Tanz der Vampire (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von mausal18

Einfach genial!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Taucht ein in die Welt der Nachtgestalten! Die Geschichte ist schlichtweg genial und kann durchaus verzaubern!

Professor Abronsius (Jack MacGowran), dem Polanski den von ihm selbst verkörperten Assistenten Alfred zu Seite stellt, ist unterwegs in Transsylvanien. Dort, in jenem abgeschiedenen Biotop, will er sich seinem Forschungsobjekt nähern: den Vampiren. Auf einen solchen treffen sie schneller, als geahnt. Aus der Herberge, in der sie abgestiegen sind, entführt der lüsterne Graf Krolock (Ferdy Mayne) höchstselbst Sarah (Sharon Tate), die Tochter des Hauses. Sie nehmen die Verfolgung auf, werden von Krolock weltmännisch empfangen. Der Versuch, den schlafenden Vampiren waidgerecht Pflöcke in die Herzen zu rammen, scheitert an des Professors Wohlbeleibtheit und des Schülers Ängstlichkeit. Als sie Sarah endlich aufspüren, ihnen zu dritt die Flucht aus dem Grafenschloss gelingt, bringen sie nichts ahnend neues Unheil über die Menschheit.

»Tanz der Vampire« bleibt als einzige Komödie die große Ausnahme in Polanskis Regieschaffen. Einerseits. Anderseits reiht sie sich zwischen all seinen anderen Filmen mühelos ein. Den Gegenstand seiner Persiflage, den Horrorfilm, nämlich kannte er bestens.

Große Regisseure begannen sich für den Stoff zu interessieren: Coppola, Herzog. Und Roman Polanski.

Gerade hatte er mit »Ekel« für Hochspannung in den Kinos gesorgt, würde er bald mit »Rosemaries Baby« einen Klassiker der Horrorfilms in die Kinos bringen, als zwischendrin »Tanz der Vampire« anlief. Ein Horrorfilm? Nicht wirklich. Zugleich eine Komödie, eine ironische Antwort auf das um sich greifende Dracula-Fieber, mit dem Hammer die Welt erfolgreich infiziert hatte.

Wer die International Movie Database nach »Dracula« befragt, bekommt mehrere Bildschirmseiten ausgeliefert. Rund 150 Streifen kennt die größte Internet-Filmdatenbank, die in ihrem Titel den Namen des blutgierigen Karpatengrafen führen. Bram Stoker, der irische Schriftsteller, hat mit seinem 1897 veröffentlichten Roman zahllose Filmemacher inspiriert.

Dann schien die Geschichte der bleichen Nachtgestalten für Jahre vergessen, bis Universal Pictures die Rechte kaufte und »Freaks«-Regisseur Ted Browning seinen »Dracula« drehte. Doch erst als die Untoten in Europa wieder heimisch wurden, das geschah 1958, indem die britische Firma Hammer sich daran machte, zahllose Dracula-Variationen in die Nacht der Kinos zu schicken, lebten sie richtig auf.
Keine Ahnung warum aber Vampire sind sehr beliebt bei der Population und immer wieder für einen Film gut!

7 Bewertungen, 3 Kommentare

  • anonym

    27.08.2006, 11:36 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH von mir! Liebe Grüße, sb

  • anonym

    27.08.2006, 02:25 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh :o)

  • _rimini

    27.08.2006, 01:24 Uhr von _rimini
    Bewertung: sehr hilfreich

    hey schöner bericht, sh =) freu mich auf gegenlesungen, lg, sophie