Taking Lives (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von dreamweb
Psycho-Thriller in etwas anderer Machart
Pro:
sehr gute Idee, viele Extras, gute Bildqualiät
Kontra:
Surround könnte besser sein, Handlung insgesamt etwas enttäuschend
Empfehlung:
Ja
Den Film Taking Lives habe ich mir kurz nach dem er in der Videothek erschienen ist, dort auch auf DVD ausgeliehen. Heute möchte ich diesen Psycho-Thriller hier vorstellen.
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HANDLUNG
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Der Film Taking Lives startet sehr ungewöhnlich, daher gehe ich hier auch etwas genauer ein.
Die Vergangenheit. Ein junger Mann steht etwas verloren an einem Busbahnhof herum und scheint nicht genau zu wissen, wohin er will. Er wirkt schüchtern und sagt dem Schalterbeamten schließlich \" Einfache Fahrt - Irgendwohin\". Ein anderer gleichaltriger Junge namens Matt setzt sich im Bus schließlich zu dem jungen Mann mit dem Namen Marten. Als der Bus schließlich eine Panne hat, beschließen die beiden jungen Männer, sich ein Auto zu leihen. Der schüchtern wirkende Marten bezahlt den Wagen in bar und los geht es. Sie unterhalten sich und schnell stellt man fest, dass beide einfach nur abgehauen sind. Unterwegs haben die beiden allerdings eine Reifenpanne.
Matt erklärt sich bereit, den Reifen zu wechseln, Marten steht dabei und schaut ihm zu. Es ist eine Straße, in der nur sehr, sehr wenige Fahrzeuge unterwegs sind. Aber als ein Wagen vorbei kommt, bemerkt man schon an Martens Blick, dass irgend etwas nicht stimmt. Schließlich schleudert der schmächtig wirkende Marten den anderen Jungen Matt vor das Auto. Der Junge schlägt frontal gegen die Fahrerscheibe und das Auto überschlägt sich mehrmals. Schließlich nimmt sich Marten den Ausweis des schwer verletzten Matts und erschlägt ihn brutal mit einem Stein. Dabei redet er beruhigend auf ihn ein. Anschließend macht sich der jetzt wieder sehr friedlich wirkende Junge weiter zu Fuß auf den Weg....
Jahre später, Jetzt-Zeit. In Montreal wird bei Bauarbeiten die Leiche eines Mannes gefunden. Seltsamerweise wurde sie genau dort plaziert, obwohl der Täter wissen mußte, dass sie dort schnell gefunden werden mußte. Das Gesicht des Opfers ist allerdings nicht mehr zu erkennen. Zur gleichen Zeit meldet eine ältere Frau, dass sie ihren Sohn hier gesehen hat, obwohl er laut ihres Wissens tot sein muss. Sie erzählt dem Polizisten, dass ihr Sohn äußerst gefährlich war bzw. ist. Denn sie ist davon überzeugt, dass ihr Sohn noch lebt. Bei der Polizei glaubt man der älteren Frau zuerst nicht.
Wegen dem ominösen Mordfall fordert die ermittelnden Beamten die Hilfe eines Profilers an. Special Agent Illeana Scott zählt zu den besten Profilern, weil sie es wie kaum jemand anderes schafft, sich in die Situation des Täters versetzt und so schneller heraus bekommt, wer jemanden ermordet hat. Schnell wird erkannt, dass es sich hier um einen Serientäter handelt. Nicht jeder der Polizisten ist begeistert über die Unterstützung der jungen Agentin, denn einige der Polizisten sind selbst sehr karrierebewußt und fühlen sich gerade durch eine Frau jetzt gestört. Während der Ermittlungen stellt Agentin Scott fest, dass der Täter sich jemanden aussucht, diesen für längere Zeib beobachtet. Danach tötet er sein Opfer und schlüpft für eine gewisse Zeit in sein Leben. Solange, bis er sich dessen Identität leid ist und sich wieder ein neues Opfer sucht.
Kurz nach dem Fund auf der Baustelle wird wieder ein Toter mit schon unkenntlich gemachtem Gesicht gefunden. Ein junger Mann befindet sich bei dem Toten und versucht, ihn irgendwie doch wieder zum Leben zu bringen. James Koster, so heißt der junge Mann, behauptet, er habe den Täter gestört. Daher konnte dieser auch seinen Plan nicht vollenden. James Koster hat fast alles gesehen, kam aber nicht mehr rechtzeitig, um dem Opfer noch zu helfen. Natürlich ist er in den Augen der Polizei auch ein Verdächtiger. Die Vorgehensweise ist bei dem Mord genauso wie bei den vorherigen, denn immer wurde das Gesicht des Opfers mit einem Stein zertrümmert. James Koster ist total verzweifelt und geschockt. Denn trotz seiner Rettungsversuche war ihm klar, dass der Mann schon tot war. Da er den Täter gesehen hat, ist er der einzige Zeuge in dem Fall. James Koster ist Künstler und kann sehr gut zeichnen, daher kann er der Polizei sogar das Aussehen des Täters mitteilen, in dem er es auf ein Blatt Papier zeichnet. Und tatsächlich scheint es diesen gezeichneten Mann auch zu geben.
