Tanita TBF 538 Testbericht

Tanita-tbf-538
ab 60,45
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Summe aller Bewertungen
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Messgenauigkeit:  gut

Erfahrungsbericht von bigmanu

Manchmal hab ich den Verdacht, die Wampe...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

hat mich dick gemacht ;o))) Wieder einmal eine Zeile aus einem Lied von Torfrock, das mir schon den ganzen Tag im Kopf herum geistert. Der Grund dafür ist meine neue Hose, die irgendwie etwas am Bauch kneift und eigentlich zu eng für meinen Bauch ist. „Das stört keinen großen Geist“, sagte mein Mann nur zu mir, und sah mich eindeutig lüstern an. Er liebt jedes Gramm an mir, und steht sehr auf die eher volleren Formen. Doch mich störte es diesmal doch, vor allem, da die Hose relativ neu ist. Da wird doch wohl nicht der Mohnzopf vom Aldi direkt auf meine Hüften gewandert sein?


Mit schlechtem Gewissen stellte ich mich deshalb auf die Waage, um musste einen Anstieg von einem ganzen Kilo verzeichnen. Daran muss dann wohl der Mohnzopf schuld sein, es können allerdings auch die leckeren Lebkuchen gewesen sein, denen ich leider nur schwer widerstehen kann. Leider musste ich dann noch feststellen, das der Anteil an Körperfett in meinem Körper ebenfalls angestiegen ist. Also doch eine Wampe *ggg*, vielleicht vom vielen Grillen im Sommer ?


Seit einiger Zeit wiegen wir uns hier recht modern und fortschrittlich, nämlich mit einer Körperfettwaage von Tanita. Diese habe wir uns im letzen Jahr für den recht hohen Preis von damals 120,00 DM gekauft, wenn ich mich recht erinnere war es bei Dodenhof. Die genaue Bezeichnung unseres Modells ist TBF-538 und sie ist noch eine der preiswerteren Waagen dieses Herstellers.


Der Grund, warum wir uns diese Waage angeschafft haben, war einmal, weil wir zu der Zeit gerade eine gemeinschaftliche Diät durchgezogen haben, und weil unsere alte Waage einfach nicht genau genug gemessen hat. Da unser Sohn sehr dünn ist, wollten wir auch genauere Ergebnisse haben, da wir sie einmal im Monat dem Kinderarzt durchgeben mussten. Mich hat auch einfach die Bezeichnung „Körperfettwaage“ gereizt, da ich bis dahin noch nicht wusste, das man sich das auch auf einer Waage anzeigen lassen kann.


Schon vom Aussehen her sieht diese Waage anders aus, als eine normale Personenwaage. Unser Exemplar ist aus weißem Kunststoff hergestellt, und auf der Trittfläche befinden sich rechts und links je eine große ovalgeformte Kontaktfläche. Darunter befinden sich dann nochmals etwas kleiner runde Kontaktflächen die als Kontakte für die Körperfettanalyse dienen. Natürlich gibt es eine LCD-Anzeige die recht groß ist und über fünf Ziffernanzeigen verfügt. Da gibt es einmal eine Anzeige für das Gewicht, den Fettanteil und dann noch Symbole, die zur Einstellung der persönlichen Daten dienen. Außerdem kann man an der Waage noch 4 Plastikfüße befestigen, wenn man sie zum Beispiel auf einem Teppich aufstellt.


Um die Waage in Betrieb zu nehmen, legt man vier Mignon Batterien ein. Dann kann man damit beginnen, die Waage zu programmieren. Es ist möglich, hier die Grunddaten für 4 Personen einzugeben. Wir haben nur die Daten von mir und meinem Mann eingegeben, da unsere Kinder zum Zeitpunkt des Kaufes noch keine 100 cm groß waren und noch lange nicht das 7. Lebensjahr erreicht hatten. Das sind die Grundvoraussetzungen laut Hersteller, um einen korrekte Körperfettanalyse damit durchzuführen.


In der mitgelieferten Gebrauchsanweisung kann man genau nachlesen, wie die Waage programmiert wird. Es ist sehr einfach und einleuchtend beschrieben, und ich hatte keinerlei Probleme, es in die Tat umzusetzen. Zuerst wählt man sich einen der 4 freien Speicheplätze aus, und kann dann mit der Eingabe beginnen. Um eine genaue Körperfettanalyse durchzuführen benötigt die Waage einmal eine Altersangabe, das heißt es wird zwischen Erwachsener und Kind unterschieden. Außerdem wird das Geschlecht und die Körperlänge eingegeben. Das war dann auch erst einmal alles an Grunddaten, und man kann jetzt anfangen zu messen bzw. zu wiegen.


