Tanz und Ballett Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von lunatix
Der Traum vom Tanzen ...
Pro:
Macht Spass
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Kennt ihr Anna – Ballerina??? Nein? Also als ich noch so 12/13 Jahre alt war, war das meine Lieblingsserie! Anna war eine Ballettschülerin, die es mit Ach und Krach nach ganz oben schaffte! Als kleines Mädchen damals hab ich vor dem Bildschirm gesessen und mir vorgestellt, ich könnte auch so schön tanzen, so tolle Kleider tragen und auf der Bühne stehen.
Aber wie das so ist, hat man ja doch nicht den Mut, mit 13 Jahren noch mit dem Ballett anzufangen, denn es heißt ja überall, man muss schon als Kind anfangen und täglich hart trainieren und wehe man wurde nicht mit Tanzschuhen geboren!!!
Ich jedenfalls zog mich zurück in die Fantasiewelt der Bücher, die es so zahlreich gab, über andere Ballerinas wie Cindy, Katja usw.
Erst im Alter von 18 Jahren, als ich mich getraut habe, mal Gesellschaftstänze an der Tanzschule zu lernen, bekam ich mit, dass in das Ballettstudio in meiner Tanzschule nicht nur junge Mädels reingingen, sondern auch Frauen von 20-60 Jahre !!!
Neugierig lugte ich rein, und als ich sah, dass man auch „just for fun“ Ballett machen kann, ohne gleich Tänzerin werden zu wollen, meldete ich mich sofort für Ballettunterricht an.
Was zieht man an?
..................................
Zur ersten Stunde reicht es, wenn man sich etwas dickere Socken mitbringt, ein T-Shirt und eine Sport-Hose anzieht. Später, wenn man sich entscheidet regelmäßig zu trainieren, sollte man sich sogenannte Ballett- Schläppchen zulegen, das sind weiche Schuhe, die entweder aus Stoff sind oder aus Leder. Sie kosten etwa 15-25 EUR, je nach Material. Die Kleidung sollte außerdem etwas dünner sein und enganliegend, also nicht unbedingt eine dicke Jogginghose, denn dann kann die Lehrerin die Haltung schlecht erkennen und diese nicht korrigieren.
Ich empfehle auch, lange Haare zusammenzubinden, denn sie stören sonst.
Aufwärmübungen – Stange
..................................
Eine Ballettstunde beginnt immer mit einer Aufwärm- bzw. Dehnphase. Diese wird in der Regel an der Stange gemacht. Man fängt an mit Lockerungsübungen, geht über in Kniebeugen (sogenannte Pliés) und steigert sich zu immer komplexeren Übungen. Die Stange dient hier hauptsächlich als Hilfe, um die Balance zu halten. Man kann sich zunächst einmal festhalten, wenn man auf einem Bein steht, und dabei besser die Körperhaltung korrigieren. Wichtig ist, dass man den Kopf aufrecht und gerade hält, und den Po ganz fest zusammenkneift *g*. Zu allen Übungen wird eine begleitende Musik gespielt (meistens von der CD). Die Musik ist speziell für Ballettübungen konzipiert, damit man einfacher die Geschwindigkeit der Bewegung kontrollieren kann.
Saalübungen
..................................
Nach den Übungen „an der Stange“, geht man in die Mitte des Ballettsaals (der meist mit einem Haufen Spiegel ausgestattet ist, um sich selber und die eigene Haltung zu überprüfen).
Nun werden meistens die selben Übungen wie an der Stange wiederholt, nur ohne die helfende Stange.
Danach werden diverse Schrittkombinationen geübt und kleinere einfache Tänze einstudiert.
Sprünge
..................................
Nachdem man nun richtig warm ist, kommen die Sprünge. Dazu stellt man sich in eine Ecke des Saals und springt bestimmte Sprungkombinationen von einem zum anderen Ende des Raumes. Immer wieder, bis die Musik vorbei ist.