Wie alle anderen ist auch Special Agent Scott mißtrauisch, allerdings deutet alles darauf hin, dass der Zeuge unschuldig ist. Jemes Koster paßt nicht in das Schema eines Serientäters/Psychopaten. Schließlich kommt heraus, dass sehr wahrscheinlich James Koster das nächste Opfer des Serienkillers ist. Und somit wird er nun auch permanent zu seinem Schutz überwacht. Dabei kommen sich Agent Scott und der Zeuge auch näher, was der Agentin Sorgen macht. Denn sie ist bisher auch nur so herausragend, weil sie sich immer distanzieren konnte. Agentin Scott will sich nicht ablenken lassen, aber das offene Interesse von James Koster macht es ihr nicht einfach, sich auf den Fall zu konzentrieren. Aber damit riskiert sie nicht nur das Leben des Opfers sondern auch ihr Eigenes....
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REGIE UND SCHAUSPIELER
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1. REGIE
DJ Caruso
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Filme: The Salton Sea, Taking Lives, Spiel auf Leben und Mord, Black Cat Run - Tödliche Hetzjagd
2. SCHAUSPIELER
Angelina Jolie
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Filme: Foxfire, Cyborg 2, Hackers, Lara Croft, Knochenjäger u.v.m.
Ethan Hawke
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Filme: Before Sunset, Before Sunrise, Der Club der toten Dichter, Dad, Explorers, Gattaca u.v.m.
Kiefer Sutherland
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Filme: Auge um Auge, Blaze of Glory, Dark City, Drei Musketiere, Flatliners, Eine Frage der Ehre u.v.m.
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MEINUNG ZUM FILM
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Den Film Taking Lives betrachte ich etwas mit gemischten Gefühlen. Zum einen empfand ich den Film schon ungewöhnlich wegen der Machart, dass man den Serienkiller beispielsweise direkt bei seiner ersten Tat mit erlebte. Zum anderen habe ich selbst leider viel zu schnell vorher gesehen, wer wohl der Killer war.
Von der Machart ähnelt Taking Lives etwas den bisher bekannten Filmen über abartige Serienkiller. Neu ist allerdings, dass der Täter für eine Zeit lang die Identität des Opfers annimmt und sich daher auch eher \"einsiedlerisch\" lebende Menschen aussucht. Wie bei den anderen Filmen des Genres gibt es auch hier Schockelemente wie abgestückelte Finger und ähnliches zu sehen.
Der Film lebt zum Einen auf die Jagd der Agentin auf den Serienkiller. Aber auch von der aufkeimenden Beziehung zwischen ihr und dem sympatischen Zeugen. Während die Agentin versucht, die Beziehung auf Distanz zu halten, ist es schon sehr extrem, wie viel Interesse der Künstler an der jungen Frau zeigt. Alles in allem wirkt der Film teilweise wie ein zwischenmenschlich betonter Film mit zahlreichen romantischen Ansätzen.
Generell ist mir dieser Film etwas zu sehr auf Angelina Jolie abgestimmt. Die Jagd auf den Serienkiller geht etwas unter. Zudem werden hier eher ihre zugegeben guten weiblichen Reize gezeigt, während man nur in wenigen Szenen die Intelligenz der jungen Frau hier zu spüren bekommt. Auf mich persönlich wirkte sie hier unprofessionell, obwohl sie ja eine so abgebrühte Profilerin sein soll. Aber gerade in diesen ominösen Zeugen verliebt sie sich offensichtlich, selbst wenn sie es nicht will und weiß, dass sie damit ihren Job gefährdet.
Die Grundgeschichte mit dem Psychopathen ist auch nichts neues. Ich sage hier nur, wie viel kann eine \"liebevolle\" Mutter doch bewirken. Und somit ist auch die Darstellung der älteren Dame, die ihren \"toten\" Sohn wieder erkannt hat, etwas zu extrem. Auf den ersten Blick wirkt sie hart und extrem und schon schnell wird auch im Verlauf des Filmes klar, dass sie ihren Sohn Marten verachtete, während sie seinen früh ums Leben gekommenen Zwillingsbruder liebte und extrem bevorzugte. Ja, das alte Schema wird einmal wieder klar. Böse Mutter = abartig mordender Sohn. Sorry, aber das Thema wurde gekonnter in dem Uraltwerk \"Psycho\" herüber gebracht.
Für mich war das interessanteste an dem Film die Frage, ob ich richtig liege mit meiner Vermutung, wer jetzt der wahre Täter ist. Manche Menschen können auch schon einmal zu sympatisch, ehrlich und feinfühlig wirken. Interessant wurde das Geschehen aber durch den Auftritt von Kiefer Sutherland, der auch der vom Zeugen gezeichnete Mann war. Er brachte dem Film einen gewissen Kick und ich wurde doch etwas aus dem Konzept gebracht mit meiner These von dem Täter. Er wirkte bösartig, wie so oft schon in Filmen und paßte auch rein Äußerlich auf den Gesuchten. Alles in Allem hat mir sein Auftritt in diesem Film noch am besten gefallen.
Im Film gibt es einige Schockmomenten und auch spannende Szenen, aber so etwas Besonderes wie bei \"Das Schweigen der Lämmer\" oder \"Sieben\" trat bei mir nicht auf. Dafür durfte ich die badende Angelina Jolie sehen oder mir interessante erotische Szenen ansehen. Für einige Leser meines Beitrages bestimmt auch ein Aspekt, sich gerade diesen Film ansehen.
Etwas schade fand ich es, dass die männlichen Kollegen von Agent Scott, also die eigentlichen Ermittler, hier nur eine dürftige Nebenrolle spielten, so sehr konzentriert sich der Film auf Angelina Jolie. Bitte hetzt jetzt nicht los. Ich mag die Schauspielerin und ich habe auch eindeutig nichts gegen gut aussehende Frauen. Aber wenn der Augenmerk eines Thrillers dadurch verloren gehen und andere Schauspieler, die mir persönlich auch gut gefallen, so ins Hintertreffen geraten, dann finde ich das keine gelungene Leistung.
