Erfahrungsbericht von Potame
Im Westen was Neues!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hi Ihr
Heute erzähl ich euch mal von einem Computerspiel. Es ist das erste Spiel, dass ich mir seit langer Zeit gekauft habe und ich sage es hier vorweg: Ich habe es nicht bereut.
Jetzt wollt ihr wahrscheinlich auch wissen worum es eigentlich geht und ich will euch natürlich nicht länger auf die Folter spannen. Es geht um Anno 1503 den Nachfolger des fast legendärem Anno 1602 aus dem Hause Sunflowers.
*--- Preis ---*
Fangen wir mal mit dem einzig unangenehmen an, dass das Spiel aufweist. Der Preis. Ich habe das Spielchen für 44 (In Worten: vierundvierzig) Euro erstanden. Das ist eigentlich noch relativ günstig, denn es kostet zum Teil sogar bis zu 49 Euro. Nichtsdestoweniger finde ich 44 Euro für ein „blödes“ Computerspiel recht happig, aber andere Spiele sind genauso teuer und von daher kann man wohl nichts sagen.
*--- Spielprinzip ---*
Das Spiel basiert im Großen und Ganzen auf einer Story. Ein junger Seemann bekommt ein Schiff und hat die Aufgabe mit ein paar Werkzeugen, einem Bisschen Holz und vielleicht ein Weinig Nahrung an Bord eine oder mehrer Inseln zu besiedeln und dort florierende Städte zu errichten.
In diesem Punkt unterscheidet sich Anno 1503 in keiner Weise von seinem Vorgänger. Einzig die Tatsache, dass man nun einen Scout mit an Bord hat, der die Inseln erforscht, birgt direkt am Anfang eine Neuerung in sich. Besagter Scout kann nun auch eine Markthalle inmitten einer Insel errichten. Natürlich kann man auch weiterhin durch den Bau eines Kontors eine Insel besiedeln.
Für alle die es nicht wissen: Bei Anno 1503(1602) ist der Bau von einem Kontor respektive diverser Markthallen unumgänglich um sein Revier zu markieren und seinen Einzugsbereich zu vergrößern.
Danach, dass heißt, wenn man eine passende Insel gefunden hat beginnt man damit seine Stadt aufzubauen.
*--- Spielverlauf ---*
Wie gesagt baut man zuerst sein Kontor am Ufer einer Insel und vergrößert von da aus seinen Einzugsbereich. Da die Güter, die man zu Beginn des Spieles hat, eher knapp bemessen sind muss man sich möglichst schnell daran machen die wichtigsten Bedarfsgüter und Baumaterialien zu produzieren.
Am Anfang braucht man natürlich Holz, Holz ist so ziemlich das wichtigste Material im ganzen Spiel, denn alle man benötigt Holz für den Bau aller Gebäude. Später wird Holz zudem noch in vielen Gebäuden verarbeitet, beispielsweise in der Schmiede.
Dann muss man selbstverständlich auch die Versorgung seiner Einwohner sicherstellen und deshalb baut man eine Jagdhütte, die sowohl Nahrung als auch Tierhäute produziert, die wiederum später beim Gerber zu Leder weiterverarbeitet werden. Eine andere recht einfache Methode um Nahrung zu beschaffen ist die Fischerhütte, von dort aus zieht ein Angler seine Runden an der Küste der Insel und bringt so die ein oder andere Tonne Nahrung ins Kontor.
Die wichtigsten Produktionszweige sind nun eingerichtet und folglich macht man sich nun daran seine Insel zu bevölkern. Denn ohne Insulaner hätte das Spiel keinen Sinn und zudem wäre man in kurzer Zeit dem Bankrott nahe, denn die Inselbewohner bringen das Geld in die Staatskasse, indem sie Nahrung, Salz, Stoffe, Leder, später Gewürze, Nahrung und andere Luxusgüter kaufen.
Es versteht sich von selbst, dass der Bau einer Stadt nicht nur das lieblose hinklatschen einzelner Hütten bedarf sondern eine durchdachte Konzeption. So sollte man beispielsweise von Anfang an einen Platz für Kirche, Wirtshaus, Feuerwehr, Schule usw. einplanen. Denn mit zunehmender Entwicklung verlangen die Bewohner nach besagten Einrichtungen und als guter Stadtherr erfüllt man die Wünsche seiner Untertanen. Andernfalls sieht man über kurz oder lang auch die Bevölkerungszahl sinken.
