Erfahrungsbericht von SVoigt3000
Sim City goes Mittelalter
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Eigentlich bin ich kein großer PC-Spieler. Aber bei einigen Spielen mache ich da auch gern mal eine Ausnahme. „Anno 1602“ hat mich zum Beispiel sehr fasziniert und so war ich natürlich begeistert, als endlich die Fortsetzung, „Anno 1503“, herauskam. Ich habe das Spiel gleich am Erscheungstag von Amazon zugeschickt bekommen, habe es gleich installiert und war von der ersten Minute begeistert. Ob das immernoch so ist...?
--------STORY / INHALT:--------
Du hast in einem Wirtshaus als kleiner Junge immer Geschichten von einem Entdecker gehört, der fremde Inseln und Welten entdeckte, dort Siedlungen und große Städte aufbaute und viele Abenteuer erlebte. Du bist fasziniert von seinen Geschichten und fortan ist es dein größter Wunsch, auch auf Entdeckungsreise zu gehen. Eines Tages ist es dann soweit. Du hast dein eigenes Schiff und stichst in See...
Nach langer Reise ruft der Mann aus dem Krähennest: „Land in Sicht!“. Es ist soweit – Du hast deine erste Insel entdeckt. Nun muss die Insel mit dem Scout erforscht werden. Gibt es dort wertvolle Erz-, Gold-, Marmor- oder Salzvorkommen? Welche Pflanzen gedeihen auf der Insel am besten? Entspricht die Insel deinen Wünschen, kannst du dort ein Kontor errichten. Damit ist der Grundstein gelegt. Nun musst du Forsthäuser bauen, damit Bäume für weitere Gebäude gefällt werden können. Dann wollen deine Inselbewohner bald eine Kapelle haben, sie brauchen Nahrung, Leder, Stoffe und vieles mehr, damit sie sich weiterentwickeln können.
All diese Aufgaben liegen in der Hand des Spielers. Um die Inselbewohner zufrieden zu stellen, muss man aber auch diplomatische Arbeit leisten. Die (Computer-)Spieler haben auch Städte auf anderen Inseln. Dort kann man vielleicht an bestimmte Produkte kommen, die man braucht. Außerdem kann man weitere Inseln besiedeln und gegen andere Völker Krieg führen. Aber Vorsicht: Man kann auch immer selbst angegriffen werden und mit den Piraten ist auch nicht zu spaßen...
--------SYSTEMVORAUSSETZUNGEN:--------
Windows 98/2000/ME/XP
Pentium II 500 Mhz
128 MB RAM, mindestens 930 MB Festplattenspeicher
12-fach-CD-ROM
DirectX 7 kompatible 3D AGP Grafikkarte (16 MB)
DirectX 8.1
DirectX kompatible Soundkarte
--------VERPACKUNG:--------
„Anno 1503“ wird in einer Pappschachtel geliefert, die ungefähr die Maße einer DVD-Box hat. Im Inneren findet man die Anleitung und 2 CDs. Das Cover der Verpackung zeigt oben das schon vom Vorgänger bekannte Logo, nur dass nun auf dem Holzschild „Anno 1503“ in goldenen Lettern steht. Darunter sieht man ein großes Bild: Ein Segelschiff verlässt den Hafen einer bereits gewachsenen Stadt. In dem Hafen liegen im Hintergrund weitere Segelschiffe. Außerdem ist in der Stadt eine große Kirche zu sehen. Unter diesem Bild sieht man die Logos der Spielehersteller EA Games, Max Design und Sunflowers.
--------INSTALLATION:--------
Die Installation ist ein Kinderspiel. Man legt einfach die erste CD ins CD-ROM-Laufwerk. Nun sollte automatisch ein Auswahlbildschirm erscheinen. Dort wählt man „Installieren“ und folgt den Anweisungen auf dem Bildschirm (Auswahl des Verzeichnisses, in das Anno 1503 installiert werden soll u.s.w.). Diese Installation kann wirklich jedes Kind allein durchführen.
--------ERSTE SCHRITTE / ANLEITUNG:--------
Wer bereits „Anno 1602“ kennt und gespielt hat, wird mit dem Nachfolger kaum Schwierigkeiten haben. Das Spielprinzip ist das gleiche geblieben und die Menüführung hat sich nur geringfügig geändert. Für Neulinge und Neugierige gibt es aber auch einige Einführungsspiele, bei denen bestimmte Themen Schritt für Schritt erklärt werden. Das erste Einführungsspiel zeigt so zum Beispiel deteiliert, wie man anfängt, eine eigene Siedlung aufzubauen. Dieses Tutorial habe ich als alter „Anno 1602“-Hase trotzdem gespielt, weil es interessant ist und einem einige kleine Änderungen und Tipps zeigt. Neulinge sollten auf jeden Fall alle Tutorials spielen, denn danach sind sie wirklich fit für das wirkliche Spiel. Die Steuerung ist übrigens genauso leicht wie die Installation. Man spielt nahezu das komplette Spiel mit der Maus, wodurch man sich voll auf die Probleme als Regent einer eigenen Stadt konzentrieren kann und sich nicht noch mühsam in die Steuerung einarbeiten muss. Das ist gut, denn Probleme als Stadtvater wird es genug geben...
