Suppen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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Summe aller Bewertungen
- Arbeits- und Zeitaufwand:
- Kosten:
Erfahrungsbericht von ecke5
Es gibt Linsensuppe!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Heute schlagen wir mal mein dick..., nein eigentlich dünnes Kochbuch auf. Darin stehen ein paar Rezepte. Meistens Marke Eigenbau oder abgeschaut bei Oma. Wir suchen unter L, wie Linsensuppe.
Linsensuppe erinnert mich immer an meine Kindkeit. Da gab es hier in der sogenannten Schulspeisung Linsensuppe recht häufig und die hat so gar nicht geschmeckt. Diecke, fettige Fleischklumpen schwammen auf der Suppe. Brrr. Deshalb habe ich viele Jahre keine Linsensuppe gegessen, geschweige noch gekocht. Aber irgendwann da zog mein Gottergatte ein, ein Linsensuppenfan und in seinem Heimatdorf hat Linsensuppe eine ganz bestimmte Tradition. Aber dazu später mehr.
Meine Zuaten hier sind für 4-6 richtig grosse Linsensuppenesser und wer nicht genug beisammen bekommt, der nimmt entweder weniger oder kocht auf Vorrat.
Linsensuppe kann man ausser natürlich den Linsen recht unterschiedlich zubereiten. Manch einer mag Kassler, der andere möchte Blutwurst ( Hilfe, ich nicht ), andere tun sogar Speck und fettiges Fleisch rein.
Ich schreibe heute mal mein einfaches Rezept, so wie ich Linsensuppe wieder mag.
Dazu benötigen wir:
-einen grossen Topf, einen Mann, ein Kind ab 10, etwas Zeit und
-ca. 750 g Rinderkochfleisch oder Beinscheiben
-ca. 300-400g Linsen ( Achtung es gibt da ja unterschiedliche )
-ca. 10 mittlere Kartoffeln
- Rindboullon
- ca. 300 g Suppengemüse ( natürlich schmeckt es frisch am Besten, es geht aber auch Tiefgefrohrenes )
- 1 Kasslerkotlett ( es gehen aber auch 2 Kallerrippchen )
- und wer es halt mag,: Speck, Blutwurst, Würstchen
-3 Liter Wasser ( ungefähr )
- Salz
- pro Person ein Brötchen
Zubereitung
Zuerst kochen wir das Rinderkochfleisch zusammen mit dem Kasslerkotlett in Salzwasser schön weich. Während es so ca. 2 Stunden vor sich her kocht, putzten wir das Suppengemüse und schneiden es klein. Wer das Suppengemüse nicht als solches bekommt, der kauft 2 Möhren, eine Porrestange, Sellerie und was er sonst noch mag. In der Zeit wo das Suppengemüse geputzt ( oder nicht geputzt werden braucht, weil es Tiefgefroren war ), beschäftigen wir uns mir anderen Dingen im Haushalt.
Sobald Das Fleisch so ziemlich weich ist, stellen wir es kurz zum abkühlen an einen kalten Ort. Dazu entnehmen wir das Fleisch aus dem Topf. Die Fleischbrühe wird nun mit durch ein Sieb gegeben. Oh, Entschuldigung, wir brauchen ja 2 Töpfe.
Nun schneiden wir das Rinderfleisch und den Kassler in kleine Stücken. Wer wie ich kein Fett mag, der schneidet alles Fett ab und behauptet dann, dass das Fleisch ganz mager war.
Die Fleischstücken geben wir nun wieder zu der Fleischbrühe und schmecken alles mit Rindsboullon ab. Dazu geben wir nun die Linsen. Bitte schaut vorher auf die Angaben des Herstellers. Es gibt verschiedene Linsen. Manche kochen länger, manche sind grösser und manchmal sollte man sie vorher einweichen. Die Fleischbrühe, das Fleisch und die Linsen im Topf? Dann auf kleiner Flamme weiterkochen, bis die Linsen anfangen weich zu werden. Das dauert bei meinen etwa eine halbe Stunde. In dieser Zeit schälen wir die Kartoffeln und schneiden sie in kleine Würfel. Wenn die Linsen nun so ungefähr halb weich sind, dann geben wir das Suppengemüse zu. Sobald dieses nach ca. 10 Minuten auch halb weich ist, die Kartoffelstückchen.
