Suppen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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Summe aller Bewertungen
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Erfahrungsbericht von Rumyana
Die köstlichste Balkansuppe
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Kuttelsuppe ist eine typische Balkanspezialität – ich möchte nicht behaupten, dass sie eine bulgarische Suppe ist, denn sie ist wohl im ganzen Balkanregion bekannt, das erfährt man, wenn man älter und weiser wird und mehr herumgereist ist...Sie kommt höchstwahrscheinlich aus der Türkei, dort wird sie aber unterschiedlich zubereitet.
Sie ist aber die beliebteste Suppe in meinem Land ... vor allem unter der männlichen Bevölkerung! Warum? Weil sie köstlich ist und gern nach reichlichem Alkoholgenuss getrunken wird, um schnell wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Ob das hilft, weiss ich nicht, man behauptet es aber. Dann wird sie am Morgen, zum Frühstück, mit viel frischem Weissbrot gereicht...Es gibt spezielle Fleckensuppengaststätten, die am frühen Morgen auf haben und die Kuttelsuppe, Schkembè Tschorbà, vom türkischen überliefert und ohne anderen Namen im Bulgarischen, anbieten.
Sie zu Hause zuzubereiten ist beinahe ein Ereignis. Bis vor kurzem brauchte man sogar Beziehungen, um sich die Kutteln dafür zu besorgen. Wenn man dazu kam, kaufte man gleich ein ganzes tierische (vom Kalb) innere Organ, das 4-5 Kilo wiegt, weil es anders nicht verkauft wurde und man wusste nicht, wann es das nächste Mal sein wird. Und da es so groß und schwer ist, und das starke Geschlecht die größere Freude am Verzehren hat und auch die Vorfreude geniesst, beschäftigen sich meistens die Männer mit dem großen Waschen mit Einreiben mit viel Salz, bis das Fleisch schneeweiss wird. (Das muss auch ausdrücklich hervorgehoben werden, denn bulgarische Männer weilen als Ausnahme in der Küche und beteiligen sich ebenso als Ausnahme an der Zubereitung der Speisen – auch ein Überbleibsel von der langen türkischen Herrschaft.)
Also für eine große Suppe, die nicht nur zu einer Mahlzeit gegessen wird, nehme ich:
1000 kg Kutteln,
Salz, den Saft von ½ Zitrone,
1 EL Butter oder Margarine,
1 Zwiebel Knoblauch,
6 EL Essig,
1 TL Rosenpaprikapulver oder aber scharfen, weil wir gern pikant essen
1 Liter Milch
Wie gesagt, werden zuerst die Kutteln gewaschen, dabei mit reichlich Salz eingerieben, bis sie weiss erden, und ca. 2 Stunden zum Ziehen gelassen. Anschliessend werden sie nochmals gründlich gewaschen.
Dann kommen die Kutteln in einen großen Kochtopf, ich fülle ihn mit Wasser, füge den Zitronensaft und Salz zu und bringe die Kutteln im offenen Topf zum Kochen. Gelegentlich schäume ich ab. Dann decke ich den Topf zu und koche die Kutteln 3-4 Stunden bei schwacher Hitze gar. Lieber nehme ich aber einen Schnellkochtopf, da sich die Zeit um das doppelte verkürzt.
Ich nehme dann die Kutteln heraus, lasse sie abkühlen und wieder ist die bessere Hälfte dran: Sie werden nun in mungerechte ca. 1,5 cm große Stückchen geschnitten.
Dann entferne ich einen Teil des Wassers aus dem Topf, gebe die zerkleinerten Kutteln darin und füge die Milch hinzu. Alles lasse ich nocheinmal aufkochen.
In der Zwisvhenzeit schäle ich die Knoblauchzehen und zerdrücke sie mit Salz. Mische dann den entstandenen Brei mit dem Essig und gebe alles in eine Schüssel, fertig zum reichen beim Servieren.
Die Butter zerlasse ich in eine Pfanne und gebe den Paprikapulver dazu. Dabei bin ich vorsichtig, dass er nicht dunkel wird. Das kommt nun in den Kochtopf.
Die heisse Suppe fülle ich in Servierteller, nur in meinen nicht. Vom Knoblauch-Essig-Gewürz darf jeder je nach seinem Geschmack nehmen. Ebenso Peperoni klein schneiden.
Die Kuttel- oder Fleckensuppe ist sehr typisch für das Region, vor allem für kühle Tage, gilt als Delikatesse, steht auch auf dem Speiseplan fast jeder Gaststätte, aber wie zu Hause zubereitet, kann sie nirgendwo schmecken. Sie ist sehr beliebt und echte Liebhaber wissen, in welchen Gaststätten sie besonders gut schmeckt und besuchen sie extra, um eine oder zwei Schüsseln Schkembè Tschorbà nach einer Bergwanderung zu geniessen. Ich bin dabei eine Ausnahme, bekomme dann oder zu Hause etwas Anderes, weil sie nicht mein Geschmack ist und ich den Kuttelgeruch nicht mag. Deshalb wird sie bei mir auf dem Balkon gekocht. Wer weiss, das kann sich auch ändern...Aber alle deutsche Touristen, Geschäftspartner etc., die sie gekostet haben, waren begeister.