Ich muss zugeben, der Film war interessant, prickelnd und die Idee mit dem Mann, der andere Identitäten gefiel mir auch sehr gut. Aber ich empfand den Film bis zu einer gewissen Stelle als vorhersehbar. Insgesamt empfand ich den Film als Sehenswert wenn auch nicht als das Besondere, was man hätte daraus machen können. Zum Ausleihen kann ich ihn auf alle Fälle empfehlen. Ansonsten ist er wohl eher für Angelina Jolie-Fans geeignet.
Insgesamt hebt sich der Film etwas vom Durchschnitt ab, aber als hervorragend würde ich ihn trotz der interessanten Grundidee hier nicht bezeichnen. Irgendwie hatte ich hier zwei Grundfragen: 1. Ist er es oder ist er es vielleicht doch nicht, und Du täuscht dich einfach? 2. Wie schnell kommt es wohl zum Sex zwischen den Agentin Scott und dem smarten Zeugen? Die Machart hat hier einiges zerstört, denn es gab zu viele Andeutungen (Winke mit dem Zaunpfahl) auf den Verlauf der Handlung.
Für mich persönlich wurde hier auch zu wenig auf gute Hintergrundmusik oder andere beispielsweise bildgestaltende Aspekte geachtet, die einen Film so richtig spannend machen. Der Film wirkt wie lieblos gedreht. So nach der Devise, die Idee ist gut, also wird der Film schon was werden.
Jetzt fällt es mir sehr schwer, das auszudrücken, was mich am meisten am Film gestört hat. Aber ohne es konkret auszudrücken, es war das meiner Ansicht nach sehr unrealistische Ende des Filmes. Ich bin gerne bereit, später mit Lesern darüber zu diskutieren (oder im Gästebuch), was mich daran störte, aber ich will hier nichts vom Film verraten. Auf alle Fälle kommt es anders als erwartet und hat mich schon wenige Minuten vor dem Ende zum Kopfschütteln gebracht. Die Idee an sich ist ja nicht schlecht, das Ende andersartig zu gestalten, aber ich empfand es als zu unrealistisch bzw. unlogisch um daran meine Freude zu finden.
Jetzt zu den Schauspielern:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wie schon oben von mir morniert, konzentriert sich der Film in meinen Augen zu sehr auf Angelina Jolie, so dass andere meiner Ansicht nach gute Schauspieler gar nicht dazu kommen zu zeigen, was sie können. Ich will nicht sagen, dass Angelina Jolie die Rolle schlecht spielte, aber hundertprozentig konnte sie mich hier nicht überzeugen. Da habe ich sie schon in besseren Rollen gesehen.
Ethan Hawke spielt den smart-sympatischen Zeugen. Für mich war er einen Tick zu nett und etwas mehr geheimnisvolles hätte auch diesem Mann gut getan. Er wirkte einfach schon zu gut und aalglatt als dass ich ihn als glaubwürdig empfunden habe.
Die beiden ermittelnden kanadischen Polizisten haben mir sehr gut gefallen. Leider bekam man im Film nicht sehr viel von ihnen zu sehen und konnte nur an wenigen Szenen beurteilen, dass sie ihr Handwerk - die Schauspielerei - verstanden haben.
Am Eindruckvollsten empfand ich aber Kiefer Sutherland. Er gibt dem Film einen guten Aspekt, da er im Gegensatz zu unserem smarten Hauptdarsteller undurchsichtig wirkte. Er kann jemanden spielen, der sowohl unschuldig als auch schuldig sein kann. Aber hier im Film vermittelte er ein gutes Gefühl der Bedrohung. Ich finde es immer wieder faszinierend, wenn ein Schauspieler sich so im Griff hat, dass er gleichzeitig lächelnd freundlich als auch ein bösartiges Gefühl vermitteln kann. Und das war bei Kiefer Sutherland eindeutig der Fall.
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MEINUNG ZUR DVD
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1. Allgemein
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DIe DVD Taking Lives startet mit einem düster gestalteten animierten Menü. Dabei hört man einige gesprochene Dialoge aus dem Film oder ein Donnergrollen.
Die Menüpunkte sind in weißer Schrift kontrastreich erkennbar.
Auswählen kann man:
- Film starten
- Szenenanwahl
- Specials
- Sprachen
Anhören kann man sich den Film sowohl in Deutsch, in Englisch als auch in Italienisch. Natürlich auch im Dolby Digital 5.1 Format. Etwas ungewöhnlich finde ich die Untertitel. Neben Englisch, Deutsch und Italiänisch wird hier auch noch Hebräisch angeboten. Daneben gibt es Deutsch, Englisch und Italienisch auch noch in der Untertitelform für Hörgeschädigte.
2. Bild- und Tonqualität
==========================
Die Bildqualität von Taking Lives hat mir sehr gut gefallen. Sie ist so, wie man es aber auch von einem mordernen Film erwarten sollte. Die Farben sind klar und kontrastreich und es sind auch keine Störungen vorhanden. Die Bildqualität ist somit äußerst gelungen.
Die Tonqualität ist nicht ganz so, wie ich sie mir vorgestellt hätte. Zwar ist ein Dolby Surround Gefühl vorhanden, aber das bemerkt man nur in wenigen spektakulären Szenen. Meistens habe ich nur die vorderen Lautsprecher bemerkt. Das ist besonders bei einem Thriller sehr schade, bei dem viel mit subtil wirkenden Hintergrundtönen bewirkt wird. Ich bezeichne somit die Tonqualität als mittel bis gut.