Sowohl diejenigen, die den Vorgänger, als auch Neulinge sollten dann außerdem bei Unklarheiten in die sehr gut gemachte Anleitung gucken. Dort findet man dank Inhalts- und Schlagwortverzeichnis, sowie zahlreichen Bebilderungen alles sehr schnell und gut erklärt. Wer also einen Zusammenhang nicht versteht oder eine kleine Frage hat, ist mit der Anleitung gut beraten. Aber wirklich von Vorn bis Hinten lesen muss man sie nicht, bevor man das erste Spiel startet. „Anno 1503“ ist wirklich sehr logisch und leicht verständlich.
--------KOMMENTAR:--------
Dank der Spieltiefe und der Komplexität von „Anno 1503“ macht das Spiel nicht nur 2 Tage, sondern lange Zeit Spaß. Der Suchtfaktor ist wirklich extrem, weil dank der schönen Grafik sofort von dem Spiel gefesselt ist und man wirklich alles daran setzt, seine Bürger zufrieden zu stellen. Das macht man zum einen, weil man erfolgreich als Regent seiner kleinen Stadt sein möchte, zum anderen, weil man unbedingt erfahren möchte, wie die einzelnen Gebäude in der nächsten Ausbaustufe aussehen.
Leider hat die erste Verkaufsversion noch einige Bugs, die den Spielspaß etwas dämpfen. So ist bei einigen Spielern die Übersichtskarte am oberen Rand des Bildschirms nicht richtig zu sehen. Sie ist komplett weiss und man sieht weder Städte noch irgendwelche Inseln. Dann kommt es nun selten noch zu Abstürzen des Rechners. Diese beiden Probleme habe ich auch, aber die werden am 6.11.2002 behoben sein. Dann wird nämlich auf der offiziellen Spielepage ein Patch zum Download angeboten werden, der all diese Probleme behebt.
Ansonsten kann ich aber nur Lobeshymnen auf dieses tolle Spiel anstimmen. So gibt es nun, im Vergleich zu „Anno 1602“, viel mehr Produkte und Gebäude. Außerdem gibt es einige Völker mehr. Die Einteilung des Spielplans in Klimagebiete gefällt mir auch sehr gut. So trifft man in einem Bereich des Spielfeldes auf vereiste Inseln, auf denen dann auch Eskimos wohnen, in einem anderen Bereich findet man sehr heiße Inseln, auf denen dann Indianer leben. Auch dadurch wird das Spiel interessanter und vor allem realistischer. Sehr gut finde ich auch die Idee, dass man nun, wenn man eine Schule baut, Wissenspunkte sammelt, mit denen man dann Forschungen anstellen und Erfindungen (zum Beispiel eine Feuerwache, bessere Waffen etc.) machen kann. Das ist besser als beim Vorgängerspiel, bei dem man eine Schule bauen musste, damit das Volk glücklich ist. Weitere Verwendung fand man für die Schulen damals aber nicht.
Zu den Systemvorraussetzungen muss ich sagen, dass sie wirklich akzeptabel sind. Hier wurde wohl darauf geachtet, dass wirklich die meisten Spieler das Spiel auch spielen können. Einen 500MHz-Prozessor hat heute ja wirklich jeder Rechner, genauso wie ein 12x-CD-ROM-Laufwerk. Andere Spiele haben da heute ganz andere Vorraussetzungen, wie zum Beispiel das bald erscheinende „Anstoss 4“, für das man ein DVD-Laufwerk brauchen wird. Ich hätte mir den vierten Teil der Anstoss-Reihe gern gekauft, aber da ich kein DVD-Laufwerk habe, werde ich das wohl nicht machen können. Und das wurde bei „Anno 1503“ eben verhindert, indem man sich mit den Vorraussetzungen zum Spielen nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt hat. Trotzdem muss ich aber sagen, ist die Grafik und das komplette Spiel absolut faszinierend und bietet auch Neuerungen in der Spielewelt. Man kann hier also nicht sagen, das Spiel sei schon überholt, weil man mit den recht niedrigen Systemvorraussetzungen kein gutes Spiel programmieren kann.