Entspannungsübungen
..................................
Ganz zum Schluss folgt noch mal die Dehn- und Entspannungsphase, damit man auch keinen Muskelkater bekommt, oder zumindest keinen so großen *g*.
Die Übungen werden dann im Sitzen/Liegen auf dem Boden gemacht.
Mein Ballettunterricht geht immer 90 min danach bin ich auch meistens ziemlich ausgepowert und fühle mich richtig gut!
Muskelkater?
..................................
Wenn man es nicht gleich bei der ersten Stunde übertreibt, ist Ballett eigentlich eine Sportart, die sanft die Muskeln dehnt und diese kräftigt. Muskelkater hatte ich anfangs ab und zu in den Beinen (Waden). Man sollte sich auf jeden Fall immer gut aufwärmen, damit man keine Zerrung bekommt. Nach 1 Monat aber hatte ich kaum noch Muskelkater.
Fazit
..................................
Ich bin immer noch fleißig dabei, jede Woche in meine Ballettstunde zu gehen. Ich habe das große Glück, dass bei meiner Uni Ballett angeboten wird, wo es mich nur 20 EUR pro Semester kostet. In einer Tanzschule muss man schon von einer monatlichen Gebühr von c.a. 50 EUR ausgehen.
Jedenfalls kann ich nur sagen, es ist nie zu spät, damit mal anzufangen. Allerdings sollte man es lieber lassen, wenn man Probleme hat, z.B. sich zu bücken (Rückenschmerzen o.ä.) oder ein Problem mit der Hüfte hat, oder sonst nicht in der Verfassung ist, größere Dehnübungen durchzustehen. Das betrifft denke ich mal Personen, die schon nicht mehr zu den jungen Hüpfern gehören ;-)
Ich muss noch sagen, wir haben bei uns im Kurs Frauen, die um die 50 Jahre alt sind und trotzdem jede Menge Spaß haben. Also, kann ich sagen: Ballett ist für alle, denen es Spaß macht!
Aber wie das so ist, hat man ja doch nicht den Mut, mit 13 Jahren noch mit dem Ballett anzufangen, denn es heißt ja überall, man muss schon als Kind anfangen und täglich hart trainieren und wehe man wurde nicht mit Tanzschuhen geboren!!!
Ich jedenfalls zog mich zurück in die Fantasiewelt der Bücher, die es so zahlreich gab, über andere Ballerinas wie Cindy, Katja usw.
Erst im Alter von 18 Jahren, als ich mich getraut habe, mal Gesellschaftstänze an der Tanzschule zu lernen, bekam ich mit, dass in das Ballettstudio in meiner Tanzschule nicht nur junge Mädels reingingen, sondern auch Frauen von 20-60 Jahre !!!
Neugierig lugte ich rein, und als ich sah, dass man auch „just for fun“ Ballett machen kann, ohne gleich Tänzerin werden zu wollen, meldete ich mich sofort für Ballettunterricht an.
Was zieht man an?
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Zur ersten Stunde reicht es, wenn man sich etwas dickere Socken mitbringt, ein T-Shirt und eine Sport-Hose anzieht. Später, wenn man sich entscheidet regelmäßig zu trainieren, sollte man sich sogenannte Ballett- Schläppchen zulegen, das sind weiche Schuhe, die entweder aus Stoff sind oder aus Leder. Sie kosten etwa 15-25 EUR, je nach Material. Die Kleidung sollte außerdem etwas dünner sein und enganliegend, also nicht unbedingt eine dicke Jogginghose, denn dann kann die Lehrerin die Haltung schlecht erkennen und diese nicht korrigieren.
Ich empfehle auch, lange Haare zusammenzubinden, denn sie stören sonst.