3. Extras
==========================
Bei den Extras stört mich etwas diese verschnörkelte Schrift, die das Identifizieren der einzelnen Punkte bei mir erschwert hat. Meistens musste ich etwas nach vorne gehen, um überhaupt lesen zu können, um welches Feature es sich handelt.
1. DNA-Labor
===============
Unter diesem Punkt befinden sich hier 4 verschiedene Features. Die einzelnen Features kann man hier in einem abspielen oder sich auch getrennt ansehen. Insgesamt sind die vier Features so gehalten, dass man sie auch als einen Film hätte ansehen können, zudem es teilweise schwer ist, hier die Trennung zu erkennen. Alles in Allem bieten diese Features im Punkt DNA-Labor aber sehr informative und gut nah gebrachte Zusatzinformationen zum Film.
- Die Kunst der Zusammenarbeit
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Neben einigen Filmszenen bekommt man hier aus Sicht des Regisseurs und auch der Schauspieler etwas zum Film und zur Wichtigkeit der Zusammenarbeit des kompletten Teams gezeigt. Es ist eine gelungene Kombination aus Dreharbeiten, Filmszenen und auch Erklärungen zum Film. Interessant und gut finde ich, dass man hier gezeigt wird, wie sehr versucht wurde, etwas realistisches zu zeigen und dass hier recherchiert wurde.
- Die Profilerstellung eines Regisseurs
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Auch hier bekommt man Filmszenen und das Making Of gezeigt. Aber generell geht es hier um den Regisseur des Filmes und seine Bedeutung. Aber auch, wie der Weg von einer simplen Zeichnung zur Endgültigen Filmszene entsteht. Der Regisseur erzählt hier sehr viel über seine Motive und Ideen zu einzelnen Szenen. In einigen Punkten ähnelt diese Dokumentation auch dem erste Feature, die Kunst der Zusammenarbeit. Der wesentliche Untrschied ist die Kritik (hier meist positiv) am Regisseur. Wie bei vielen Filmen bekommt man hier eher Lob als negative Punkte über den Regisseur gesagt. Aber auch auf Kameraführung und andere technische Aspekte wird hier eingegangen unda lles an Filmszenen erklärt.
- Zeugenaussagen
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
In diesem Doku wird auf die Schauspieler und ihre Rollen eingegangen, Die Schauspieler können sich hier gegenseitig beurteilen. Zudem wird einiges zu den Rollen hier erklärt. Wie auch bei den beiden vorherigen Feautures werden auch hier Filmszenen eingebunden. Man erhält auf alle Fälle interessante Informationen zu den Charaktären, die im Film dargestellt werden.
- Teile eines Puzzles
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Etwas ungewohnt empfand ich diesen Dokumentations-Tei. Denn hier geht es um das Schneiden, das Cuten. Man erfährt aus der Sicht einer Dame, die den Cut hier durchführte, wie es ist, wenn sich so ein Film erst nach und nach zusammensetzt. Aber es geht auch um einzelne Filmszenen, die erst dann eine Bedeutung bekommen, wenn man sie im Gesamtzusammenhang sieht. Im Endeffekt ist dieses ein technischer Part, da man gezeigt und erklärt bekommt, wie wichtig es ist, eine Szene gerade in dieseer Länge und nicht noch länger oder kürzer zu drehen. Alles in allem war das ein informatives Feature.
2. Nicht verwendete Szenen
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Leider werden die nicht verwendeten Filmszenen hier sehr unterschiedlich präsentiert. Was mir am meisten fehlte war der Kommentar des Regisseurs, warum gerade eine bestimmte Szene herausgenommen worden ist. Teilweise gibt es hier deutsche Untertitel, aber dennoch kam bei mir hier eine gewisse Langeweile auf.
3. USA-Kinotrailer
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Wenn ich ehrlich bin, habe ich schon interessantere Kinotrailer zu Filmen gesehen. Hier wird mir im Trailer zu viel geredet. Er wirkt nicht so interessant wie der Film es dann ist.
4. Verpatzte Szenen
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Man kann sich drüber streiten, ob so ein Part gut oder schlecht ist. Mir haben einige der verpatzten Szenen hier gefallen. Es ist ein unterhaltsam aufgebautes Filmchen mit einer Ananderreihung verschiedener Szenen, in denen sich versprochen wurde oder in denen etwas anderes schief gelaufen ist.
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DATEN
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Deutscher Titel: Taking Lives - Für dein Leben würde er töten
Originaltitel: Taking Lives
Land / Jahr: USA 2004
Regie: DJ Caruso
Darsteller: Angelina Jolie , Ethan Hawke , Kiefer Sutherland , Gena Rowlands , Olivier Martinez
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Englisch, Deutsch, Italienisch, Hebräisch
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 28
Laufzeit: 99 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Warner Brothers Home Video
DVD-Extras:
* DNA Labor
* Nicht verwendete Szenen
* USA-Kinotrailer
* Verpatzte Szenen
Preis: 19,97 bei Amazon
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FAZIT
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Bei Taking Lives - Für dein Leben würde er töten handelt es sich um einen Psychothriller mit einem sehr guten Ansatz, der sich dann aber trotz der guten Idee hier nicht so packend realisiert wurde, wie man es erwarten sollte. Während mir der Anfang sehr gut gefallen hatte, war ich zu Ende des Filmes doch eher enttäuscht. Spannung ist zwar vorhanden, aber mit Spitzenfilmen des Psycho-Thriller Genres oder guter Krimis ist der Film Taking Lives nicht zu vergleichen. Die Bewertung ist nicht ganz einfach. Es ist ein Film, den man durchaus einmal gesehen haben sollte. Aber mehr als ein etwas besserer Standard wird hier nicht geboten.