--------FAZIT:--------
Ein wirklich tolles, fesselndes und komplexes Spiel, das nicht nur 2, 3 Tage, sondern sehr lange Spaß macht. Wer noch Probleme mit Bugs hat, dem wird auch bald von den Programmierern persönlich geholfen. Denn dann kommt der erste Patch, der diese Fehler behebt – was will man mehr? Nichts! Also: Ein Topspiel!!!
--------STORY / INHALT:--------
Du hast in einem Wirtshaus als kleiner Junge immer Geschichten von einem Entdecker gehört, der fremde Inseln und Welten entdeckte, dort Siedlungen und große Städte aufbaute und viele Abenteuer erlebte. Du bist fasziniert von seinen Geschichten und fortan ist es dein größter Wunsch, auch auf Entdeckungsreise zu gehen. Eines Tages ist es dann soweit. Du hast dein eigenes Schiff und stichst in See...
Nach langer Reise ruft der Mann aus dem Krähennest: „Land in Sicht!“. Es ist soweit – Du hast deine erste Insel entdeckt. Nun muss die Insel mit dem Scout erforscht werden. Gibt es dort wertvolle Erz-, Gold-, Marmor- oder Salzvorkommen? Welche Pflanzen gedeihen auf der Insel am besten? Entspricht die Insel deinen Wünschen, kannst du dort ein Kontor errichten. Damit ist der Grundstein gelegt. Nun musst du Forsthäuser bauen, damit Bäume für weitere Gebäude gefällt werden können. Dann wollen deine Inselbewohner bald eine Kapelle haben, sie brauchen Nahrung, Leder, Stoffe und vieles mehr, damit sie sich weiterentwickeln können.
All diese Aufgaben liegen in der Hand des Spielers. Um die Inselbewohner zufrieden zu stellen, muss man aber auch diplomatische Arbeit leisten. Die (Computer-)Spieler haben auch Städte auf anderen Inseln. Dort kann man vielleicht an bestimmte Produkte kommen, die man braucht. Außerdem kann man weitere Inseln besiedeln und gegen andere Völker Krieg führen. Aber Vorsicht: Man kann auch immer selbst angegriffen werden und mit den Piraten ist auch nicht zu spaßen...
--------SYSTEMVORAUSSETZUNGEN:--------
Windows 98/2000/ME/XP
Pentium II 500 Mhz
128 MB RAM, mindestens 930 MB Festplattenspeicher
12-fach-CD-ROM
DirectX 7 kompatible 3D AGP Grafikkarte (16 MB)
DirectX 8.1
DirectX kompatible Soundkarte
--------VERPACKUNG:--------
„Anno 1503“ wird in einer Pappschachtel geliefert, die ungefähr die Maße einer DVD-Box hat. Im Inneren findet man die Anleitung und 2 CDs. Das Cover der Verpackung zeigt oben das schon vom Vorgänger bekannte Logo, nur dass nun auf dem Holzschild „Anno 1503“ in goldenen Lettern steht. Darunter sieht man ein großes Bild: Ein Segelschiff verlässt den Hafen einer bereits gewachsenen Stadt. In dem Hafen liegen im Hintergrund weitere Segelschiffe. Außerdem ist in der Stadt eine große Kirche zu sehen. Unter diesem Bild sieht man die Logos der Spielehersteller EA Games, Max Design und Sunflowers.
--------INSTALLATION:--------
Die Installation ist ein Kinderspiel. Man legt einfach die erste CD ins CD-ROM-Laufwerk. Nun sollte automatisch ein Auswahlbildschirm erscheinen. Dort wählt man „Installieren“ und folgt den Anweisungen auf dem Bildschirm (Auswahl des Verzeichnisses, in das Anno 1503 installiert werden soll u.s.w.). Diese Installation kann wirklich jedes Kind allein durchführen.
--------ERSTE SCHRITTE / ANLEITUNG:--------
Wer bereits „Anno 1602“ kennt und gespielt hat, wird mit dem Nachfolger kaum Schwierigkeiten haben. Das Spielprinzip ist das gleiche geblieben und die Menüführung hat sich nur geringfügig geändert. Für Neulinge und Neugierige gibt es aber auch einige Einführungsspiele, bei denen bestimmte Themen Schritt für Schritt erklärt werden. Das erste Einführungsspiel zeigt so zum Beispiel deteiliert, wie man anfängt, eine eigene Siedlung aufzubauen. Dieses Tutorial habe ich als alter „Anno 1602“-Hase trotzdem gespielt, weil es interessant ist und einem einige kleine Änderungen und Tipps zeigt. Neulinge sollten auf jeden Fall alle Tutorials spielen, denn danach sind sie wirklich fit für das wirkliche Spiel. Die Steuerung ist übrigens genauso leicht wie die Installation. Man spielt nahezu das komplette Spiel mit der Maus, wodurch man sich voll auf die Probleme als Regent einer eigenen Stadt konzentrieren kann und sich nicht noch mühsam in die Steuerung einarbeiten muss. Das ist gut, denn Probleme als Stadtvater wird es genug geben...