Ich denke man kann jetzt schon sehen, dass das ganze recht komplex ist und da ich hier keine Anleitung schreiben möchte höre ich an dieser Stelle auf das Wachsen der Stadt zu beschreiben.
*--- Bevölkerung ---*
Die Bevölkerung bedarf, wie ich bereits erwähnt habe, einer besonderen Fürsorge. In Anno 1503 gibt, wie in Anno 1602, fünf Zivilisationsstufen.
Man fängt an mit Pionieren die noch kaum Bedürfnisse haben. Die Pioniere werden zu Siedlern denen man schon etwas bieten muss um sie bei Laune zu halten. Den Siedlern folgen die Bürger, die wiederum durch Kaufleute ersetzt werden. Schließlich kommt es wenn man gut plant, wirtschaftet und handelt zu dem Umstand, dass die eigene Insel von Aristokraten bevölkert wird. Diese sind die anspruchsvollsten Menschen die es in der Anno - Welt gibt und es bedarf schon einer Menge Geschick diese Leute bei Laune zu halten. Allerdings kann man mit Aristokraten sehr viel mehr Geld verdienen als zum Beispiel mit Pionieren. Brauchen Pioniere eigentlich nichts außer Nahrung, geben Aristokraten ihr Geld für Schmuck, Kleidung und Seidenstoffe aus und füllen somit die Kasse.
*--- Produktionsketten ---*
In Anno 1503 gibt es eine Vielzahl von Produktionsketten. Jede im Einzelnen zu beschreiben halte ich für überflüssig, weil das Spiel ein Poster mit den Produktionsketten mitliefert und zudem kann man auch im Handbuch die Produktionsketten nachschlagen.
Ich möchte aber trotzdem eine Produktionskette exemplarisch erläutern um euch die Komplexität des Spieles nahe zu bringen.
Ich erkläre mal wie Werkzeug entsteht. Zuerst muss man mit dem Scout einen Berg mit Erzvorkommen suchen, dort dann eine Erzmine errichten. Mit dem Erz aus der Mine und einigen Tonnen Holz kann in der Erzschmelze (die man natürlich auch bauen muss) Eisen produziert werden. Das Eisen braucht man u.a. für den Werkzeugmacher (ja, auch diese Gebäude muss man bauen, man kriegt echt nichts geschenkt), der mit diesem Eisen und Holz Werkzeuge herstellt. Letztlich wird das fertige Werkzeug von einem Marktkarren abgeholt und sobald es im Kontor oder in einer Markthalle ist, kann man das Werkzeug zum Bau neuer Gebäude verwenden.
Das ist allerdings eine recht unkomplizierte Produktionskette, es kann noch wesentlich komplexer werden.
*--- Kampf ---*
Bei Anno 1503 soll das Kriegsgeschehen ausgeprägter sein als beim Vorgänger. In der Tat gibt es zahlreiche Einheiten für diesen Bereich des Spiels. Da ich aber das Aufbauen und Wirtschaften interessanter finde als das Kämpfen, kann ich euch leider keinen Einblick in diesen Bereich geben, denn ich bin bisher noch nicht in der Situation gewesen bei Anno 1503 kämpfen zu müssen. Ich kann euch lediglich von Schiffen erzählen die sich beschossen. Das ist aber weitestgehend unspektakulär obwohl man deutlich erkennen kann wie die Schiffe zu Grunde gehen.
*--- Grafik & Steuerung---*
Das ganze Spiel ist sehr liebevoll gemacht und bisweilen sehr detailliert. Im Großen und Ganzen erinnert es zwar stark an den Vorgänger, bei genauerer Betrachtung fällt aber der unterschied auf. Es springen bspw. etliche Bewohner in der Stadt rum und aus den Schornsteinen der Produktionsstätten steigt der Rauch auf.
Es gibt im Spiel drei Zoomstufen, die einen sehr nahen Blick auf die Stadt ermöglichen oder einen sehr totalen Blick zulassen. Ich nutzt meistens die mittlere Stufe, zum Bau von Feldern eignet sich aber die nahe Ansicht und u.a. zur Suche neuer Inseln, die totalen Ansicht.
Steuern kann man das Spiel im Prinzip gänzlich mit der Maus. Allerdings gibt es ein paar Short-Cuts die das Spielen vereinfachen. So gelangt man, egal wo man auf der Karte ist, mit einem Druck der „H-Taste“ zu seinem Kontor. Das muss aber jeder selbst wissen wie er dieses „Problem“ löst.