Liebe Grüße Miara
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HANDLUNG
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Der Film Taking Lives startet sehr ungewöhnlich, daher gehe ich hier auch etwas genauer ein.
Die Vergangenheit. Ein junger Mann steht etwas verloren an einem Busbahnhof herum und scheint nicht genau zu wissen, wohin er will. Er wirkt schüchtern und sagt dem Schalterbeamten schließlich \" Einfache Fahrt - Irgendwohin\". Ein anderer gleichaltriger Junge namens Matt setzt sich im Bus schließlich zu dem jungen Mann mit dem Namen Marten. Als der Bus schließlich eine Panne hat, beschließen die beiden jungen Männer, sich ein Auto zu leihen. Der schüchtern wirkende Marten bezahlt den Wagen in bar und los geht es. Sie unterhalten sich und schnell stellt man fest, dass beide einfach nur abgehauen sind. Unterwegs haben die beiden allerdings eine Reifenpanne.
Matt erklärt sich bereit, den Reifen zu wechseln, Marten steht dabei und schaut ihm zu. Es ist eine Straße, in der nur sehr, sehr wenige Fahrzeuge unterwegs sind. Aber als ein Wagen vorbei kommt, bemerkt man schon an Martens Blick, dass irgend etwas nicht stimmt. Schließlich schleudert der schmächtig wirkende Marten den anderen Jungen Matt vor das Auto. Der Junge schlägt frontal gegen die Fahrerscheibe und das Auto überschlägt sich mehrmals. Schließlich nimmt sich Marten den Ausweis des schwer verletzten Matts und erschlägt ihn brutal mit einem Stein. Dabei redet er beruhigend auf ihn ein. Anschließend macht sich der jetzt wieder sehr friedlich wirkende Junge weiter zu Fuß auf den Weg....
Jahre später, Jetzt-Zeit. In Montreal wird bei Bauarbeiten die Leiche eines Mannes gefunden. Seltsamerweise wurde sie genau dort plaziert, obwohl der Täter wissen mußte, dass sie dort schnell gefunden werden mußte. Das Gesicht des Opfers ist allerdings nicht mehr zu erkennen. Zur gleichen Zeit meldet eine ältere Frau, dass sie ihren Sohn hier gesehen hat, obwohl er laut ihres Wissens tot sein muss. Sie erzählt dem Polizisten, dass ihr Sohn äußerst gefährlich war bzw. ist. Denn sie ist davon überzeugt, dass ihr Sohn noch lebt. Bei der Polizei glaubt man der älteren Frau zuerst nicht.
Wegen dem ominösen Mordfall fordert die ermittelnden Beamten die Hilfe eines Profilers an. Special Agent Illeana Scott zählt zu den besten Profilern, weil sie es wie kaum jemand anderes schafft, sich in die Situation des Täters versetzt und so schneller heraus bekommt, wer jemanden ermordet hat. Schnell wird erkannt, dass es sich hier um einen Serientäter handelt. Nicht jeder der Polizisten ist begeistert über die Unterstützung der jungen Agentin, denn einige der Polizisten sind selbst sehr karrierebewußt und fühlen sich gerade durch eine Frau jetzt gestört. Während der Ermittlungen stellt Agentin Scott fest, dass der Täter sich jemanden aussucht, diesen für längere Zeib beobachtet. Danach tötet er sein Opfer und schlüpft für eine gewisse Zeit in sein Leben. Solange, bis er sich dessen Identität leid ist und sich wieder ein neues Opfer sucht.
Kurz nach dem Fund auf der Baustelle wird wieder ein Toter mit schon unkenntlich gemachtem Gesicht gefunden. Ein junger Mann befindet sich bei dem Toten und versucht, ihn irgendwie doch wieder zum Leben zu bringen. James Koster, so heißt der junge Mann, behauptet, er habe den Täter gestört. Daher konnte dieser auch seinen Plan nicht vollenden. James Koster hat fast alles gesehen, kam aber nicht mehr rechtzeitig, um dem Opfer noch zu helfen. Natürlich ist er in den Augen der Polizei auch ein Verdächtiger. Die Vorgehensweise ist bei dem Mord genauso wie bei den vorherigen, denn immer wurde das Gesicht des Opfers mit einem Stein zertrümmert. James Koster ist total verzweifelt und geschockt. Denn trotz seiner Rettungsversuche war ihm klar, dass der Mann schon tot war. Da er den Täter gesehen hat, ist er der einzige Zeuge in dem Fall. James Koster ist Künstler und kann sehr gut zeichnen, daher kann er der Polizei sogar das Aussehen des Täters mitteilen, in dem er es auf ein Blatt Papier zeichnet. Und tatsächlich scheint es diesen gezeichneten Mann auch zu geben.
Wie alle anderen ist auch Special Agent Scott mißtrauisch, allerdings deutet alles darauf hin, dass der Zeuge unschuldig ist. Jemes Koster paßt nicht in das Schema eines Serientäters/Psychopaten. Schließlich kommt heraus, dass sehr wahrscheinlich James Koster das nächste Opfer des Serienkillers ist. Und somit wird er nun auch permanent zu seinem Schutz überwacht. Dabei kommen sich Agent Scott und der Zeuge auch näher, was der Agentin Sorgen macht. Denn sie ist bisher auch nur so herausragend, weil sie sich immer distanzieren konnte. Agentin Scott will sich nicht ablenken lassen, aber das offene Interesse von James Koster macht es ihr nicht einfach, sich auf den Fall zu konzentrieren. Aber damit riskiert sie nicht nur das Leben des Opfers sondern auch ihr Eigenes....