Sowohl diejenigen, die den Vorgänger, als auch Neulinge sollten dann außerdem bei Unklarheiten in die sehr gut gemachte Anleitung gucken. Dort findet man dank Inhalts- und Schlagwortverzeichnis, sowie zahlreichen Bebilderungen alles sehr schnell und gut erklärt. Wer also einen Zusammenhang nicht versteht oder eine kleine Frage hat, ist mit der Anleitung gut beraten. Aber wirklich von Vorn bis Hinten lesen muss man sie nicht, bevor man das erste Spiel startet. „Anno 1503“ ist wirklich sehr logisch und leicht verständlich.
--------KOMMENTAR:--------
Dank der Spieltiefe und der Komplexität von „Anno 1503“ macht das Spiel nicht nur 2 Tage, sondern lange Zeit Spaß. Der Suchtfaktor ist wirklich extrem, weil dank der schönen Grafik sofort von dem Spiel gefesselt ist und man wirklich alles daran setzt, seine Bürger zufrieden zu stellen. Das macht man zum einen, weil man erfolgreich als Regent seiner kleinen Stadt sein möchte, zum anderen, weil man unbedingt erfahren möchte, wie die einzelnen Gebäude in der nächsten Ausbaustufe aussehen.
Leider hat die erste Verkaufsversion noch einige Bugs, die den Spielspaß etwas dämpfen. So ist bei einigen Spielern die Übersichtskarte am oberen Rand des Bildschirms nicht richtig zu sehen. Sie ist komplett weiss und man sieht weder Städte noch irgendwelche Inseln. Dann kommt es nun selten noch zu Abstürzen des Rechners. Diese beiden Probleme habe ich auch, aber die werden am 6.11.2002 behoben sein. Dann wird nämlich auf der offiziellen Spielepage ein Patch zum Download angeboten werden, der all diese Probleme behebt.
Ansonsten kann ich aber nur Lobeshymnen auf dieses tolle Spiel anstimmen. So gibt es nun, im Vergleich zu „Anno 1602“, viel mehr Produkte und Gebäude. Außerdem gibt es einige Völker mehr. Die Einteilung des Spielplans in Klimagebiete gefällt mir auch sehr gut. So trifft man in einem Bereich des Spielfeldes auf vereiste Inseln, auf denen dann auch Eskimos wohnen, in einem anderen Bereich findet man sehr heiße Inseln, auf denen dann Indianer leben. Auch dadurch wird das Spiel interessanter und vor allem realistischer. Sehr gut finde ich auch die Idee, dass man nun, wenn man eine Schule baut, Wissenspunkte sammelt, mit denen man dann Forschungen anstellen und Erfindungen (zum Beispiel eine Feuerwache, bessere Waffen etc.) machen kann. Das ist besser als beim Vorgängerspiel, bei dem man eine Schule bauen musste, damit das Volk glücklich ist. Weitere Verwendung fand man für die Schulen damals aber nicht.
Zu den Systemvorraussetzungen muss ich sagen, dass sie wirklich akzeptabel sind. Hier wurde wohl darauf geachtet, dass wirklich die meisten Spieler das Spiel auch spielen können. Einen 500MHz-Prozessor hat heute ja wirklich jeder Rechner, genauso wie ein 12x-CD-ROM-Laufwerk. Andere Spiele haben da heute ganz andere Vorraussetzungen, wie zum Beispiel das bald erscheinende „Anstoss 4“, für das man ein DVD-Laufwerk brauchen wird. Ich hätte mir den vierten Teil der Anstoss-Reihe gern gekauft, aber da ich kein DVD-Laufwerk habe, werde ich das wohl nicht machen können. Und das wurde bei „Anno 1503“ eben verhindert, indem man sich mit den Vorraussetzungen zum Spielen nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt hat. Trotzdem muss ich aber sagen, ist die Grafik und das komplette Spiel absolut faszinierend und bietet auch Neuerungen in der Spielewelt. Man kann hier also nicht sagen, das Spiel sei schon überholt, weil man mit den recht niedrigen Systemvorraussetzungen kein gutes Spiel programmieren kann.
--------FAZIT:--------
Ein wirklich tolles, fesselndes und komplexes Spiel, das nicht nur 2, 3 Tage, sondern sehr lange Spaß macht. Wer noch Probleme mit Bugs hat, dem wird auch bald von den Programmierern persönlich geholfen. Denn dann kommt der erste Patch, der diese Fehler behebt – was will man mehr? Nichts! Also: Ein Topspiel!!!
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