Nun wird es Zeit den Tisch zu decken und alle Familienangehörigen zu rufen.
Ich denke mal, nach 10 Minuten ist alles fertig. Wir probieren ob Linsen, Gemüse und Kartoffeln weich sind und stellen den Topf auf den Tisch. Vorausgesetzt, es war alles weich.
Nun wünsche ich Euch Guten Hunger und wie oben schon erwähnt, kann man der Suppe auch noch Blutwurstscheiben und gebratenen Speck beifügen.
Zu der Suppe reiche ich immer noch frische Brötchen. Ein Tip noch von mir. Sollte die Suppe zu dick werde, dann mit Wasser und Rindsboullon strecken.
Nach weiteren 20 Minten ist die Familie satt. Und nun kommt der grosse Augenblick im Leben der Köchin. Wir fragen Mann und Kind ab 10, ob es geschmeckt hat. Anständig erzogen, bejaen diese natürlich. Das ist dann immer mein Stichwort darauf hinzuweisen, dass sie mit dem Abwasch dran sind. Wir begeben uns ins Wohnzimmer, legen die Füsse hoch und tun was faules für die Verdauung.
Abschliessend komme ich noch zu dem Brauch meines Mannes.
Bei ihm im Dorf gibt es an Sylvester in jedem Haushalt Linsensuppe. Eine alte Dorfweisheit dort behauptet, dass man für jede gegessene Linse eine Mark ( heute wahrscheinlich Euro ) im neuen Jahr bekommt. Viel Linsen = viel Geld. Ich vermute mal der Spruch oder die Tradition stammt von einer Köchin oder Koch, der seine schlechte Linsensuppe loswerden wollte.Er oder sie hätten mal meine ausprobieren sollen.
Euer Ecke5
Linsensuppe erinnert mich immer an meine Kindkeit. Da gab es hier in der sogenannten Schulspeisung Linsensuppe recht häufig und die hat so gar nicht geschmeckt. Diecke, fettige Fleischklumpen schwammen auf der Suppe. Brrr. Deshalb habe ich viele Jahre keine Linsensuppe gegessen, geschweige noch gekocht. Aber irgendwann da zog mein Gottergatte ein, ein Linsensuppenfan und in seinem Heimatdorf hat Linsensuppe eine ganz bestimmte Tradition. Aber dazu später mehr.
Meine Zuaten hier sind für 4-6 richtig grosse Linsensuppenesser und wer nicht genug beisammen bekommt, der nimmt entweder weniger oder kocht auf Vorrat.
Linsensuppe kann man ausser natürlich den Linsen recht unterschiedlich zubereiten. Manch einer mag Kassler, der andere möchte Blutwurst ( Hilfe, ich nicht ), andere tun sogar Speck und fettiges Fleisch rein.
Ich schreibe heute mal mein einfaches Rezept, so wie ich Linsensuppe wieder mag.
Dazu benötigen wir:
-einen grossen Topf, einen Mann, ein Kind ab 10, etwas Zeit und
-ca. 750 g Rinderkochfleisch oder Beinscheiben
-ca. 300-400g Linsen ( Achtung es gibt da ja unterschiedliche )
-ca. 10 mittlere Kartoffeln
- Rindboullon
- ca. 300 g Suppengemüse ( natürlich schmeckt es frisch am Besten, es geht aber auch Tiefgefrohrenes )
- 1 Kasslerkotlett ( es gehen aber auch 2 Kallerrippchen )
- und wer es halt mag,: Speck, Blutwurst, Würstchen
-3 Liter Wasser ( ungefähr )
- Salz
- pro Person ein Brötchen
Zubereitung
Zuerst kochen wir das Rinderkochfleisch zusammen mit dem Kasslerkotlett in Salzwasser schön weich. Während es so ca. 2 Stunden vor sich her kocht, putzten wir das Suppengemüse und schneiden es klein. Wer das Suppengemüse nicht als solches bekommt, der kauft 2 Möhren, eine Porrestange, Sellerie und was er sonst noch mag. In der Zeit wo das Suppengemüse geputzt ( oder nicht geputzt werden braucht, weil es Tiefgefroren war ), beschäftigen wir uns mir anderen Dingen im Haushalt.