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REGIE UND SCHAUSPIELER
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1. REGIE
DJ Caruso
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Filme: The Salton Sea, Taking Lives, Spiel auf Leben und Mord, Black Cat Run - Tödliche Hetzjagd
2. SCHAUSPIELER
Angelina Jolie
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Filme: Foxfire, Cyborg 2, Hackers, Lara Croft, Knochenjäger u.v.m.
Ethan Hawke
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Filme: Before Sunset, Before Sunrise, Der Club der toten Dichter, Dad, Explorers, Gattaca u.v.m.
Kiefer Sutherland
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Filme: Auge um Auge, Blaze of Glory, Dark City, Drei Musketiere, Flatliners, Eine Frage der Ehre u.v.m.
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MEINUNG ZUM FILM
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Den Film Taking Lives betrachte ich etwas mit gemischten Gefühlen. Zum einen empfand ich den Film schon ungewöhnlich wegen der Machart, dass man den Serienkiller beispielsweise direkt bei seiner ersten Tat mit erlebte. Zum anderen habe ich selbst leider viel zu schnell vorher gesehen, wer wohl der Killer war.
Von der Machart ähnelt Taking Lives etwas den bisher bekannten Filmen über abartige Serienkiller. Neu ist allerdings, dass der Täter für eine Zeit lang die Identität des Opfers annimmt und sich daher auch eher \"einsiedlerisch\" lebende Menschen aussucht. Wie bei den anderen Filmen des Genres gibt es auch hier Schockelemente wie abgestückelte Finger und ähnliches zu sehen.
Der Film lebt zum Einen auf die Jagd der Agentin auf den Serienkiller. Aber auch von der aufkeimenden Beziehung zwischen ihr und dem sympatischen Zeugen. Während die Agentin versucht, die Beziehung auf Distanz zu halten, ist es schon sehr extrem, wie viel Interesse der Künstler an der jungen Frau zeigt. Alles in allem wirkt der Film teilweise wie ein zwischenmenschlich betonter Film mit zahlreichen romantischen Ansätzen.
Generell ist mir dieser Film etwas zu sehr auf Angelina Jolie abgestimmt. Die Jagd auf den Serienkiller geht etwas unter. Zudem werden hier eher ihre zugegeben guten weiblichen Reize gezeigt, während man nur in wenigen Szenen die Intelligenz der jungen Frau hier zu spüren bekommt. Auf mich persönlich wirkte sie hier unprofessionell, obwohl sie ja eine so abgebrühte Profilerin sein soll. Aber gerade in diesen ominösen Zeugen verliebt sie sich offensichtlich, selbst wenn sie es nicht will und weiß, dass sie damit ihren Job gefährdet.
Die Grundgeschichte mit dem Psychopathen ist auch nichts neues. Ich sage hier nur, wie viel kann eine \"liebevolle\" Mutter doch bewirken. Und somit ist auch die Darstellung der älteren Dame, die ihren \"toten\" Sohn wieder erkannt hat, etwas zu extrem. Auf den ersten Blick wirkt sie hart und extrem und schon schnell wird auch im Verlauf des Filmes klar, dass sie ihren Sohn Marten verachtete, während sie seinen früh ums Leben gekommenen Zwillingsbruder liebte und extrem bevorzugte. Ja, das alte Schema wird einmal wieder klar. Böse Mutter = abartig mordender Sohn. Sorry, aber das Thema wurde gekonnter in dem Uraltwerk \"Psycho\" herüber gebracht.
Für mich war das interessanteste an dem Film die Frage, ob ich richtig liege mit meiner Vermutung, wer jetzt der wahre Täter ist. Manche Menschen können auch schon einmal zu sympatisch, ehrlich und feinfühlig wirken. Interessant wurde das Geschehen aber durch den Auftritt von Kiefer Sutherland, der auch der vom Zeugen gezeichnete Mann war. Er brachte dem Film einen gewissen Kick und ich wurde doch etwas aus dem Konzept gebracht mit meiner These von dem Täter. Er wirkte bösartig, wie so oft schon in Filmen und paßte auch rein Äußerlich auf den Gesuchten. Alles in Allem hat mir sein Auftritt in diesem Film noch am besten gefallen.
Im Film gibt es einige Schockmomenten und auch spannende Szenen, aber so etwas Besonderes wie bei \"Das Schweigen der Lämmer\" oder \"Sieben\" trat bei mir nicht auf. Dafür durfte ich die badende Angelina Jolie sehen oder mir interessante erotische Szenen ansehen. Für einige Leser meines Beitrages bestimmt auch ein Aspekt, sich gerade diesen Film ansehen.
Etwas schade fand ich es, dass die männlichen Kollegen von Agent Scott, also die eigentlichen Ermittler, hier nur eine dürftige Nebenrolle spielten, so sehr konzentriert sich der Film auf Angelina Jolie. Bitte hetzt jetzt nicht los. Ich mag die Schauspielerin und ich habe auch eindeutig nichts gegen gut aussehende Frauen. Aber wenn der Augenmerk eines Thrillers dadurch verloren gehen und andere Schauspieler, die mir persönlich auch gut gefallen, so ins Hintertreffen geraten, dann finde ich das keine gelungene Leistung.
