Sven: Bömwöllen (Fun PC Spiel) Testbericht

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ab 67,82
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Erfahrungsbericht von wertwe

Am Anfang ein tolles Spiel, aber dann ...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Nach den verschiedenen "Moorhuhn"-Varianten hat die Phenomedia AG vor kurzem eines neues Spiel auf den Markt gebracht. Wie schon "Moorhuhn" und einige andere Spiele überzeugt "Sven Bömwölle" durch ein recht einfaches, aber witziges Konzept.

Der Spielablauf:
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Sven Bömwölle, seines Zeichens ein schwarzes Schaf, hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Schafe zu beglücken - sehr zum Leidwesen von Schäfer Lars Einicken und dessen Hund Wotan.
"Sven Bömwölle" läuft auf einem einzigen Spielfeld ab, auf dem je nach Level eine unterschiedliche Anzahl von Schafen (11, 15, 14, 20 und 30) unterwegs sind.
Die Schafdamen sind unterschiedlich gelaunt, was man an einer Sonne über dem Kopf, die je nach Gemütszustand mit Wolken verdeckt ist, erkennen kann. Je dunkler das Gemüt ist, desto länger muss Sven das Schaf beglücken. Hat er sich lange genug mit der Dame seiner Wahl beschäftigt, verwandelt sich die Sonne in ein Herz und das Schaf verschwindet. Für jedes befriedigte Schaf gibt es zehn Punkte, für jeden "Stoß" einen Punkt.
Ein Level endet, nachdem alle Schafe beglückt sind oder alle Leben, von denen man am Spielbeginn drei hat, verbraucht sind. Spätestens nach dem fünften Level ist das Spiel fertig.

Die "Bösen":
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Natürlich haben Lars Einicken und sein fellbesetztes Verhüterli Wotan etwas dagegen, dass sich Sven mit der Herde beschäftigt. Deswegen machen die beiden während des Spiels Jagd auf ihn. Lars ist dabei eher passiv und steht meistens im Weg 'rum, während Wotan Sven hetzt. Zunächst ist der Hund noch relativ langsam und kurzatmig, aber mit der Zeit wird er immer gefährlicher.
Erwisch einer der beiden unseren Held, wird er ziemlich unsanft vermöbelt und endet wohl als Sitzbezug. .

Die Extras:
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Um den beiden Hütern der Moral entkommen zu können, kann Sven sich entweder in den See oder einen von drei Tümpeln retten. Von dort wird er an eine andere Stelle des Spielfeldes "teleportiert". Allerdings ist Sven dann für einige Augenblicke gelähmt und man verliert zwei Punkte.
In unregelmäßigen Abständen erscheinen auf dem Spielfeld Blumen oder Pilze, die Sven besondere Fähigkeiten verleihen oder die Zufriedenheit der Schafe ändern. So gibt es potenzsteigernde Pilze, einen Fliegenpilz, der Sven sehr schnell macht und einiges andere mehr. Bunte Pilze haben verschiedenen Wirkung: so kann Sven zum Beispiel durch einen Heiligenschein unverwundbar oder sehr langsam werden. Außerdem kann man während des Spieles neue Leben sammeln.
Ab dem vierten Level mischen sich dann auch Außerirdische ein, die nach und nach die Schafe entführen und somit auch potenzielle Partnerinnen rauben. Wenn man nicht aufpasst, wird sogar Sven entführt und wird tot auf die Erde zurückgeworfen. Allerdings kann er auch als Potenzprotz zurückkehren und die Schafe wesentlich schneller beglücken.
Hin und wieder erscheint am Rande des Teichs auch ein Meerjungschaf, bei dem man mehr Punkte sammeln kann.

Die Steuerung:
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Die Steuerung war für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Sven wird mittels der Cursor-Tasten gesteuert, wobei es zwei Varianten gibt. Außerdem braucht man noch die Space-Taste zum bespringen der Schafe.
Da man offenbar ähnliche Folgen für die deutschen Büros wie bei "Moorhuhn" befürchtete, gibt es die Möglichkeit mit der taste "S" den Sound auszuschalten und mit "B" den Bossscreen aufzurufen. Allerdings ist das Bild eines Word-Doukuments nicht besonders gut gemacht und alles andere als überzeugend.

Sound und Grafik:
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Die Grafik ist eigentlich nicht besonders anspruchsvoll gemacht, aber sehr nett anzusehen. Beim Start schaltet das Spiel auf eine Auflösung von 640 x 480. Die Figuren sind nett gezeichnet und animiert. So hängt Sven bei Rennen hechelnd die Zunge aus dem Mund und die Macher haben sich allerlei Stellungen für das Beglücken der Schafdamen ausgedacht.
Der Sound ist auch okay, nach einer kurzen Musik beschränkt sich der Sound während des Spiels auf einige Hintergrundgeräusche. Außerdem gibt es beim beglücken der Schafe entweder ein Hämmern, Schrauben oder Quietschen als Begleitung.


Wo bekomme ich Sven Bömwölle?
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Den 5,37 Megabyte großen Download gibt es unter anderem bei http://www.bild.de/games/special/sven/datenstau.html oder http://sven.bild.de/news.php

Installation:
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Die Installation läuft absolut problemlos (bei mir unter Windows XP) in das gewünschte Verzeichnis und nimmt knapp fünf Megabyte in Anspruch. Natürlich wird auch eine Deinsatallationsroutine erzeugt.

Mein Fazit:
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"Sven Bömwölle" ist ein ganz nettes Spiel, das zunächst unheimlich viel Spaß macht. Allerdings wird es dadurch, dass die Schafe immer auf der gleichen Position starten, mit der Zeit recht langweilig und berechenbar. Mit der richtigen Taktik, welches Schaf man verschwinden oder als Hindernis stehen lässt, kann man recht schnell hohe Punktzahlen erreichen.
Es bleibt dann nur doch der Kampf um den eigenen Highscore, der die fünf höchsten Punktzahlen beinhaltet (bei mir 2181 Punkte).

16 Bewertungen, 3 Kommentare

  • Praetorianerin

    02.04.2002, 17:22 Uhr von Praetorianerin
    Bewertung: sehr hilfreich

    hm, ich krieg bei dem spiel nichts hin, bin wohl zu blöde zum poppen *lach

  • katrin1981

    02.04.2002, 17:20 Uhr von katrin1981
    Bewertung: sehr hilfreich

    Am Anfang ja ganz schön aber das Spiel wird halt schnell Langweilig

  • SuperShaq

    02.04.2002, 17:18 Uhr von SuperShaq
    Bewertung: sehr hilfreich

    Mein Higscore liegt bei 2256