Sobald Das Fleisch so ziemlich weich ist, stellen wir es kurz zum abkühlen an einen kalten Ort. Dazu entnehmen wir das Fleisch aus dem Topf. Die Fleischbrühe wird nun mit durch ein Sieb gegeben. Oh, Entschuldigung, wir brauchen ja 2 Töpfe.
Nun schneiden wir das Rinderfleisch und den Kassler in kleine Stücken. Wer wie ich kein Fett mag, der schneidet alles Fett ab und behauptet dann, dass das Fleisch ganz mager war.
Die Fleischstücken geben wir nun wieder zu der Fleischbrühe und schmecken alles mit Rindsboullon ab. Dazu geben wir nun die Linsen. Bitte schaut vorher auf die Angaben des Herstellers. Es gibt verschiedene Linsen. Manche kochen länger, manche sind grösser und manchmal sollte man sie vorher einweichen. Die Fleischbrühe, das Fleisch und die Linsen im Topf? Dann auf kleiner Flamme weiterkochen, bis die Linsen anfangen weich zu werden. Das dauert bei meinen etwa eine halbe Stunde. In dieser Zeit schälen wir die Kartoffeln und schneiden sie in kleine Würfel. Wenn die Linsen nun so ungefähr halb weich sind, dann geben wir das Suppengemüse zu. Sobald dieses nach ca. 10 Minuten auch halb weich ist, die Kartoffelstückchen.
Nun wird es Zeit den Tisch zu decken und alle Familienangehörigen zu rufen.
Ich denke mal, nach 10 Minuten ist alles fertig. Wir probieren ob Linsen, Gemüse und Kartoffeln weich sind und stellen den Topf auf den Tisch. Vorausgesetzt, es war alles weich.
Nun wünsche ich Euch Guten Hunger und wie oben schon erwähnt, kann man der Suppe auch noch Blutwurstscheiben und gebratenen Speck beifügen.
Zu der Suppe reiche ich immer noch frische Brötchen. Ein Tip noch von mir. Sollte die Suppe zu dick werde, dann mit Wasser und Rindsboullon strecken.
Nach weiteren 20 Minten ist die Familie satt. Und nun kommt der grosse Augenblick im Leben der Köchin. Wir fragen Mann und Kind ab 10, ob es geschmeckt hat. Anständig erzogen, bejaen diese natürlich. Das ist dann immer mein Stichwort darauf hinzuweisen, dass sie mit dem Abwasch dran sind. Wir begeben uns ins Wohnzimmer, legen die Füsse hoch und tun was faules für die Verdauung.
Abschliessend komme ich noch zu dem Brauch meines Mannes.
Bei ihm im Dorf gibt es an Sylvester in jedem Haushalt Linsensuppe. Eine alte Dorfweisheit dort behauptet, dass man für jede gegessene Linse eine Mark ( heute wahrscheinlich Euro ) im neuen Jahr bekommt. Viel Linsen = viel Geld. Ich vermute mal der Spruch oder die Tradition stammt von einer Köchin oder Koch, der seine schlechte Linsensuppe loswerden wollte.Er oder sie hätten mal meine ausprobieren sollen.
Euer Ecke5
25 Bewertungen, 4 Kommentare
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20.03.2002, 10:53 Uhr von Faceman28m
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht
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10.03.2002, 13:04 Uhr von SevenN8s
Bewertung: sehr hilfreichFüsse hochlegen gefällt mir auch...*g*
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09.03.2002, 15:05 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichschöner bericht, vielleicht liest man sich ja mal 8-)
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07.03.2002, 23:04 Uhr von Andreas1501
Bewertung: sehr hilfreichNicht ganz mein Geschmack, aber ein wirklich sehr guter Bericht! Gruß Andreas
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