eigen zu nennen. Hierbei muss man aber auch aufpassen, dass die Produktionsbetriebe auch genügend Waffen und Rüstungen herstellen. Dafür benötigt man am meisten Werkzeuge. Auch gibt es eine Schule, Bibliothek und Universität im Game, mit denen man einige Sachen erlernen kann. Dies ist vorallem wichtig, da die Häuser gern mal anfangen zu brennen oder plötzlich die Pest mit eingeschleppt wird.
Der Bau der Häuser ist gebietlich begrenzt. Man kann diesen nur erweitern, wenn man sogenannte Haupthäsuer erbaut. Auch hat jedes Gebäude einen Einzugsbereich, wird in dem Bereich ein Produktionsgebäude erbaut, benötigt man keine Straße um es zu versorgen. So sollte man zum Beispiel in den Bereich einer Bäckerei die Windmühle und die Weizenfelder anbauen. Wichtiger ist dies in der Stadt: Die benötigten Gebäude wie Kirche, Taverne oder Feuerwehr sollten immer in die Mitte gebaut werden, um dass alle Leute in diese Einrichtung gehen können. Ist dies nicht der Fall, so sinken die Entwicklungsstufen wieder zu Pionieren oder die Häser fallen sogar in sich zusammen.
*** Das Menü ***
Rechts im Spiel findet man das wichtigste: Das Menü.
Baumenü:
Hierbei findet man die Gebäude im Spiel, die man erbauen kann. Unter öffentliche Gebäude findet man neben dem Haupthaus und Pionierhaus auch Schule, Feuerwehr oder Kirche. Darunter findet man die Plätze. Hier kann man die Steine für einen Marktplatz errichten oder Straßen bauen. Anschließend kommen die Farmen, auch das Forsthaus gehört dazu und ebenfalls die Felder der jeweiligen Farm. Im Menü Handwerksbetriebe kann man dann alle Betriebe vorfinden, die im Spiel notwendig sein werden. Unter Küstengebäute findet man alle Gebäude, die an der Küste angebaut werden müssen - Werft, Walfänger, Fischer, etc. Unter Minen findet man neben den Minen auch die Weitervarbeitungsbetriebe für die Rohstoffe, unter dem Punkt Miltär findet man alles, was benötigt wird, um ein gutes Militär aufzubauen und später Kriege zu führen und in den Zieranlegen findet man das vor, was die Aristokraten benötigen und einige Dinge, die man sich während des Spiels verdient hat.
Spielermenü:
Hier findet man den Spielerinfo, welcher sehr wichtig ist, da man hier alle eingehenden und ausgehenden Zahlen vorfindet, sowie sieht, ob man einen positiven oder negativen Erfolg beim Verkauf seiner Güter erzielt - eben die Gesamtbilanz. Unter Diplomatiestatus sieht man, wie man anderen Spielern gegenüber gesinnt ist und wie die einem gesinnt sind. In der Städteliste findet man vor, welche Städte man selbst erbaut hat und in der Schiffliste, welche Schiffe sich im Besitz befinden.
Infomenü:
Die Info wird nur dann angezeigt, wenn man mit dem LMK auf ein Gebäude, Soldaten oder Schiff klickt. Hierbei wird dann angezeigt, was dieses produziert und die Ausgaben. Beim Haupthaus sieht man dann, den Stadtstatus - produziert die Stadt im plus oder minus, sowie alle gepunkerten Güter. Bei den Soldaten sieht man, welchen und wieviel man angeklickt hat, bei Schiffen kann man dann noch einsehen, was sie transportieren, sowie die automatische Route.
Optionsmenü:
Hier kann man neben Laden und Speichern ein Hilfemenü öffnen, und Sprache und Musikeinstellungen verändern.
*** Die Grafik ***
Im Spiel findet man oftmals sehr gut animierte Sequenzen vor, die eigentlich sehr nett gemacht wurden, doch nervt mich persönlich das Ruckeln der Sequenzen. Ich dachte, ich sei der einzige, doch habe ich Leute gefunden, denen es ähnlich geht. Die grafische Darstellung der Landschaften ist auch sehr schön gemacht, die Tiere sind Originalgetreu gezeichnet. Die Häuser findet man auch in einer sehr netten Grafik vor, was schon Spaß macht, wenn man sich um eine Entwicklungsstufe steigert. Auch verfügt das Game über drei Zoomfunktionen, die sehr wichtig sind. Leider ruckelt es, wenn man die größte Ansicht wählt und dann über das Land schauen möchte.
*** Sound***
Der Sound hat es mir doch schon ein wenig angetan. Mit ruhigen altertümliche Klängen kann das Spiel sehr angenehm werden. Treten Gefahren auf, wechselt die Musik sofort um und wird etwas heftiger. Klickt man auf eine Kultur, wechselt auch die Musik auf eine Melodie, die der Kultur ähnelt. Man kann auch die Geräusche der Maschinen, sowie das Erzählen der Leute in den Wohnsiedlungen hören, was ich sehr nett finde.
*** Gameplay***
Das Spiel wird ausschließlich mit der Maus gespielt, was auch dringend erforderlich ist. Mit der LMK muss man die meisten Aktivitäten verrichten. So wird hiermit ein Gebäude erbaut und abgerissen, Personen und Gebäude angewählt und Einstellungen verändert. Mit dem RMK kann man Einstellnugen wieder anulieren.
***Pro***
Das Spiel ist durchaus süchtigmachend und anforderungsreich. Durch die vielen Szenarien und die Kampagne hat es einen sehr hohen Spielfaktor. Der Sound und die Grafik tragen natürlich hier bei.
*** Contra***
Das Spiel ist spielerisch sehr anforderungsreich, man muss viel überlegen, um auch einen Gewinn zu erzielen und nicht plötzlich auf null zu stehen. Leider hat das Spiel auch einige Mängel. Neben dem nervenden Ruckeln der Sequenzen stürzt es auch an einigen Stellen sehr gern ab. Diesen Abstürzen kann man entgegen helfen, in dem man es patchen tut, aber ich denke, dass das Game diese Sache bei Verkauf beherrschen muss. Zudem fehlt ein Multiplayerfile, er wurde auch bisher nicht angekündigt.
Da das Game sehr anspruchsvoll ist, würde ich empfehlen, sich den offiziellen Strategieguide zu holen, da hier auf alles eingegangen wird. Zudem gibt es auch sehr gute Foren, auf denen man die User fragen kann, wie man im Game vorankommt. So gibt es beispielsweise unter http://www.xpbulletin.de ein eigenständiges ANNO Forum, in denen man Fragen zum Spiel stellen kann. Alles in allem aber ein durchaus lohnendes Game nicht nur für Strategen.
Schlafmütze
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