*--- Systemvorrausetzungen ---*
Windows 98/2000/ME/XP
Pentium II 500 MHz
128 MB RAM
mindestens 930 MB Festplattenspeicher
12fach CD-ROM Laufwerk
DirectX 7 kompatible 3D AGP Grafikkarte (16MB)
DirectX 8.1 oder höher
DirectX kompatible Soundkarte
Tastatur
Maus
*--- Fazit ---*
Wie ihr vielleicht gemerkt habt bin ich von dem Spiel überzeugt und auch leicht begeistert. Das Konzept, die Idee war schon bei Anno 1602 genial, aber Anno 1503 legt im Vergleich zu seinem Vorgänger noch eine Schippe drauf. Es gibt mehr und noch komplexere Produktionsketten, die Inseln sind viel größer und alles in allem wirkt das Spiel noch wesentlich realistischer.
Vielleicht habt ihr hier schon mal einen Bericht über das Spiel gelesen, in dem viele Fehler beklagt worden sind. Ich persönlich kann nur sagen, dass das Spiel bei mir fast einwandfrei läuft und ich die beschwerden, die ich hier zu lesen bekam nicht nachvollziehen kann. Auch die Tatsache, dass das Spiel häufig abstürzen soll kann ich nicht bestätigen. Zwar hat das Spiel, wie eigentlich jedes neue Spiel, noch den einen oder anderen Bug aufzuweisen, aber soweit ich weiß ist der erste Patch schon in Arbeit und soll in zwei Wochen zu haben sein. Es gibt zwar noch einen kleinen Wehmutstropfen und der ist, dass der Multiplayer noch nicht verfügbar ist. Aber das war von vornherein klar und war in etlichen PC Zeitschriften zu lesen, von daher kann das kein Kritikpunkt sein der in die Benotung eingeht. Ich gebe dem Spiel selbstverständlich die Bestnote und kann auch nur jedem empfehlen, der sich für Wirtschaftssimulationen interessiert, sich dieses spiel zuzulegen.
Falls ihr noch Fragen habt schreibt mir doch ins Gästebuch, ich antworte gerne!
Ich danke euch fürs lesen! Bewertet bitte und kommentiert wenn ihr mögt!
Bis dann dann
Heute erzähl ich euch mal von einem Computerspiel. Es ist das erste Spiel, dass ich mir seit langer Zeit gekauft habe und ich sage es hier vorweg: Ich habe es nicht bereut.
Jetzt wollt ihr wahrscheinlich auch wissen worum es eigentlich geht und ich will euch natürlich nicht länger auf die Folter spannen. Es geht um Anno 1503 den Nachfolger des fast legendärem Anno 1602 aus dem Hause Sunflowers.
*--- Preis ---*
Fangen wir mal mit dem einzig unangenehmen an, dass das Spiel aufweist. Der Preis. Ich habe das Spielchen für 44 (In Worten: vierundvierzig) Euro erstanden. Das ist eigentlich noch relativ günstig, denn es kostet zum Teil sogar bis zu 49 Euro. Nichtsdestoweniger finde ich 44 Euro für ein „blödes“ Computerspiel recht happig, aber andere Spiele sind genauso teuer und von daher kann man wohl nichts sagen.
*--- Spielprinzip ---*
Das Spiel basiert im Großen und Ganzen auf einer Story. Ein junger Seemann bekommt ein Schiff und hat die Aufgabe mit ein paar Werkzeugen, einem Bisschen Holz und vielleicht ein Weinig Nahrung an Bord eine oder mehrer Inseln zu besiedeln und dort florierende Städte zu errichten.
In diesem Punkt unterscheidet sich Anno 1503 in keiner Weise von seinem Vorgänger. Einzig die Tatsache, dass man nun einen Scout mit an Bord hat, der die Inseln erforscht, birgt direkt am Anfang eine Neuerung in sich. Besagter Scout kann nun auch eine Markthalle inmitten einer Insel errichten. Natürlich kann man auch weiterhin durch den Bau eines Kontors eine Insel besiedeln.
Für alle die es nicht wissen: Bei Anno 1503(1602) ist der Bau von einem Kontor respektive diverser Markthallen unumgänglich um sein Revier zu markieren und seinen Einzugsbereich zu vergrößern.
Danach, dass heißt, wenn man eine passende Insel gefunden hat beginnt man damit seine Stadt aufzubauen.