Ach so, ich hätte es beinahe vergessen: Ein Tipp für solche wie ich, ist, die gekochten Kutteln größer zu schneiden und mit Semmelbröseln und Ei zu pannieren. Dann ist der charakteristische, von mir als unangenehm empfundenen Geruch nicht da.
Sie ist aber die beliebteste Suppe in meinem Land ... vor allem unter der männlichen Bevölkerung! Warum? Weil sie köstlich ist und gern nach reichlichem Alkoholgenuss getrunken wird, um schnell wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Ob das hilft, weiss ich nicht, man behauptet es aber. Dann wird sie am Morgen, zum Frühstück, mit viel frischem Weissbrot gereicht...Es gibt spezielle Fleckensuppengaststätten, die am frühen Morgen auf haben und die Kuttelsuppe, Schkembè Tschorbà, vom türkischen überliefert und ohne anderen Namen im Bulgarischen, anbieten.
Sie zu Hause zuzubereiten ist beinahe ein Ereignis. Bis vor kurzem brauchte man sogar Beziehungen, um sich die Kutteln dafür zu besorgen. Wenn man dazu kam, kaufte man gleich ein ganzes tierische (vom Kalb) innere Organ, das 4-5 Kilo wiegt, weil es anders nicht verkauft wurde und man wusste nicht, wann es das nächste Mal sein wird. Und da es so groß und schwer ist, und das starke Geschlecht die größere Freude am Verzehren hat und auch die Vorfreude geniesst, beschäftigen sich meistens die Männer mit dem großen Waschen mit Einreiben mit viel Salz, bis das Fleisch schneeweiss wird. (Das muss auch ausdrücklich hervorgehoben werden, denn bulgarische Männer weilen als Ausnahme in der Küche und beteiligen sich ebenso als Ausnahme an der Zubereitung der Speisen – auch ein Überbleibsel von der langen türkischen Herrschaft.)
Also für eine große Suppe, die nicht nur zu einer Mahlzeit gegessen wird, nehme ich:
1000 kg Kutteln,
Salz, den Saft von ½ Zitrone,
1 EL Butter oder Margarine,
1 Zwiebel Knoblauch,
6 EL Essig,
1 TL Rosenpaprikapulver oder aber scharfen, weil wir gern pikant essen
1 Liter Milch
Wie gesagt, werden zuerst die Kutteln gewaschen, dabei mit reichlich Salz eingerieben, bis sie weiss erden, und ca. 2 Stunden zum Ziehen gelassen. Anschliessend werden sie nochmals gründlich gewaschen.
Dann kommen die Kutteln in einen großen Kochtopf, ich fülle ihn mit Wasser, füge den Zitronensaft und Salz zu und bringe die Kutteln im offenen Topf zum Kochen. Gelegentlich schäume ich ab. Dann decke ich den Topf zu und koche die Kutteln 3-4 Stunden bei schwacher Hitze gar. Lieber nehme ich aber einen Schnellkochtopf, da sich die Zeit um das doppelte verkürzt.
Ich nehme dann die Kutteln heraus, lasse sie abkühlen und wieder ist die bessere Hälfte dran: Sie werden nun in mungerechte ca. 1,5 cm große Stückchen geschnitten.
Dann entferne ich einen Teil des Wassers aus dem Topf, gebe die zerkleinerten Kutteln darin und füge die Milch hinzu. Alles lasse ich nocheinmal aufkochen.
In der Zwisvhenzeit schäle ich die Knoblauchzehen und zerdrücke sie mit Salz. Mische dann den entstandenen Brei mit dem Essig und gebe alles in eine Schüssel, fertig zum reichen beim Servieren.
Die Butter zerlasse ich in eine Pfanne und gebe den Paprikapulver dazu. Dabei bin ich vorsichtig, dass er nicht dunkel wird. Das kommt nun in den Kochtopf.
Die heisse Suppe fülle ich in Servierteller, nur in meinen nicht. Vom Knoblauch-Essig-Gewürz darf jeder je nach seinem Geschmack nehmen. Ebenso Peperoni klein schneiden.
Die Kuttel- oder Fleckensuppe ist sehr typisch für das Region, vor allem für kühle Tage, gilt als Delikatesse, steht auch auf dem Speiseplan fast jeder Gaststätte, aber wie zu Hause zubereitet, kann sie nirgendwo schmecken. Sie ist sehr beliebt und echte Liebhaber wissen, in welchen Gaststätten sie besonders gut schmeckt und besuchen sie extra, um eine oder zwei Schüsseln Schkembè Tschorbà nach einer Bergwanderung zu geniessen. Ich bin dabei eine Ausnahme, bekomme dann oder zu Hause etwas Anderes, weil sie nicht mein Geschmack ist und ich den Kuttelgeruch nicht mag. Deshalb wird sie bei mir auf dem Balkon gekocht. Wer weiss, das kann sich auch ändern...Aber alle deutsche Touristen, Geschäftspartner etc., die sie gekostet haben, waren begeister.
Ach so, ich hätte es beinahe vergessen: Ein Tipp für solche wie ich, ist, die gekochten Kutteln größer zu schneiden und mit Semmelbröseln und Ei zu pannieren. Dann ist der charakteristische, von mir als unangenehm empfundenen Geruch nicht da.
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