Ich muss zugeben, der Film war interessant, prickelnd und die Idee mit dem Mann, der andere Identitäten gefiel mir auch sehr gut. Aber ich empfand den Film bis zu einer gewissen Stelle als vorhersehbar. Insgesamt empfand ich den Film als Sehenswert wenn auch nicht als das Besondere, was man hätte daraus machen können. Zum Ausleihen kann ich ihn auf alle Fälle empfehlen. Ansonsten ist er wohl eher für Angelina Jolie-Fans geeignet.
Insgesamt hebt sich der Film etwas vom Durchschnitt ab, aber als hervorragend würde ich ihn trotz der interessanten Grundidee hier nicht bezeichnen. Irgendwie hatte ich hier zwei Grundfragen: 1. Ist er es oder ist er es vielleicht doch nicht, und Du täuscht dich einfach? 2. Wie schnell kommt es wohl zum Sex zwischen den Agentin Scott und dem smarten Zeugen? Die Machart hat hier einiges zerstört, denn es gab zu viele Andeutungen (Winke mit dem Zaunpfahl) auf den Verlauf der Handlung.
Für mich persönlich wurde hier auch zu wenig auf gute Hintergrundmusik oder andere beispielsweise bildgestaltende Aspekte geachtet, die einen Film so richtig spannend machen. Der Film wirkt wie lieblos gedreht. So nach der Devise, die Idee ist gut, also wird der Film schon was werden.
Jetzt fällt es mir sehr schwer, das auszudrücken, was mich am meisten am Film gestört hat. Aber ohne es konkret auszudrücken, es war das meiner Ansicht nach sehr unrealistische Ende des Filmes. Ich bin gerne bereit, später mit Lesern darüber zu diskutieren (oder im Gästebuch), was mich daran störte, aber ich will hier nichts vom Film verraten. Auf alle Fälle kommt es anders als erwartet und hat mich schon wenige Minuten vor dem Ende zum Kopfschütteln gebracht. Die Idee an sich ist ja nicht schlecht, das Ende andersartig zu gestalten, aber ich empfand es als zu unrealistisch bzw. unlogisch um daran meine Freude zu finden.
Jetzt zu den Schauspielern:
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Wie schon oben von mir morniert, konzentriert sich der Film in meinen Augen zu sehr auf Angelina Jolie, so dass andere meiner Ansicht nach gute Schauspieler gar nicht dazu kommen zu zeigen, was sie können. Ich will nicht sagen, dass Angelina Jolie die Rolle schlecht spielte, aber hundertprozentig konnte sie mich hier nicht überzeugen. Da habe ich sie schon in besseren Rollen gesehen.
Ethan Hawke spielt den smart-sympatischen Zeugen. Für mich war er einen Tick zu nett und etwas mehr geheimnisvolles hätte auch diesem Mann gut getan. Er wirkte einfach schon zu gut und aalglatt als dass ich ihn als glaubwürdig empfunden habe.
Die beiden ermittelnden kanadischen Polizisten haben mir sehr gut gefallen. Leider bekam man im Film nicht sehr viel von ihnen zu sehen und konnte nur an wenigen Szenen beurteilen, dass sie ihr Handwerk - die Schauspielerei - verstanden haben.
Am Eindruckvollsten empfand ich aber Kiefer Sutherland. Er gibt dem Film einen guten Aspekt, da er im Gegensatz zu unserem smarten Hauptdarsteller undurchsichtig wirkte. Er kann jemanden spielen, der sowohl unschuldig als auch schuldig sein kann. Aber hier im Film vermittelte er ein gutes Gefühl der Bedrohung. Ich finde es immer wieder faszinierend, wenn ein Schauspieler sich so im Griff hat, dass er gleichzeitig lächelnd freundlich als auch ein bösartiges Gefühl vermitteln kann. Und das war bei Kiefer Sutherland eindeutig der Fall.
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MEINUNG ZUR DVD
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1. Allgemein
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DIe DVD Taking Lives startet mit einem düster gestalteten animierten Menü. Dabei hört man einige gesprochene Dialoge aus dem Film oder ein Donnergrollen.
Die Menüpunkte sind in weißer Schrift kontrastreich erkennbar.
Auswählen kann man:
- Film starten
- Szenenanwahl
- Specials
- Sprachen
Anhören kann man sich den Film sowohl in Deutsch, in Englisch als auch in Italienisch. Natürlich auch im Dolby Digital 5.1 Format. Etwas ungewöhnlich finde ich die Untertitel. Neben Englisch, Deutsch und Italiänisch wird hier auch noch Hebräisch angeboten. Daneben gibt es Deutsch, Englisch und Italienisch auch noch in der Untertitelform für Hörgeschädigte.
2. Bild- und Tonqualität
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Die Bildqualität von Taking Lives hat mir sehr gut gefallen. Sie ist so, wie man es aber auch von einem mordernen Film erwarten sollte. Die Farben sind klar und kontrastreich und es sind auch keine Störungen vorhanden. Die Bildqualität ist somit äußerst gelungen.
Die Tonqualität ist nicht ganz so, wie ich sie mir vorgestellt hätte. Zwar ist ein Dolby Surround Gefühl vorhanden, aber das bemerkt man nur in wenigen spektakulären Szenen. Meistens habe ich nur die vorderen Lautsprecher bemerkt. Das ist besonders bei einem Thriller sehr schade, bei dem viel mit subtil wirkenden Hintergrundtönen bewirkt wird. Ich bezeichne somit die Tonqualität als mittel bis gut.
3. Extras
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Bei den Extras stört mich etwas diese verschnörkelte Schrift, die das Identifizieren der einzelnen Punkte bei mir erschwert hat. Meistens musste ich etwas nach vorne gehen, um überhaupt lesen zu können, um welches Feature es sich handelt.
