Tchibo TCM Ananas-Schneider Testbericht

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Erfahrungsbericht von Hopsten

Ich kann es einfach nicht

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Nun habe ich so viele Beiträge über den Ananasschneider von Tchibo gelesen, dass ich nicht umhin komme auch darüber zu schreiben, denn schließlich habe ich ihn mir auch gekauft. Als Obstesserin fehlte mir nämlich genau so ein Teil noch zu meinem Hausfrauenglück. Wie vielen anderen erging es auch mir. Ananas mag ich wirklich sehr gern, doch das lästige Schälen und Zerteilen verdarb mir den Spaß und die Freude auf die Frucht. Ständig hatte ich noch diese harten Schalen in meinen Ananasstücken, und es klebte überall.

Das, was ich in den Abfall warf war mehr als das, was ich schließlich aß. So verzichtete ich auf frische Ananas und kaufte mir lieber eine Dose mit mundgerechten Stücken. Doch als ich den Ananasschneider sah, griff ich sofort zu, in der Hoffnung einen Glücksgriff getan zu haben.

Das ist er nun:
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Eigentlich sieht er aus wie eine Spritze. Oben hat er einen dunkelblauen Griff, der in ein weißes Kunststoffrohr gesetzt werden kann . Dieses Rohr mündet unten in eine Scheibe mit einer Öffnung und einer Reihe Kunststoffzähnchen. Setze ich den Ananasschneider mittig auf die Frucht und drücke, schiebt sich das erste Stück des Rohres in das Fruchtfleisch. Drehe ich jetzt den Griff, rutscht der Stab immer tiefer und gleichzeitig wird unten mit den Zähnchen das Fruchtfleisch geschnitten, wird durch die Öffnung geführt und legt sich wie eine Spirale um den Stab. Alles an einem Stück. Der harte, ungenießbare Strunk in der Mitte der Ananas wird fein säuberlich vom Fruchtfleisch getrennt und schiebt sich durch das Rohr nach oben. So soll es sein! Gekostet hat das Teil 4,99€.

Praxis:
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Genauso habe ich es gemacht und habe mir vorsichtshalber die beiliegende Anleitung noch einmal angesehen. Das erste was mir misslang war das genaue Aufsetzen des Stabes. Also drehte ich das erste Stück schief in die Frucht. Die Ananas kann man wegen ihrer Form nicht gut aufsetzen. Also klemmte ich sie im Spülbecken mit Hilfe eines Topfes fest, um den Schneider optimal aufsetzen zu können. So klappte es, die Ananas rutschte mir nicht mehr weg. Ich drehte mit dem Griff das Kunststoffrohr immer tiefer in das Fruchtfleisch, bis es nicht mehr weiter ging. Dann z0g ich, wie in der Anleitung beschrieben, den Stab heraus. Die Ananasspirale sollte jetzt fein säuberlich daran hängen. Dem war aber nicht so! Wahrscheinlich war meine Ananas zu weich, denn die Scheiben sahen sehr unschön aus und brachen mir beim Herunternehmen einfach auseinander.

In dem zurückgebliebenen Ananasgehäuse, ich bezeichne es mal so, hatte sich fast der ganze Saft gesammelt. Bis zur Hälfte war diese Hülle mit dem leckeren Saft gefüllt, der meiner Frucht natürlich fehlte. So schmeckte sie auch. Die Ananasscheiben waren faserig und nicht saftig genug. So hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt. Den Saft schüttete ich aus dem \"Gehäuse\" in einen Krug und wir tranken ihn so aus. Die Ananasfrucht war nicht gerade überzeugend lecker.

Nun kann es ja sein, dass es an meiner Ananas lag, könnte man wenigstens meinen. Hätte die Frucht eine bessere Qualität gehabt, wäre mir ein Erfolg sicher gewesen. Ich gebe auch nicht zu schnell auf und wagte einen zweiten Versuch. Wieder hatte ich das gleiche unbefriedigende Ergebnis. Ich kam schließlich zu der Erkenntnis, dass der Misserfolg auch mit dem Schneider zu tun haben könnte. Die Kunststoffzähnchen, die sich in das Fruchtfleisch bohren sollen, scheinen mir nicht scharf genug zu sein. Sie reißen das Fruchtfleisch mehr, als dass sie es schneiden und ich erkläre mir auch so den großen Saftverlust der Frucht. Wären diese Zähne aus scharfem Metall gäbe es dieses Problem wohl nicht. Wahrscheinlich wäre der Schneider dann allerdings etwas teurer.

Es kann auch an meiner Ungeschicklichkeit liegen, doch wie auch immer, so richtig gut bin ich mit dem Ananasschneider nicht zurecht gekommen. Die Ananas konnten wir essen, sie schmeckte auch und der Saft war auch da, doch insgesamt war ich mit der Handhabung und dem Ergebnis nicht zufrieden. Solltet ihr andere Erfahrungen gemacht haben oder habe ich vielleicht die Anleitung nicht verstanden, lasst es mich bitte wissen. Ich werde es ganz sicher wieder versuchen, da ich den Schneider nun mal besitze und ich gebe schließlich die Hoffnung nicht auf.

Die Idee des Ananasschneiders ist sehr gut, doch in der Praxis haben sich für mich Mängel herausgestellt. Aus diesem Grund kann ich diesen Schneider nicht weiterempfehlen.


Hopsten

31 Bewertungen, 1 Kommentar

  • willibald-1

    30.03.2006, 11:24 Uhr von willibald-1
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich schäle meine Ananas mit dem Messer: Kopf ab, unteres Ende auch ab, auf's Schneidebrett stellen, von oben nach unten ringsum die Schale absäbeln (ok, diese "Augen" sind manchmal ein bißchen tiefer, da muß man nachstechen, aber meistens ka