Bevor man sich jetzt auf die Waage stellt, betätigt man mit seinem großen Zeh einfach einmal die Speichertaste, die an der unteren Kante der Waage angebracht ist. Jeder hat dabei eine eigene Speichertaste, so das es wirklich kein Problem ist, seine Daten auch auf den richtigen Speicherplatz zu bringen, was ich unheimlich praktisch finde. Zeigt die Waage 0,0 kg an, kann man sie betreten, bitte barfuss, wenn man seien Körperfettanteil messen möchte. Man sollte auch ruhig darauf stehen bleiben, ansonsten dauert es etwas, bis das korrekte Ergebnis des Gewichtes angezeigt wird. Das bereitet uns bei den Kindern immer einige Schwierigkeiten und ist oft nicht ohne Bestechung (Gummibärchen) zu machen. Zeigt die Waage das Gewicht an, erfolgt auch die Fettmessung und das Ergebnis wird ebenfalls in Prozent angezeigt. Verlässt man die Waage dann wieder, wird das Ergebnis noch etwa 15 Sekunden lang angezeigt bevor sie sich selber ausschaltet.


Man kann natürlich auch nur sein Gewicht messen. Dafür wird die Waage mit dem Fuß und der ganz rechten Taste angeschalten. Auch hier wartet man wieder auf die Anzeige 0,0 kg und kann dann die Waage betreten. Es dauert etwa 5 Sekunden, dann wird das Ergebnis angezeigt. Die Waage zeigt das Gewicht bis zu einem Höchstgewicht von 136 kg an und verfügt über Gewichtsschritte von 100 g. Bei der Körperfettmessung werden die Ergebnisse in 0,5 Prozent Schritten angezeigt.


Hat man seinen Körperfettmesswert ermittelt, stellt sich noch die Frage, was man damit anfängt. Dazu wird ein kleines Heft mitgeliefert, das den Titel „Grundsätze und Richtlinien für die Messung des Körperfettanteils“ trägt. Hier erfährt man dann, wie hoch der Anteil an Körperfett sein sollte. Ich bin jetzt fast 34 Jahre alt und sollte einen Körperfettanteil von 21 bis 33 Prozent haben. Da bin ich doch locker drüber, aber wie mein Mann so schön sagt, das stört keinen großen Geist :o)))


Vielleicht auch noch ein paar Worte dazu, wie das mit dem Messen der Körperfettwertes funktioniert. Es gibt auf der Tanita Körperfettwaage Sensoren, die den Bioelektrischen Widerstand messen. Dabei wird ein schwacher und total ungefährlicher Strom durch den Körper geleitet, den man nicht einmal spürt. So misst die Waage das Wasservolumen im Körper. Da der Strom leicht durch Flüssigkeit, also das Wasser im Körper, als durch das vorhandene Fett fließt, errechnet die Waage in Verbindung mit den Daten von Gewicht, Größe und Geschlecht den Körperfettanteil im Körper. Hört sich doch einigermaßen verständlich an, oder ?


Die Frage ist natürlich, wie genau diese Angaben sind. Der Wasserhaushalt schwankt im Laufe des Tages ja auch, so das ich mich immer am Abend oder früh am Morgen auf die Waage stelle. Ich habe mal zu Testzwecken mehrmals am Tag den Körperfettwert gemessen, und kam zu recht unterschiedlichen Ergebnissen. Doch der Grundwert war relativ gleich, und an den habe ich mich dann auch gehalten..


Wer noch mehr über diese Art von Waagen wissen möchte, dem kann ich die Internetseite des Herstellers, www.tanita.de, empfehlen. Hier erfährt man einiges über die Messung des Körperfettwertes und über die Waagen, die man von diesem Hersteller bekommen kann. Mein Modell, die TBF-538 wird hier als Familienwaage bezeichnet, und genau das ist sie auch. Sie verfügt übrigens auch über eine Garantiezeit von 3 Jahren, was doch eine gute Leistung ist.

Mein Fazit:
Ich bin sehr zufrieden mit dieser Waage, auch wenn sie doch recht teuer war. Ich kontrolliere regelmäßig meinen Körperfettwert, genau wie mein Mann. Ansonsten wird sie als normale Personenwaage von uns genutzt, und manchmal auch, um das Gewicht der Paket zu bestimmen, wenn ich wieder bei eBay verkauft habe *ggg*. Sie lässt sich sehr einfach bedienen und programmieren, und auch die Bedienungsanleitung kann ich nur loben. Deshalb auch alle fünf Sterne von mir und eine uneingeschränkte Weiterempfehlung. Auch wenn man es manchmal gar nicht so genau wissen will ;o)))

Gruss von Eurer BigManu

15 Bewertungen