1. DNA-Labor
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Unter diesem Punkt befinden sich hier 4 verschiedene Features. Die einzelnen Features kann man hier in einem abspielen oder sich auch getrennt ansehen. Insgesamt sind die vier Features so gehalten, dass man sie auch als einen Film hätte ansehen können, zudem es teilweise schwer ist, hier die Trennung zu erkennen. Alles in Allem bieten diese Features im Punkt DNA-Labor aber sehr informative und gut nah gebrachte Zusatzinformationen zum Film.
- Die Kunst der Zusammenarbeit
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Neben einigen Filmszenen bekommt man hier aus Sicht des Regisseurs und auch der Schauspieler etwas zum Film und zur Wichtigkeit der Zusammenarbeit des kompletten Teams gezeigt. Es ist eine gelungene Kombination aus Dreharbeiten, Filmszenen und auch Erklärungen zum Film. Interessant und gut finde ich, dass man hier gezeigt wird, wie sehr versucht wurde, etwas realistisches zu zeigen und dass hier recherchiert wurde.
- Die Profilerstellung eines Regisseurs
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Auch hier bekommt man Filmszenen und das Making Of gezeigt. Aber generell geht es hier um den Regisseur des Filmes und seine Bedeutung. Aber auch, wie der Weg von einer simplen Zeichnung zur Endgültigen Filmszene entsteht. Der Regisseur erzählt hier sehr viel über seine Motive und Ideen zu einzelnen Szenen. In einigen Punkten ähnelt diese Dokumentation auch dem erste Feature, die Kunst der Zusammenarbeit. Der wesentliche Untrschied ist die Kritik (hier meist positiv) am Regisseur. Wie bei vielen Filmen bekommt man hier eher Lob als negative Punkte über den Regisseur gesagt. Aber auch auf Kameraführung und andere technische Aspekte wird hier eingegangen unda lles an Filmszenen erklärt.
- Zeugenaussagen
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In diesem Doku wird auf die Schauspieler und ihre Rollen eingegangen, Die Schauspieler können sich hier gegenseitig beurteilen. Zudem wird einiges zu den Rollen hier erklärt. Wie auch bei den beiden vorherigen Feautures werden auch hier Filmszenen eingebunden. Man erhält auf alle Fälle interessante Informationen zu den Charaktären, die im Film dargestellt werden.
- Teile eines Puzzles
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Etwas ungewohnt empfand ich diesen Dokumentations-Tei. Denn hier geht es um das Schneiden, das Cuten. Man erfährt aus der Sicht einer Dame, die den Cut hier durchführte, wie es ist, wenn sich so ein Film erst nach und nach zusammensetzt. Aber es geht auch um einzelne Filmszenen, die erst dann eine Bedeutung bekommen, wenn man sie im Gesamtzusammenhang sieht. Im Endeffekt ist dieses ein technischer Part, da man gezeigt und erklärt bekommt, wie wichtig es ist, eine Szene gerade in dieseer Länge und nicht noch länger oder kürzer zu drehen. Alles in allem war das ein informatives Feature.
2. Nicht verwendete Szenen
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Leider werden die nicht verwendeten Filmszenen hier sehr unterschiedlich präsentiert. Was mir am meisten fehlte war der Kommentar des Regisseurs, warum gerade eine bestimmte Szene herausgenommen worden ist. Teilweise gibt es hier deutsche Untertitel, aber dennoch kam bei mir hier eine gewisse Langeweile auf.
3. USA-Kinotrailer
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Wenn ich ehrlich bin, habe ich schon interessantere Kinotrailer zu Filmen gesehen. Hier wird mir im Trailer zu viel geredet. Er wirkt nicht so interessant wie der Film es dann ist.
4. Verpatzte Szenen
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Man kann sich drüber streiten, ob so ein Part gut oder schlecht ist. Mir haben einige der verpatzten Szenen hier gefallen. Es ist ein unterhaltsam aufgebautes Filmchen mit einer Ananderreihung verschiedener Szenen, in denen sich versprochen wurde oder in denen etwas anderes schief gelaufen ist.
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DATEN
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Deutscher Titel: Taking Lives - Für dein Leben würde er töten
Originaltitel: Taking Lives
Land / Jahr: USA 2004
Regie: DJ Caruso
Darsteller: Angelina Jolie , Ethan Hawke , Kiefer Sutherland , Gena Rowlands , Olivier Martinez
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Englisch, Deutsch, Italienisch, Hebräisch
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 28
Laufzeit: 99 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Warner Brothers Home Video
DVD-Extras:
* DNA Labor
* Nicht verwendete Szenen
* USA-Kinotrailer
* Verpatzte Szenen
Preis: 19,97 bei Amazon
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FAZIT
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Bei Taking Lives - Für dein Leben würde er töten handelt es sich um einen Psychothriller mit einem sehr guten Ansatz, der sich dann aber trotz der guten Idee hier nicht so packend realisiert wurde, wie man es erwarten sollte. Während mir der Anfang sehr gut gefallen hatte, war ich zu Ende des Filmes doch eher enttäuscht. Spannung ist zwar vorhanden, aber mit Spitzenfilmen des Psycho-Thriller Genres oder guter Krimis ist der Film Taking Lives nicht zu vergleichen. Die Bewertung ist nicht ganz einfach. Es ist ein Film, den man durchaus einmal gesehen haben sollte. Aber mehr als ein etwas besserer Standard wird hier nicht geboten.
Liebe Grüße Miara
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