*--- Spielverlauf ---*
Wie gesagt baut man zuerst sein Kontor am Ufer einer Insel und vergrößert von da aus seinen Einzugsbereich. Da die Güter, die man zu Beginn des Spieles hat, eher knapp bemessen sind muss man sich möglichst schnell daran machen die wichtigsten Bedarfsgüter und Baumaterialien zu produzieren.
Am Anfang braucht man natürlich Holz, Holz ist so ziemlich das wichtigste Material im ganzen Spiel, denn alle man benötigt Holz für den Bau aller Gebäude. Später wird Holz zudem noch in vielen Gebäuden verarbeitet, beispielsweise in der Schmiede.
Dann muss man selbstverständlich auch die Versorgung seiner Einwohner sicherstellen und deshalb baut man eine Jagdhütte, die sowohl Nahrung als auch Tierhäute produziert, die wiederum später beim Gerber zu Leder weiterverarbeitet werden. Eine andere recht einfache Methode um Nahrung zu beschaffen ist die Fischerhütte, von dort aus zieht ein Angler seine Runden an der Küste der Insel und bringt so die ein oder andere Tonne Nahrung ins Kontor.
Die wichtigsten Produktionszweige sind nun eingerichtet und folglich macht man sich nun daran seine Insel zu bevölkern. Denn ohne Insulaner hätte das Spiel keinen Sinn und zudem wäre man in kurzer Zeit dem Bankrott nahe, denn die Inselbewohner bringen das Geld in die Staatskasse, indem sie Nahrung, Salz, Stoffe, Leder, später Gewürze, Nahrung und andere Luxusgüter kaufen.
Es versteht sich von selbst, dass der Bau einer Stadt nicht nur das lieblose hinklatschen einzelner Hütten bedarf sondern eine durchdachte Konzeption. So sollte man beispielsweise von Anfang an einen Platz für Kirche, Wirtshaus, Feuerwehr, Schule usw. einplanen. Denn mit zunehmender Entwicklung verlangen die Bewohner nach besagten Einrichtungen und als guter Stadtherr erfüllt man die Wünsche seiner Untertanen. Andernfalls sieht man über kurz oder lang auch die Bevölkerungszahl sinken.
Ich denke man kann jetzt schon sehen, dass das ganze recht komplex ist und da ich hier keine Anleitung schreiben möchte höre ich an dieser Stelle auf das Wachsen der Stadt zu beschreiben.
*--- Bevölkerung ---*
Die Bevölkerung bedarf, wie ich bereits erwähnt habe, einer besonderen Fürsorge. In Anno 1503 gibt, wie in Anno 1602, fünf Zivilisationsstufen.
Man fängt an mit Pionieren die noch kaum Bedürfnisse haben. Die Pioniere werden zu Siedlern denen man schon etwas bieten muss um sie bei Laune zu halten. Den Siedlern folgen die Bürger, die wiederum durch Kaufleute ersetzt werden. Schließlich kommt es wenn man gut plant, wirtschaftet und handelt zu dem Umstand, dass die eigene Insel von Aristokraten bevölkert wird. Diese sind die anspruchsvollsten Menschen die es in der Anno - Welt gibt und es bedarf schon einer Menge Geschick diese Leute bei Laune zu halten. Allerdings kann man mit Aristokraten sehr viel mehr Geld verdienen als zum Beispiel mit Pionieren. Brauchen Pioniere eigentlich nichts außer Nahrung, geben Aristokraten ihr Geld für Schmuck, Kleidung und Seidenstoffe aus und füllen somit die Kasse.
*--- Produktionsketten ---*
In Anno 1503 gibt es eine Vielzahl von Produktionsketten. Jede im Einzelnen zu beschreiben halte ich für überflüssig, weil das Spiel ein Poster mit den Produktionsketten mitliefert und zudem kann man auch im Handbuch die Produktionsketten nachschlagen.
Ich möchte aber trotzdem eine Produktionskette exemplarisch erläutern um euch die Komplexität des Spieles nahe zu bringen.
