Talisker Single Malt Scotch Whisky Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Wirkungsgrad:
- Nachwirkungen:
Erfahrungsbericht von Gemeinwesen
Für Liebhaber: die 14 Jahre alte Distiller’s Edition
Pro:
- siehe Text
Kontra:
- nix
Empfehlung:
Ja
Im Unterschied zu dem, was die Kategorie-Bezeichnung behauptet, schreibt sich das schottische Lebenswasser natürlich nach wie vor mit einem h: Whisky heißt das Stöffchen.
Wenn ich mir manche Beschreibung auf den Seiten des Online-Auktionshauses Ebay durchlese, gelange ich zu folgendem Schluss: Es hat sich noch immer weit genug herumgesprochen, dass der Inhalt einer Flasche Whisky, die 20 Jahre bei wem im Keller gestanden hat, keinen Deut besser ist als der einer Flasche, die 10 Jahre gelagert ist. Oder 5. Oder meinethalben auch 50. Im Unterschied zu Wein nämlich spielt es keine Rolle, wie viel Zeit der Hochprozenter noch in der ungeöffneten Flasche zubringt – am Inhalt ändert das nichts.
Entscheidend ist allein, wie lange Whisky im Fass reifen durfte – bzw. wie lange Whisky in welchem Fass oder in welchen Fässern reifen durfte, denn zuweilen wird dem Stöffchen neben seiner regulären Lagerzeit noch eine Verlängerung in einem anderen Fass gegönnt.
Im Falle des Talisker beträgt die reguläre Lagerzeit zehn Jahre; bei der Distiller’s Edition kommen noch einmal vier Jahre hinzu. Der Inhalt der 1l-Flasche, die mich jüngst anlachte, ist laut Etikett im Jahr 1991 destilliert worden und durfte bis 2005 ruhen. Die Zeit ist ihm gut bekommen, und das Ergebnis ist mir gut bekommen. Am Freitag habe ich den 14-jährigen zum ersten Mal probiert und war auf Anhieb rundum begeistert.
Wie so ziemlich alle Insel-Whiskys seines Alters ist auch der Talisker noch ein sehr robuster Geselle – robust genug, um auch nach vier Jahren im Sherry-Fass keine Charakterschwäche zu zeigen: Wer den einzigen Whiskys von der Isle of Skye für seinen salzig-rauchigen Grundton liebt, der kommt auch mit der 14 Jahre alten Abfüllung auf seine Kosten.
Die vier zusätzlichen Jahre, die die Abfüllung der Distiller’s Edition reifen darf, verleihen dem Talisker allerdings ein kräftiges Plus: In der Nase wie am Gaumen finden sich viel Honig und Heidekraut, im langen Abgang gesellt sich dann die typische Note von Salmiaklakritz hinzu. Mein Eindruck: Die Erwartungen, die ich an die 14-jährige Abfüllung gestellt hatte, sind eher noch übertroffen worden – der Talisker der Distiller’s Edition ist ungeahnt komplex, trotz seiner knapp über 45% Alkohol sehr weich und bietet neben den typischen Noten von Salz, Torf und Rauch, die ich von den 10 Jahre alten Abfüllung kenne, viel Süße und Wärme.
R e s ü m e e
Die 14 Jahre alte Abfüllung des Talisker aus der renommierten Distiller’s Edition ist eine echte Offenbarung: Neben den charakteristischen Noten von Salz, Torf und Rauch bietet diese Abfüllung Anklänge an Honig und Heidekraut und noch sehr viel mehr Tiefe als die 10 Jahre alte Standard-Abfüllung.
Wenn ich mir manche Beschreibung auf den Seiten des Online-Auktionshauses Ebay durchlese, gelange ich zu folgendem Schluss: Es hat sich noch immer weit genug herumgesprochen, dass der Inhalt einer Flasche Whisky, die 20 Jahre bei wem im Keller gestanden hat, keinen Deut besser ist als der einer Flasche, die 10 Jahre gelagert ist. Oder 5. Oder meinethalben auch 50. Im Unterschied zu Wein nämlich spielt es keine Rolle, wie viel Zeit der Hochprozenter noch in der ungeöffneten Flasche zubringt – am Inhalt ändert das nichts.
Entscheidend ist allein, wie lange Whisky im Fass reifen durfte – bzw. wie lange Whisky in welchem Fass oder in welchen Fässern reifen durfte, denn zuweilen wird dem Stöffchen neben seiner regulären Lagerzeit noch eine Verlängerung in einem anderen Fass gegönnt.
Im Falle des Talisker beträgt die reguläre Lagerzeit zehn Jahre; bei der Distiller’s Edition kommen noch einmal vier Jahre hinzu. Der Inhalt der 1l-Flasche, die mich jüngst anlachte, ist laut Etikett im Jahr 1991 destilliert worden und durfte bis 2005 ruhen. Die Zeit ist ihm gut bekommen, und das Ergebnis ist mir gut bekommen. Am Freitag habe ich den 14-jährigen zum ersten Mal probiert und war auf Anhieb rundum begeistert.
Wie so ziemlich alle Insel-Whiskys seines Alters ist auch der Talisker noch ein sehr robuster Geselle – robust genug, um auch nach vier Jahren im Sherry-Fass keine Charakterschwäche zu zeigen: Wer den einzigen Whiskys von der Isle of Skye für seinen salzig-rauchigen Grundton liebt, der kommt auch mit der 14 Jahre alten Abfüllung auf seine Kosten.
Die vier zusätzlichen Jahre, die die Abfüllung der Distiller’s Edition reifen darf, verleihen dem Talisker allerdings ein kräftiges Plus: In der Nase wie am Gaumen finden sich viel Honig und Heidekraut, im langen Abgang gesellt sich dann die typische Note von Salmiaklakritz hinzu. Mein Eindruck: Die Erwartungen, die ich an die 14-jährige Abfüllung gestellt hatte, sind eher noch übertroffen worden – der Talisker der Distiller’s Edition ist ungeahnt komplex, trotz seiner knapp über 45% Alkohol sehr weich und bietet neben den typischen Noten von Salz, Torf und Rauch, die ich von den 10 Jahre alten Abfüllung kenne, viel Süße und Wärme.
R e s ü m e e
Die 14 Jahre alte Abfüllung des Talisker aus der renommierten Distiller’s Edition ist eine echte Offenbarung: Neben den charakteristischen Noten von Salz, Torf und Rauch bietet diese Abfüllung Anklänge an Honig und Heidekraut und noch sehr viel mehr Tiefe als die 10 Jahre alte Standard-Abfüllung.
21 Bewertungen, 6 Kommentare
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14.02.2008, 15:04 Uhr von Wegeno
Bewertung: sehr hilfreichGruß Werner
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08.02.2008, 19:49 Uhr von bea1502
Bewertung: sehr hilfreichlg bea
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07.02.2008, 18:08 Uhr von alge52
Bewertung: sehr hilfreichnoch so ein edles Tröpfchen!
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07.02.2008, 14:03 Uhr von UnserRenatchen
Bewertung: sehr hilfreichviele liebe Grüße sendet das Renatchen
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07.02.2008, 10:34 Uhr von bibihey
Bewertung: sehr hilfreichLG Bianca
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07.02.2008, 08:56 Uhr von calista78
Bewertung: sehr hilfreichDann geniess den 14 jährigen mal weiterhin...
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