Aufwärmübungen – Stange
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Eine Ballettstunde beginnt immer mit einer Aufwärm- bzw. Dehnphase. Diese wird in der Regel an der Stange gemacht. Man fängt an mit Lockerungsübungen, geht über in Kniebeugen (sogenannte Pliés) und steigert sich zu immer komplexeren Übungen. Die Stange dient hier hauptsächlich als Hilfe, um die Balance zu halten. Man kann sich zunächst einmal festhalten, wenn man auf einem Bein steht, und dabei besser die Körperhaltung korrigieren. Wichtig ist, dass man den Kopf aufrecht und gerade hält, und den Po ganz fest zusammenkneift *g*. Zu allen Übungen wird eine begleitende Musik gespielt (meistens von der CD). Die Musik ist speziell für Ballettübungen konzipiert, damit man einfacher die Geschwindigkeit der Bewegung kontrollieren kann.
Saalübungen
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Nach den Übungen „an der Stange“, geht man in die Mitte des Ballettsaals (der meist mit einem Haufen Spiegel ausgestattet ist, um sich selber und die eigene Haltung zu überprüfen).
Nun werden meistens die selben Übungen wie an der Stange wiederholt, nur ohne die helfende Stange.
Danach werden diverse Schrittkombinationen geübt und kleinere einfache Tänze einstudiert.
Sprünge
..................................
Nachdem man nun richtig warm ist, kommen die Sprünge. Dazu stellt man sich in eine Ecke des Saals und springt bestimmte Sprungkombinationen von einem zum anderen Ende des Raumes. Immer wieder, bis die Musik vorbei ist.
Entspannungsübungen
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Ganz zum Schluss folgt noch mal die Dehn- und Entspannungsphase, damit man auch keinen Muskelkater bekommt, oder zumindest keinen so großen *g*.
Die Übungen werden dann im Sitzen/Liegen auf dem Boden gemacht.
Mein Ballettunterricht geht immer 90 min danach bin ich auch meistens ziemlich ausgepowert und fühle mich richtig gut!
Muskelkater?
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Wenn man es nicht gleich bei der ersten Stunde übertreibt, ist Ballett eigentlich eine Sportart, die sanft die Muskeln dehnt und diese kräftigt. Muskelkater hatte ich anfangs ab und zu in den Beinen (Waden). Man sollte sich auf jeden Fall immer gut aufwärmen, damit man keine Zerrung bekommt. Nach 1 Monat aber hatte ich kaum noch Muskelkater.
Fazit
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Ich bin immer noch fleißig dabei, jede Woche in meine Ballettstunde zu gehen. Ich habe das große Glück, dass bei meiner Uni Ballett angeboten wird, wo es mich nur 20 EUR pro Semester kostet. In einer Tanzschule muss man schon von einer monatlichen Gebühr von c.a. 50 EUR ausgehen.
Jedenfalls kann ich nur sagen, es ist nie zu spät, damit mal anzufangen. Allerdings sollte man es lieber lassen, wenn man Probleme hat, z.B. sich zu bücken (Rückenschmerzen o.ä.) oder ein Problem mit der Hüfte hat, oder sonst nicht in der Verfassung ist, größere Dehnübungen durchzustehen. Das betrifft denke ich mal Personen, die schon nicht mehr zu den jungen Hüpfern gehören ;-)
Ich muss noch sagen, wir haben bei uns im Kurs Frauen, die um die 50 Jahre alt sind und trotzdem jede Menge Spaß haben. Also, kann ich sagen: Ballett ist für alle, denen es Spaß macht!
13 Bewertungen, 3 Kommentare
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14.05.2004, 23:14 Uhr von ciara
Bewertung: sehr hilfreichDu hast recht auch bei uns war damals eine Dame um die 50. Jetzt habe ich das Alter erreicht, bin aber leider ein bißchen faul.
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30.05.2002, 12:42 Uhr von Juwel123
Bewertung: sehr hilfreichschöner Bericht. Hilft "älteren" Anfängern bestimmt!
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09.03.2002, 14:31 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichschöner bericht, vielleicht liest man sich ja mal 8-)
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