Ich erkläre mal wie Werkzeug entsteht. Zuerst muss man mit dem Scout einen Berg mit Erzvorkommen suchen, dort dann eine Erzmine errichten. Mit dem Erz aus der Mine und einigen Tonnen Holz kann in der Erzschmelze (die man natürlich auch bauen muss) Eisen produziert werden. Das Eisen braucht man u.a. für den Werkzeugmacher (ja, auch diese Gebäude muss man bauen, man kriegt echt nichts geschenkt), der mit diesem Eisen und Holz Werkzeuge herstellt. Letztlich wird das fertige Werkzeug von einem Marktkarren abgeholt und sobald es im Kontor oder in einer Markthalle ist, kann man das Werkzeug zum Bau neuer Gebäude verwenden.
Das ist allerdings eine recht unkomplizierte Produktionskette, es kann noch wesentlich komplexer werden.
*--- Kampf ---*
Bei Anno 1503 soll das Kriegsgeschehen ausgeprägter sein als beim Vorgänger. In der Tat gibt es zahlreiche Einheiten für diesen Bereich des Spiels. Da ich aber das Aufbauen und Wirtschaften interessanter finde als das Kämpfen, kann ich euch leider keinen Einblick in diesen Bereich geben, denn ich bin bisher noch nicht in der Situation gewesen bei Anno 1503 kämpfen zu müssen. Ich kann euch lediglich von Schiffen erzählen die sich beschossen. Das ist aber weitestgehend unspektakulär obwohl man deutlich erkennen kann wie die Schiffe zu Grunde gehen.
*--- Grafik & Steuerung---*
Das ganze Spiel ist sehr liebevoll gemacht und bisweilen sehr detailliert. Im Großen und Ganzen erinnert es zwar stark an den Vorgänger, bei genauerer Betrachtung fällt aber der unterschied auf. Es springen bspw. etliche Bewohner in der Stadt rum und aus den Schornsteinen der Produktionsstätten steigt der Rauch auf.
Es gibt im Spiel drei Zoomstufen, die einen sehr nahen Blick auf die Stadt ermöglichen oder einen sehr totalen Blick zulassen. Ich nutzt meistens die mittlere Stufe, zum Bau von Feldern eignet sich aber die nahe Ansicht und u.a. zur Suche neuer Inseln, die totalen Ansicht.
Steuern kann man das Spiel im Prinzip gänzlich mit der Maus. Allerdings gibt es ein paar Short-Cuts die das Spielen vereinfachen. So gelangt man, egal wo man auf der Karte ist, mit einem Druck der „H-Taste“ zu seinem Kontor. Das muss aber jeder selbst wissen wie er dieses „Problem“ löst.
*--- Systemvorrausetzungen ---*
Windows 98/2000/ME/XP
Pentium II 500 MHz
128 MB RAM
mindestens 930 MB Festplattenspeicher
12fach CD-ROM Laufwerk
DirectX 7 kompatible 3D AGP Grafikkarte (16MB)
DirectX 8.1 oder höher
DirectX kompatible Soundkarte
Tastatur
Maus
*--- Fazit ---*
Wie ihr vielleicht gemerkt habt bin ich von dem Spiel überzeugt und auch leicht begeistert. Das Konzept, die Idee war schon bei Anno 1602 genial, aber Anno 1503 legt im Vergleich zu seinem Vorgänger noch eine Schippe drauf. Es gibt mehr und noch komplexere Produktionsketten, die Inseln sind viel größer und alles in allem wirkt das Spiel noch wesentlich realistischer.
Vielleicht habt ihr hier schon mal einen Bericht über das Spiel gelesen, in dem viele Fehler beklagt worden sind. Ich persönlich kann nur sagen, dass das Spiel bei mir fast einwandfrei läuft und ich die beschwerden, die ich hier zu lesen bekam nicht nachvollziehen kann. Auch die Tatsache, dass das Spiel häufig abstürzen soll kann ich nicht bestätigen. Zwar hat das Spiel, wie eigentlich jedes neue Spiel, noch den einen oder anderen Bug aufzuweisen, aber soweit ich weiß ist der erste Patch schon in Arbeit und soll in zwei Wochen zu haben sein. Es gibt zwar noch einen kleinen Wehmutstropfen und der ist, dass der Multiplayer noch nicht verfügbar ist. Aber das war von vornherein klar und war in etlichen PC Zeitschriften zu lesen, von daher kann das kein Kritikpunkt sein der in die Benotung eingeht. Ich gebe dem Spiel selbstverständlich die Bestnote und kann auch nur jedem empfehlen, der sich für Wirtschaftssimulationen interessiert, sich dieses spiel zuzulegen.
Falls ihr noch Fragen habt schreibt mir doch ins Gästebuch, ich antworte gerne!
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Bis dann dann
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